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Alice.

Bimax am 05.10.11. Klinik: Barmherzige Brüder in Regensburg

Jetzt setze ich doch noch meinen Erfahrungsbericht hier rein.. wenn auch total verspätet!

Hab ihn jetzt erst geschrieben.. 1 1/2 Stunden lang.. ich denke mir einfach, vielleicht hilft es manchen.. vielleicht gibt es doch noch welche die sich dort auch operieren lassen..

Habe sehr viel geschrieben.. weil ich den Bericht auch anderen gezeigt habe, die mit dem Thema nichts zu tun haben und kein vorwissen haben. Fachbegriffe hab ich weggelassen, da ich Fachbegriffe sowieso nicht mag.. versteht ja nicht jeder..

so....

Zur Vorgeschichte und zum Verständnis:

Ich habe schon immer eine schreckliche Kieferfehlstellung. "Überbiss". Sehr stark sogar. (Wobei es immer schlimmere Fälle gibt) Als Kind sagte mir meine Zahnärztin schon immer, das muss kieferorthopädisch behandelt werden, und operiert. Zahnspange reicht in dem Extremfall leider nicht aus. Ich wurde in der schule beschimpft und gemobbt deswegen. war schlimm für mich. So schlimm dass ich immer meine hand vor den mund hielt..

Also bekamm ich als Kind eine lose Zahnspange, eine feste, und wieder eine lose. Jahre lang. (Beginn in derGrundschulzeit)

Leider war ich damals bei einer total inkompeteten Kieferorthopädin! Sie hatte null ahnung, was sich später rausstellte. Sie quälte mich, ziehte den draht so stark, dass ich mich heute noch heulend im Wohnzimmer vor dem Fernseher sitzen sehe, wegen den schmerzen. ich konnte eine woche lang nichts essen. Beim Drahtwechsel zerstochen sie mir mein ganzes Zahnfleisch, dass ich zu meiner Zahnärztin zum desinfizieren gehen musste. Sie war schockiert, wie sie mich zu richteten.

Irgenwann war der Graus vorbei und die behandlung abgeschlossen.

Später verschoben sich meine ganzen zähne, obwohl ich alles gemacht habe, ich trug immer die lose zahnspange. War da sehr brav. Half alles nichts..

Dann kamen die Weisheitszähne und die mussten raus sofort, ich hatte kein platz im kiefer, weil es einfach zu eng war! Also wurden mir die Weisheitszähne rausoperiert.

Meine Zahnärztin redete immer noch an mich und meine Eltern ich soll eine OP machen lassen. Ich werde später probleme mit den Kiefergelenken haben, und "mit 30 um die OP betteln, weil ich schmerzen beim essen haben werden".. abgesehen von der ästhetischen seite her! Und sie hatte auch recht.. meine zähne wurden immer schiefer. Ich hatte jeden zweiten tag verspannungen, und Kopfschmerzen. Ich konnte auch nicht richtig essen, hatte ja auch einen offenen biss.

also ok mit 16jahren ungefähr schleppten mich meine eltern zu einem Kieferchirurgen zum informationsgespräch.

Der war so grob.. ich war da noch n kind und er erklärte mir haargenau wie das operiert wird, was da gebrochen wird, durgeschnitten wird.. noch an ort und stelle fing ich an zu heulen wie ein schlosshund. ich ertrug die gedanken die bilder nicht in meinem kopf.. der arzt war ein arsch.. man hätte das gefülvoller erklären können!

Also wollten und konnten damals meine eltern nicht die verantwortung, das risiko einer solchen op tragen.

Ich sperrte die gedanken ganz weit weg.

