babsidani

Brauche dringend Hilfe, weis keinen Ausweg mehr

Hallo zusammen,

habe mich bereits vor einiger Zeit hier im Forum vorgestellt. Nun brauche ich dringen Hilfe bzw. einen guten Rat was ich noch machen kann.

Es geht um folgendes: Seit nun einem Jahr kämpfe ich jetzt mit der Krankenkasse wegen den Kosten für KFO und KFC.

Bei mir muß eine Unterkiefervorverlagerung gemacht werden und eben davor und danach eine KFO-Behandlung.

War darum bereits bei einem KFC in Nürnberg und der hat mich an einen KFO weiterverwiesen. Die Krankenkasse hat mir auch den KFO-behandlungsplan in zusammenhang mit einer OP genehmigt.

Aber jetzt kommts: Der KFO verlangt für die OP-Vorbereitung an die 1000,- Euro und der KC auch nochmal ca. 1400,- Euro. Habe versucht diese Kosten für Modell-OP. Splint usw. von der Krankenkasse genehmigt zu bekommen. Wurde aber abgelehnt. Man hat mir angeraten einen Behandler wechsel zu machen.

War daraufhin bei einem anderen KFO, der aber mit dem selben KC zusammen arbeitet, bei dem ich bereits war. Dieser KFO hätte zwar für die OP-Vorbereitung nichts verlangt(also hätte ich 1000,- Euro gespart), hat aber eine Behandlung von mir abgelehnt, da ich laut seiner Meinung ein zu schwieriger Fall bin und er sich da nicht rann traut. Er hat mich an die Uni-Klinik Erlangen verwiesen.

Dort war ich zuerst in der KFO-Abteilung, diese haben mich in die MKG-Abteilung verwiesen. Dort meinte man nur zu mir" was ich hier wolle, ich solle zuerst eine KFO-Behandlung durchführen und dann in ca. eineinhalb Jahren nochmal wegen der OP kommen".

Habe über alles meine Krankenkasse informiert. Jetzt soll ich von der Krankenkasse aus wieder zu einem anderen KFO, der auch keine Zusatzkosten verlangt aber auch wieder mit dem KC zusammen arbeitet bei dem ich ja bis jetzt war. Also bleiben nach wie vor die 1400,- Euro kosten übrig. Ich kann mir diese aber nicht leisten, da ich alleinerziehend bin und ALG II beziehe. Man hat mir zwar Ratenzahlung beim KC angeboten und die KK meinte ich soll mir ein Darlehen bei der ARGE holen aber beides kann und darf ich nicht, weil ich in Privatinsolvenz bin und keine neuen Schulden machen darf, sonst ist meine Insolvenz futsch.

Da ich starke schmerzen im Kiefergelenk habe, sich mein Unterkiefer immer mehr zur einen Seite verschiebt und dieser sich selbsständig bewegt, ist mir zur Zeit auch keine neue Arbeitsaufnahme möglich, da ich Call-Center-Agentin bin, zudem kann ich immer weniger deutlich sprechen.

Ich weis einfach nicht mehr weiter. Kann es den sein, dass einem gar nicht geholfen werden kann? Muß ich jetzt mit all dem Leben und komme somit nie mehr aus Harz 4 raus und habe bis ende meines Lebens Schmerzen und trau mich nicht mehr unter die Leute, geschweige den kann nie mehr richtig reden und essen?

Wer hat einen Rat oder kann helfen?

LG babsidani

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Hi Babsidani,

da ist guter Rat teuer ... da kommt man sich als Patient vor wie ein Bumerang. Hmm, warst du, nachdem du in der kfc Abtlg der UK warst, noch einmal in der kfo?

HG

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Am besten wäre es ja wenn dir jemand privat das Geld leihen könnte....aber das hat ja kaum jemand mal eben so übrig, das mit der Ratenzahlung wäre ja kein Problem wenn du nicht die Insolvenz am laufen hättest.

