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mik

Kiefergelenkproblematik, Behandlungsweg

Hallo zusammen,

Bei mir besteht im rechten Kiefergelenk eine leichte Diskusvorverlagerung mit Reposition. Dadurch entstanden große Schmerzen. Ich wurde bereits vom KFO vorbehanldet, sprich die Zahnbögen sind für die Operation dekompensiert.

2 KFC würden mich sofort operieren, da mein Biss durch die Dekompensation der Zahnbögen momentan sehr schlecht aufeinander passen (zusätzlich habe ich sehr große Aufbisse). Dies sei auch der Grund, warum ich so große Schmerzen im Gelenk hätte. Die Operation wäre eine Bimax plus im Oberkiefer eine 2teilige Segment Osteotomie (da Oberkiefer zu schmal).

1 KFC meint: Mit einer Kiefergelenksproblematik zu operieren sei Unsinn. Ich solle jetzt eine Schiene für 3-4 Monate tragen und dies 22h täglich. Dadurch käme mein Diskus wieder nach vorne. Laut seiner Aussage, kann man während einer Bimax keinerlei Einfluss auf die Kiefergelenksposition nehmen, deshalb: Vorher den Unterkiefer verschieben, wo er hingehört und dann erst operieren.

Macht alles sehr viel Sinn und ich habe sehr viel Vertrauen in diesen KFC. Für ihn ist die OP erstmal Unwichtig, nur die Kiefergelenke seien jetzt wichtig. Hinzu kommt: Eine Oberkiefersegmentosteotomie empfiehlt er in meinem Fall definitv nicht: Denn: Nur eine 3 Teilung wäre sinnvoll, geht aber wegen der Zahnwurzellage nicht (zu eng). Zudem wäre die Weitung zu groß. Alles andere wäre auf Dauer nicht stabil und führe zu einem Rezidiv. Deshalb schlägt er eine GNE vor.

Es ist definitiv der aufwändigere Weg. Aber für mich im Moment der Sinnvollere.

Was meint ihr?

Und stimmt es, dass der KFC bei einer Bimax keinerlei Einfluss auf die Kiefergelenke hat??

Netten Gruß

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Naja indirekt denke ich das man das schon tut. Je nachdem wie man den UK einstellt, wird der Unterkiefer durch die Bisslage entweder nach vorne oder nach hinten geschoben. Dadurch ändert sich meiner Meinung nach die Kiefergelenkslage. Wobei ich kann mir auch vorstellen, das dass vermessen dann deutlich erschwert wird um welche Distanz man den UK verlagern muss.

Aber welcher Weg der bessere ist, das kann ich dir nicht sagen.

Es ist denke ich am besten, du entscheidest aus dem Bauch raus und gehst zu dem KFC bei dem du dich am wohlsten fühlst. Denn eine bessere Entscheidung wirst du wohl nirgendswo anders finden,

lg miro

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Hallo zusammen,

Bei mir besteht im rechten Kiefergelenk eine leichte Diskusvorverlagerung mit Reposition. Dadurch entstanden große Schmerzen. Ich wurde bereits vom KFO vorbehanldet, sprich die Zahnbögen sind für die Operation dekompensiert.

2 KFC würden mich sofort operieren, da mein Biss durch die Dekompensation der Zahnbögen momentan sehr schlecht aufeinander passen (zusätzlich habe ich sehr große Aufbisse). Dies sei auch der Grund, warum ich so große Schmerzen im Gelenk hätte. Die Operation wäre eine Bimax plus im Oberkiefer eine 2teilige Segment Osteotomie (da Oberkiefer zu schmal).

1 KFC meint: Mit einer Kiefergelenksproblematik zu operieren sei Unsinn. Ich solle jetzt eine Schiene für 3-4 Monate tragen und dies 22h täglich. Dadurch käme mein Diskus wieder nach vorne. Laut seiner Aussage, kann man während einer Bimax keinerlei Einfluss auf die Kiefergelenksposition nehmen, deshalb: Vorher den Unterkiefer verschieben, wo er hingehört und dann erst operieren.

Macht alles sehr viel Sinn und ich habe sehr viel Vertrauen in diesen KFC. Für ihn ist die OP erstmal Unwichtig, nur die Kiefergelenke seien jetzt wichtig. Hinzu kommt: Eine Oberkiefersegmentosteotomie empfiehlt er in meinem Fall definitv nicht: Denn: Nur eine 3 Teilung wäre sinnvoll, geht aber wegen der Zahnwurzellage nicht (zu eng). Zudem wäre die Weitung zu groß. Alles andere wäre auf Dauer nicht stabil und führe zu einem Rezidiv. Deshalb schlägt er eine GNE vor.

Es ist definitiv der aufwändigere Weg. Aber für mich im Moment der Sinnvollere.

Was meint ihr?

Und stimmt es, dass der KFC bei einer Bimax keinerlei Einfluss auf die Kiefergelenke hat??

Netten Gruß

Hi Mik,

hast du schon vor der kfo Behandlung Probleme mit dem KG gehabt oder sind sie erst mit der Behandlung entstanden oder schwerer geworden? Was wurde bei dir eigentlich vor der Behandlung besprochen? Wenn ich betroffen wäre, würde ich den aufwändigeren Weg wählen in der Hoffnung, die Risiken zu minimieren. Auf der anderen Seite ist eine Schienentherapie auch nicht so ohne und bei bestimmten Fehlstellungen soll sie wenig Erfolg versprechen. Wenn der Diskus noch reponiert, dann müsste das KG doch eigentlich noch in seine zentrale Lage zu bringen sein und der UK in seine richtige Position. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

LG

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Vor der KFO Behandlung hatte ich nur ganz leichte Schmerzen im Kiefergelenk. Diese wurden nach etwa einem knappen halben Jahr schlimmer (wegen der Dekompensation). Es stellte sich ein Kreuzbiss ein, wodurch der Diskus wohl sich verschoben hat. Durch manuelle Therapie konnte nicht viel erreicht werden, aber eine Nachtschiene hat etwas Abhilfe gebracht, da ich nachts extrem die Zähne geknirscht habe. Zusätzlich schiebt die Schiene den UK etwas nach vorne. Momentan habe ich die Zahnspange seit etwa einem Jahr.

Die Entscheidung fällt mir richtig schwer. Mir ist nur bekannt, dass es wohl nur wenige KFC gibt, die diesen Weg mit der Schienenbehandlung gehen. Eine Schiene 22h über 3-4 Monate zu tragen, das schränkt mich absolut ein. Realistisch gesehen würde ich sogar ein Semester aussetzen müssen.

Das ist alles nicht so einfach, wobei ich mich so auf die OP freuen würde und auf einen gesunden Kiefer. Aber das Kiefergelenk sollte eben auch nach der Operation keine Probleme mehr bereiten!!

Zusätzlich möchte ich noch beitragen:

2 KFC´s sagten, bei der Bimax werde überprüft, dass der Diskus in der neutralen Lage liegt.

Mein Schienen KFC meint, man könne da gar nichts machen. Man hätte nur bei einer Kiefergelenksop darauf Einfluss.

Gruß!!

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