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okes

Lingualtechnik+OP - Erfahrungen, Tipps?

Hallo Progenica-Community, erstmal Hallo, dies ist mein erster Post.

Euer Forum hat mich nur durch mitlesen dazu motiviert, endlich den Schritt in Richtung KFO-Behandlung zu wagen.

Ich bin 19 Jahre alt und Auszubildender. Dementsprechend war meine größte Angst, der finanziellen Herausforderung nicht gewachsen zu sein, allerdings hatte ich wohl "Glück im Unglück", denn mein Kiefer war ein OP-Fall, somit würde die Krankenkasse einen beachtlichen Teil der Behandlung übernehmen.

Da ich jedoch sehr viel Wert auf einen ästhetischen Verlauf lege, spiele ich zurzeit mit folgenden Gedanken:

Lingualtechnik im Oberkiefer+Keramikbrackets im Unterkiefer - Hierbei wies mich meine KFO darauf hin, das nach der OP Ober-und Unterkiefer verschnürt werden, um einen festen, stabilen Biss herzutellen. Durch die Lingualtechnik im Oberkiefer hätte ich ja weniger Platz im Zungenraum, dazu die Fragen:

1. Wer hat allgemein Erfahrungen, bzw Erfahrungsberichte zur Lingualtechnik und OP?

2. Was passiert, wenn ich während der Verschnürung erbrechen muss? Wo soll das Erbrochene denn überhaupt raus?

3. Erhöht die Lingualtechnik im Oberkiefer das Risiko von dauerhaften Schäden nach der OP?

Gruß, Okes.

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Hallo Okes,

zu Punkt 2 kann ich dir aus meiner Erfahrung folgendes sagen:

Ich hatte eine BIMAX und war nach der OP auch verschnürrt, mit Gummis, die in der Zahnspange eingehängt waren.

Ich hatte die selbe Angst zu erbrechen, fragte die anästhesistin. Sie meinte, die Narkosen sind heutzutage schon so gut, dass man normalerweise nicht mehr erbrechen muss. Und falls doch, muss man sich eben schnell bemerkbar machen, dann wird das mit der Schere aufgeschnitten. Ich denke nach der OP wird man sowieso so gut beobachtet, dass das kein Problem sein dürfte.

Mir war damals gar nicht schlecht, auch nicht schwindelig. nichts.

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Hallo Okes,

zur Lingualtechnik und OP kann ich Dir nichts sagen, aber such mal nach den Erfahrungsberichten von Mauto und ich glaube sunflower89 (mit der Zahl bin ich mir nicht ganz sicher), beide müßten eigentlich Lingualspangen gehabt haben, Mauto meine ich sogar Unterkiefer und Oberkiefer. Bei der Lingualtechnik kommen dann häufig Knöpfchen auf die Aussenseite der Zähne, damit die Gummis eingehängt werden können.

Zum Erbrechen nach OP kann ich Dir leider sagen, dass es ganz wunderbar funktioniert :sad:. Vor 25 Jahren hatte ich eine OK-VV und war danach verdrahtet und es ging ohne Probleme, irgendwie hat das Blut seinen Weg schon rausgefunden.

Im Mai diesen Jahres hatte ich eine Bimax, da sorgte dann der erste Trinkversuch am nächsten Tag für einen Brechreiz. Ich hatte mehrere Gummis im Mund und obwohl die Schwester neben mir sass, konnte sie gar nicht so schnell reagieren, wie bei mir zwei Gummis gerissen waren. Ich weiss gar nicht mehr, was ich da erbrochen habe, ich glaube, es war wirklich nur Wasser, da ich in der Nacht mehrfach abgesaugt wurde.

Irene

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Hallo Okes!

Ich habe im OK ne Lingaulspange und im UK normale Speed Brackets. Habe nächste Woche meine Bimax. Für das spätere Einhängen der Gummis hab ich an den seitlichen Schneidezähnen zwei kleine weiße Knöpfchen vom KFO gesetzt bekommen (sieht man net).

