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Oulux

Bimax in Bad Homburg bei Dr. Dr. Kater, 6. Juni 2012

65 Beiträge in diesem Thema

Hallo Ihr Lieben,

anbei mein OP-Bericht vor allem für diejenigen, die eine Kiefer-OP in Bad Homburg vor sich haben. Ich hoffe, er hilft Euch die Ängste und Unsicherheiten etwas zu dämpfen. Meine OP war vor genau 2 Wochen, ist also schon etwas her; ich hatte bisher keinen Kopf etwas zu fabrizieren. Bin jetzt noch am Wundenlecken, aber es geht auf jeden Fall jeden Tag ein Stück weiter aufwärts.

Dienstag, 5. Juni 2012 (Tag vor der OP)

Um 13.00 Uhr hatte ich einen Termin in der Praxis von Dr. K.. Mir wurde Blut entnommen und mein KFC Dr. K. und sein Mitoperateur Dr. P. haben mir zu der OP was erzählt und ich konnte meine letzten Fragen und Zweifel loswerden. Ich habe dann noch Dr. K. gebeten, heute bitte gut auszuschlafen und morgen gut drauf zu sein. Er meinte nur, dass es morgen 3 Bimaxe (ich bin die zweite) gibt, wir sind dann also gut in der Übung (also Humor hat er auch noch). Danach ging es ins Krankenhaus zum Einchecken. Alles ging zügig und reibungslos. Ich wurde sogar von der asiatisch aussehenden Schwester, die in "Extrem schön" bei Dr. K.`s Einsatz u.a. gezeigt wurde (vor 3 oder 4 Wochen), auf mein Zimmer gebracht. Sie war amüsiert, dass sie jetzt berühmt ist, als ich sie darauf ansprach. Kurz danach ist die Anästhesieärztin gekommen und mich über die Narkose usw. aufgeklärt. Abends habe ich mit meiner Family eine Henkersmahlzeit bei Noodlz (gegenüber vom Krankenhaus) zu mir genommen. Die Stimmung war vorsichtig ausgedruckt etwas gedämpft. Mir war ganz komisch zumute. Wie sollte es auch anders sein...

Mittwoch, 6. Juni 2012 (OP-Tag)

Ich habe ganz mies geschlafen und war früh wach. Danach haben mir die Schwestern die "OP-Couture" und eine Beruhigungstablette gebracht. Nach der Tablette habe ich mich wie nach einem Glas Rotwein gefühlt (bin allerdings eher alkoholungewöhnt). Gegen 9.30 wurde ich auf die OP-Station rausgefahren und dort von den Anästhesisten versorgt. Die Stimmung dort war ausgelassen und meine Angst hielt sich in Grenzen. Das letzte, woran ich mich erinnern kann, war, dass ich mit der Schwester über die Chanel-In-Nagellacks wie Particuliere und Pirate gefachsimpelt habe...