Wie sieht es denn damit aus wenn du den KFC und den KFO wechseln würdest ?

Lg. Diana !

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Hi Babsidani,

da ist guter Rat teuer ... da kommt man sich als Patient vor wie ein Bumerang. Hmm, warst du, nachdem du in der kfc Abtlg der UK warst, noch einmal in der kfo?

HG

Hört sich für mich auch irgendwie nach einem Missverständnis an (wie auch immer das passiert sein mag :). Vielleicht wollte die Kieferorthopädie-Abteilung eben nur, dass sich die MKG-Abteilung das mal anschaut und dann eben sagt "Ja, sollte operiert werden" und danach die KFO-Abteilung mit der kieferorthopädischen Behandlung (als Vorbereitung für die OP) beginnen kann.

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Find ich schon heftig, dass du solche Probleme dadruch hat, nicht arbeiten gehen kannst, Schmerzen hast und die KK da nicht zahlen will!!! Ich meine hier gehts doch um deine Gesundheit! Echt eine Frechheit.

Lg

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Hört sich für mich auch irgendwie nach einem Missverständnis an (wie auch immer das passiert sein mag :). Vielleicht wollte die Kieferorthopädie-Abteilung eben nur, dass sich die MKG-Abteilung das mal anschaut und dann eben sagt "Ja, sollte operiert werden" und danach die KFO-Abteilung mit der kieferorthopädischen Behandlung (als Vorbereitung für die OP) beginnen kann.

*hüstel* Entschuldige/t bitte meinen Sarkasmus, aber an Missverständnisse innerhalb der Abteilungen von UK-Zahnklinik glaube ich nicht mehr.

Die Kommunikation klappt tadellos, wenn sie eine Phalanx gegen Pat. bilden, wenn es um Hilfe geht hingegen, verhalten sie sich wie die "3 Affen",

nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.

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Ok, ich kenne die Uniklinik Erlangen nicht weiter. Aber warum sollte sich eine Phalanx gegen einen Patienten (in diesem Fall babsidani) bilden? Insbesondere wenn die Behandlung noch gar nicht begonnen hat.

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Hallo, erstmal danke für eure ratschläge und eure Anteilnahme.

Also ich war jetzt bei dem neuen KFO wo ich von der KK aus hin sollte. Die KFO war eigentlich ganz nett und meinte sie würde mich behandeln. Sie will sich aber jetzt erstmal die Unterlagen von Erlangen und meinem ersten KFO anfordern um sich ein genaues Bild zu machen und sich dann bei mir melden wegen einem neuen Termin um dann alles zu besprechen. Sie meinte auch, dass ich beim KFC auf keinen Fall sparen sollte und der KFC bei dem ich war und mit dem Sie auch zusammen arbeitet einfach eine Korifä auf diesem Gebiet ist und Sie mir keinen besseren empfehlen kann. Ich habe dem KFO aber gleich gesagt, dass ich die ca. 1400 ,- Euro nicht auftreiben kann und meine Situation geschildert. Sie meinte, dass ich zum nächsten Termin einmal den Kostenvoranschlag mitbringen soll, da Sie den KFC sehr gut kennt, will Sie dann mal mit ihn reden, dass er vielleicht vom Preis her runter geht. Sie meinte auch, dass er es schon einmal ganz umsonst gemacht hat, bei einer Patientin, die auch kein Geld hatte.

Man das wäre ja so toll, weil ich wirklich nur gutes von diesem KFC gehört habe und jeder den eigentlich empfiehlt, sogar die von der Krankenkasse. Ich hoffe dass die KFO ihn vielleicht auf 800,- Euro drücken kann, den den Betrag würde ich irgendwie zusammen bringen, nur mehr geht nicht.

Was die Uni-Klinik Erlangen angeht, so fühlte ich mich da echt nur hin und her geschickt und keiner wollte sich wirklich dem Problem annehmen, die haben mich von der KFO in die KFC, dann noch in die Prothetik geschickt und keiner konnte mir genaueres sagen, ausser das er opperiert werden muß.

