Normalerweise habe ich keine Probleme mit Entscheidungen. Ich schau mir an was ansteht, überlege und treffe eine Entscheidung. Bestenfalls denke ich noch über einen Plan B nach - und gut ist.

Vor einem Jahr bekam ich die erste Empfehlung zu einer kombinierten KFO-Behandlung + OP.

Seither suche ich nach Alternativen. Hab etliche verschiedene Behandlungen auf mich genommen oder über mich ergehen lassen. Und wenn ich ehrlich bin, mein Biss stimmt nach wie vor nicht. Nur die Punkte, mit denen meine Zähne Kontakt finden, die wechseln.

Meine Wehwehchen sind mir treu geblieben, aber so wie es scheint, will ich mich irgendwie und trotz allem nicht damit abfinden, dass ich als alte Oma das auf mich nehmen soll, was normalerweise im Teenageralter ansteht.

Ich hadere, überlege,... hab mehreren Meinungen von KFOs, KCs und Zahnärzten aufgesucht, noch mehr unterschiedliche Meinungen zu hören bekommen ... und stehe nun endgültig vor der Entscheidung: Wage ich es oder kneife ich.

Einen genehmigten Heil- und Kostenplan hab ich in der Tasche. Ich kann es also nicht auf einen die Krankenkasse schieben, dass...

Am übernächsten Montag hab ich einen Termin beim KFO. Es hieß, dass ich nun die Einzelheiten erfahre und wahrscheinlich irgend welche Gummis bekäme. Der Gedanke daran löst schon ein mulmiges Gefühl aus.

Der KFO hat einen vertrauenswürdigen Eindruck gemacht. An dem kann es wohl nicht liegen.

Vielleicht hab ich einfach nur Angst und brauch momentan jemand, der das ganze schon gut hinter sich gebracht hat.

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Hallo Fragewurm,

hier im Forum wirst Du auf sehr viele Menschen treffen, die das ganze schon hinter sich gebracht und nicht bereut haben.

Und nicht wenige unter uns haben dieTeenagerzeit ebenfalls schon lange abgeschlossen.

Ich z. B. habe meine KFO Behandlung mit 42 begonnen und bin im Februar im Alter von 44 Jahren operiert worden . Und heute kam meine Spange raus und ich bin froh und gluecklich, diesen Schritt gegangen zu sein.

Auch wenn die Behandlungszeit und die OP kein Zuckerschlecken waren, so muss ich doch sagen, dass alles machbar ist. Und wenn man mal ein Tief hat oder eine Frage, so findet man hier im Forum immer viel Hilfe und Unterstuetzung und vorallem trifft man hier auf Menschen, die das gleiche durchmachen

Ich wuensche Dir viel Mut, den ersten Schritt zu gehen und alles Gute auf Deinem Weg.

LG Mauto

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Hallo Fragewurm,

ich bin zwar noch nicht ganz im "omi-Alter", aber bei mir hat es auch 3 Jahre von der ersten Feststellung, dass die echte Lösung des Problems nur die kombinierte Behandlung sein kann bis zum Einsetzen meiner Spangen gedauert...

Wir haben vorher mit verschiedenen Schienen nachts und ab und zu ner Physiotherapie versucht, die Symptome soweit aufzuhalten, aber so richtig funktioniert hat es nicht.

Klar, die Zeit mit Spange ist jetzt kein Spaziergang, aber ich hatte vorher viel mehr Horror davor (durch meine Erinnerungen an meine feste Spange vor 16 Jahren) und die ersten 6 Wochen (die wahrscheinlich vom Gefühl her die schlimmsten sind) habe ich jetzt gut und ohne größere Schmerzen und Probleme überstanden - der weiterentwickelten Technik und einer sehr guten KFO sei Dank!

Drück dir für die Entscheidungsfindung die Daumen - kann das gut verstehen und ich bin schon im Alltag nicht wirklich entscheidungsfreudig...

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Hi Mauto erstmal:

Glückwunsch...freut mich, dass du das Ende der Behandlung feiert kannst...keine Spange mehr ...toll....Juchu

:483:

Huhu Fragewurm!

