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neinneinnein

reden, lachen etc. nach bimax

Hallo!

Meine bimax ist liegt nun wenige Tage zurück und ich frage mich, in wie weit reden, lachen usw. meinem Kiefer schaden könnte.

Mein Arzt hat mir empfohlen erstmal möglichst den Mund zu halten und nicht so viel zu quasseln. Wie lange?

Und kann reden, lachen ähnlich schädlich sein wie Kauen (habe natürlich auch sechs Wochen Kauverbot)

Ich trage Gummis um meinen Kiefer in der richtigen Position zu halten. Diese soll ich jedoch zum essen (weiche Kost) herausnehmen.

Ich bin im Bereich Eventmanagement tätig und möchte gerne bald wieder arbeiten gehen. Ca. vier und fünf Wochen nach der OP habe ich zwei Musikfestivals zu managen. Nun meine Überlegung, in wie weit ich dort eingespannt werden kann. Klar - schwer tragen etc. sollte ich vermeiden. Aber Betreuung von Künstlern, Besuchern, also sprechen, reden, kommunizieren sollte doch drin sein?!

Ich fühle mich derzeit def. fit genug, dass ich bald wieder arbeiten kann. Das möchte ich auch gerne. Ich habe nur def. Angst, irgendetwas zu zerstören, indem ich evtl. zu viel spreche...?!

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Das Kauverbot ist natürlich unbedingt einzuhalten, aber alles andere ist sicher nicht schädlich. Schone Dich 1-2 Wochen ein bisschen und mach dann soviel, wie es Dir angenehm ist. Du merkst selbst am besten, was Du Dir zutrauen kannst und was nicht. Wenn Du auch nach längerer "Quasselei" keine Schmerzen hast, ist es doch ok.

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Hallöchen!

Ich bin jetzt ein Monat Post-OP. Ich hatte 4 Wochen Kauverbot.

Sprechen durfte ich sofort nach der OP, ich war jedoch zu schwach um zu sprechen.

Am 1. Post-OP-Tag bekam ich Besuch, ich konnte mich mit ihnen unterhalten (sogar mein Doc war erstaunt, dass ich so fit war), man hat halt nicht immer alles verstanden ;)

Ich habe mich nach der Krankenhausentlassung ziemlich fit gefühlt, ich wurde am 5. Post-OP-Tag entlassen.

Die ersten zwei Wochen zuhause waren sehr anstrengend. Ich war sehr erschöpft, ich musste jeden Tag einen Mittagsschlaf machen. Alltägliches war anstrengend, duschen, Treppen hochsteigen etc. war z.T. wie ein Marathonlauf...

Durch die Kieferklemme (ich kann meinen Mund nur ca. 2.5cm öffnen) fällt mir das Sprechen (Schreien geht nicht ;)) noch schwer, man versteht mittlerweile jedoch fast alles.

Das einzige was mir zu schaffen macht, sind Schmerzen im Unterkiefer, diese kommen daher, da die Muskeln wieder "aufwachen", nach 4 Wochen Kauvebot sind diese schwach geworden.

Grüsse Findus

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Hallo!

Meine bimax ist liegt nun wenige Tage zurück und ich frage mich, in wie weit reden, lachen usw. meinem Kiefer schaden könnte.

Mein Arzt hat mir empfohlen erstmal möglichst den Mund zu halten und nicht so viel zu quasseln. Wie lange?

Und kann reden, lachen ähnlich schädlich sein wie Kauen (habe natürlich auch sechs Wochen Kauverbot)

Ich trage Gummis um meinen Kiefer in der richtigen Position zu halten. Diese soll ich jedoch zum essen (weiche Kost) herausnehmen.

Ich bin im Bereich Eventmanagement tätig und möchte gerne bald wieder arbeiten gehen. Ca. vier und fünf Wochen nach der OP habe ich zwei Musikfestivals zu managen. Nun meine Überlegung, in wie weit ich dort eingespannt werden kann. Klar - schwer tragen etc. sollte ich vermeiden. Aber Betreuung von Künstlern, Besuchern, also sprechen, reden, kommunizieren sollte doch drin sein?!

Ich fühle mich derzeit def. fit genug, dass ich bald wieder arbeiten kann. Das möchte ich auch gerne. Ich habe nur def. Angst, irgendetwas zu zerstören, indem ich evtl. zu viel spreche...?!

