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timmm25

Uniklinik Bonn?

hallo zusammen,

ich habe einen beratungstermin beim ko in der uniklinik bonn. weiss aber nicht, ob es die richtige wahl ist....

hat vllt jemand schon erfahrungen mit der klinik? würde die op (s) wahrscheinlich auch da machen lassen.... bin aber sehr unsicher weil es ja ne wichtige entscheidung ist....

zu meiner vorgeschichte: hab nen unterbiss, bin deshalb früher schon zum ko der mir ne op nahegelegt hat. dann hab ich es doch nicht machen lassen und jetzt muss ich sozusagen von vorne anfangen....

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Hey Ich hab keine erahrungen mit der Klinik gemacht, hast du den schon mal in der SUfu gesucht?!

ansonsten kann ich dir die Uniklinik In Münster auch nahe legen die ätzte sind dort wirklich sehr kopetent und suchen für die die beste Methode raus und das beste ergebniss zu erziehlen, was haben die denn dort gesagt was die machen wollten?

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Denke, es gibt keinen Grund nervös zu sein. Du bist auf die UK Bonn bzw. den Abteilungsleiter der KFO nicht angewiesen. Du hast die Behandlung doch noch nicht einmal begonnen. Übrigens bin ich dort nicht behandelt worden, sondern der Abteilungsleiter war "nur" als Sachverständiger tätig. Natürlich fand er die Behandlung seines Fachkollegen von der UK Tübingen absolut fehlerfrei und die Dokumentation sogar mehr als ausführlich.

Kurz zu meiner kfo Behandlung. Laut HKP sollten O- und UK ausgeformt werden (Engstände in beiden Kiefern und im OK zusätzlich eine MLV) und es sollte ein regulärer Überbiss (horizontal und vertikal) hergestellt werden wegen Kopf- und Kreuzbiss in der Front. ZA, der mich vorbehandelt hatte wegen Gelenkbeschwerden mit Aufbissschienen, hatte es so formuliert: "Bisssenkung in der Front". So weit, so gut, und verständlich, oder?

Nun, was der KFO dann machte, war eine Bisshebung im Seitenbereich; er verlängerte (extrudierte) mir alle vier 7er, auf der einen Seiten stärker als auf der anderen, so dass ich nur an einer Stelle mit zwei Zähnen Kontakt hatte. Die Gelenke schmerzten mehr und mehr und die überlasteten zwei Zähne auch. Meine Zweifel versuchte der KFO dadurch zu zerstreuen, dass er behauptete, das sei leider unvermeidbar und auch nur vorübergehend. Als ich auf eine Korrektur drängte, brach er urplötzlich von einem Tag auf den anderen die Behandluung ab. Schriftliche Kündigung.

Bisshebung hinten statt Bisssenkung vorne? Und sonst nichts korrigert an Zahnfehlstellungen? Und diese Behandlung soll fehlerfrei sein? HALLO, gehts noch schlimmer???

Ob die Behandlung überhaupt notwendig war, konnte der "Herr" Sachverständige Prof. J*äger nicht sagen, weil ihm (O-Ton) "die Befunde fehlen". Und das bei der angeblich mehr als ausführlichen Dokumentation!!!

Dass im HKP Headgear vorgesehen waren, hatte er angeblich nicht gesehen. Kann er nicht lesen oder ist er blind???

Bei der Untersuchung brachte er einen so "treffenden" Vergleich. Er versuchte, mir weiszumachen, ich sei von Aufbissschienen abhängig und müsse mir das so vorstellen wie mit Stöckelschuhen. Wenn man die jahrelang getragen habe, hätte man mit flachen Schuhen Fuss-, Rückenschmerzen.

Die passende Bemerkung kam unerwartet von anderer Seite. Er hatte seinen Kollegen aus der prothl. Abtlg. zugezogen, der trocken meinte, es müsste erst einmal eine Schiene eingesetzt werden, und zwar in zentrischer Lage!!!

Womit Pat. wieder an dem Punkt angelangt ist, an dem Pat. vor der kfo Behandlung war. DANKE!

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Ich bin auch kein Fan von Einer bestimmten Uniklinik, aber ich würde Dir empfehlen den Termin wahr zu nehmen und dann zu entscheiden!!

