Butterfly79

Hoffnung auf Umgehund der OP hat sich nicht bewahrheitet...

Hallo,

ich habe eine Kieferfehlstellung dahingehend, dass ich einen Überbiss von ca. 8 mm habe, einen Obekieferengstand und wohl einen Distalbiss. Bei meiner ersten "Visite" hat mir nur vom Anschauen her gesagt, vielleicht könnte man das ganze "nur" mit einer GNE beheben, evtl. auch noch mit einer Oberkiefer-OP. Nach langer Auswertung heißt es nun aber doch, dass es nur mit dem vollen Programm ginge, um ein stabiles Ergebnis zu erreichen, sprich GNE, Zahnspange sowie Umstellung von Ober- und Unterkiefer. Die KFO bat mich, mir alle Fragen zu notieren, damit sie mich bei meinem Beratungstermin in einigen Wochen umfassend beraten kann und ich dann entscheiden soll, OP ja oder nein. Ich möchte die OP eigentlich überhaupt nicht, ich habe viel zu viel Angst davor und gleichzeit großen Respekt vor allen, die das durchziehen. Da ich ja scheinbar so ein Grenzfall bin, wenn die Ärzte schon so lange gebraucht haben, um sich in meinem Fall zu einigen, will es einfach nicht in meinen Kopf, dass es keine andere Möglichkeit gibt. Ich bin auch gerne bereit, ein nur 90% iges Ergebnis zu erzielen, evltl. mit Zähne ziehen oder so.. Ich bin einfach traurig wegen der Sache, da ich keine OP möchte, aber gleichzeitig schöne Zähne... :(

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat einfach nur ein paar vielleicht hilfreiche Worte für mich übrig?

Danke und lg.

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Hallo,

ich kann dich voll verstehen. Mir wurde bei meinem ersten KFO gesagt es gibt 2 Möglichkeiten eine mit und eine ohne OP, die ohne OP würde aber nur ein suboptimales Ergebnis liefern. Der Arzt wollte weder für die eine noch für die andere Variante partei ergreifen, ich sollte selbst entscheiden was ich will. Ehrlichgesagt war ich damals total überfordert weil ich keine Vorstellung hatte was wirklich auf mich zu kommt, und das obwohl ich mich vorher damit beschäftigt hatte und mir klar war, dass das Schlimmste was sie vorschlagen können eine OP ist. Ich hab dann einen Termin mit der Chirurgin gefordert, die mir Unterlagen gegeben hat wie so eine OP abläuft und das angeblich 98% ihrer Patienten keine Schmerzen haben. Geholfen hat mir das für meine Entscheidung leider gar nicht, ich hatte einfach Angst vor all dem was ich gelesen hatte das da schief gehn kann.

Es verging ca. 1 Jahr bis ich mir einen Termin bei einem anderen KFO hab geben lassen. Sie schlug gleich eine OP vor und das ich unbedingt die Weißheitzähne raus machen lassen sollte. Zu dem Arzt den sie vorschlug bin ich gegangen, aber dem war das in seiner Ordination zu gefährlich. Ich wusste dann wieder für eine längere Zeit nicht was ich machen sollte, aber dann hat mich die KFO zu einem Infoabend über Invisalign eingeladen. Und irgendwie fand ich dann den Mut bei ihr die Behandlung anzufangen und mit ihren Kollegen im Krankenhaus einen Termin wegen der Weißheitszähne zu vereinbaren. Bei ihr hatte ich die Option Kiefer OP oder nicht dann später auch wieder, weil sie meinte sie glaubt sie schafft es so.

Bei meinem ersten Gespräch mit meiner Chirugin fragte sie was sie denn für mich tun könnte. Ich meinte mein KFO meint ich bin ein OP Fall und Beißen wäre für mich irgendwie "anstrengend". Der für mich letztlich entscheidende Grund die OP zu machen war die Antwort auf diese Aussage. Sie meinte mein OK würde auf das UK drücken. Allerdings muss ich dazu sagen, dass sie all die furchtbaren Dinge, die ich gelsen hatte, dass bei einer OP schief gehen können zerstreut hat und nach ihren Aussagen das Schlimmste was passieren kann hoher Blutverlust und Transfusion wären und alles andere wirklich selten auftreten würde und man sogar durchtrennte Nerven zusammen nähen kann.

Ich weiß nicht ob dir meine Geschichte irgendetwas für deine Entscheidung helfen kann, aber vielleicht solltest du dir zunächst überlegen was es ist, das dich von der OP abschreckt bzw welche Bedenken du dazu hast. Und natürlich auf der anderen Seite was genau die Abstriche wären wenn du sie nicht machst und ob das dann für dich ok wäre.