Irgendwann nachmittags bin ich auf der Intensivstation aufgewacht und wollte mir gleich die Nase putzen. Es gilt jedoch Schnäuzverbot. Es hat sich außerdem auch deshalb als schwierig erwiesen, da in beiden Nasenlöchern Schläuche steckten: in dem rechten einen Sauerstoffschlauch und in der linken eine Magensonde; weiterhin befanden sich in meinem Gesicht zwei Drainagen an den untersten Punkten der Wangen, die in je einem Behälter endeten, wo das Blut reinflossen ist. Deshalb bekommt man nach der OP kaum blaue Flecken im Gesicht. Außerdem hatte ich im Gesicht die auf die konstante 17°C kühlende Maske umgeschnallt. Sie wird einem direkt nach der OP umgebunden. Am Zeigefinger der rechten Hand hatte ich einen Pulsoximeter (misst den Sauerstoffgehalt im Blut). Am rechten Oberarm war die Blutdruckmanschette angebracht, die selbsttätig jede Stunde Blutdruck misst. Gegen 14.00 Uhr wurde mir der Sauerstoffschlauch entfernt und gegen 19.00 Uhr der Mageninhalt (Blut von der OP) per Sonde abgepumpt und die Sonde rausgezogen. Es war nicht schmerzhaft und nicht sonderlich eklig, also keine Angst. Dauert auch je 5-7 Sekunden (der Intensivpfleger zählt auch mit). Als ich halbwegs zu mir gekommen bin, hatte ich gegen Nachmittag einen Besuch von Dr. K. Alles sei nach Plan verlaufen. Zusätzlich zu der Kieferumstellung wurde die Nasenscheidewand gerichtet, so dass ich jetzt besser Luft bekomme. Danach kam mein Mann; er hat unsere Tochter vorsichtshalber draußen gelassen und es war auch gut so. Sie ist uns schon mal kollabiert, beim meinem Anblick nach der GNE (und da lag ich nicht auf der Intensivstation mit 1000 Schläuchen). Danach hat mir die Abendschwester den Mund mit einer Spritze gespült. Ich fühlte mich danach schon wesentlich frischer. Der Mund war mit Gummis verschlossen und zwischen den Zahnreihen befand sich der OP-Splint. Zu trinken bekommt man Wasser, das man sich mit der Spritze in den Mund verabreichen kann. Die Schwester hat immer wieder nach mir geguckt und gefragt, ob ich Schmerzen habe. Ich hatte aber nur eher mässig Schmerzen; auf einer Skala von 1 bis 10 habe ich ihr gesagt wäre es eine 3-4: Es war vielmehr die Erschöpfung und Kopfschmerzen von zu wenig Schlaf und die ganze Angst vor der OP usw., die mich fertig gemacht haben.

Donnerstag, 7. Juni (1. Tag nach der OP)

Habe fast überhaupt nicht geschlafen und war entsprechend fertig tagsüber. Am Morgen ist nochmal Dr. K. gekommen, sich nach meinem Wohlbefinden erkundigt und mir mitgeteilt, dass ich heute Vormittag auf meine Station verlegt werde und morgen die Drainagen loswerde. Danach wurde ich auf die Station verlegt. Zu Mittag habe ich etwas passierte Broccolisuppe (o.ä.) gegessen; mit einer Spritze. Hatte eh keinen Appetit und mir war ein bisschen übel.

Freitag, 8. Juni 2012 (2. Tag nach OP)

Gegen 10.00 Uhr ist der Dr. P. gekommen und hat mir die Gummis ENDLICH mal durchgeschnitten und die Drainagen rausgezogen. Ich habe mich ohne die mit Sicherheitsnadeln an meinem Nachthemd befestigten "Blut-Handgranaten" gleich viel freier gefühlt. Und endlich konnte ich mir nach zwei langen Tagen (sehr behutsam) die Zähne putzen. Und dann der erste Blick nach der OP in den Spiegel: mich schaute ein überfüttertes Meerschweinchen an. Gegen 12.00 bin ich (bei meiner Mitbewohnerin untergehakt, da ich noch etwas wackelig auf den Beinen war) runter zum Röntgen. Danach haben die Schwestern für mich einen Termin für 14.30 Uhr bei der Physiotherapeutin für eine Lymphdrainage ausgemacht. Sie hat sooo gut getan (die Massage selbst und die kühlen Hände auf meinen glühenden Wangen); also auf jeden Fall wahrnehmen.

Samstag, 9. Juni 2012 (3. Tag nach OP).

Heutige Nacht war die beste bisher. Endlich habe ich (allerdings mit Ohrstöpseln) durchgeschlafen und das trotz der Halbsitzlage. Um 8.30 bin ich runter zur Lymphdrainage. Danach gab es einen Besuch von Dr. P., er hat sich erkundigt, ob alles ok ist. Heute habe ich zum ersten Mal mit einem Löffel gegessen und aus einem Becher getrunken (statt mit der Spritze). Nachmittags bin ich mit der Family nach draußen und haben einen Spaziergang um die vier Ecken rund ums Krankenhaus gemacht. Die Schwellung ist am dritten Tag am größten, also nicht verzweifeln, sondern abwarten. Ab morgen geht sie langsam aber sicher zurück.