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@Mimixd hab ind er weissen liste gesucht, da ist rausgekommen dass in der UK bonn jährlich um die 60 solche eingriffe vorgenommen werden...ob das sein kann.... deshalb zweifle ich mehr daran ob sie genug routine und erfahrung mit diesem eingriff haben.....

was münster angeht: hab noch nicht daran gedacht, weil es recht weit weg ist von meinen eltern und es für sie vllt umständlich wird....aber distanz sollte bei der operation kein kriterium sein, ich werde mich in münster mehr reinlesen.....

@ Dagmar ....das ist wirklich abenteuerlich. berichte wie diese lassen mich daran zweifeln ob ich es machen lassen soll. unglaublich wie sehr wir uns in die hände der ärzte begeben und sie haben nichts besseres zu tun als entspannt zumzuraten.... ich war schon vor ein paar jahren in der uniklinik, damals bei einem anderen arzt der meinte wenn mein unterkiefer verkürzt wird könnte es passieren,dass meine haut anfängt zu schlabbern da dann nicht genug "unterfläche" dazu da ist die haut darauf zu verteilen...daraufhin habe ICH IHM (damals war ich 14)vorgeschlagen ob es nicht einfacher wäre mein mittelgesicht etwas rauszuziehen damit man am kiefer nicht soviel kürzen müsste,...er meinte dann nur: ja stimmt das könnten wir eig auch machen....deshalb hab ich halt zweifel ob ich wieder in die gleiche klinik soll....mittleweile denke ich auch daran mich auch vllt eher nach bad homburg noch begeben soll....

@Yvi ja den termin werde ich auf jeden fall wahrnehmen. ist ja ehe beim ko. dann schau ich halt weiter. hab eben noch einen termin bei einem anderen ko gemacht, damit er mir vllt noch was empfehlen kann. besonders wenn ich die op in bad homburg oder münster machen lassen sollte, dann hab ich nen unabhängigen ko in meiner nähe der mir nicht aufschwatzt die op in der gleichen klinik zu machen...... mal schaun....

es ist wirklich schwer den richtigen arzt zu finden, da die erfahrungen so weit auseinander gehen. aber bislang scheint bad homburg doch ein paar positive bewertungen zu bekommen......

bin offen für jeden vorschlag und dankbar für eure ratschläge

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Die MKG-Abteilung der Uniklinik Bonn soll einen sehr guten Ruf haben und das kann ich nur bestätigen.

Mach dir doch einen persönlichen Eindruck und vereinbar einen Termin in der Sprechstunde.

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Gibt es hier ggf. jemanden, der Erfahrungen über behandelnde Ärzte im Zusammenhang mit einem Unterbiss im Raum Saarbrücken geben kann? Wäre toll, da ich dort aus der Nähe komme und die Behandlung gerne auch wohnortnah durchführen lassen möchte.

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Wer soll denn bei der Uniklinik Bonn operieren? War bis jetzt einmal bei dem Leiter der Kieferchirurgie für das erste Gespräch und Diagnose und den fand ich sehr nett und kompetent. Allerdings halte ich insgesamt nicht so viel von Unikliniken. Das steht Unfreundlichkeit und Chaos an der Tagesordnung und für Bonn trifft auch beides zu. Mit Prof. Dr. Jäger von der KFO aber ich einmal telefoniert und hatte auch einen guten Eindruck von ihm. Zu den beiden Leitern habe ich bis jetzt vertrauen, zu meinem behandelnden KFO in der Uniklinik Bonn kann ich noch nicht so viel sagen. Wie gut oder schlecht so jemand ist, zeigt sich ja oft erst später. Aber die gesamt Organisation und der Ton der da sonst herrscht schreckt schon recht ab.

Wie sind eure Erfahrungen mit der Uni Klinik Bonn?

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Hallo Katja,

ich weiß nicht, mit wem du genau gesprochen hast, aber bei mir waren es zwei Kfcs..

