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Mats

OP verschönert dargestellt?

Hallo zusammen,

War die Tage wegen der OP Beratung(Bimax!) beim KFC. Dieser hat auch einen netten und kompetenten Eindruck gemacht. Allerdings widersprechen sich seine Aussagen mit euren OP-Erfahrungen teilweise doch sehr...

So sagte er mir: die Risiken bei der OP wären, dass es im Oberkiefer zu starken Blutungen kommen könnte, was allerdings sehr selten sei und ihm noch nie passiert wäre und dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von 2% zu dauerhaften Gefühlsstörungen kommen könnte. Der Krankenhausaufenthalt läge bei 3-4 Tagen. Ich könnte nach der OP auch direkt wieder essen und dürfte nach einer Woche schon wieder Sachen wie Nudeln kauen. Generell wären die Schmerzen etwa mit denen nach der Weißheitszahnentfernung vergleichbar. Bereits nach 4 Wochen soll ich wieder so fit sein, wie vor der OP und nach 5 Wochen könnte die KFO- Behandlung normal fortgesetzt werden. Achja und die ME wäre nur ein kleine Sache, die er ambulant macht und ich dürfte nach der OP direkt wieder nach hause.

In meinen Augen klingt das echt ein bisschen zu harmlos, wenn ich z.B an die Leute denke, die 6 Wochen Kauverbot hatten oder an die Leute, die die OP in den ersten 3 Tagen echt bereut haben. Auch habe ich noch nirgends gelesen, dass die ME ambulant gemacht wird.

Das ganze verunsichert mich jetzt doch schon und ich weiß nicht mehr, auf was ich mich gefasst machen soll... Was denkt ihr darüber? Hat mir mein Chirug die ganze OP zu positiv dargestellt oder ist sowas durchaus normal?

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Hallo,

ich fürchte deine Befürchtung ist begründet. Es gibt schon die Möglichkeit das man die ME ambulant macht. Man sollte aber immer bedenken, die KK ist bereit dafür eine Vollnarkose zu zahlen. Das macht sie nicht, weil sie kulant ist.

Naja was die Schmerzen angeht, scheint das auch sehr zu variieren. Ich selber hatte nicht so die großen Schmerzen.

Aber nach einer Woche schon Nudeln essen? Hat er denn mal einen Splint erwähnt? Das man den eventuell Wochenlang tragen muss? Das man die Gummis am Anfang noch nicht mal fürs Essen raus nehmen darf? Wie soll man denn da Nudeln essen können?

Also meine größte Sorge an deiner Stelle wäre, wird mich der Arzt verstehen, falls es mir wirklich dreckig geht?

lg miro

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Hallo Mats.

Das du ein wenig unsicher bist kann ich gut verstehen. Natürlich will dir keiner und erst recht nicht der Arzt Angst machen, aber ich finde man sollte es auch nicht unterschätzen, obwohl manches sich tatsächlich meistens schlimmer anhört wie es im Nachhinein ist. Aber solche starken Abweichungen würden mich auch verwirren..

Zu den dauerhaften Gefühlsstörungen:

2 % sehe ich auch als zu niedrig angesetzt, aber die meisten habe auch keine dauerhaften Gefühlsstörungen. Das Gefühl ist natürlich direkt nach der OP nicht voll da, meist kribbelt es die ersten Wochen an den Stellen und mit der Zeit kommt das Gefühl voll wieder, aber es kommt auch durchaus vor das Stellen dauerhaft Taub bleiben. Sollte man sich alles vorher bewusst sein.

Aber was mich wirklich verwundert ist die Ernährung. 1 Woche post OP anfangen mit Nudeln zu kauen ist für mich fast unvorstellbar. Bei mir wurde "nur" der Unterkiefer gebrochen und es dauerte Monate bis zum Nudeln kauen. Vielleicht hast du da etwas verwechselt oder dich verhört?

Die ME kann tatsächlich Ambulant gemacht werden (kenne aber keinen der das gemacht hat) und ist meist gegen die Bimax eine kleine Sache.

Der Krankenhausaufenthalt ist in Ordnung.

Zu der weiter Behandlung nach 5 Wochen finde ich persönlich etwas zu früh, kann ich aber genau nicht beurteilen.

Wünsche dir für die Operation alles Gute.