Ich war 19 anfang 20 als ich mich selbst dazu entschlossen hab die Behandlung durchzuziehen. (auch viele 30jährige oder ältere entscheiden sich dazu)

Ich ging zu meiner zahnärztin die mich eben seit meinen milchzähnen kennt :) und lies mir eine gute adresse für einen guten kieferorthopäden geben.. wartezeit ewig... vitamin-b... sie rief dort an, und zack bekam ich dort einen termin und konnte dann mit der behandlung starten. Feste Zahnspange.. die Zähne für die OP hinrichten. Ein sehr guter Kieferorthopäde, ich hatte nie schmerzen, konnte nach einem tag wieder alles essen. Mir wurde auch nie mein Zahnfleisch verletzt, das Praxisteam super nett. Weil ich nicht wollte, dass man in dem alter die zahnspange auf den ersten blick sieht,entschied ich mich für Keramikbrackets statt Metallbrackets.

Die feste Zahnspangenbehandlung dauerte zwei Jahre an.

In der Zwischenzeit informierte ich mich nochmal bei zwei verschiedenen Kieferchirurgen.

Der eine Arzt war recht nett, hat mir alles gut erklärt und nicht zu genau. ich sagte ihm ich will das nicht so genau wissen, ich schlafe ja sowieso wenn ich operiert werde. also nahm er darauf rücksicht.

Er meinte es muss nur das unterkieferoperiert werden und der offene biss. Ich war erleichtert, dass mein oberkiefer so bleiben kann.. Paar knochenbrüche weniger :D Operieren tut er in Passau, 6 stunden für so eine OP.

Aber es kam mir so oberflächlich vor.. er redete hauptsächlich von der ästhetischen seite... nun ja.. sicher ein netter nebeneffekt, aber gesundheitlich viel wichtiger!! Fühlte mich nicht so "aufgehoben" dort.

Weil ich einem arzt alleine sowieso nicht glaube und vertraue (schon gar nicht bei so einem eingriff) suchte ich einen zweiten Kieferchirurgen auf.

Auch sehr sehr nett. Er erklärte mir alles viel besser, nahm sich viel mehr zeit, und bei im stand das gesundheitlich viel mehr im vordergrund. das merkte man. machte fotos von mir und erklärte mir alles super. ich fühlte mich sehr wohl dort.

Aber der meinte, nein ober- und unterkiefer, offener biss müssen operiert werden! wenn sie nur unterkiefer operieren bekomm ich noch mehr probleme. Es muss eine Bimaxilläre Umstellung des Ober-und Unterkiefers gemacht werden. Heißt ober- und unterkiefer brechen. Oberkiefer weiter nach oben setzen (sonst Gummysmile), unterkiefer weiter nach vorne. Unter- und Oberkiefer seitlich brechen. Dieser Chirurg sagte mir sie operieren das in ZWEI stunden. hmmm.. der andere SECHS Stunden? Gibts das? ja, meinte er. sie sind so ein gut eingespieltes team. machen das drei vier mal im monat. außerdem, wenn sie schneller sind und der knochen nicht so lang freiliegt ist die schwellung auch nicht so krass! Wow.. das ist ein riesen unterschied.. vier stunden..

Allerdings operieren die in regensburg.. Aber er meinte drei vier tage ist man im krankenhaus. wow.. nicht lange..

Ich entschied mich zu diesen Chrirugen zu gehen. Ich fühlte mich wohler, mein bauchgefühl sagte ja, und ich hatte das gefühl er hat mehr erfahrung in dem bereich.

Zack erledigt, er spricht sich mit dem kieferorthopäden ab wie die behandlung weiter geht.

Wie gesagt, zwei jahre lang.

OP Termin stand fest, 05.10.2012 in regensburg.

Einen tag zuvor bekam ich widerliche häckchen an die feste zanspange.. muss so sein, da werden dann ganz viele gummizüge dran befestigt nach der op. um die neue kieferstellung zu fixieren (wie nach nem armbruch nur da mit gips).