Zum Thema Unikliniken: Ich kann da nicht wirklich mit Erfahrungen aufwarten, weil das meine 1. OP war. Aber insgesamt hatte ich nicht das Gefühl, dass es an menschlicher Wärme gefehlt hat. Im Gegenteil: Die Schwestern, Pfleger und Chirurgen waren herzlich und freundlich. Klar, sind die auch mal unter Druck bei dieser Arbeitsbelastung. Aber unfreundlich war da niemand.

Ob es chaotischer war als in anderen Krankenhäusern, kann ich wie gesagt mehr schlecht als recht beurteilen. Ich fand es nicht gerade günstig, dass die Foto- und Röntgenabteilung an einem anderen Standort liegt, als das Bettenhaus. Insgesamt hatte ich nicht das Gefühl, dass es dort unorganisiert zuging. Es gab hier übrigens noch einen User, der ebenfalls dort operiert wurde und einen sehr guten Erfahrungsbericht geschrieben hat. Müsste über die Suchfunktion zu finden sein...

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Also was wirklich seltsam ist, ist die Organisation. Für den KFO hatte ich einen Termin gemacht, da bekomme ich heute ein Schreiben, dass der Termin verlegt wurde und einfach einen neuen Termin zugewiesen. Ob ich an diesen Termin überhaupt Zeit habe oder nicht, wurde erst mal nicht gefragt.

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@ Macke: das wird auch meine erste OP überhaupt sein. Wie lange ist denn deine OP schon her? Und wer waren denn deine beiden Kfcs? Hast Tipps für mich als OP Neuling?

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Habe gerade in der Uniklinik Bonn angerufen und wollte mir ein paar Fragen vor der OP beantworten lassen.

War nicht gerade ein positives Erlebnis.

Ein Schwester (möchte jetzt hier keinen Namen nennen) mit limitieren Deutsch Kenntnissen ging ran und hat nichts kapiert. Und konnte mir auch keine Fragen beantworten wie z.B.: was ich mit bringen muss und wie es mit dem Parken aussieht, Chlorhexamed, Fernseher etc. Sowas dürften nur die Ärzte beantworten!?! Wenn so das Personal aussieht, habe ich jetzt richtig Panik! Bei sowas grüßt bei mir ja immer Murphys Law.

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Angerufen hatte ich in der Kieferchirurgie (Sigmund-Freud-Str. 25) als ich diese Schwester dran hatte, die nur Bahnhof verstanden hatte. Viele haben ja schon geschrieben, dass die Schwestern sehr nett sein sollen auf der Station. Aber diese hier hatte wirklich null Plan. Und wenn man dann das Glück hat direkt nach der OP so jemaden zu bekommen, stimmt mich das nicht wirklich aufmunternd. Mit meinem KFO bin ich bis jetzt sehr zufrieden. Aber wie gut jemand ist, kann man ja erst später beurteilen, bis jetzt habe ich aber Vertrauen in ihn und er ist auch sehr nett. Und auch den Kierferchirurgen finde ich bis jetzt sehr gut, aber auch da muss ich erst die OP abwarten. Es gibt ja durchaus schon ein paar Dinge da schlief laufen können, z.B.: Nerv oder Zahn verletzt.

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Hallo Katja,

in der Sigmund-Freud-Straße befindet sich lediglich das Bettenhaus der Uniklinik, wo Kieferpatienten operiert werden. Vorher musst du doch aber mit einem KFC gesprochen haben. Dieser kennt ja deine Krankheitsgeschichte und wird dir alle Fragen beantworten können. Ich gehe davon aus, dass die Krankenschwester deshalb meinte, dass du mit einem Arzt sprechen musst. Infos darüber, wo du parken kannst etc., das erfährst du übrigens auf der Webseite: http://www.uniklinik...12570FF00465C94 !

Leider verstehe ich immer noch nicht wie weit du mit der OP bist.

1. Kannst du mir bitte den KFC nennen, mit dem du gesprochen hast?

2. Hattest du ein Zweitgespräch? Wenn ja, wo?

Es fällt es mir sonst wirklich schwer, nachzuvollziehen, inwiefern du denn schon informiert wurdest.

Wohin hat dein KFO dich genau überwiesen?

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Hi Katja,

danke für deine PN. Für Fragen zur OP gehst du am besten in die Sprechstunde. Wo das ist, weißt du? Ich weiß immer noch nicht, ob du dein Zweitgespräch mit deinem KFC schon hattest. Denn dort ist generell die Anlaufstelle, wo du deine Fragen loswerden kannst.

