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dan diggler

3 OPs - Unbefriedigendes Ergebnis

Hallo,

ich hatte am 14.06 meine erste OP. Ober- und Unterkiefer wurden vorverlagert und das Kinn angepasst (Alles in einer OP). Die erste OP dauerte ca. 2,5 h. Nach der OP bemerkte ich die Fehlstellung der Kiefer. Ich hatte auf einer Seite Kontakt im Backenzahnbereich und im Schneidezahnbereich konnte man fast einen kleinen Finger durchschieben.

Zuerst hörte ich vom Chefarzt, dass vllt. mein Kiefergelenk rausgerutscht sei und später meine ein Stationsarzt, dass es wohl mit der Relaxion zu tun hatte. Leider kann ich es nicht genau wiedergeben, das Fachchinesisch war mir zu hoch. In 20 Jahren hat er das wohl noch nicht erlebt. Den OP Bericht habe ich aber vorliegen, falls Fragen bestehen.

Jedenfalls reichte die zweite OP auch nicht aus und das Ergebnis der dritten OP schien ihm wohl auszureichen (glaube aber eher die Anzahl der OPs).

In den beiden letzten OPs wurde nur der Oberkiefer gerichtet. Die letzte OP war am 21.06.

Bisher sieht es so aus:

1: Der Oberkiefer wurde in der letzten OP wohl etwas "gedreht". Meine beiden oberen Schneidezähne sind nicht mehr mittig, sondern zwischen 0,5-1cm nach rechts verschoben.

2: Mein Nasenende (Spitze) ist schief (zeigt etwas nach rechts), was wohl mit Punkt 1 zu tun hat.

3: Seit der letzten OP bekomme ich auf einer Nasenseite fast keine Luft mehr. Ich glaube langsam nicht mehr, dass es eine Schwellung sein kann.

4: Das Gesamtbild ist nicht stimmig. Ich habe das Gefühl, dass Ober- und Unterkiefer nicht mittig liegen.

5: Bisher habe ich nur auf der linken Seite im Backenzahnbereich etwas Biss. Die Front der Zähne sieht bisher ziemlich vermurkst aus. Angeblich soll das dann die Kieferorthopädin richten. Leider habe ich erst in 3 Wochen den Termin bei ihr.

Die Bestätigung der optischen Probleme kam aus meinem Umfeld.

Ich habe Asymmetrische Augen. Das linke Auge liegt etwas höher. Durch die neue Kieferposition wird das noch verstärkt, da es mMn minimal in die falsche Richtung ging. Meine Nase sieht aus, als würde sie einen Bogen machen.

Momentan bin ich ziemlich enttäuscht und habe Angst, dass sich das Gesamtbild eher verschlechtert hat.

Ich wollte nun fragen, ob das alles noch im Rahmen ist? Momentan tendiere ich dazu noch eine Woche abzuwarten. Wenn sich nichts bessert, möchte ich mit dem Chefarzt sprechen und nach einer neuen OP fragen.

Oder sollte ich lieber einen Gutachter befragen und vllt. in eine andere Klinik gehen?

LG Dan

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Darf ich fragen, in welcher Klinik du warst? Ich würde nochmal Rat von anderen Ärzten/Chirurgen einholen und auf jeden Fall noch den Termin bei deinem KFO abwarten! Geh zu Ärzten deines Vertrauens und lass dich beraten!

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Ich war in Cottbus (Carl Thiem Klinikum). Der Kieferchirurg hat eig. einen guten Ruf und macht das schon sehr lange.Nach der dritten OP war mein Vertrauen aber weg.

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Man kann nach deiner Beschreibung selbstverständlich sowieso keine sicheren Beurteilungen abgeben. Aber allein der Umstand, dass anscheinend drei OPs in sehr kurzer Zeit erforderlich waren, obwohl man (so verstehe ich deinen Text) zunächst nur von einer OP ausging, ist unbefriedigend. Es kann immer etwas schief gehen oder eine Komplikation eintreten. Aber wenn du nach nunmehr drei OPs immer noch Bedenken hast, dass etwas nicht stimmen könnte, dann solltest du zu einem anderen (bislang unbeteiligten) Arzt gehen oder ggf. über die Krankenkasse einen unabhängigen Gutachter hinzuziehen. Es mag ja alles im Rahmen und in Ordnung sein; aber Sicherheit solltest du dir m.E. verschaffen (und den Verlauf von Beginn an dokumentieren).