Am nächsten tag gings ab nach regensburg. hatte noch ein gespräch mit der anästhesistin. meine erste frage, ob mir nach der op schlecht wird und ich mich übergeben muss.. davor hatte ich angst, weil ich dann ja verschnürrt bin und mir die vorher die ganzen gummizüge durchtrennen müssten, damit ich am erbrochenen nicht ersticke. horrorvorstellung :D

Sie meinte "nein, normal wird dir da nicht schlecht. sehr unwahrscheinlich. die narkosen sind heutzutage schon so gut, dass sich ganz selten welche übergeben müssen". auch bei der frage, wie viel ich rauche war ich ehrlich ;) Nicht dass da was schief geht.

Ich blieb dort über nacht im krankenhaus, wäre ja n schmarn gewesen am nächsten morgen nochmal extra nach regensburg zu fahren. Die krankenschwestern waren sehr nett. auch die frau mit ihm zimmer war nett, wenn auch etwas komisch. kam total gestylt daher.. im krankenhaus... sie hatte aber nicht die gleiche op. vor lauter aufregung rauchte ich noch so viel an dem abend.. ich hatte mir vorgenommen das nicht zu tun, wegen der narkose.. ich hatte nicht mal zigaretten mit dabei.. nirgends in dem krankenhaus kam man an zigaretten! ich war beinahe am durchdrehen.. eine freundin die in regensburg wohnt brachte mir schließlich zigaretten vorbei. Wir redeten noch viel an dem abend.. vor zum bettgehen bekamen wir noch eine "beruhigungstablette" und durften nichts mehr essen. wir duschten uns noch, und lackierten uns die nägel ab (ich wusste nicht dass man das machen muss, wurde ja noch nie operiert).. am nächsten tag wurden wir um sechs oder sieben uhr aus dem bett geschmissen und bekamen noch eine beruhigungstablette bevor es los ging. ich merkte die tablette überhaupt nicht. aber sie half schon. das merkte ich als ich dann in den operationssaal geschoben wurde. ohne dieser tablette wäre ich ihnen von der liege gesprungen. ach ja, zuvor musste ich mir ja noch das tolle operationshemdchen anziehen. der arsch offen.. durften aber drunter zumindest das höschen anbehalten :D

dann noch kurz warten auf der liege.. da war ein junger netter mann der mich noch beruhigte als mir die tränen liefen.. und meine hand nahm :D kanüle gelegt und weitergeschoben.. ich dachte nur nicht rumschauen ich will das werkzeug nicht sehen! und schon schlief ich ein...

Dann kam ich auf, nach zwei stunden. ich kann mich nicht mehr sooo genau daran erinnern.. meine eltern, mein bruder waren da.. ich hatte keinerlei schmerzen (Das versprach mir aber der chirurg vorher schon, glauben konnte ich ihm nicht)

was mich auch gewundert hat, ich hatte nirgends blut kleben, wie andere. ich hatte keinen blutgeschmack im mund. (haben das wohl sehr gründlich gesäubert). ich hatte keine drainagen, keinen kateter, keine magensonde. ich war nur schon geschwollen. mir war nicht übel, und auch nicht schwindelig. ich hatte keinerlei probleme. geschlafen hab ich viel, gekühlt wurden die backen auch viel. sprechen konnte ich nicht, den mund konnte ich nicht aufmachen, war ja verschnürrt. dafür hatte ich block und stift dabei.

In der nacht fing ich dann an zu bluten. ich stand auf vom bett und dann tropfte es schon. meine zimmergenossin rufte einen pfleger. ich war auf dem weg ins bad, mich im spiegel anschauen was da los ist. der pfleger war so schnell da, da war ich nicht mal im bad. packte mich, fragte mich ob mir schwindelig ist. nein. naja... dann nahm er eine lampe und wollte mir in den mund schauen. Ha ha! geht ja gar nicht! er griff sofort zum telefon und rief den chirurgen an. dieser meinte dann wohl nicht so schlimm, ich bekam neues eis zum kühlen. die blutungen hörten auf. und seit dem blutete es auch nie wieder.

ein paar infusionen bekam ich immer.. antibiotika.. gegen schmerzen mussten sie mir angeblich nicht viel geben. musst auch nie danach verlagen!