Was Parken, Fernseher etc. betrifft:

Es gibt das Parkhaus Nord auf dem Venusberg, das man von der Sigmund-Freud-Str. befahren kann und das von der MKG-Abteilung nur ein paar Meter entfernt ist. Einen Fernseher gibt es in den Zimmern standardmäßig nicht, aber man kann sich einen mieten. Kann sein, dass es in den Zimmern von Privatpatienten einen TV gibt, da müsstest du mal nachfragen. Sonst steht noch einer im Warteraum für die Patienten. Mundspülung bekommst du von der Abteilung. Nicht Chlorhexamed, aber auch eine alkoholfreie Mundspüllösung (Gum Paroex hieß die glaub ich).

Schau doch mal auf die Webseite der Uniklinik (siehe Link oben). Da findest du wirklich alle Infos zur Anfahrt, einen Geländeplan, Fernsehmöglichkeiten und vieles mehr, was für Patienten relevant ist. Auch eine Packliste gibt es (siehe PDF bei "Vor Ihrem Aufenthalt A-Z" unter "Stationärer Aufenthalt"). Die Seite ist wirklich sehr sehr übersichtlich und informativ!! Klick dich doch mal durch die Webseite. Das hat mir total viel geholfen und da wirst du auch sicher Antworten zu deinen Fragen finden.

Und sonst kannst du über die Suchfunktion hier auf Progenica gute Tipps finden von anderen Mitgliedern. Probiers mal mit Stichwörtern wie Packliste, Tipps o.Ä.

Dein Erlebnis mit dem Kommunikationsproblem ist aber kein Grund zur Sorge! Je nach Tageszeit kann in Krankenhäusern allgemein starker Betrieb sein. Deshalb nicht verzagen, sondern einfach zu einem anderen Zeitpunkt nochmal anrufen. Vorher die Webseite lesen wäre allerdings auch nicht schlecht, vor allem bei solchen Fragen wie Parken (!). Mit einem Geländeplan vor Augen kannst du dich bestimmt auch besser orientieren. So wars zumindest bei mir..

Da du, wie ich annehme, in der OP-Planungsphase bist, kann ich deine Verunsicherung schon verstehen. Aber mach dir keinen Kopf! Ich wurde dort auch operiert und habe wie gesagt gute Erfahrungen gemacht. Die Schwestern und Pfleger haben täglich mit Kieferpatienten zu tun und wissen was zu tun ist. Alle, mit denen ich gesprochen habe, haben perfekt Deutsch gesprochen und meine Fragen hilfsbereit beantwortet. Du kannst denen schon vertrauen. Aber es sollte schon klar sein, dass es eine Unikinik mit einem gewissen Patientenaufkommen ist, wo es u.U. mal etwas hektischer zugehen kann. Unfreundlichkeit steht da jetzt aber weiß Gott nicht auf der Tagesliste. Wenn du körperliche Beschwerden, Fragen oder Wünsche hast, einfach diese äußern und nicht verunsichert sein. Sie sind ja da, um dir zu helfen und das machen sie auch gerne.

Bei OPs dieser Art bestehen natürlich immer gewisse Risiken. Wie überall haben dazu einige gute, andere schlechte Erfahrungen gemacht. Aber jeder Fall ist anders und die Risiken in deinem speziellen Fall aus der Ferne und als Laie zu beurteilen macht ja keinen Sinn. Mit der Uniklinik Bonn bist du aber schon an der richtigen Adresse (ohne Werbung zu machen).

Viele Grüße

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Hallo Macke,

da der Termin langsam näher rückt, kommen doch noch ein paar Fragen auf. Und da es wohl in jeder Klinik anders gehandhabt wird, würde mich sehr freuen, wenn du deinen Erfahrungsschatz nochmals hier teilst könntest :smile:

Was wird denn am Tag vor der OP alles noch Untersucht? Macht es Sinn vor noch beim Hausarzt ein kleines Blutbild machen zu lassen, oder wird das eh alles am Tag vorher in der Klinik gemacht. Hatte schon lange keine Blutuntersuchung mehr, da würde ich das schon gerne noch mal checken lassen, wenn die es nicht in der Klinik machen.