Kann es gut verstehen, dass du haderst..ist ja auch Entscheidung mit größerer Targweite..ne?

Auch ich kann dich ermutigen...zum einen hat mir das Forum hier sehr viel geholfen..."Leidensgenossen" zu finden und sich mit ihnen auszutauschen gibt Kraft und Sicherheit (gerade auch was Fragen angeht).

Meine Bimax ist 6 Wo. her (hatte allerdings wegen aktueller prothetischer Behandlung kein Spange, Biss wurde nach der OP mit Schrauben und Gummis fixiert, sind seit vorgestern draußen,,juchu!). Wie Mauto schreibt, die Zeit ist kein Zuckerschlecken und trotz aller Unterstützung muss man da alleine durch mit der Kraft seiner Lieben im Umfeld....aber ich denke, du musst abwägen was die Alternative ist und welche Risiken/Chanchen mit was verknüpft sind.

Ich bin auch 41und habe lange überlegt, unterschiedliche Meinungen eingeholt.

Da ich aber seit Jahren extrem Beschwerden an der HWS, Kopfschmerz, Schwindel, Tinnitus, Schlüsselbein hat sich vorgeschoben, hatte, die mit dem Alter zunahmen, hat sogar mein Ostheopat (du siehst ich habe viel versucht) gesagt, dass es skelletär bedingt ist und der Knochen sich immer weiter nach rechts verschiebt und das sicher noch mehr.

Durch meine Gesichtsskkoliose (UK rechts) haben sich die kpl. Muskeln auf der rechten Seite des Körpers bis hin zur Hüfte und des Knies verkrampft....Blockaden entstanden usw.

WEnn ich bereits im jüngeren Alter gewusst hätte, dass es diese Möglichkeit gibt, hätte ich mir vieles ersprart. Klar, werde ich jetzt nicht auf einmal schmerzfrei sein aber es wird hoffe ich, nicht schlimmer und vl sogar besser.

So, ich wünsche dir auch viel Glück bei deiner Entscheidungsfindung

Valli

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Hallo,

erst mal vielen Dank für eure Antworten. Ich werde sie mir bevor ich zum KFO gehe sicher noch ein- (vielleicht auch mehr-) mals durchlesen.

Nachdem ich als Kind keine Spange hatte und mein Sohn keine brauchte, hab ich noch überhaupt keine Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn Zähne verschoben werden, ob´s weh tut und wie lange und wie lange man braucht um sich dran zu gewöhnen - und was man macht, wenn ...

Eine Brille kann ich jederzeit absetzen, meine Aufbißschiene rausnehmen,... doch was macht man, falls die feste Spange einen heftig quält? Gegen Schmerzen gibt´s Medikamente. Doch was kann man tun, um die Zeit zu überstehen, bis man sich an Barckets, Gummis und was sonst an Unbehaglichem kommt, gewöhnt hat?

Vielleicht habt ihr da auch einen Tip für mich

Hilde

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verstehe ich richtig, dass dir unwohl bei dem gedanken ist, so lange eine spange zu tragen (aus Schmerz-Gründen)?

Also, ich hatte überhaupt keine Schmerzen außer vllt. anfangs. aber das war nur kurz & hab von anderen schlimmeres über ihre unbehandelten kiefer gehört. außerdem sorgt ja gerade die mehr oder weniger lange tragezeit der spange (abh. von der schwere deiner kieferfehlstellung) für eine "sanfte" veränderung im mundraum.

unabhängig von den erfahrungen anderer, besser wirds ohne behandlung bestimmt nicht. außerdem was genau ist an seinem kiefer nicht i.O. und wie soll behandelt werden (behandlungsdauer, art der spange etc.)?

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Ich habe bisher nur im OK die Spange + Quadhelix. Die ersten Tage konnte ich kaum sprechen und nur Pudding etc essen. Bei einem Bogenwegsel tat es mal 2 Tage weh beim Abbeissen, die Quadhelix hat 8 Wochen lang die Zunge gequält. Das war nicht angenehm.

