bambi90

Wenn die Narkose versagt...

Hallo (:

Ich habe in einigen Wochen meine Kinn- OP und werde langsam immer aufgeregter.

Vor ein paar tagen habe ich im Fernsehen einen Bericht darüber gesehen, dass es immer häufiger vorkommt, dass während Operationen die Narkose versagt und der Patient ALLES mitbekommt und unerträgliche Schmerzen erleidet !!! hier der Link :

http://www.stern.de/tv/sterntv/albtraum-im-op-wenn-die-narkose-versagt-1837240.html

Jetzt hab ich den totalen Horror vor der OP!

Was habt ihr für Erfahrungen mit Narkosen gemacht?

Kann mich vllt jemand überzeugend beruhigen ? ^^

Danke (:

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Also da mach dir mal keine Sorgen meine Freundin ist Narkose-Ärztin und Sie sagt das passiert so gut wie nie.

Lg. Diana !

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Hallo Bambi90!

Ich versuche dich Mal zu beruhigen :-)

Ich hatte vor 5 Wochen eine Bimax-OP, welche 7h dauerte. Dies war meine erste Operation und auch meine erste Narkose.

Ich erzähle dir kurz den Ablauf bis ich wieder wach war.

Als ich auf den OP-Tisch geklettert war, wurde ich schon an alle Geräte angeschlossen, der Zugang wurde gelegt.

Nach kurzer Zeit kam meine Narkoseärztin hielt mir die Sauerstoffmaske über Mund & Nase. Nach etwa 3 Atemzügen war ich weg.

Die Narkose wurde über den Handrücken eingeleitet.

Ich wurde im Aufwachraum wach, ich hatte das Gefühl dass die Operation nur 5 Minuten gedauert hat. Als ich das erste Mal wach wurde (im Aufwachraum) habe ich zwar alles mitbekommen, konnte mich aber nicht bemerkbar machen, musst dir aber keine Sorgen machen. Ich war war nach ca. 2 Minuten wieder weg...

Von der Operation habe ich gaaaar nichts mitbekommen.

Ich hoffe konnte dir etwas die Angst nehmen.

Grüsse Findus

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Hallo Bambi,

ich finde den folgenden Artikel http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/narkose-versagen-wenn-patienten-die-eigene-operation-spueren-a-786384.html etwas besser als den Stern-TV Artikel. Dort steht unter anderem

Da Awareness selten ist, wären Studien mit Zehntausenden Patienten nötig, um das Risiko genau einschätzen und EEG-Monitore testen zu können. Aufgrund von früheren Studien aus den USA, Australien und Skandinavien gehen Experten davon aus, dass sich ein bis zwei Patienten von Tausend an Momente ihres Eingriffs erinnern. Das wären in Deutschland bei jährlich rund acht Millionen Vollnarkosen zwischen 8000 bis 16.000 Betroffene. (Hervorhebung von mir)

D.h. Stern-TV hat sich sowieso die obere Grenze einer Abschätzung herausgepickt, und vielen können sich nur an Momente, aber nicht an einen längeren Zeitraum erinnern, und diese Momenten passieren bei 1 - 2 Promille der Vollnarkosen.

Im Spiegel-Artikel steht auch das folgende:

Bei allen Probanden gab es Faktoren, die das sogenannte Awareness-Risiko steigern: Sie waren zuvor schon bei Eingriffen aufgewacht, hatten oft Alkohol getrunken oder regelmäßig Schmerzmittel, Schlaftabletten oder Drogen genommen. Auch bestimmte Operationen wie etwa Eingriffe am Herzen erhöhten bei manchen Patienten die Gefahr einer Wachheitsphase.

Ich würde einfach mal vermuten und hoffen, dass bei Dir diese Faktoren nicht zutreffen und falls doch, alles wird auf dem Narkosebogen abgefragt und muss dort auch eingetragen werden, einfach damit der Anästhesist sich darauf einstellen kann.