Ich weiß jetzt nicht genau, was für eine OP du hattest, aber wie sah das bei mit Essen aus? Wann und was man essen darf nach der OP scheint ja von vielen Faktoren ab zu hängen. 1. Was für eine OP hattest du? 2. Wie lange hattest du die Magensonde? 3. Und was hast du zu essen bekommen? 4. Und was darf man sich selber mit bringen?

Ich kann ja ganz schlecht hungern, obwohl ich schlank bin, gehöre zu den Menschen, die den ganzen Tag immer Essen müssen. Und wenn essen nichts erlaubt ist, dann wenigstens viel trinken? Was ist denn in den ersten Tagen nach der OP so erlaubt? Also Tee und Brühe habe ich schon mitbekommen. Was darf man sich dann alles mitbringen? Und was gibt es bei Pudding und Hippgläschen zu beachten? Ich könnte mir vorstellen, dass zuckerhaltige Lesensmittel wohl eher nicht erlaubt sind, oder? Darf man Sojamilch trinken?

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Ich kann ja ganz schlecht hungern, obwohl ich schlank bin, gehöre zu den Menschen, die den ganzen Tag immer Essen müssen. Und wenn essen nichts erlaubt ist, dann wenigstens viel trinken? Was ist denn in den ersten Tagen nach der OP so erlaubt? Also Tee und Brühe habe ich schon mitbekommen. Was darf man sich dann alles mitbringen? Und was gibt es bei Pudding und Hippgläschen zu beachten? Ich könnte mir vorstellen, dass zuckerhaltige Lesensmittel wohl eher nicht erlaubt sind, oder? Darf man Sojamilch trinken?

Hallo Katja,

ich bin zwar nicht Macke und auch nicht in Bonn operiert worden, aber die obigen Sätze hätte auch von mir vor der OP stammen können. Ich bin auch jemand, der zwar sehr schlank ist, aber immer wieder etwas zu Essen braucht, sonst werde ich ungnädig und weder für mich selber, noch für meinen Umgebung zu ertragen. (Ungnädig auch deshalb, da für mich schon der normale Hunger (Frühstück auf Mittagessen und analog) bedeutet, dass Magenschmerzen bekomme, und das einfach keinen Spass macht). Für mich war das Schlimmste an meiner ersten Magenspiegelung, dass man danach noch zwei Stunden nichts essen darf, bis der Gaumen nicht taub ist, nachdem man vorher schon nichts essen durfte und das steht auch nirgendwo, so dass ich mich eigentlich schon auf Frühstück nach der Magenspiegelung gefreut hatte, und dann war erst einmal nichts.

Da ich aber vorher im Forum schon mehrfach gelesen hatte, dass Leute die ersten paar Tage nur Brühe bekommen haben und das sich sehr negativ auf die Gesamtsituation ausgewirkt hat, hatte ich mir schon vorher überlegt gehabt, dass für mich persönlich eine Magensonde die bessere Alternative ist. Es wurde dann auch so mit dem Chirurgen besprochen und ich hatte für 3,5 Tage eine Magensonde. Damit hatte ich dann garantiert 1500 Kalorien pro Tag ohne Anstrengung intus sowie auch ausreichend Flüssigkeit, da danach noch Wasser durchlief, auch um die Sonde zu spülen. Gleichzeitig gab aber auch noch Brühe, so dass ich an der Brühe das Essen üben konnte, aber nicht wirklich auf die Kalorien angewiesen war. Es war für mich auch ein ziemlich ungewohnte Gefühl, mal keinen Hunger zu haben, außer dem einen Mal, als der Pfleger mein "Abendessen" vergessen hatte (er hatte dann auch ein Häufchen Elend vor sich). Ich muss aber auch sagen, dass ich gegen Ende die Sonde gehasst habe, weil sie für extreme Halsschmerzen gesorgt hatte und die normalen Schmerzmittel nicht wirklich dagegen geholfen haben. Und ich den Eindruck hatte, wegen Halsschmerzen wollten die Schwestern nicht wirklich ein Opiat geben.