Sonntag, 10. Juni 2012 (4. Tag nach OP)

Die Kühlmaske, die ich die letzten 3 Tage und Nächte getragen habe, habe ich heute abgelegt und nur noch kurz immer wieder mal angelegt. Ich habe festgestellt, dass die Innenseite der Oberlippe ziemlich wund von den Brackets ist, die sich dort reingedrückt haben, also habe ich jetzt Wachs drübergeklebt und von der Schwester eine Salbe für die Oberlippe bekommen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Schwestern Wachs haben, wahrscheinlich schon. Ich habe mir aber welches von Zuhause bringen lassen. Dr. P. war da. Ich habe ihm gesagt, dass die beiden rechten Eckzähne irgendwie miteinander kollidieren. Er meinte, das ist deshalb, weil die Muskeln nicht gleichmäßig an- bzw. abschwellen und dass in ein paar Stunden alles wieder ganz anders sein kann. Er sollte recht behalten. Die Zähne haben sich selbst "gerichtet" und passen jetzt perfekt. Und ich habe mir schon Horrorszenarios wg. Nachoperieren und so ausgemalt. Aha, und mein Hals tut seit heute nicht mehr weh. Die Luftröhre mag nicht gedehnt werden. Für die Zeit der OP musste sie das aber (Intubationsschlauch) und das hält sie einem dann einige Tage vor.

Montag, 11. Juni 2012 (5. Tag nach OP - Tag der Enlassung)

Gegen 8.00 Uhr ist Dr. P. gekommen, sich nach dem Wohlbefinden erkundigt und mich in die Praxis Dr. K. für 9.00 Uhr bestellt. Dort wurde der Kiefer von Dr. D. begutachtet und die zwei Schrauben am Ober- und Unterkiefer (jeweils in der Mitte der Zahnreihe) entfernt (am OK spürt man es überhaupt nicht und am UK zieht es kurz,ist aber auszuhalten) und die Gummis (ohne Splint) angebracht. Danach habe ich im Krankenhaus meine sieben Sachen gepackt, mich von den Schwestern verabschiedet und uns für nächstes Jahr zur ME verabredet. Um 11.00 wurde ich von meinem Sohn abgeholt und nach Hause gefahren. Zu Hause habe ich festgestellt, dass ich 3 kg abgenommen habe. Die kriegt man aber schneller als einem lieb ist wieder drauf.

Die nächsten Tage ging die Schwellung immer weiter zurück und das einzige, was mich jetzt stört und nervt ist das Zähneputzen. Die selbstauflösende Fäden drücken und ziepen noch etwas unter der Oberlippe und an den Wangen, aber naja, da muss man wohl durch, noch ein Paar Wochen, bis sie sich aufgelöst haben. Dafür bleibt mir das Fädenziehen erspart. Nächste Woche bekomme ich wieder die Gummis reingesetzt, dann wird`s etwas komplizierter. Essen und Sprechen geht ganz gut; viel besser als nach der GNE; kein Wunder: man hat das GNE-Gestell nicht mehr, das am Gaumen sitzt und einen nur lallen (statt sprechen) lässt.

Ich hoffe, jetzt könnt Ihr Euch so halbwegs vorstellen, was auch Euch zukommt. Es ist zwar kein Zuckerschlecken, aber auch keine sonderliche Qual und vor allem der Zeitraum ist relativ übersichtlich. Auch Schmerzen und Übelkeit müsst ihr nicht aushalten. Einfach den Schwestern Bescheid sagen.