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Hallo Butterfly!!

Ich bin 22 Jahre alt und habe auch einen Überbiss von 8mm (habe Bilder im Bilderthread).

Bei mir waren die Ärzte auch für eine OP, genauer genommen für einen UK-Vorverlagerung.

Ich habe aber keine funktionellen Probleme damit und ich finde auch, dass mein Profil gar nicht störend ist. (Klar ist es nicht top-harmonisch, aber ich bin zufrieden).

Habe mich dann GEGEN eine OP entschieden und die Ärzte planen es nun auch ohne. Ich werde halt längere Zeit diese Gummis tragen müssen um das Kiefergelenk umzustellen.

Habe nun seit 5 Monaten meine Zahnspange im Oberkiefer - da wird alles schön ausgeformt. Meine OK Front ist schon total gerade, hab schon recht eine Freude - auch wenn der Überbiss natürlich noch da, aber dieser wird sich mit den Gummis dann schon ein wenig legen!

Nächste Woche wird dann auch mein Unterkiefer geplant und dann auch bebändert.

Wenn ich auch funkionelle Probleme hätte - würde ich mich bestimmt operieren lassen. Aber es geht den Ärzten scheinbar oft auch darum einfach diese Norm von 2-3 mm zu erreichen. Viele Leute leben ein Leben lang mit 5mm Überbiss und denen gehts gut und schauen hübsch aus.Ich finde es ist OKAY sich GEGEN diese aufwändige, schmerzhafte OP zu entscheiden, wenn man keine funktionellen Probleme hat und mit dem äußeren zufrieden ist!!

Ich finde man sollte das immer für sich abwägen und mit Pro und Contra Argumenten dann entscheiden.

In meinem Fall hatte ich mehr Contra Argumente.

Hoffe du findest den richtigen Weg für dich! Wäre auch auf ein paar Bilder von dir gespannt!!! :smile:

Lg Steffi

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hallo =)

Mal eine andere Frage: Wird bei dir die kieferorthopädische Behandlung übernommen, auch wenn die zweite OP nicht machst?

lg

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Hallo r3ggae-girl,

ich denke nicht. Aber soweit bin ich noch nicht, ich habe ja noch gar nichts machen lassen, stehe immer noch am Punkt OP ja oder nein bzw. ich will beim nächsten Termin bei der KFO fragen, ob es nicht doch ohne OP geht, auch auf mein eigenes Risiko.

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Hallo Butterfly,

so trifft man sich wieder.

Auch ich stehe vor derselben Entscheidung. Zum Glück habe ich einen KFO gefunden, der der Meinung ist, das wir versuchen um die OP drum herum zu kommen. Bei allen anderen war es auch von vornherein eine entweder/oder Entscheidung. Also entweder zwei Zähne ziehen und versuchen den OK auf den UK einzustellen indem alle oberen Zähne nach hinten wandern oder UKVV.

Letztendlich habe ich mich entschieden eine KFO-Behandlung durchzuziehen und am Ende gucken wir mal ob die OP noch nötig ist. Meine Zähne sind mittlerweile recht gerade aber der Biss stimmt immer noch überhaupt nicht. Ich befürchte langsam, das ich die OP machen lassen muss :-(

Aber noch habe ich ein gutes halbes Jahr invisalign vor mir --und die Vorausberechnung sah sehr gut aus!

Allerdings haben am Ende nur die Zähne sehr schön zueinander gepasst, aber ob mein UK sich auch entsprechend ausrichtet, weiß man nicht... (Ist ein bißchen blöd zu beschreiben ohne die Animation dazu zu haben.)

Also mein Vorschlag wäre: Fang erstmal mit der KFO-Behandlung an und sieh dir an, wie sich das entwickelt --du kannst dich später immer noch für oder gegen die OP entscheiden.

Alles Gute

arzthopper

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Hallo!

Bin zwar keine Fachfrau, aber ich denke, dass es nicht ganz so einfach ist erst mit der KFO-Behandlung zu beginnen und dann zu entscheiden, ob eine OP gemacht werden soll, denn es wird doch vorbereitend auf eine OP kieferorthopädisch behandelt/verschoben.

Das passt ja dann gar nicht, oder sehe ich das falsch!??? Ich denke, die Entscheidung sollte vor Beginn der KFO-Behandlung stehen, z.B. durch eine Funktionsanalyse, damit klar ist, was genau gemacht werden muss, wo alles hingehört.

Klärt mich auf, wenn ich damit nicht richtig liegen sollte, denn ich habe mich entschieden den Weg so zu beginnen, nächsten Monat ist der kostenintensive Termin zur Funktionsanalyse!