Danach gab es in meinem Krankenhaus neben unterschiedlichen Suppen und Breis reichlich Pudding. Ich habe mir z.B. auch immer einen Pudding für meinen Spätabendsnack gegen ca. 22 Uhr aufgehoben, sonst hätte ich die Zeit bis zum Frühstück nicht "überlebt". Zuckerhaltig sollte eigentlich kein Problem sein und in meinem Krankenhaus gab es von Anfang an auch Milchdrinks in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. (Bezüglich Milch nach den Kiefern-OP gibt es auch die unterschiedlichsten Meinungen und auch hier im Forum mehrere Fäden). Falls Du Dir wirklich Gläschen mitbringen lassen willst, und ich hatte zumindestens auch Leute an der Hand, die mich im Notfall mit Gläschen hätten versorgen können: Gerade am Anfang müssen die extrem fein passiert sein, da man je nach Gummis oder Verdrahtung den Mund kaum aufbekommt und deshalb alles durch die wenigen Lücken hindurchmuss.

Ich hatte mir vorher auch extrem viele Gedanken dazu gemacht, auch da ich ziemlich pingelig beim Essen bin und sehr viele Sachen nicht mag, aber es ging bei mir extrem gut, wahrscheinlich auch durch die Magensonde. Ich habe im Krankenhaus nicht abgenommen und auch später nicht, hätte es mir aber auch gewichtsmäßig nicht leisten können. Kannst Dir ja auch mal meinen OP-Erfahrungsbericht durchlesen, da spielt die Nahrungsaufnahme auch einen wichtige Rolle und mein KC hat z.B. am Aufnahmetag auch festgestellt, dass man mich nicht hungern lassen soll :-).

Alles Gute für Deine OP! Wann ist denn der große Tag?

Irene

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Hallo Katja,

Ich bin auch jemand, der zwar sehr schlank ist, aber immer wieder etwas zu Essen braucht, sonst werde ich ungnädig und weder für mich selber, noch für meinen Umgebung zu ertragen.

Ja, dass trifft es sehr gut!!! Aber so eine Magensonde stelle ich mir auch sehr schrecklich vor, viele sind ja damit nicht klar gekommen. Nur habe ich auch hier von Leuten gelesen, die in den ersten drei Tagen nichts ausser Tee und Brühe bekommen haben. Und dann bin ich auch nur Vegetarierin und die Brühe im Krankenhaus ist sicherlich eine Rinderbrühe, daher denke ich nehme ich mir zur Sicherheit selber Gemüsebrühwürfel mit und darein kommt dann ein Schuß gutes Olivenöl für die Kalorien. Versuche mich einfach gut darauf vor zu bereiten.

hast du denn ein kleines Blutbild vor der OP bekommen?

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Ja, dass trifft es sehr gut!!! Aber so eine Magensonde stelle ich mir auch sehr schrecklich vor, viele sind ja damit nicht klar gekommen. Nur habe ich auch hier von Leuten gelesen, die in den ersten drei Tagen nichts ausser Tee und Brühe bekommen haben. Und dann bin ich auch nur Vegetarierin und die Brühe im Krankenhaus ist sicherlich eine Rinderbrühe, daher denke ich nehme ich mir zur Sicherheit selber Gemüsebrühwürfel mit und darein kommt dann ein Schuß gutes Olivenöl für die Kalorien. Versuche mich einfach gut darauf vor zu bereiten.

hast du denn ein kleines Blutbild vor der OP bekommen?

Hallo Katja,

die Frage nach dem Blutbild hast Du ja inzwischen selber beantwortet, ich nehme an, indem Du angerufen hast. Das hätte ich Dir zum einen vorgeschlagen, zum anderen kann ich Dir aber auch sagen, dass ich in den letzten gut 2 Jahren insgesamt 4 OPs in 3 unterschiedlichen Krankenhäusern hatte. Dort wurde jeweils auch ein Blutbild vor der OP gemacht sowie auch noch eins kurz nach der OP und kurz vor der Entlassung (um die Hämatokrit-Werte zu überprüfen). Die OPs davor waren alle ambulant und auch da wurde immer ein Blutbild gemacht und es war auch immer klar, ob ich mich selber drum kümmern mußte oder z.B. beim Anästhesievorgespräch noch Blut abgenommen wurde. Es wurde eigentlich auch immer das Blutbild betrachtet, da ich beim Narkosebogen immer brav ankreuze, dass ich zu blauen Flecken neige (und jeder, der meinen Bilderfaden gesehen hat, wird das bestätigen :-) ), aber nach einem Blick auf die Blutwerte klar ist, dass es nicht an den Gerinnungswerten liegt.