Während der OP selbst werden mir im OK noch 5 Schrauben in den OK gedreht (zwischen die Zahnwurzeln), die aber nach wenigen Tagen wieder rausgedreht werden. Diese müssen reingedreht werden, weil während der OP die Zähne mit Draht fest verdrahtet werden. Die Knöpfchen an den Zähnen würden das nicht aushalten und würden abspringen. Im UK wird lediglich eine Schraube genau in die Mitte gedreht,weil da ja die Brackets ausreichen, um zu verdrahten. Soweit ich weiß werden diese Drähte aber kurz nach der OP also noch am gleichen Tag entfernt. Es liegt aber auch immer eine Schere am Nachttischschrank, falls es ganz dringend ist. Wie das mit dem Erbrechen ist, kann ich dir dann erst in zwei Wochen berichten. :473:

LG Stellar

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Hallo ones,

zu der Lingualtechnik kann ich Dir nichts sagen. Was die Übelkeit anbetrifft, da hängt das weitestgehend davon ab, wie Du die Narkose verträgst. Bei mir war es so, dass ich bei der GNE vor 1,5 Jahren (Dauer: etwa 20 Min.) keine Spur von Übelkeit hatte, konnte alles (breiiges) essen und das in rauen Mengen. Bei der Bimax jedoch (Dauer: 2 STunden 15 Min.) war mir am nächsten Tag schon etwas übel. Daher habe ich nur wenig und in kleinen Schlucken getrunken und gegessen, um den Magen nicht zu belasten und das Erbrechen nicht zu provozieren. Es ging gut. Ich hatte meine OPs in Bad Homburg und wurde nicht verdrahtet, sondern mit Gummis verschnürt. Die Schere hat immer (für den Fall der Fälle, falls einer Beklemmungsgefühle bekommt oder tatsächlich brechen muss) an dem Ständer mit der Infusion gehangen. Ich habe mir jedoch sagen lassen, und es klingt auch logisch, dass (solltest Du es mit der Scherer nicht schaffen) das Erbrochene einfach durch die (verschnürten) Zähne entweichen kann, da es doch keine Stückchen gibt, die hängen bleiben könnten (sorry, es klingt unappetitlich). Der Magen ist nach nach der OP praktisch leer bzw. nur mit etwas Flüssigkeit (Wasser, etwas passierte Suppe) gefüllt. Außerdem wird einem eine Magensonde gelegt, die das Blut und Schleim von der OP abpumpt, eben um Erbrechen zu verhindern. Bei mir war es jedenfalls so. Keine Ahnung, wie das in anderen Krankenhäusern gehandhabt wird.

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Hallo Progenica-Community, erstmal Hallo, dies ist mein erster Post.

Euer Forum hat mich nur durch mitlesen dazu motiviert, endlich den Schritt in Richtung KFO-Behandlung zu wagen.

Ich bin 19 Jahre alt und Auszubildender. Dementsprechend war meine größte Angst, der finanziellen Herausforderung nicht gewachsen zu sein, allerdings hatte ich wohl "Glück im Unglück", denn mein Kiefer war ein OP-Fall, somit würde die Krankenkasse einen beachtlichen Teil der Behandlung übernehmen.

Da ich jedoch sehr viel Wert auf einen ästhetischen Verlauf lege, spiele ich zurzeit mit folgenden Gedanken:

Lingualtechnik im Oberkiefer+Keramikbrackets im Unterkiefer - Hierbei wies mich meine KFO darauf hin, das nach der OP Ober-und Unterkiefer verschnürt werden, um einen festen, stabilen Biss herzutellen. Durch die Lingualtechnik im Oberkiefer hätte ich ja weniger Platz im Zungenraum, dazu die Fragen:

1. Wer hat allgemein Erfahrungen, bzw Erfahrungsberichte zur Lingualtechnik und OP?

2. Was passiert, wenn ich während der Verschnürung erbrechen muss? Wo soll das Erbrochene denn überhaupt raus?

3. Erhöht die Lingualtechnik im Oberkiefer das Risiko von dauerhaften Schäden nach der OP?

Gruß, Okes.

Zu den Lingualbrackets kann ich nicht viel sagen, außer dass für die OP auf die Aussenseiten temporär auch Brackets oder so Knöpfchen geklebt werden.

Die Gummis sind kleine Ringe, die im Zweifel eher zerfatzen würden, als dass sie es verhindern, den Mund zu öffnen. Deren Aufgabe ist es, den neuen Biss zu führen/stärken, nicht den Kiefer an der Bewegung zu hindern. Mach Dir da keine Sorgen. In der Regel wird eine Magensonde während der Narkose gelegt, sodass ein Erbrechen hier sehr selten berichtet wird. Die Sonde pumpt alles ab, kannst Du testen auf Intensiv wenn Du mal einen Schluck Tee trinkst, solange die Sonde noch liegt :D Ich fand's sogar lustig.