Last but not least möchte ich ein Riesenkompliment und -dankeschön den Schwestern von der Station A2 aussprechen, die sich so treusorgend um uns alle gekümmert haben. Und falls das Ganze gut endet und mein Lächeln am Ende der Zahn-/Kiefer-Odysee hollywoodreif ist, werde ich glaub' ich vor lauter Happiness Dr. K. abknuddeln oder ihn und meinen KFO für den Nobelpreis vorschlagen... oder am besten beides!

Liebe Grüße und toi-toi-toi für Eure OP. Falls ihr Fragen habt, immer gerne.

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Hey!

Toller Erfahrungsbericht. Er nimmt mir eine wenig die Angst, wenn ich in zwei Wochen diesen schweren Weg beschreiten muss. :483:

Hab am 06.07. Termin zur Bimax und bin schon tierisch aufgeregt. :485:

Liebe Grüße

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Dein Erfahrungsbericht macht mir Mut!!! Danke...

Mein Thermin ist am 28.6., also in einer woche, in der Uniklinik in Freiburg!

Lang hab ich diesen Termin herbei gesehnt und jetzt wo er feststeht und es los geht übermannt mich die Angst und die Frage: Wie sehe ich hinterher aus? Erkenne ich mich dann wieder?!

Oh weh...schön wär´s wenn alles schon rum wäre.

Wie klappt denn das Zähneputzen? Das ist auch meine größte Sorge.

Gute Besserung und weiterhin gutes abschwellen :)

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Toller Bericht.....konnte vieles nachfühlen.....vor 6 Wo. war es soweit.

Und auch ich wurde von der besagten "berühmten" Schwester empfangen..hi.

Ja, es ist schon so lange her und man vergisst so schnell wie es war.

Also an alle, die es noch vor sich haben in BH:

Ihr seid in guten Händen...auch mir haben solche Bericht wie der von Oulux viel Kraft gegeben und ich hoffe, es geht euch auch so.

Alles Liebe euch!

Valli

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Wie sehe ich hinterher aus? Erkenne ich mich dann wieder?!

Wie klappt denn das Zähneputzen? Das ist auch meine größte Sorge.

Hallo MarMai, wie Du danach aussiehst? Direkt nach der OP: Wie eine Mischung aus Meerschweinchen und Hamster. Das ist aber normal. Also bitte die ersten drei Tage und Nächte fleißig kühlen, sonst siehst Du wie ein aufgepustetes Meerschweinchen aus. Die Schwellung geht nach den ersten drei Tagen schnell zurück. Nach etwa 2 Wochen geht es langsamer. Das macht dann aber nichts, weil man zu dieser Zeit schon so langsam wie ein Mensch aussieht, es stört also nicht so.

Was das Zähneputzen anbetrifft, da hat es auch mir als Zahnhygienefanatikerin am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Am Anfang meines Zahn-/Kieferprojektes habe ich mir schon Horrorszenarios ausgemalt und mich am Ende mit zwar schönen geraden, dafür aber löcherigen Zähnen gesehen. Es ist in der Tat etwas langwierig und nervig (zumindest für mich). Noch letzte Woche habe ich 45 Min. pro Zahnputzvorgang gebraucht, jetzt sind es nur noch 30. Ich habe mir eine Kinderzahnbürste von elmex gekauft, sie ist für meine Zwecke am besten. Wichtig ist, dass die Borsten selbst (und nicht nur der Borstenkopf) kurz sind, damit Du mit der Bürste gut unter die Oberlippe kommst. Bei mir war sie am meisten angeschwollen. Auch die hinteren Backenzähne erreichst Du am besten mit dieser Zahnbürste. Außerdem habe ich zwei interdentale Bürstchen - eine dickere für Zwischenräume zwischen dem Draht der Zahnspange und den Zähnen und eine ganz dünne für die Zahnzwischenräume bei den Backenzähnen. Anschließend benutze ich eine Zahnspülung.