Viele Grüße und einen schönen Tag wünsche ich euch!

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Hallo Mängelexemplar,

du hast schon recht, das die Behandlung darauf abgestimmt wird, ob du dich für oder gegen eine OP entscheidest.

Aber da in der Regel mit der KFO-Behandlung begonnen wird und danach erst die OP ansteht, hat man am Ende der KFO-Behandlung immer noch die Möglichkeit die OP nicht machen zu lassen, wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist.

Du solltest auf jeden Fall die Funktionsanalyse machen lassen, da sie notwendig ist um die KFO-Behandlung richtig zu planen. In dem Fall solltest du nicht aufs Geld schauen, sieh es als Investition in deine Gesundheit ;-)

Alles Gute und berichte bitte, was die Funktionsanalyse ergeben hat.

arzthopper

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Guetn Morgen arzthopper,

ich danke dir für deine Antwort!

Ich denke auch, dass ich diese Funktionsanalyse machen lassen werde... möchte einfach nichts falsch machen.

Meine Beschwerden im Nacken und Rücken sind so enorm, da kann ich mir keine Fehler erlauben.

Möchte ja schließlich, dass sie bestenfalls dauerhaft weniger werden.

Und wenn dann noch die Lücken geschlossen würden... würde ich mich auch sehr freuen, keine Frage.

Endlich ´mal entspannt den Mund schließen zu können und frei lachen zu können, das fänd ich WOW!

Diese ganzen Vermessungen, auch eine der Wirbelsäule beim Orthopäden, dann die beim KFO, dann diese Schiene, die scheinbar mehrfach angepasst wird, Termine beim Manualtherapeuten... ach, das wird dauern, bis alles klar ist, vermute ich. Jetzt werde ich schon fast ein bisschen ungeduldig, da eine erste Entscheidung gefallen ist...

Nervöse Grüße!!!

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Hallo,

was ist denn eine Funktionsanalyse??

Ich habe es auch schon ein paar Mal gehört, dass man den kompletten Plan im Voraus schon erstellt haben und danach dann die KFO-Behandlung ausrichtet.

Entscheidet man sich FÜR eine OP, ist es i.d.R. oder zumindest wäre es bei mir so, dass sich die Zahnstellung leider im Laufe der Behandlung verschlechtert, weil die Zähne quasi auf die OP vorbereitet werden in ihrer Stellung und das scheinbar nicht anders geht. Also muss man ggf. schon vorher wissen, ob OP ja oder nein. Denn wenn man erst ja sagt, die Zähne sich dann aber weiter verschlechtern, kann man ja am Schluss schlecht nein sagen, sonst müsste man ja dann mit einer schlechteren Zahnstellung als vorher leben.

Viele Grüße

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Hallo butterfly,

es gibt verschiedene Varianten der Funktionanalyse, einige Ärzte machen sie computergestützt (das ist dann die kostenintensive Variante) und andere machen das Ganze manuell.

Im wesentlichen wird geschaut wie du deinen Kiefer bewegst, z.B. sollte sich beim Öffnen der Mund ganz gleichmäßig öffnen, also beide Seiten gleich schnell und gleich weit. Danach wird dann geschaut, wie das beim Schließen aussieht und wie weit du deinen Kiefer nach vorne, hinten und seitlich bewegen kannst.

Naja und wie das Ganze beim Kauen aussieht.

Viele Grüße

arzthopper

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Hallo butterfly,

ich weiß ja nicht, ob du hier noch liest.

Wie sieht deine letztendliche Entscheidung aus?

Ich habe versucht ohne OP hinzukommen, leider wird das nicht funktionieren :-(

Ich habe fleißig meine invisalign-Schienen getragen und die COPA-Schiene, um die Kiefer auszurichten. Jetzt bin ich mit der ersten Runde invisalign-Schienen durch und es passt so gar nichts. Meine Schneidezähne vorne sind zu lang, so das ich die Backenzähne nicht aufeineinanderstellen kann und auf der rechten Seite gleiten die Eckzähne aneinander vorbei, so das der UK nach links gedrückt wird.

Nun wollen wir versuchen die Schneidezähne noch ein Stück in den Kiefer zu bewegen und dann geht es ab zur OP. Es lässt sich wohl doch nicht anders regeln, zumal die seitliche Verschiebung nicht weggangen ist. Naja, ich hab's wenigstens versucht. Mal sehen wie meine Zähne nach dem Refinement aussehen....

Allen anderen wünsche ich bessere Erfolge!

arzthopper

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