Dann brachten sie mir pudding, und brei zum essen.. ich sollte es versuchen.. da ich den mund nicht aufbekam musste ich das zeug durch den strohhalm trinken.. ich versuchte es verzweifelt... bis ich nach einem tag eine winzige stelle hinter den hineren zähne gefunden habe an der es funktionierte. es ging so langsam.. so wenig.. eine freundin bekam mich immer besuchen, fragte ob ich irgendwas brauchte.. geduldig saß sie da und sprach mir mut zu, essen zu versuchen.. und trinken.. war ja das selbe.. vor verzweiflung liefen ein paar tränchen.. aber dann klappte es, wenn auch schleichend. Eine gute idee von ihr war, kaffee zu trinken, nur ein paar schlückchen (sollte man ja eigentlich nicht wegen der wundheilung). aber dies paar schlückchen bewirkten wunder. ich war gleich viel fitter und mein kreislauf wurde besser.

pudding..pudding..pudding.. ich bekam trotzdem noch infusionen.. weil ich zu wenig trank. "trinken sie, versuchen sie es. wenn sie nicht trinken und essen können können wir sie nicht entlassen".. und geübt hab ich so viel dass ich schnellstmöglich aus dem krankenhaus entlassen werde. Essen war sehr problematisch.. in den drei tagen in denen ich im krankenhaus war nahm ich 5 kilo ab. kritisch bei 45 kg startgewicht.. ich verlangte dann hochkalorische drinks,ich kannte diese von meiner tante und die schmecken gar nicht übel. schoko schmeckt wie kaba oder pudding. die kaufte ich mir nach dem krankenhaus auch in der apotheke.. ich wollte auf gar keinen fall noch mehr kilo verlieren.

Die schwellung erreichte am dritten tag den höhepunkt.. die schwestern meinten sie haben schon welche gehabt die noch mehr geschwollen waren. ich hatte vor und nach der op bromelain tabletten genommen. da es pflanzlich ist war es ein versuch wert. sie verhindern das starke anschwellen und ich dachte mir auch wenns nur ein bisschen hilft lohnt es sich auch.

nach dem wochenende daheim hatte ich schon den termin beim kieferorthopäden. er wollte sich das ansehen, auch wenn ich noch immer verschnürrt war. alles palette, meinte auch chirurg. verlief alles nach plan und gab keine komplikationen.

ich war zweieinhalb wochen krankgeschrieben. der chirurg meinte auch nach drei wochen kann man wieder arbeiten gehen.

die gummis wurden weniger. zwei oder warens drei weiß nicht mehr genau auf jeder seite. so konnte ich wenigstens brei mit dem kleinen löffel essen. alles in den mixer.. sah komisch aus, schmeckte aber genauso. für eine kleine schüssel brei brauchte ich ewig.. ich kam mir wie ein baby vor dass essen lernt.. überall war der brei nur nicht in meinem mund. geduld geduld geduld.. es waren einige momente dabei in denen ich beinahe komplett irre geworden wäre.. ich durfte monate lang nicht kauen,nicht einmal nudeln. in die arbeit nahm ich mir immer kleine nudeln mit soße mit, die konnte ich schlucken ohne zu kauen. kartoffelsuppe.. gemixtes.. verhungern musste ich nicht.

später wurden die gummizüge an der festen zahnspange reduziert. zum essen und zähne putzen durfte ich sie rausnehmen. das war auch ein geduldsspiel diese kleinen dinger in den mund zu bekommen.. so stark geschwollen kommt man an diese stellen zum einhängen sehr schwer. ich konnte den mund auch nicht weit öffnen. das war alles sehr eingeschränkt. ich sollte üben den mund zu öffnen, immer weiter.

in der arbeit wurde sehr auf mich rücksicht genommen. als ich krank war hatten sie mir einen wunderschönen blumenstrauß geschickt. darüber habe ich mich sehr gefreut.

einige wochen nach der op ging ich zur lymphdrainage. das gesicht wird vorsichtig massiert. so geht die schwellung schneller zurück. da war ich sehr oft.. das merkte man aber auch. angeschwollen war ich ein halbes jahr lang deutlich. auch heute kennt man es noch. aber das wurde mir vorher auch gesagt, es dauert ein halbes jahr bis jahr bis man das komplett fertige ergebnis sieht. da tut sich so viel.