Stellar, MirMar, ich drücke Euch ganz fest die Daumen. Ich bin mir sicher, dass ihr alles gut überstehen werdet. Und wenn alles vorbei ist, erwarten wir Euren OP-Bericht :483:

Ganz liebe Grüße

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Also ich zuerst Hexoral, dann Meridol (hinterlässt nicht so extreme Verfärbungen auf den Zähnen). Aber bei jede antibakteriellen Mundspülung hinterlässt Belege...gehen mit elektrischer Bürste (wenn man wieder so putzen kann) weg.

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Ich habe früher auch Meridol oder elmex benutzt, bin dann aber nachdem ich darüber im Ökotest (oder Stiftung Warentest, weiss ich jetzt nicht genau) gelesen habe, auf ALDI umgestiegen - die blaue Flüssigkeit mit dem weissen Deckel; steht sensitive drauf. Ich nehme jetzt nur diese Spülung, weil die anderen mich an den Wunden brannten. Bin mit meiner jetztigen zufrieden. Zum Zahnbelag kann ich nichts sagen, habe auch keinen. Eigentlich sollten die Spülungen keinen Zahnbelag hinterlassen, die Zähne sind ja mit Fluoridlack versiegelt, wie mir mein KFO erläutert hat.

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anitbakterielle Mundspülungen können Verfärbungen auf den Zähnen hinterlassen...steht auch auf den Flaschen mit drauf...da ich nur anitbakterielle in meinem Fall (nach OP usw.) genommen habe, hatte ich Bedenken, dass man es nach einer Weile den "Zähnen ansieht". Liest man auch hier oft...da aber die Verfärbung wieder weg geht....durch gutes Putzen,,,,wenn wieder möglich oder Zahnreinigung....habe ich es für die Dauer der Einnahme entspannt gesehen...es gibt sicherlich viele gute Spülungen und Stiftung Warentest steht ja für was....

Alles Liebe euch

Valli

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Ach so, das mit den Verfärbungen wußte ich nicht. Aber wenn sie weggehen, ist ja kein Problem.

Ich hoffe, es geht Euch gut und das Abschwellen geht gut voran.

LG, Eure oulux

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Hallo,

du hast einen sehr schönen Op Bericht geschrieben. Er macht mir wirklich sehr viel Mut. Denn ich habe wirklich sehr große Angst vor meiner OP.

Meine Op ist am 20.07. (nächste Woche) und ich bin soooooo nervös :-(

Was sind das denn für Schrauben im Kiefer von denen du erzählt hast?

Viele liebe Grüße und alles Gute weiterhin :-)

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Antworte mal für Oulux...denn ich hatte diese Schrauben auch....

Wenn man keine Spange hat, bekommt man zur Sicherung der Okklusion Schrauben in den Kiefer, an denen Gummis fixiert werden, die wie gesagt die Okklusion sicher sollen. Durch unterschiedliche Möglichkeiten, die Gummis zu hängen, kann man Einfluss auf die Kiefermuskulatur nehmen.

Auch wenn man eine Spange hat, hat man direkt nach der OP Schrauben und Gummis über den Vorderzähnen. Diese werden dann in der Regel am Tag danach entfernt.

Hoffe, deine Frage ist damit beantwortet.

Alles Liebe für deine OP...es geht rum...du schaffst das.....man braucht nur viel Geduld danach....

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Hallo Silence,

wie Valli eben gesagt hat, werden an den Schrauben am Ende der OP die Gummis befestigt, das der Kiefer eng verschnürt sein soll (Gott sei dank aber nicht verdrahtet:o)) und die Häckchen an den Brackets fangen erst bei den 3-ern an. Das ist ein Grund. Ich glaube mich auch erinnern zu können, dass die Schrauben auch als Hilfe dienen die Kiefer exakt mittig zu positionieren, d.h. dass "die Ritze" zwischen den oberen und unteren Einsern sich deckt. Die Schrauben werden vor der Entlassung aus dem KH rausgedreht (tut nicht weh, bin ein ziemlicher Angsthase und wollte gleich ein Betäubungsspritze, aber Dr. D. hat mir angeraten erst mal ohne zu probieren, und es ging perfekt).