Nun zur Magensonde: Es stimmt schon, dass viele damit nicht klarkommen, aber die werden wahrscheinlich auch eher drüber schreiben als jemand, der damit keine Probleme hatte. Ich war zwar wegen der Halsschmerzen wirklich froh, als sie gezogen wurde, aber für mich wäre die Alternative mit Brühe oder Tee und Abnehmen und Hunger definitiv noch schrecklicher gewesen. Und es ist war bei mir definitiv nicht so, dass ich die Magensonde die ganze Zeit gefühlt hätte. Ich weiß gar nicht, wie es in Bonn überhaupt gehandhabt wird, ich würde mich vorher aber nicht wirklich alles schreckliche vorstellen. Eine Magensonde ist schnell gezogen und zur Not auch wieder schnell gelegt, da bei mir die erste verstopft war, weshalb ich vom SJ`ler beim Durchspülversuch geduscht wurde, wurde mir nochmals eine Magensonde bei vollem Bewußtsein gelegt, was auch auszuhalten war.

Als Vegetarierin kann es natürlich etwas schwieriger werden, von daher könnte die Idee mit den Gemüsebrühewürfeln und dem Olivenöl gar nicht so schlecht sein. Hast Du vor dem OP-Termin noch weitere Termin im KH? Ich habe mir bei einem der Termine auch die Station angeschaut. Mir ging es persönlich zwar vor allem darum, wie die 4er- und 2er-Zimmer aussehen, um mich zu entscheiden, ob ich den Aufpreis für ein 2er-Zimmer zahlen. Ich habe mir dabei aber auch die Teeauswahl angeschaut und beschlossen, dass ich meinen eigenen Tee mitbringe. Auf der Station könntest Du wahrscheinlich viel leichter nachfragen, wie es bei der praktischen Umsetzung des Essens aussieht wie bei den Ärzten.

Alles Gute für die OP!

Irene

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Kurze Zusammenfassung meiner Erfahrung mit der Uniklinik Bonn.

Soweit ich das jetzt beurteilen kann ist die OP gut verlaufen, laut Röntgenbild war auch alles gut. Heute ist post OP Tag 6. Habe noch öfters einen kurzen starken Schmerz am Kinn, soll aber wahrscheinlich normal sein. Sonst keinerlei Schmerzen mehr, sondern nur überall Kribbeln, was ja auf einen guten Heilungsverlauf deutet.

Was mich ausgesprochen positiv überrascht hat, wie nett und verständnisvoll die Ärzten sind, nicht nur die Chirurgen, sondern auch die Anästhesistin bei der ich das Vorgespräch hatte, war super gut drauf. Sie hatte mir jede Angst vor der Narkose genommen. Habe mich immer bei den Ärzten gut aufgehoben gefühlt.

Was jedem empfehlen kann, sich vorher die Unterbringung mal an zu schauen. Hätte ich auf jeden Fall besser vorher gemacht, da ich ein paar Probleme mit dem Teilen von Badezimmern habe, dann hätte es mich nicht so kalt erwischt. Für mich wäre es definitiv besser gewesen, dann hätte ich mich da schon etwas drauf vorbereiten können, so hatte es mich aus den Schuhen gehauen.

Die Narkose habe ich prima vertragen. Konnte schon am nächsten Morgen alleine rumlaufen und auch keinerlei Übelkeit nach dem Aufwachen. Sobald ich halbwegs wach war, hatte ich eigentlich nur Hunger.

Das Pflegepersonal war mit zwei Ausnahmen auch sehr nett, obwohl sie schon recht ausgelastet sind. Besonderem Dank geht an einen Pfleger, da er sich wirklich bemüht hatte eine Lösung für mich zu finden.

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