Butterfly79

Bandscheibe im Kiefer...

Hallo,

ich wurde jüngst darüber aufgeklärt, dass es im Kiefer auch eine Bandscheibe gibt bzw. links und rechts an einer bestimmten Stelle zwei Knöchelchen, welche bei einer Fehlstellung nicht an der richtigen Stelle sitzen würde..Die KFO sagte, sie wundere sich, dass ich noch keine Schmerzen diesbzgl. hätte und hat meinen Kiefer vor und zurückgeschoben. Erst dann hörte ich ein leises Knacken. Sie sagte, es wäre wahrscheinlich, dass ich irgendwann Probleme damit bekommen könnte.

Könnt ihr mir eure Erfahrungen dazu mitteilen?

Bei mir müsste das volle Programm durchgezogen werden GNE, Spange und Bimax. Ich habe einen riesigen Respekt vor allen, die das durchziehen, aber ich selbst habe so schrecklich Angst vor einer OP, dass ich momentan eher zu "Nein" zu dem Thema sage...Aber die Aussage der KFO hat mich verunsichert...

Danke für eure Antworten.

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Das ist der so genannte Diskus. Dies ist, wie dein KFO richtig sagt, vergleichbar mit einer Bandscheibe. Bei Skelettale 2 Fällen liegt dieser z.B. meistens zu weit vorne!! (Das war bei mir der Fall)

Das Problem an der ganzen Sache ist (jetzt schreib ich aber aus meiner Erfahrung), eine Bimax verändert nichts an der Lage des Diskus. Dies muss dein KFO berücksichtigen, eventuell mit Schienen oder Gummis. Bitte sprech ihn darauf an. Das ist ganz wichtig!! Eine mono oder bimaxilläre Umstellungsosteotomie stabilisiert letzendlich das Ergebnis.

Ich habe schon erfahren, wie schmerzhaft es ist, wenn der Diskus nicht mehr zwischen Kiefergelenksköpfchen und Pfanne liegt. Ich wünsche das niemandem und das Kiefergelenk ist eben das komplexeste Gelenk im ganzen Körper.

Dein KFO klingt wirklich sehr erfahren, ich stimme mit ihm überein. Lass dir trotzdem noch viel Zeit, ob du es machen lässt! Keiner kann dir hier sagen: Ja mach es oder nicht: Ich kenn dich nicht, weiß nicht wie stark deine Fehlstellung ist. Geh zu mehreren KFO und hol dir Zweitmeinungen.

Bei Fragen, schreib mir einfach eine PM.

Netten Gruß!

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Lass auf jeden Fall vor der Zahnspange ein Mrt der Kiefergelenke machen. Lese viel in Forum, weil es kann nicht schaden gut Bescheid zu wissen!

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Sehe ich auch so, DVT ist eine Form des MRT, da sieht man den Zustand der Kiefergelenke USW sehr gut

Nein Valli,

ein DVT ist ein Form des Röntgens, gibt ähnliche Bilder wie eine Computertomographie, aber es ist keine Röhre, sondern ein Aufbau, der entfernt an die Aufbauten beim Panoramröntgen erinnert. Man kann die Bilder zu dreidimensionalen Bildern zusammensetzen (siehe mein Bilderfaden, erstes Bild) und Schichtbilder anfertigen, sieht aber vor allem Knochen gut, nutzt es aber unter anderem auch, um den UK-Nerv darzustellen. Beim MRT kann man zusätzlich wasserhaltige (eigentlich ja wasserstoffhaltige) Gewebe darstellen, wie es eben auch ein Diskus ist.

Irene

(Und jetzt weiter mit meinem Muffin, schon auf dem Teller mit der Gabel zerdrückt, damit man ihn nicht kauen muss)

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Ups...danke dir Schokolädchen....ich weiß es ja, hab es ja selber gemacht bekomnen und war nicht in einer Rähre MRT mit CT verwechselt...hi sorry...

Guten noch für deine Muffin...lecker...über was man sich alles freut ne?

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Ist ja teilweise auch gemein, vor allem wenn MRT und CT auch noch ähnlich aussehen, aber komplett unterschiedliche Arten der Bilderzeugung sind. Dürften auch eine unterschiedliche Geräuschkulisse haben, ich hatte aber bisher immer nur MRTs.