Merkwürdig erscheint mir, dass anscheinend sofort das Kinn angepasst wurde (wohl eine rein kosmetische Maßnahme), andererseits aber (falls deine Beschreibung nicht übertrieben ist) nachträglich noch relativ große Verschiebungen der oder eines Kiefers vorgenommen wurden (was darauf hindeutet, dass über die angestrebte Kieferlage vorher keine sichere Klarheit geschaffen wurde). Das scheint nicht zusammen zu passen.

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Ich kann den anderen nur zustimmen.

Ich würde auch noch einen anderen chirurgen zu rat ziehen.

Da hast du echt einiges durchgemacht.. 3 ops in so kurzer zeit.. du musst unendlich viel kraft haben!

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Mir kam das alles etwas zu überhastet vor. Er lies sich für mich auch kaum Zeit. Ich meine, 5 Sekunden in den Mund schauen um dann zu meinen "da müssen wir nochmal ran" und ein Tag später schon die OP. Da fand sonst nichts statt. Husch, husch, husch...

Ich habe den Eindruck, dass er sich mit dem Problem kaum beschäftigt hat. Auf Fragen bekam ich komische Antworten. Auf meine Frage, warum die Schneidezähne jetzt verschoben sind, meinte er, dass es schwierig ist, da mein mein Gesicht Asymmetrisch ist (wohl in Bezug auf meine Augen). Was hat das denn damit zu tun??!!

Beim Kontrolltermin am Mittwoch, telefonierte er nur mit der Oberärztin (ich saß ihr gegenüber) und fragte anscheinend nur nach Aussehen, bzw. Schwellungen.

Die weitere Kontrolle überließ er den Stationsarzt. Das war enttäuschend.

Er will jetzt ein Jahr warten und dann schauen, ob man etwas an der Nase macht (Spitze wahrscheinlich) und vielleicht irgendwo noch etwas korrigiert werden muss. Das ist für mich eigentlich inakzeptabel.

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Drei Operationen ist ja schon einiges. Das mal was nicht so läuft wie es soll, ok, kann passieren (auch wenn ich das jetzt nicht beurteilen kann/will inwieweit man Korrekturoperationen vermeiden kann). Aber das dann noch ne dritte Operation nötig (mit zweifelhaftem Erfolg?) ist schon ne "starke" Sache. Da kommt schon der Verdacht auf, dass der Arzt nicht so gut ist wie man es gerne hätte. Cottbus zählt jetzt auch nicht zu den Krankenhäusern, in denen solche Operationen besonders häufig durchgeführt werden. Meistens (nicht immer!) führen mehr Operationen dieser Art (also Unter/Oberkieferverlagerungen) doch zu besserer Qualität. Siehe z.B. https://www.tk.de/tk/klinikfuehrer-navi/175362 dazu, dort kann man nach Kliniken suchen, die diese Operatioen besonders häufig durchführen (Operationen und Eingriffe anklicken, als Suchbegriff 5-776 oder 5-777 eingeben)

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@ smurf

Danke!

Dresden 54 Fälle.

Cottbus 7 Fälle.

Das hätte ich eher gebrauchen können, ich wäre wohl sofort nach Dresden gegangen (oder Berlin). Meine KFO hatte aber eben Cottbus vorgschlagen. :(

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Blöde Aussage wegen der asymmetrie wie ich finde. welches gesicht ist schon 100%ig asymmetrisch???

Ganz selten welche!

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ich würde mich dort keinen einzigen Tag länger behandeln.. 3 solche OPs innerhalb weniger Tage.. das geht ja gar nicht und funktionell immer noch ein nicht-akzeptabler Zustand

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Ich gehe bereits wieder arbeiten, das lenkt zudem gut ab. Ich warte jetzt den Termin bei meiner KFO ab, um ihre Meinung dazu zu hören und den weiteren Werdegang zu planen.

Vielen Dank für eure Informationen, bzw. Beiträge! :)

Ich melde mich wieder....

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