Wie war es bei euch mit der Arbeit?

Was haben eure Chefs dazu gesagt?

Gab es probleme?

Wie habt ihr das mit euren ganzen terminen gemacht?

Bei mir war es so, als ich mein Vorstellungsgespräch hatte, hab ich nichts erwähnt, dass ich eine Zahnspange bekomme.

hab dann das arbeiten angefangt und dann die spange bekommen.

Von ner OP hab ich anfangs nicht erwähnt, erst später.

Hatte einfach angst meine neue arbeitsstelle zu verlieren.

als ich es ihnen dann gesagt hatte, als ich einen OP-Termin vereinbaren musste, haben sies eigentlich recht gut akzeptiert. den op terminen wollten sie recht weit hinausschieben, aber es klappte eigentlich ganz gut. hab ihnen alles genau erklärt und dass es einfach gesundheitlich notwendig ist.

Als ich krankgeschrieben war hatten sie mir einen blumenstrauß geschickt, hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.

Bei uns ist es ganz schwierig mit urlaub nehmen.. wenig leute, viel arbeit.

Bin dann nach 2 1/2 wochen wieder arbeiten gegangen und sie haben wirklich total rücksicht auf mich genommen. darf man ja nicht schwer heben und sie haben mich da echt gut unterstützt.

Leider muss ich total viele termine in die arbeitszeit legen. mein kieferorthopäde hat freitag nachmittag geschlossen und ich arbeite jeden anderen tag bis 18 uhr. genauso beim chirurgen. schwierig. weil er in passau eine praxis hat und in regensburg und er nicht jeden tag in passau sein kann.

Musste zwar immer wieder termine verschieben und anders legen. aber sie sind so nett, und ich muss diese zeit nicht nacharbeiten.

bin gespannt wie lange sie das noch mitmachen..

Bei der metallentnahme die ansteht taten sie so als ob sies nicht gewusst hätten.. habs ihnen aber gleich von anfang an gesagt, dass das metall wieder raus muss. leider war nur ein termin frei, weil der chrirug in die schwei geht.. ich war selbst geschockt dass ich meinen termin nicht anders legen kann und in zwei wochen schon der termin ist! meine chefs waren natürlich genauso überrascht, sie dachten das könnte man besser selber entscheiden.. war nicht so geplant.

heute fragten sie mich schon, wie lange ich dann krank bin.. ja.. das weiß ich jetzt noch nicht.. ca. eine woche meinte der chirurg, aber das ist ja verschieden! läuft die op ohne komplikationen.. eine antwort kann man da nicht geben.. eben nur erfahrungen zu folge vom chirurgen.. langsam sind meine chefs genervt.. aber was soll ich machen..

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Hallo Alice,

Nun ich habe ein Jahrespraktikum absolviert, welches 200km entfernt von mir zu hause war.

Bei mir war es so, dass ich alle Termine auf Ferienzeit setzen musste, da ich insgesamt "nur" 4.5 Wochen Ferien zur Verfügung hatte, haben die Ferien nicht gereicht, da ich immer einen halben Tag frei nehmen musste. Kurz vor der OP hatte ich noch einige Termine, u.a. Gespräch mit der Narkoseärztin, CT-Scan etc. durch diese kam ich in Minuszeit, ich musste zum Glück diese Zeit nicht nachholen. Ich wollte die OP eigentlich schon im Januar/Februar 2012 machen lassen, aber mein Kfc war voll "ausgebucht", so bekam ich den ersten freien Termin im Mai 2012.

Mein Kfc arbeitet auch samstags, mein Kfo jedoch nicht. So konnte ich ein paar Minusstunden sparen.

Die Buchhalterin hat sich ein wenig blöd benommen, sie hat gesagt ich solle die OP nach dem Praktikum machen, dies wäre jedoch für mich unmöglich gewesen, da ich im August noch mündliche Prüfungen habe, da hätte man mich gar nicht verstanden, da ich bis heute noch nicht deutlich sprechen kann.

Insgesamt hatte ich grosses Glück mit meinem Chef, er war wirklich sehr tolerant. Als ich nach der Krankschreibung zurück war, hat man leider nicht gross Rücksicht auf mich genommen, die OP hat doch stark an meinen Substanzen gezerrt. Ich war fast den ganzen Tag ausgelaugt, obwohl ich nur einen Bürojob hatte.

Liebe Grüsse & alles gute für deine ME!, bin gespannt auf deinen Bericht :)

Findus

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Hallo Alice,

bei mir ist das alles glücklicherweise echt easy. Ich bin akademische Angestellte, also Assistentin, an einem Uni-Institut mit reichlich 10 Mitarbeitern. Von meinen ständigen Verspannungen wussten fast alle schon lange... und es war am Ende eigentlich nur eine Frage der Zeit, dass ich mich für die Behandlung entschieden habe.