Die zahnspange bekam ich vor ein oder zwei monaten heraus. überglücklich.. Den geklebten Lingualtrainer werde ich sehr lange tragen. haben aber viele menschen, und den sieht man auch nicht. den losen retainer trage ich jetzt vier wochen tag und nacht. geht nicht meinte ich, ich muss telefonieren können in der arbeit. einen halben arbeitsstag darf ich ihn raus nehmen. wobei ich das nur im notfall mache! wenn ich den in der arbeit tragen, kann ich ihn abends rausnehmen. ist mir lieber und klappt super in der arbeit.. meine kollegen nehmen da so viel rücksicht. nach den vier wochen tag und nacht tragen muss ich ihn nur noch nachts tragen. dieser herausnehmbare retainer ist sehr sehr wichtig. er stabilisiert die zähne, sodass sie nicht wandern können und außerdem die neue kieferstellung. es dauert einfach bis sich die muskulatur und alles an die neue position gewöhnen. außerdem verhindert er, dass mein unterkiefer zurück in die alte stelle "wandert".

von mir aus würd ich den mein ganzes leben lang nachts tragen :D ich hab damit null problem. das tolle opergebnis will ich mir nicht versauen. wie lange ich den genau tragen muss weiß ich nicht, und ist vorerst auch egal.

einen kleines problem hatte ich nach der op.. einige monate danach bekam ich einen abzess in der linken backe. dort wurde aufgeschnitten, dass das eiter abfließen kann und ein antibiotikastreifen kam dort hin. nach ein paar tagen wurde dieser entfernt und die entzündung war weg.. ich weiß nicht warum.. ich hatte nach der op keine zigaretten angerührt, ich hatte sogar ekel davor wenn ich es roch wenn andere geraucht hatten.. aber irgendwann..nach ein paar monaten... hab ich eine zigarette geraucht.. bis heute könnt ich mich dafür hassen.. hätte ich es gelassen, wäre ich jetzt nichtraucher. es wäre die beste chance überhaupt gewesen.. naja..

ansonsten keinerlei schmerzen zu hause. brauchte keine schmerztabletten. nur ein paar mal, aber das war weil mir die gummis an der spange weh taten.. als würden sie die zähne rausziehen. aber das gab sich nach ein paar tagen.

Und jetzt steht schon wieder die metallentnahme an.. 21 titanschrauben und 6 oder 8 titanplatten. winzig sind sie.. ich erschrecke wenn ich das röntgenbild sehe... was da gemacht wurde.. es sieht so grausam aus..

üblicher weise findet die metallentnahme nach 6 monaten statt. wird ambulant gemacht, danach kann man gleich wieder nach hause fahren. und ich muss auch nicht extra nach regensburg.

Der chirurg hatte immer zeit für mich, blieben länger in der praxis. und nahmen sich immer zeit für meine fragen.

Die gefahr bei so einer op ist, weil da einige nerven laufen.. dass welche verletzt werden. Ich hatte glück, lief alles super. Nach der op hatte ich ne zeit lang ein dumpfes gefühl an der unterlippe und am kinn. aber das gefühl war da, wenn ich mich zwickte spürte ich es. es fing dann an zu kribbeln.. und zack ne woche später spürte ich wieder alles. die nerven werden einfach total überbeansprucht bei der op, das dauert seine zeit bis das gefühl wird komplett da ist. bei manch anderen dauert es ein jahr oder länger. ich hatte da echt total glück. Das einzige was ich bis heute nicht spürte ist mein zahnfleisch. aber das stört mich überhaupt nicht. und es wird ja auch besser.