Hast Du die OP in Bad Homburg?

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vielen lieben Dank für eure lieben Antworten :) dankeschöööön :) Da bin ich ja beruhigt, dass es aber nicht weh tut.

Ja genau, die OP ist in Bad Homburg bei Dr.K. . Ich bin schon ziemlich nervös- ich hatte heute meine Op Besprechung/Planung. Aber da habe ich dussel total vergessen, wegen den schrauben zu fragen. aber nun habt ihr mir ja glücklicherweise auch geantwortet :)

Bekommt eigl jeder eine Magensonde und tut sie weh???wie war es generell mit den Schmerzen bei euch? :-/

Viele liebe Grüße

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So viel ich weiß, ist es die Regel, dass man eine Magensonde erhält. Die Frage ist nur, wielang...das ist unterschiedlich...

Bei mir wurde sie auf der Station (ich war nicht auf Intensiv, war die 2. auf OP Plan) nachden ich vom Aufwachraum hochkam gezogen, da mir so schlecht war.

Musste auch kein Blut oder sonstiges brechen....deshalb konnte man sich gutesn Gewissens ziehen (ist nicht schlimm, wirklich).

Schmerzen hatte ich keine Großen,,,,das war nicht das Probelm....habe jetzt eher Schmerzen, wenn die Kiefermuskulatur arbeitet so Art Muskelkater...aber hält sich echt in Grenzen.

Hatte vorher viel extremere Schmerzen...bin daher einiges gewohnt...sonst hätte ich mich auch nicht operieren lassen.

Alles Liebe dir und iss noch ordentlich davor..hi.

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danke das ist lieb von dir.

was genau wurde bei dir denn gemacht? Ich bin auch die zweite auf dem op Plan :-) Kommt nicht jeder auf die Intensiv?

ohje du arme. ich hoffe dass die schmerzen bald vergehen. wie lang ist es jetzt her bei dir? wie lange warst du in bad homburg in der Klinik?

Alles Liebe und Gute für dich weiterhin und vielen lieben Dank für deine Infos. Es beruhigt mich, mit jm zu schreiben, der das schon hinter sich hat ;-)

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Hallo silence!

Was wird denn bei dir gemacht?

Ich hatte "nur" ne UKVV und ich hatte zum Beispiel keine Magensonde und kein Sauerstoffschlauch in der Nase. War auch nicht auf der intensiv.

Mach dir im Vornerein nicht allzu viele Gedanken was alles kommen könnte. Nachher hast du dir umsonst Sorgen gemacht (so wie ich :483: )!

Ich war ingesamt 6 Tage in der Klinik, also 4. Tag nach der OP wurde ich entlassen!

Wünsche dir alles Gute für deine Op!

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Bekommt eigl jeder eine Magensonde und tut sie weh???wie war es generell mit den Schmerzen bei euch?

Ich hatte eine Magensonde. Sie wurde nach dem Aufwachen entfernt. Zuerst wurde der Mageninhalt (hauptsächlich Blut von der OP, sonst ist da doch nicht drin) abgesaugt. Weder Absaugen noch das Rausziehen der Magensonde tut weh. Absaugen fühlt sich an, als ob du ein Blubbern im Magen hättest, wenn du vielleicht viel durcheinander gegessen hast. Beim Rausziehen spürst du nur das dir da drin was gleitet. Ist aber wirklich weder schmerzhaft noch eklig.

Mach Dir echt keine Sorgen um die OP. Ja, ich weiß: das ist für uns, die es hinter uns haben, leicht gesagt. Aber denk daran, bei Dr. K. bist Du in besten Händen. Mit bis zu 3 durchgeführten Bimaxen und Kinnplastiken täglich glaube ich nicht, dass irgendein KFC ihm das Wasser reichen kann, was die Erfahrung angeht. Dazu verwendet er die modifizierte UK-Osteotomie, sogenannte Bad Homburger Methode, die die Nervenverletzung praktisch ausschließt oder zumindest stark minimiert im Verleich zu der herkömmlichen Methode. Das alles gibt einem doch ein gutes Gefühl, finde ich.