Ich hatte mit Übelkeit nach keiner der drei OP ein Problem. Die Magensonde wird über die Nase geführt. Ist ungewohnt und sicher kein schönes Erlebnis, wenn die Alternative aber Erbrechen ist, dann doch lieber einen kleinen Schlauch in der Nase, solange man auf Intensiv liegt. Auch wenn es nicht aufbauend klingt: unsere Probleme unmittelbar nach der OP sind andere als ein Blasenkatheder oder eine Magensonde. Sollte es bei Deinem Chirurgen nicht üblich sein, kannst Du ja um eine Magensonde bitten vor der OP. Ich hasse Erberechen, auch bei sonstogen Gelegenheiten, insofern ist mir jedes Mittel recht, es zu verhinden. VG

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Also ich werde auch in Bad Homburg operiert und mir wurde das bei dem letzten Termin erklärt so, dass die Zähne während der OP verschnürt werden. Das kommt aber wirklich nach kurzer zeit raus und dann kommen Gummis rein. Wann genau wurde mir net gesagt. Nur dass immer eine Schere bereit liegt.

Durch die Lingualspange kann halt nix verschnürt werden. Daher die Schrauben im OK. Aber auch die werden nach ein paar Tagen rausgedreht.

LG

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Ich hatte die Lingualspange in beiden Kiefern und habe vor der OP an jeden zweiten Zahn solche Knoepfchen von aussen geklebt bekommen, an denen dann die Gummis eingehaengt wurden. Waehrend der OP wurden Schrauebchen ins Zahnfleisch gedreht, damit die Zaehne verdrahtet werden konnten. Davon habe ich aber nichts mitbekommen, da die Schrauben sofort nach der OP wieder entfernt wurden.

Es ist heutzutage kaum noch ueblich, dass die Kiefer nach der OP noch fest verdrahtet bleiben, sondern es werden Gummis eingehaengt, die den Biss fixieren. Diese reissen auch ab, wenn man den Mund zuviel bewegt.

Ich hatte nach der OP auch eine Magensonde und war froh, dass ich all das Blut aus meinem Magen darueber losgeworden bin. Hatte keinen Brechreiz und neige generell nicht dazu, mich zu uebergeben.

Meine Mundoeffnung war nach der OP relativ schnell so gut, dass ich mit einer kleinen Minibuerste und den Interdentalbuersten in den Mund kam, um auch an und zwischen den Brackets zu putzen. Da ich aufgrund der Gummifuehrung wirklich nur Fluessignahrung zu mir nehmen konnte, bestand allerdings auch nicht so sehr die Gefahr, dass sich Essenreste zwischen den Brackets verfangen, die ich dann nur schwer wieder rausbekommen haette. Die Incognito ist bei der Mundhygiene naemlich schon anspruchsvoller als ein vestibulaeres System, da koennte es nach der OP eventuell zu Problemen kommen. Ich hatte auch keinen Splint, was das ganze fuer mich noch vereinfacht hat.

KFO Besuch und Bogenwechsel nach der OP ist mit Incognito auch bissele schwieriger, aber machbar.

Im Nachhinein betrachtet wuerde ich mich aber wohl nicht mehr fuer die Incognito entscheiden, weil mich die Einschraenkungen beim Sprechen bis zum Schluss genervt haben.

ich wuensche Dir alles Gute fuer Deine Behandlung.

LG Mauto

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Also ich hatte mit meiner Lingaulspange bezüglich des Sprechens überhaupt gar keine Probleme. Mein KFO meinte schon direkt am Anfang, dass ich nen relativ großen Mund habe und dadurch das Sprechen wohl nichtbeeinträchtigt wäre. :483:

Ich hatte lediglich am Anfang so in den ersten zwei Wochen eine ziemlich wunde Zunge weil die ständig an den brackets reibt. Soll aber im UK schlimmer sein. Hatte ja nur im OK.

Ich würde mich immer wieder so entscheiden. Die Zahnspange im UK sieht man fast gar nicht und nur sehr wenige sprechen mich darauf an. Und mit meiner Lingualspange bin ich auch sehr zufrieden.

Würde alles wieder so machen! :-)

LG :473:

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