Aber seit dem ist das ganze im Prinzip als völlig harmlos zu bezeichnen. Ich merke da nix mehr von, beim Sprechen hörts kein Mensch mehr (selbst Englisch geht). Nur die Zahnbewegungen selbst können natürlich nicht schnell genug gehen, aber da muss man geduldig sein. Ich hoffe nur, dass ich ohne den OP-Kram auskomme, denn darauf habe ich absolut keine Lust.

Du musst nur halt etwa 30min am Tag für die Zahnpflege einplanen, nach jeden Essen, unterwegs am besten nichts essen usw.

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Hallo Fragewurm

Ich stand vor einer ähnlichen Situation wie du. Ich habe mich für die Spange sofort entschieden, jedoch wollte ich die OP zu Beginn der Behandlung nicht, ich habe mich während der Behandlung für die OP entschieden. Eine solche Entscheidung kannst nur du alleine treffen, du kannst dich beraten lassen und in diesem Forum infomieren.

Zu meiner Erfahrung, ich hatte nur Schmerzen nach dem Einsetzen der Spange. Leichte bis mittlere Druckgefühle hatte ich, falls viel gemacht wurde.

Ich habe mich sehr schnell an die Spange gewöhnt, es dauerte ca. 1 Monat. Die Zahnpflege war für mich doch eine grossse Umstellung, denn einfaches Zähne putzen reicht nicht mehr.

Grüsse Findus

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Hey Fragewurm,

bei mir war es so, dass ich von Anfang an mich für die OP entschieden hab und es eigentlich kaum erwarten konnte. Gut ich bin noch recht jung, aber ich hatte eine Bettnachbarin nach meiner OP, 36 Jahre alt und hatte eine Bimax und Kinnplastik und die hat mir soviel Mut gemacht und sie selbst hat den Ärzten so sehr gedankt für alles. Sie haben einen richtig neuen Menschen aus ihr gemacht, erzählte sie mir.

Nach meiner OP habe ich es erstmal furchtbar bereut. Ich meine gehe gesund ins KH und komme "krank" raus.

Aber jetzt wo ich langsam das Ergebnis sehe, wieder zu Hause bin und jeden Tag eine Verbesserung wahrnehme.... bin auch ich froh es getan zu haben!

Habe hier im Forum auch wirklich viel Hilfe gefunden!

Zum Spange tragen, ja also die erste Zeit musste ich mich schon sehr dran gewöhnen, bzw. meine Mundschleimhaut. Denn soviel spitzes Metall. *aua*

Nach nem Bogenwechsel hieß es auch erstmal Brei und kein abbeißen, aber auch nur für 2 Tage.

ABER man übersteht es und ganz ehrlich? Ich merk sie kaum noch. Außer das sich ab und an mal diese Stellen in der Mundschleimhaut bilden, die dann sehr ratschen, ist es

für mich ganz normal. Man denkt ja auch nicht immer dran.

Es wird komisch werden, wenn die dann Ende des Jahres / Anfang des Jahres wieder weg kommt. =) Aber ich freue mich schon sehr.

Liebe Grüße und alles Gute für deine Entscheidung!

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Hallo zusammen,

morgen hab ich nun meinen KFO-Termin und lass mich mal überraschen, was so alles kommt.

Irgendwie hoffe ich, dass ich die Spange noch ein bißchen rausschieben kann. Ende Juli muss ich noch bei einer beruflichen Fortblidung meine Abschlussprüfung hinter mich bringen. Würde ich gerner ohne Zahnschmerzen und ohne lispeln,..

Wenn ich wüsste, dass das alle kein Problem ist, ... wäre schon schön.

Nach der Prüfung könnte ich wenigstens ein oder zwei Wochen Urlaub nehmen und mich langsam daran gewöhnen.

Nun danke ich euch recht herzlich für eure Antworten. Ich versuch morgen auf dem Zahnarztstuhl an das zu denken, was ihr mir geschrieben habt. und es könnte ja auch sein, ... und alles wird gut.

Liebe Grüße

Hilde

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