Alles Gute für Deine OP. Wenn Du noch fragen hast frag ruhig...

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Also bei mir ist es 9 Wochen her. Ich hatte eine Bimax: Ok wurde 7 mm vorverlagert, UK 7 mm nach links (Gesichtsskoliose) und die Nebenhöhlen wurden ausgeräumt, dann das Nasenseptum gekürzt und die Nasenmuscheln verkleinert...also einiges.

Dass mit der Intensiv ist sehr individuell und kommt auf vieles an....ob du Risiken hast oder wie die OP verlaufen ist oder aber auch ob noch Platz auf der Intensiv bzw. Aufwachraum ist....egal wie, die Ärzte wissen, was das richtige ist und du bist, wie Oulux und Stellar auch wissen, gut aufgehoben.

Ich war 7 Tage auf Station..

Alles Liebe dir....

Valli

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hallo ihr Lieben,

vielen lieben Dank, dass ihr mir so viel Mut macht, und dass ihr all meine Fragen so freundlich beantwortet. Ich bin schon wesentlich beruhigter, wenn ich so höre/lese, dass bei euch alles gut verlaufen ist.

Meine OP ist am 20.7- und es ich habe eine bimaxilläre Umstellungsosteotomie vor mir. der UK wird um fast einen cm nach vorn geholt und der OK wenige mm und jeweils beide kiefer eine bisschen nach rechts verlagert. 1/2mm glaub ich.. Und die Nasenscheidewand wird gerichtet.... Angeblich soll ich am Mittwoch wieder entlassen werden... Ich hoffe so, dass alles gut geht.

werden diese schrauben, dann in den Kiefer geschraubt oder wie funktioniert das? und wie viele sind das?

Viele liebe Grüße an euch allen :651:

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Die Schrauben werden während der OP in den Kiefer gedreht....ist kein Thema, wenn sie rauskommen...tut nicht weh,.,.,die Anzahl der Schrauben ist abhängig von der Kieferstellung, inwieweit der KFC an welcher Stelle Schrauben benötigt werden um eine richtige Okklusion sicherzustellen.

Alles Liebe dir....

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achso ok. das beruhigt mich auch nochmal.

Und wie habt ihr euch gefühlt, als ich aus der Narkose aufgewacht seid und wie waren die ersten drei Tage bei euch? Wie ist es denn mit der Atmung? Die Nase ist warscheinlich zu, oder?

Habt ihr noch irgendwelche Tipps für mich? Vielleicht irgendetwas was ich unbedingt mitnehmen sollte oder so? Ward ihr am Abend nochmal irgendwo essen?

Ich kenne mich in Bad Homburg nicht aus. Denn ich wohne in Düsseldorf. :(

Ich danke euch ganz ganz lieb. Viele liebe Grüße und Danke für alles :-)

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werden diese schrauben, dann in den Kiefer geschraubt oder wie funktioniert das? und wie viele sind das?

Die Schrauben werden oben und unten jeweils zwischen die Einser geschraubt (wenn wir die gleichen meinen). Bei mir waren es nur zwei Schrauben (eine oben / eine unten).

Eine Liste mit Sachen, die hilfreich sind, findest Du hier im Forum. Für mich persönlich waren die Ohrstöpsel am wichtigsten (wg. der Kühlmaschine und meiner Nachbarin); hab vergessen sie einzupacken und mir dann von meinem Mann (war jeden Tag da) mitbringen lassen.

Am Abend vor der OP war ich mit meiner Family bei Noodlz gegenüber vom Krankenhaus (direkt über die Hauptstraße) essen. Es war lecker, ich hatte aber keinen Sinn dafür das Essen zu geniessen. War mit den Gedanken bei der OP.

Ich wünsche Dir alles Gute für die OP.

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