Ich hoffe das bleibt alles auch so nach der metallentnahme.. wir werden sehen.. wär aber blöd. das gröbste hab ich hinter mir und dann nach dem winzigen eingriff der metallentnahme nix mehr spüren.. das wäre schon sehr schlimm für mich, denke ich.

Die verloren kilos hab ich mir wieder anfuttern können :) sogar mehr als vor der OP :D

hätte ich gewusst dass das alles nicht so schlimm ist, hätte ich nicht so spät mit der behandlung angefangen. aber vielleicht war es auch gut so. mittlerweile werden sehr sehr viele operiert, das war vielleicht vor ein paar jahren noch nicht so aktuell.

Immer öfter hört man von leuten denen es genau so geht.

Optisch hat sich natürlich das gesicht auch geändert.

Froh bin ich wenn ich jetzt bald alles hinter mir hab.. auch wenn es noch einige zeit dauern wird. Aber langsam reichts dann auch mal. :D

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Hallo Alice!

Gratuliere dir noch zur überstandenen OP, auch wenn diese schon vor einer Weile war! Wow, dass du schon nach 3 Wochen arbeiten konntest! Dir ist es nach der OP ziemlich gut gegangen, super! :)

Als ich mein Post-OP Röntgenbild gesehen habe, war ich richtig schockiert, bei mir sind 33 Schrauben und Platten drinnen.

Ich wünsche dir alles Gute bei deiner weiteren Behandlung!

Findus

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Ja, ich hab das echt super weg gesteckt. Hätte ich vorher nie geglaubt.

Meine Erwartungen waren ganz anders! Mein Arzt hat mir keine leeren Versprechungen gemacht.

Kaum zu glauben, dass ich keine Schmerzen hatte.

Das einzig harte waren die Schwellungen und nicht essen können.

Ich hoffe wirklich, die Metallentnahme wird auch so gut verlaufen.

Auch wenn man denkt das gröbste hat man hinter sich ist es noch mal eine OP und trotzdem hat man nochmal "Angst" davor.

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Hallo Alice, vielen Dank für den interessanten Bericht. Du hast es ja super überstanden und warst schnell wieder auf den Beinen. Ich wurde vor knapp 3 Wochen operiert (6.6.) und gehe am nächsten Montag wieder arbeiten. Hoffe, das klappt.

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Hey Alice!

Ich wünsche dir alles Gute für die antstehende ME!!

Darf ich fragen, weshalb wird die ME ambulant durchgeführt?

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Hallo Findus,

danke. :) Habe gestern meine narkoseunterlagen bekommen. Bin schon ziemlich nervös.

Mir wurde gesagt, sie machen die Metallentnahme immer ambulant in Ihrer Praxis. Es ist nur ein kleiner Eingriff.

Er meinte auch, manche haben die ME an einem Freitag, und gehen Montag wieder arbeiten. Höchstens ist jemand eine Woche lang krank geschrieben. Bei der BIMAX war ich auch nur drei Tage im Krankenhaus. Das ging alles so flott.

Da bin ich echt gespannt.

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Wow, ich hätte zu grosse Angst diesen Eingriff ambulant zu machen.

Ich war bei der Bimax 6 Tage im KH und 5 Wochen krankgeschrieben.

Ich drück dir die Daumen für den Eingriff! :)

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Ich vertraue dem Arzt, wenn er sagt das geht ambulant.

Normalerweise traue ich keinem Arzt :D hab schon so viele schlechte erfahrungen allgemein mit ärzten gemacht.

aber ich habs bei der bimax gesehen, dass ich er immer recht hatte, mit dem was er gesagt hat.

hoffentlich dieses mal auch.