Der Muffin ist auch ein Probetraining für heute abend gewesen, ich habe eute abend noch ein Geschäftessen mit Kollegen von anderen Standorten, von daher nicht sehr förmlich. Es gibt zwar zwei Essen zur Auswahl, aber es ist schon ausgemacht, dass ich mich direkt beim Koch melde. Da aber bei der Auswahl Kässpätzle stehen, sollte es nicht allzu schwierig sein, irgendetwas weiches zu finden. Aber jetzt geht es erst einmal zu einem Kontrolltermin ins MH.

Irene

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Ach ja,,,,aber ich müsste es wissen...hatte ja schon oft beides..hi

Dann bin ich mal gespannt, wie dein Kontrolltermin lief und dein Geschäftsessen...Guten ....Käsespätzle super

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Die KFO sagte, sie wundere sich, dass ich noch keine Schmerzen diesbzgl. hätte und hat meinen Kiefer vor und zurückgeschoben. Erst dann hörte ich ein leises Knacken. Sie sagte, es wäre wahrscheinlich, dass ich irgendwann Probleme damit bekommen könnte.

Könnt ihr mir eure Erfahrungen dazu mitteilen?

Bei mir müsste das volle Programm durchgezogen werden GNE, Spange und Bimax. Ich habe einen riesigen Respekt vor allen, die das durchziehen, aber ich selbst habe so schrecklich Angst vor einer OP, dass ich momentan eher zu "Nein" zu dem Thema sage...Aber die Aussage der KFO hat mich verunsichert...

Danke für eure Antworten.

Ich kann dir jede Menge Erfahrungen mitteilen. Ich habe GENAU DIESE Aussagen bekommen vor meiner Behandlung. Ich hatte zwar keinerlei Schmerzen oder Beschwerden, außer eben diese gelegentliche Knacken, was mich aber nicht weiter gestört hat. Ich hatte auch wahnsinnig Angst vor dieser OP. Aber immer und immer wieder habe ich gesagt bekommen, von Kieferorthopäden und Kieferchirurgen, ich müsste UNBEDINGT eine kieferchirurgische Behandlung machen, sonst würde ich mal ganz schlimme Probleme und Schmerzen bekommen (Angstmache), ja sogar ein künstlicher Kieferknochen wurde mir prophezeit, den ich evtl .mal brauchen würde, und der aus einer Rippe transplantiert werden müsste, wenn ich mich nicht behandeln lasse.

Ich habe mich dann so verunsichern lassen, das ich mich operieren lassen habe. Ich wurde beim 1. mal überkorrigiert und danach 2 mal re-operiert und jedes mal wurde es noch verschlimmert. Mein Kiefer sitzt an einer völlig falschen Stelle. Wenn man die GNE und die Schraubenentnahme dazuzählt, wurde ich insgesamt 5 mal operiert. Und weisst du, was die Ironie des Schicksals ist? Heute HABE ich tatsächlich Probleme, und zwar ganz Gravierende: Ich kann nicht essen, kann nicht richtig schlucken, nur schlecht sprechen und habe unvorstellbare Schmerzen in den Kiefergelenken und im Nacken. Ich stehe kurz vor einer neuen Operation (die sechste), bei der Knochen aus dem Becken entnommen werden muss und in den Kiefer transplantiert wird, um den Oberkiefer so zu rekonstruieren, wie er ursprünglich mal war, bevor zuviel Knochen weggemeiselt wurde.

Noch Fragen?

Überleg dir das sehr gut, ob du diese OP machst. Lass dich auf keinen Fall von den Ärzten verunsichern! So eine OP ist keine Lapalie, auch wenn es ganz gern von der Lobby so dargestellt wird. Es ist ein riesengroßer Eingriff, der schwerwiegende Folgen haben kann (von den üblichen Taubheitsgefühlen etc. mal abgesehen), und wo man ganz genau Nutzen und Risiko abwägen sollte. Du hast keine Beschwerden, und es kann niemand vorhersehen, ob du jemals welche bekommen wirst - es sei denn, er oder sie ist Prophet. Oder bloß verkaufstüchtig...(auch Ärzte wollen Geld verdienen)

Meine Geschichte kannst du hier im Forum nachlesen, und auch die (grauenvollen) Bilder dazu sehen.

Viele Grüße,

ldw

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