Unterschätze die OP nicht, aber das meiste hört sich im ersten Moment wirklich schlimmer an als es dann ist,

aber wirklich beurteilen kannst du es erst nach der OP.

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Hallo Mats! Mein Arzt hat mir das damals genau so wie dir verkauft und ich kann dir dazu sagen:

ich hatte 'ne Bimax + Genioplastik. Die 1. Woche postoperativ konnte ich gar nichts essen weil ich mit Splint verdrahtet war. Nach einer Woche konnte ich allerdings wirklich schon wieder leeicht kauen (z.B. weichgekochte Nudeln) und nach 2 Wochen aß ich schon wieder Cheseburger (wenn auch kleingeschnitten ;-) ). Sicher wirst du in dieser Zeit nicht gleich Nüsse knacken, aber essen geht erstaunlich gut!

Von den Schmerzen her ist diese OP wirklich erträglich! Außer im Krankenhaus am Tropf habe ich sonst nie Schmerzmittel gebraucht. Nach 3 1/2 Wochen bin ich wieder arbeiten gegangen (ich Arbeite im Labor) und das trotz 80 km Arbeitsweg einfach. War aber alles wirklich in Ordnung und locker zu schaffen!

Wo ich ABSOLUT abrate, ist die ME ambulant zu machen. Mein Arzt hat das bei mir auch ambulant in einer Tagesklinik durchgeführt und es war der reinste Horror (was vielleicht aber auch an einem schlechten Arzt + Klinik lag). Ich war noch halb in Narkose, hatte keine Schmerzmittel und musste so nachhause, ich glaube eine Nacht im Krankenhaus wäre da schon angebrachter! Aber da kann man sicherlich mit seinem Arzt reden...

ich wünsch dir alles Gute!

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Hi ,

Ich schließe mich im allgemeinen meinen Vorrednern an.

Essen gleich eine Woche nach der OP? Also ja, es geht.... weiche Sachen und kleingeschnittene Dinge die man nicht unbedingt kauen muss sondern nur lutschen und schlucken^^ aber man soll ja eigentich nicht kauen, damit der Kiefer nicht belastet wird und damit er auch wieder vernünfitg anwächst. Ein Bein wird ja auch eingegipst und muss geschont werden wenn man es bricht.

Kommt sicher auch auf die Strecke an die der Kiefer verlagert wird.

Ich persönlich habe die ersten 4 Tage nach der OP mit Schnabeltasse mich ernährt, weil ich anders gar nichts reinbekommen hab. Auch danach hab ich noch sehr viel Suppe gegessen, einfach weils einfacher war und man will irgendwann einfach nur satt werden. Und weiche Sache wie nudeln sind schon echt anstrengend zu essen.

Der Krankenhausaufenthalt ist heute normal.... ich war eine Woche drin und fand das auch ganz gut so, weil man da eben auch alles noch gemacht bekommt wie z.b. essen. Wenn man zu Hause ist und sich selbst verpflegen muss, das ist schon sehr anstrengend die erste Zeit.

Wie groß ist denn dein Überbiss? Also wie weit werden die Kiefer verlagert?

Liebe Grüße, Julia

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Auch ich schließe mich an....der Krankenhausaufenthalt war bei mir in BH 5 Tage.

Die ME würde ich nie ambulant machen...ist ja schließlich, wenn auch ein kleinerer als Bimax, ein Eingriff....

Weiche Sachen nach einer Woche kauen, kann ich mir nicht vorstellen....verläuft aber bei jedem KFC anders.

Ich bin 4 Wo. Post Bimax und darf seit gestern weiche Kost kauen...juchu und das strengt meine Muskulatur schon sehr an...

Splint kann ich nix zu sagen,,,,hatte keinen...da ich keine Spange habe, wurden bei mir Schrauben im Kiefer angebracht, an denen ich Gummis hänge um den UK und OK zu stabilisieren und die richtige Okklusion zu sichern. Seit gestern soll ich sie aushängen, aber die Muskulatur zieht den UK bereits leicht wieder in die Ursprungssituaion...nach rechts - hatte eine Gesichtsskoliose, UK ging stark nach rechts und wurde gedreht....und OK nach vorne verlagert...

Aber im allgemeinen sind die Methoden und Heilungsverläuft sehr individuell...es hängt von vielen Faktoren ab...und schließlich will man ja auch seinem KFC vertrauen,,,egal was andere sagen bzw. schreiben....