Ich habe in den letzten Jahren 7 Vollnarkosen gehabt (und vor 25 Jahren 2) und kann mich bei keiner an irgendetwas von der OP selber erinnern. Bei den Kiefern-Op kann ich mich teilweise nicht einmal mehr an den Aufwachraum erinnern. Und vor einem Großteil der Vollnarkosen hatte ich sogar regelmässig Schmerzmittel genommen, was ja oben als ein Faktor für ein mögliches Aufwachen während der OP genannt wird.

Also ja, es kann vorkommen, ist sicher auch traumatisch, wenn es vorkommt, aber mir ist es bisher nicht passiert und ich kenne auch nicht bewußt jemand, dem es passiert ist. Wenn wir es nicht schaffen, Dich hier zu beruhigen, solltest Du Deine Ängste aber auch beim Gespräch mit dem Anästhesisten erwähnen, da ich vermuten würde, dass bei einem panischen Patienten die Narkosemittel wahrscheinlich anders wirken als bei einem ruhigen Patienten. Und ich habe bisher Anästhesisten immer als Ärzte erlebt, die sich viel Zeit für den Patienten nehmen.

Irene

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mit schmerzen ist bei kiefer-OPs sowieso nichts, weil zusätzlich zur vollnarkose eine lokale anästhesie durchgeführt wird, weil die den blutverlust reduziert (infiltrationsanästhesie)

bewusstsein wäre natürlich trotzdem nicht schön und dir kann niemand das gegenteil garantieren, aber wenn du statistiken dazu siehst, musst du immer bedenken dass es da um irgendeine art von bewusstsein geht, in ausschnitten, ein geräusch, irgendwas. volles bewusstsein mit schmerzempfinden ist sehr selten.

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Wie eh schon alle sagen du brauchst dir keine sorgen machen. Als Kind mit ca. 7 Jahren wenn überhaupt musste ich mich einer op unterziehen. Ich hab als kind diese säfte die man vor einer op bekommt nicht vertragen und so kam da wieder einiges raus. Ich kann mich an einen moment während der op erinnern und hab dabei meinen Arzt gesehen. Als schlimmes Gefühl würd ich das überhaupt nicht bezeichnen. So was bleibt halt vor allem im unterbewusstsein. Vllt lag es bei mir an dem Saft oder ich hab einfach nur geträumt. Wer weiß. Vor zwei jahren hatte ich jetzt meine 2. Op und da war nix. Glaub mir was du manchmal auf der intensivstation mitbekommst ist schlimmer.

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Danke für eure Beiträge ! Hat mir denke ich etwas geholfen. Ich werde das Thema trotzdem bei meinem letzten Beratungstermin vor der OP beim Arzt ansprechen.

Liebe Grüße

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Hallo,

als erstes rate ich dir, keine Horrorgeschichten mehr über mögliche Komplikationen anzusehen. Hab ich vor meiner OP auch gemacht und das bringt nur unnötigen Stress und vor allem Angst.

Da du vor einer Operation sowieso zu einer Narkosevorbesprechung musst, kannst du dort all deine Fragen loswerden. Eine meiner Fragen war damals auch, wie oft es vorkommt, dass man die OP bei vollem Bewusstsein erlebt. Die Ärztin hatte mir daraufhin erklärt, dass dieses Phänomen häufig bei ältern Patienten auftritt, da man diese nicht mehr ganz so "vollpumpen" will. Für junge, gesunde Menschen gibt`s aber immer die volle Dosis, also keine Sorge. Zudem sind da ja auch noch die zahlreichen Geräte, die deinen Zustand überwachen.

Die Ärztin sagte mir auch noch, dass einige Menschen bereits kurz nach Beendigung der OP langsam wach werden, somit die letzten Eindrücke aus dem OP (grelles Licht, Menschen in Kitteln) noch mitbekommen und das als beängstigend empfinden. In dieser Situation solle man ruhig bleiben und nicht in Panik verfallen (sicherlich leichter gesagt, als getan).

Ich allerdings war komplett weg und bin auch erst im Aufwachraum durch die Stimme meines KFCs wach geworden. Ganz wieder da, war ich sogar erst, als ich bereits wieder auf der Station im Zimmer lag.

Also, nicht verrückt machen lassen!

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