Ich war nach der bimax echt schnell wieder fit,und konnte nach drei wochen wieder in die arbeit gehen. (sitze auch nur im büro)

Und damals war ich auch nicht lang im krankenhaus.

obwohl ich es auch nicht schlecht finden würde wenn ich zumindest eine nacht im krankenhaus wäre. man ist dort doch besser versorgt. mit infusionen und überwachung. damals war es total anstrengend nach dem krankenhaus 1 1/2 autofahrt autobahn nach hause...

Aber er meinte es wird nicht schlimmer als eine weisheitskzahnentfernung.. und ich denke da reichen schmerztabletten auch.. und da ich wieder bei meinen eltern wohne ist auch immer jemand da um nach zu schauen.

Danke für deine worte :)

bammel hab ich total.

war gestern bei meinem hausarzt, wegen der narkosevoruntersuchung. passt alles.

Nur hab ich einen ausschlag am hals. aber schon immer. das kommt, keine creme hilft und geht von allein wieder weg.

die haut schuppt sich ab. meine hausärztin verschrieb mir jetzt eine salbe mit cortison. sie meinte das sollte weggehen bis dahin. denn es ist ja eine offene wunde, und nicht dass sie die op verschieben möchten. an das hab ich noch gar nicht gedacht. aber so schlimm ist der ausschlag nicht. minimal an der unterkiefer seite entlang an einer seite. sie fragte mich seit wann ich das hab, könnte ja auch sein, dass ich allergisch auf das metall reagiere. aber habe schon vor meiner op auch gehabt.

wird schon alles glatt laufen, froh bin ich wenn ichs hinter mir hab und abgeschwollen bin..

werd nach der op wieder bromelain tabletten einnehmen. vielleicht hilft es ein wenig. die apothekerin meinte vor der op soll ich nicht damit anfangen, weil es die blutgerinnung beeinflussen könnte. bei der bimax hab ich die tabletten auch ein paar tage vor der op genommen. danach konnte ich sowieso nicht. der arzt meinte das macht nichts. ich denke er hält von solchen tabletten nichts. aber ich denke mir schaden kanns nicht.

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Hi Alice,

alles Gute für die Metallentnahme.

Wurde am 14.6.12 operiert und muss sagen ich war auch so schnell wieder fit, sow wie Du.

Hatte auch eine Bimax und würde auch hoffen, dass es ambulant gemacht wird,

aber ich glaube der KC macht das immer nicht so.

Viel Glück und Erfolg, das wird schon.

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Hallo Alice,

wünsch Dir alles Gute für die ME.

Ich hatte meine ME schon, muss sagen es verheilt viel schneller sal die Bimax.

LG mieze

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Hallo Mieze,

dankeschön. Ich hoffe auch, dass alles viel schneller verheilt und vor allem auch, dass die Schwellung schneller zurück geht.

Werd mir noch ein paar Kühlakkus kaufen und Eis :D

Ich hoffe, nächste Woche ist es nicht so warm wie momentan!

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Hallo Alice,

normal verheilt alles bei der ME viel schneller.

Auch ist die Schwellung schnell zurück gegangen.

LG

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Ich kann nicht schlafen -_-

Ich hab so schiss vor der ME..

im krankenhaus hab ich damals eben eine Tablette bekommen..

die ich ja dieses mal nicht bekomm..