Hallo,

ich habe von meinem KC nichts in der Hinsicht gehört und habe im Krankenhaus ab dem ersten Tag Post-OP telefoniert. Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, dass man bei zu exaltiertem Sprechen ungeschickt an Wunden ziehen könnte, aber wenn die Wunden richtig zu sind, sollte es eigentlich kein Problem sein.

Ich hatte meinen KC gefragt, wie es eigentlich mit Singen aussieht und da meinte er, dass es nach 2-3 Wochen kein Problem sein sollte. Und das nicht das Singen als solches ein Problem ist, sondern Explosivlaute, die eben Druck im Kopfbereich aufbauen. Ich war letzte Woche (gut 2 Wochen Post-OP) das erste Mal bei einer Chorprobe und habe teilweise mitgesungen. Einsingen habe ich mir geschenkt sowie hohe Noten, auch wenn für diese Druck eher an anderer Stelle aufgebaut wird. Da es Beethoven war, sind ziemlich viele Noten weggefallen, ich habe immer den Verdacht, dass Beethoven bei seiner Taubheit die hohen und nicht die tiefen Töne verloren hat, so wie er den Sopran in die Höhe jagt. Aber vor allem will ich mit dem Absatz sagen, wenn Singen nach 2 -3 Wochen kein Problem sein sollte, sollte es Reden erst recht nicht sein.

Wichtig ist vor allem, dass Du gut auf Deinen Körper hörst. Wenn Du Dich körperlich fit fühlst, fühlst Du Dich auf körperlich fit genug, um einen kompletten Arbeitstag durchzustehen? Musikfestival managen hört sich für mich nicht nach einem Bereicht an, wo man nach Ende der regulären (gibt es dort überhaupt so etwas?) Arbeitszeit sagen kann, man geht jetzt. Ich habe letztes Jahr die Feststellung gemacht, als ich nach 5 Wochen Krankschreibung mit Krücken beim Arbeiten war (ich wollte unbedingt, mein Orthopäde hätte mich sicher auch noch deutlich länger krankgeschrieben und das war eine deutlich kleinere OP als jetzt meine Bimax) das die Leute so froh waren, dass man wieder da war, dass es gleich am Anfang volle Arbeitstage waren, obwohl ich es am Anfang etwas ruhiger angehen lassen wollte. Ich fange am Montag wieder an zu arbeiten nach 4 Wochen Krankschreibung, bin auch der Meinung, dass es bei mir ausreichen wird, habe mich aber auch die ganze Zeit körperlich sehr wohl gefühlt, obwohl ich auch merkte, dass gerade am Anfang die körperlichen Grenzen deutlich enger gesteckt waren als sonst.

Hast Du mit Deinem KC nicht über die Dauer der Krankschreibung geredet? Ich hatte zwar immer erwähnt gehabt, dass ich wenig telefonisch mache und das Kommunikation auch über E-Mail laufen kann. Aber der Punkt ist da ja auch eher, ob man beim Reden verstanden wird und wenn man mit Splint so undeutlich redet, dass einen keiner versteht, kann man seinem Arbeitgeber auch nicht die volle Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Da Du aber nicht schreibst, dass man Dich nicht versteht, scheint dies kein Problem zu sein. Von allem, was ich bisher weiss, dürfte auch länger reden vier und fünf Wochen nach OP eigentlich kein Problem sein. Man sollte nur auf seinen Körper hören, wenn es anfängt wehzutun, anzuschwellen oder ähnliches war es zu viel, aber das dürfte dann ähnlich sein wie z.B. nach einer schweren Beinverletzung, wo man einen höhere Belastung auch durch Anschwellen auch noch längere Zeit nach der Verletzung merkt, auch wenn nominell alles in Ordnung ist.

Irene

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Hallo Ihr,

vielen Dank für die netten Antworten!

Da ich ja keinen Splint tragen muss, sondern nur dieses Gummis, fälllt es mir eigtl. recht einfach zu sprechen.

Oha - dass die Muskeln vom Kauverbot leiden können, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Na das wird ja witzig, wenn ich wieder anfangen darf...

Ich muss def. auspassen, dass ich es mit Beginn meiner Arbeit nicht übertreiben. Feste Arbeitszeiten gibt es dabei in der Tat nicht.

Alles klar, ich danke euch!

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