Ich wünsche dir alles Gute und ...es geht alles rum....denk dran.

LG

Valli

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Hallöchen....

Hach so würde ich es mir auch gerne vorstellen.

Hab Dienstag entweder meine Bimax oder Uk Vorverlagerung.

Mein KFO hat mir erklärt, das ich kein Kauverbot habe. In der Klinik wahrscheinlich aber danach nicht. Alles was geht soll ich ruhig versuchen zu essen.

Freitag bekomm ich die Haken für die Gummis an meine Zahnspange.

Den Splint soll ich 4-6 Wochen tragen. Kann die Gummis dann auch zum essen rausnehmen.

Krankenhaus würde ich auch sagen c.a. 5 Tage

ME würd ich gar nicht ambulant machen wollen. Ih neee. Muss nicht sein. ;D

Also ich will das einfach mal ein wenig glauben. =) Das macht mir Mut.

Aber ich weiß, das es alles viel viel schwerer sein wird und ich nach der op bestimmt denke, "hätt ich das bloß nicht gemacht"

Also toi toi toi

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Ansich hatte ich kein Kauverbot, aber kauen ging, und wollte ich bei bestem Willen nicht.

Erst Kurz bevor der Splint raus ist hatte ich das bedürfnis zu Kauen, und hab dann auch ab und an mal probiert, das war auch eher schlecht als recht.

Ansonsten kann ich nur sagen, das ich es mir erst anders überlegen wollte Als mein KC mich aufgeklärt hatte, war dann aber guter dinge, das ich nicht meine Koffer wieder gepackt habe und gegangen bin. Nun bin ich endlich splintfrei und kann erkennen was nun wirklich alles Passiert ist, Wirklich schön ist es geworden und ich bin wirklich froh das gemacht zu haben.

grüße und viel Erfolg für dein Bevorstehende OP

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Ja so ging es mir auch Jana.

Als ich mich hier angemeldet habe und die Erfahrungsberichte gelesen habe wollte ich auch abbrechen und hab den ganzen Abend geflennt. Aber ich zieh es jetzt durch. =)

Ich muss. ;D

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Ich denke, dass es individuell sehr verschieden ist wie gut man die Op verkraftet. Wenn man sich hier die Erfahrungsberichte durchliest, muss man aber auch bedenken, dass Leute, bei denen es nicht so gut gelaufen, ist eher darüber schreiben, als Leute, bei denen alles glatt gelaufen ist. Der Chirurg spricht halt von seinen persönlichen Erfahrungen, wahrscheinlich hatte er noch nie einen Patienten, bei dem eine Platte gebrochen ist und spricht daher auch kein generelles Kauverbot aus. Ich glaube das Problem beim anfänglichen Kauen ist eher die erschwerte Mundöffnung und die sehr starke Schwellung im Gesicht sowie der Splint. Wann man wieder fit ist, ist wohl auch sehr individuell, aber mit den 4 Wochen sollte man schon hinkommen.

Ich hatte z.B. eine Klassenkameradin, die eine Unterkiefer-Op hatte und die war nach einer Woche schon wieder in der Schule, war schon zum Großteil abgeschwollen und aß breiartige Sachen.

Es hat sich bei dem Gespräch nicht um die richtige Op-Aufklärung gehandelt, oder? Denn bei der richtigen Op-Aufklärung werden ja normalerweise alle Risiken, die jemals bei einer Kiefer-Op aufgetreten sind, auch wenn es sehr sehr selten war, erläutert. Das würde sich dann wahrscheinlich schlimmer anhören und es würde sich wohl kaum einer für die Op entscheiden, wenn man das gleich beim Beratungsgespräch hören würde...

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Trotzdem kann man schon von schneller Genesung sprechen, wenn man nach einer Woche schon wieder so fit ist. Auch nach "nur" einer Monomax-Op. Sollte nur als Beispiel dienen, dass es sehr unterschiedlich sein kann...

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Hallo Mats,

Deine OP ist ja jetzt mehrere Wochen her, hast Du das Gefühl, dass Dein KC es verschönert dargestellt hast oder ist es genauso eingetroffen, wie er gesagt hat, oder war es irgendwo dazwischen?

Irene

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