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Tascha

Der Countdown läuft....

Hallo zusammen,

der Countdown läuft... meine Tochter (17,5 Jahre) wird am 31.7.2012 im Katharinenhospital in Stuttgart operiert.

Es steht eine bimaxilläre Umstellung (Diagnose: Skelettale Dysgnathie) an.

Seit einigen Monaten befinde ich mich regelmäßig auf dieser Seite um mich zu informieren und so gut wie möglich auf die OP und die voraussichtlichen "Begleiterscheinungen" vorzubereiten, um meiner Tochter eine echte Stütze sein zu können. Sie selbst geht sehr positiv mit der Situation um und geht davon aus, dass "danach" alles besser sein wird.

Durch das regelmäßige Lesen der hier zur Verfügung gestellten Erfahrungsberichte habe ich die OP schon zig Mal "durchgelebt"... Ich stehe mit dem Gedanken an die OP auf und gehe mit dem Gedanken daran ins Bett.

Ich bin sehr nervös und hoffe so sehr, dass alles gut geht und meine Tochter das ganze gut verkraftet.

Eine Frage an der Stelle: leider finde ich keine Berichte in bezug auf das Katharinenhospital in Stuttgart. Gibt es vielleicht doch Betroffene, die Erfahrungen mit dem Team von Dr.Dr. Weingart bzw. Frau Dr.Dr. Wohlwender gemacht haben?

Über Infos würde ich mich sehr freuen.

LG an Alle,

Tascha

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Hallo Tascha,

einen ziemlich aktuellen OP-Bericht aus dem Katharinenhospital findest Du hier: http://www.progenica.net/forum/topic/10851-unterkieferrueckverlagerung-im-katharinenhospital-stuttgart/page__hl__katharinenhospital .

Ich hatte meine erste OK-VV im gleichen Alter wie Deine Tochter und habe das damals eigentlich nicht besonders schlimm empfunden, war auch immer wieder bei OP-Berichten erstaunt, weil ich es als weniger unangenehm in Erinnerung hatte. Es war aber gut, dass mir meine Mutter erst Jahrzehnte später gesagt hat, dass sie zwischendurch schon gedacht hat: "Was habe ich meinem Kind angetan". Das könnte aber gut in dem Moment gewesen sein, als ich Blut gespuckt habe, was definitiv nicht jeder nach den OPs macht. In der Erinnerung waren als Erfahrungen für mich am traumatischsten, dass mir der Lesestoff ausgegangen ist (das ist definitiv ein Trauma für mich :-) ) und das eine Mal beim Essen, als jemand in der Küche meinte, dass Reis mit verdrahteten Zähnen essbar ist, was er definitiv nicht ist, sondern zusätzlich die wenigen Lücken verstopft, die noch da sind.

Ich würde Dir also raten, Dich nicht unnötig verrückt zu machen. Es sind große OPs und man sollte drauf vorbereitet sein, dass es einem hinterher nicht besonders gut geht, vom Aussehen in den meisten Fällen ganz zu schweigen. Aber man geht mit den besten Vorraussetzungen rein, da es eine geplante OP ist und z.B. mit einer Erkältung nicht operiert wird. Die größte Hilfe kannst Du wahrscheinlich hinterher sein, wenn Du Deiner Tochter gegenüber ganz ruhig bleibst, egal wie sie aussieht oder was sonst passiert. Du hast ja leider noch nicht genug Beiträge, um das Passwort für das Bilderforum zu beantragen, da es dort genug Beispiele gibt, wie man direkt nach der OP aussieht, dass die Schwellung aber auch wieder verschwindet. Und falls nötig dafür sorgen, dass Deine Tochter bekommt, was nötig ist, um sich soweit wie möglich wohlzufühlen. Und aus meiner Sicht auch noch sehr wichtig: Dafür zu sorgen, dass Deine Tochter möglichst wenig abnimmt, es gibt ja genug Rezepte im Rezeptefaden (unter Kunterbunt).

Irene

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