So hoffe ich mal dass ich nun endlich Glück habe und es bald losgehen kann und endlich mal positiv verläuft. Halte euch auf dem Laufenden.

Danke nochmal.

LG babsidani

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Tja, soweit ist es inzwischen in Deutschland: Ohne Bezahlung keine Behandlung. Fast amerikanische Verhältnisse... Nur dass es in D immer unter dem Deckmäntelchen "Igel- oder Wunschleistung" betrieben wird. Wird meist als Simulations- oder Modell-OP (die sowieso erfolgt, ist Bestandteil der OP-Vorbereitung) oder minimal-invasive OP verkauft. Was ist, wenn man die "Wunschleistung" nicht möchte? Dann "kann" der Arzt lt. eigener Aussage (natürlich kann er, er will nur nicht) die Behandlung nicht durchführen. So leicht ist man dann als hilfesuchender Patient erpressbar.

Ich hatte dazu ein interessantes Gespräch mit einer Mitarbeiterin meiner KK. Als ich ihr dieses Vorgehen schilderte und einige Aussagen der Ärzte zitierte (u.a.: "Für die Kassenleistung stelle ich mich doch keine 3 Std. in den OP"), wurde diese richtig sauer und sagte: Die Ärzte hätten Verträge mit den KK abgeschlossen, zu eben genau diesen KK-Sätzen die Patienten zu behandeln und da MÜSSEN die sich dran halten.

Einen Vorschlag, wie ich den Arzt dazu bewegen kann, hatte sie allerdings auch nicht. Man ist wie ein Ping-Pong-Ball zwischen Arzt und KK: Der Arzt sagt, ohne Zuzahlung (Wunschleistung) behandelt er nicht - die KK sagt, er muss ohne Zuzahlung Behandlung anbieten und wenn man unbedingt eine Wunschleistung haben will, könnten sie ja nichts dafür, dass das extra kostet. Nur man will die Wunschleistung ja gar nicht! Womit man wieder da angekommen ist, dass der Arzt ja ohne Wunschleistung nicht behandelt....ein Teufelskreis.

Ich habe noch keinen niedergelassenen KC gefunden, der keine Zuzahlung haben will. Bei den Unikliniken muss man nichts zuzahlen. Allerdings hat man da unter Umständen nicht gerade Koryphäen ;-)... Aber: Wenn du ein schwieriger Fall bist, bestehe darauf, von einem Oberarzt (oder noch besser, einem Prof.) angeschaut zu werden!

Ach und noch was: Egal, bei welchem KFO du bist - DU wählst den Chirurgen und nicht der KFO, immerhin haben wir ja freie Arztwahl in D! Außerdem kommt ja zuerst mal die KFO-Behandlung und erst im Anschluss die Chirurgie, du musst dich da nicht schon am Anfang festlegen, wo du operiert werden willst! Im Zweifelsfall entscheidest du dich dann eben während der Behandlung um und wählst dann "zufällig" vor der OP einen anderen KC ;-). Deswegen kann dich der KFO dann schlecht rausschmeißen, wie sollte er das vor der KK begründen?? Normalerweise spielt das auch keine Rolle, wo du dich operieren lässt - manche Ärzte arbeiten eben lieber mit dem ein oder anderen zusammen, aber ich habe es noch nicht erlebt, dass eine Behandlung aufgrund der Chirurgenwahl vom KFO abgelehnt wurde (Evtl. gibt's das in seltenen Fällen, wenn die sich zufällig mal irgendwann "zerstritten" haben ;-)).

Du könntest also z.B. zu der KFO ohne Zuzahlung gehen und die OP in der Uniklinik machen = kostet dann nix. Oder aber die KFO in der Uni Erlangen und die KC z.B. in der Uni Mainz machen etc. etc......Auf jeden Fall würde mich auch nochmal in anderen Unikliniken beraten lassen.

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