Mein Prof meinte zu dem Thema, wann ich dann ausfallen werde und ich sagte, dass da ja ein gewisser Spielraum ist: Du wirst nicht deinen OP-Termin an irgendwelche Projekttermine anpassen - das machen wir genau andesherum!

Auch als ich einen Tag Urlaub nehmen wollte, um zur Erstvorstellung nach Heidelberg zu fahren, hat mein Prof protestiert, dass ich doch gefälligst für sowas keinen Urlaub opfern, sondern einen Zettel aus HD mitbringen soll, dass ich dort war (so wie früher in der Schule...).

Arbeitszeit ist bei uns auch extrem flexibel - wer auch am WE arbeitet, wenn es nötig ist, kann auch mal tagsüber für ein paar Stunden verschwinden, solange man keinen Termin hat.

Habe, was das angeht, wohl echt einen Glückskeks gefrühstückt!

LG

vardite

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Wow, ja, sie haben da sehr viel verständnis!

Ich hab ihnen auch angeboten, dass ich mal am wochenende in die arbeit fahr, wenn sie jemanden brauchen oder freitags länger in der arbeit bleibe (arbeiten freitag bis mittag).

Wenn ich alles hinter mir hab und alles abgeschlossen ist, will ich mir irgendwas für die kollegen einfallen lassen. als kleines dankeschön..

weiß aber noch nicht was..

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Hallo Alice, so wie sich das anhört sind Deine Kollegen und Chefs recht tolerant bis auf die Geschichte mit der ME. Aber ich denke, dass wir auch glatt über die Bühne gehen.

Bei mir war es relativ problemlos. Ich arbeite seit über 18 Jahren als Sachbearbeiterin in einer großen Anwaltskanzlei in Frankfurt (ca. 600 Angestellten in Frankfurt, fast 4000 weltweit), da ist mein "Verschwinden" für 4 Wochen nicht so das Problem. Es findet sich immer jemand, der die Vertretung übernimmt, wenn man rechtzeitig vorwarnt. Vor der OP habe ich die KFO-/KFC-Termine so gelegt, dass sie nach der Arbeit stattfanden (arbeite allerdings nur bis 15.30 Uhr). Nach der Bimax am 6.6. war ich fast 4 Wochen krankgeschrieben. Auf den Sommerurlaub werde ich dieses Jahr deshalb verzichten; ich hätte ein schlechtes Gewissen jetzt wieder Urlaub zu beantragen. Obwohl ein kleines Problemchen habe ich schon; meine Tochter hat just seit vergangenem Montag Sommerferien und ich habe gerade angefangen zu arbeiten. Aber das kriegen wir schon irgendwie hin.

Für ein kleines Dankeschön für Deine Kollegen habe ich spontan auch keine Idee. Ich persönlich habe vor eine Zahnparty bei mir zu Hause zu veranstalten :672: , wenn mein Zahn-/Kieferprojekt irgendwann abgeschlossen ist :390: (ME steht mir aber noch bevor). Naja, ich versorge meine Kollegen auch immer wieder mit selbstgebackener Donauwelle oder Käsekuchen. Das kommt auf unserer Etage immer sehr gut an.

Ein gutes Gelingen für Deine OP!

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Ja, mit Unverständnis würde ich wohl auch nicht zurecht kommen.

Im akademischen Bereich ist es schon recht üblich, am WE oder spätabens von daheim noch was zu tun... wir waren an manchen Feiertagen schon zu 6t im Institut, inklusive Chef, obwohl wir zu der Zeit nur 11 Leute waren... die Termine nehmen halt keine Rücksicht, ob WE ist oder nicht... :483:

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Habe ähnliche Befürchtungen...

Wie ich das so lese ist man 2-4 Wochen krank geschrieben. Ich hoffe sehr dass ich nur 2 Wochen benötige.. Nach meiner Implantat OP habe ich mich nach 3 Tagen (WE und Mo) schon wieder in die Arbeit geschleppt, obwohl er mich eigentlich die ganze folgende Woche krank schreiben wollte und ich habe gemerkt, dass es sehr anstrengend war.

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Hallo Pepsi!

Nein, das Metall muss nicht wieder raus, dies entscheidet der Patient/Kfc. Wie man aus den Berichten entnehmen kann, wird es in Deutschland vorwiegend rausgenomen, hingegen in der Schweiz bleibt es drinnen.

Ich habe meinen Kfc grfragt, was er empfiehlt, er nimmt das Metal bei jüngeren Patienten raus, so werde ich die ME machen lassen, ich bin übrigens in Frankreich in Behandlung.

Liebe Grüsse Findus

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