Eigentlich müsste man meinen, dass man da nicht mehr so viel angst hat, weil die bimax ein größerer eingriff war, und die ME ja eigentlich ein klacks dagegen ist. aber trotzdem weiß man wieder nicht obs gut verläuft.. und ob die schmerzen wieder so wenig sind.. kann ja immer anders sein.. und das aufschwellen.. hab heute zusätzlich drei beutel mit wasser gefüllt und tiefgefroren. und was mich auch so beunruhigt, dass das ambulant gemacht wird.. die schicken dann ja einen so schnell wieder heim sobald man aus der narkose ist.. da ist man ja noch total deppert..? und bekommt man da gleich danach eine infusion gegen schmerzen..? und.. n bekannter mein ex freund den hab ich damals auch abgeholt der hatte nur eine platte, weil er mal einen unfall hatte.. und die haben den so schlimm heimgeschickt. war zwar ein anderer arzt aber trotzdem... der hat total blut gespuckt und der ganze mund war voller blut.. die haben den so gehen lassen.. ich hab so angst dass die mich auch so schlimm heim gehen lassen.. auch wenn ich einen anderen arzt habe und bei der bimax gar nichts war. da war im mund null blut, die haben das so gut "geputzt"... aber jetzt is in der praxis.. und haben die da überhaupt so die möglichkeiten wie im krankenhaus... und hoffentlich vertrage ich die narkose wieder so gut wie im oktober letzten jahres.. ich dreh noch durch....

morgen darf ich bis um 10 uhr noch bisschen joghurt essen.. und um halb zwei/zwei werd ich dann operiert...

:533:

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Ich wette, dass Du es wieder gut verträgst. Es wird bestimmt alles gut laufen, wie letztes Mal auch. Deine Fan-Gemeinde drückt Dir ganz fest die Daumen.

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ME überstaden. ging alles so schnell. Narkose wieder gut vertragen. Danach war mri daheim dann ein bisschen übel, vom blut und nix essen. aber das war erträglich.

Bin um 14:15 Uhr ca. reingekommen und um 16:15 wieder raus. Mein Kreislauf war stabil und so konnt ich mitn Rollstuhl zum auto geschoben werden. Die nacht war ein bisschen lästig, wegen jede stunde wach werden und kühlen. aber das kennt man ja. geschwollen...extrem wieder...

An der rechten seite wieder stärker, da er da am unterkieferknochen nochmal bearbeitet hat..

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Ich hab keine ahnung was in meinem mund vorgeht.. es spannt.. es arbeitet.. dieses rumliegen und rumsitzen... argh

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Jetzt hast Du es geschafft... bist echt tapfer. Ich meine direkt nach der Narkose nach Hause zu fahren... Respekt! Ganz schön sportlich...

Liebe Grüße und gute Besserung!

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Heute geht es mir schon besser. Von der Schwellung her hat sich nicht viel getan. ich denke ab morgen wird es weniger.

Fühl mich heute allgemein mehr fit und werds heute mit haare waschen versuchen.. kurz abbrausen wird schon funktionieren.

In der nacht konnte ich dann auch schon seitlich schlafen :) das hasste ich immer so.. wenn man auf dem rücken mit dem gesicht nach oben schlafen soll..

Mundöffnung liegt bei eínem cm. aber ich merke, dass die der mudn nicht mehr so steif ist, tu mich bisschen leichter den zu bewegen.

also hoff ich wirklich ab morgen geht die schwellung zurück.

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Hallo Alice,

ich wollte mal fragen, wie viel mm dein OK/UK verlagert wurde.

Bekommt man nicht auch eigentlich Besuch von der Visite, nachdem man operiert wurdest? Hab keinen Peil, was auf mich zukommt...lol

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Hallo Macke,

5 oder 7 mm waren es. weiß das gar nicht mehr so genau o.O

bei der Metallentfernung war danach keine Visite. War auch nur ambulant und lt. Chirurg ein kleiner Eingriff. Ich wurde heimgeschickt sobald ich nach der Narkose wach war und einigermaßen stehen konnte. Mit dem Rollstuhl gings zum auto. Zwei personen mussten dabei sein. eine die fährt und eine die auf mich aufpasst.

Nach der Bimax war das schon alles anders. war auch ein viel größerer eingriff. da war schon immer jemand da und hat jede halbe stunde anfangs nach mir geschaut.

Bei der ME war ich erst wieder beim chirurgen als die fäden gezogen wurden (1 Woche nach dem Eingriff).

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