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Lilly84

Bin total verzweifelt

Hallo!

Hab mich heute im Forum angemeldet, weil ich gerne ein paar Meinungen, Ideen, Infos zu meinem Fall hätte.

Im Februar hab mich nach langem Überlegen dazu entschieden, doch nochmal zu einem Kieferorthopäden in der Uniklinik Heidelberg zu gehen um mich beraten zu lassen wegen meiner Kieferfehlstellung. Bis dahin war ich mir nie sicher, ob ich überhaupt eine habe, da nie ein Arzt dies direkt zu mir gesagt hat. Ich war zwar als Jugendliche beim Kieferorthopäden, der beendete aber einfach irgendwann die Behandlung mit der Aussage, er kann da nichts mehr machen.

Zu Wissen, dass mein Aussehen wirklich von einer Kieferfehlstellung kommt, hat mir zunächst schon deutlich geholfen. Ich wusste endlich, ich bin nicht einfach häßlich, sondern es hat einen Grund wieso ich so aussehe und man kann etwas dagegen machen.

Nach einigen Untersuchungen hatte ich gestern nun das Planungsgespräch mit dem Oberarzt, was bei mir möglich wäre. Jedoch war gleich seine erste Aussage: Sie sind ein schwieriger Fall. Da rutschte mein herz in die Hose und ich dachte nur wieso ich. Er erklärte mir, dass meine Zahnwurzeln, vor allem von den Schneidezähnen, sich verkürzt haben und die Gefahr sehr hoch ist, dass diese Zähne nach einer OP ausfallen. Er schlug mir dann zwei verschiedene Abläufe vor. Bei Variante 1 sind meine Schneidezähne in nicht so großer Gefahr, allerdings können die Kiefer nur um etwa 4mm vor bzw. zurückgelagert werden. Bei der 2. Variante sind die Schneidezähne in großer Gefahr, aber die Veränderung wäre deutlich größer ( zwischen 8 und 10mm).

Jetzt bin ich total verzeifelt. Ich wollte diese OP unbedingt. Jetzt weiß ich aber gar nicht mehr, was ich machen soll. Soll ich meine Schneidezähne opfern und dafür endlich so aussehen, wie ich es mir schon seit fast 30Jahren wünsche. Oder soll ich es nicht machen. Was ist, wenn ich mich dafür entscheide, meine Schneidezähne ausfallen und ich mit dem Ergebnis der OP unzufrieden bin. Dann hät ich es umsonst gemacht.

Eine wichtige Info ist vielleicht noch. Die Wahrscheinlichkeit, dass mir meine Schneidezähne auch ohne OP irgendwann (in ca. 20-30 Jahren) ausfallen, ist sehr hoch.

Ich würd mich sehr über Antworten freuen. Was würdet ihr tun?

Grüße, Lilly

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Hat er dir auch begründen können, warum die Schneidezähne bei der einen Variante weniger belastet werden als bei der anderen?? Das hört sich für mich schon ziemlich komisch an. Normalerweise werden die Zahnwurzeln durch die Verschiebung durch die Zahnspange belastet und können sich weiter abbauen.

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Hallo Lilly,

Was würdet ihr tun?

Erstmal die Nerven behalten und Infos sammeln, sprich: weitere Beratungsgespräche bei erfahrenen KFCs.

Du brauchst noch ein umfangreicheres Bild der Sachlage, also Meinungen und Fakten. Momentan eine Entscheidung

zwischen diesen beiden Optionen treffen zu müssen garantiert Dir eine Behandlung voller Angst und Zweifel.

Man sollte da positiv rangehen können, um es gut zu überstehen - das steht und fällt mit der mentalen Vorbereitung.

Damit Du voll und ganz hinter der Entscheidung (welche es auch sein mag) stehen kannst.

Viel Erfolg!

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Ich habe mich auch entschieden noch eine zweite Meinung einzuholen. Hierzu habe ich aber noch eine Frage. Kenn mich in diesen Dingen einfach nicht so gut aus. Kann ich denn in heidelberg anrufen und darum bitten, dass sie mir alle meine Untersuchungsergebnisse, Röntgenaufnahmen und Abdrücke zuschicken, damit ich die dann zu einem anderen Kieferorthopäden mitnehmen kann?

Bei beiden Varianten werden meine Vorderzähne zusätzlich nach hinten verschoben, da diese sich wahrscheinlich um die Kieferfehlstellung auszugleichen nach vorne verschoben haben und ich dadurch große Zahnlücken habe. Bei Variante 1 werden sie mit hilfe einer Platte und Metallärmchen (am oberen Gaumen befestigt) langsam ein Stück nach hinten gezogen. Bei Variante zwei werden auf beiden Seiten oben je ein Backenzahn entfernt, um Platz zu schaffen für die nach hinten gezogenen Zähne. Hier wird es direkt in einer OP gemacht und man kann sie deutlich weiter nach hinten setzen. Also mein oberer Kiefer soll nach vorne verschoben werden, meine Zähne aber nach hinten.

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Ich hab mir damals auch eine zweite meinung eingeholt, und hab meine abdrücke und röntgenaufnahmen verlangt.

Mit denen bin ich dann zu einem zweiten Kieferchirurgen.

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Es hört sich ziemlich abenteuerlich an, was man so in Heidelberg mit Dir vor hat. An Deiner Stelle würde ich auf jeden Fall noch (mindestens) eine Meinung einholen. Ich selbst war bei 6 KFOs bevor ich mit der Behandlung angefangen habe. Habe dann den besten sprich kompetentesten ausgewählt. Bei der Wahl des KFC war es dann aber umso einfacher. Es gibt ja nur einen Besten. :380:

Die Unterlagen müssen sie dir auf jeden Fall aushändigen.

Ich hoffe, das hilft Dir weiter!

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Fordere am besten deine Unterlagen an und hole weitere Meinungen ein. Ich war bei 4 verschiedenen KFO und alle haben (grob) das selbe gesagt. Es ist sehr wichtig, den richtigen KFO zu finden, bei dem man sich aufgehoben fühlt und dem man vertraut.

Und was sie bei dir vorhaben klingt für mich wirklich sehr abenteuerlich. Möchtest du uns vielleicht etwas über deine Fehlstellung erzählen und wie die Behandlung in deiner Jugend war, damit wir das besser nachvollziehen können? (ich war als Jugendliche über 10 Jahre in Behandlung und es kam nichts konstruktives dabei raus, nun muss ich wegen dem offenen Biss nochmal ran =( )

Viel Erfolg!

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Hallo Lilly,

die meisten Kieferfehlstellungen erforden für eine richtige Okklusion (Biss) eine OP. Es kommt immer auf den individuellen Fall an. Wie sehr man unter der Kieferfehlstellung und den dadurch möglichen gesundheitlichen Folgen leidet und wie hoch das Risiko ist wenn man sich für oder aber gegen die OP entscheidet.

Schau mal in deinen elektronischen Briefkasten - ich habe dir auch per PN (Nachricht) geantwortet.

Hoffe ich konnte dir damit helfen.

Liebe Grüße, viel Erfolg, Durchhaltevermögen und alles Gute

faith78

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