Julie85

wie viel kostet eine OP?

26 Beiträge in diesem Thema

Hallo

Mich würde interessieren wie hoch die Kosten für eine Kiefer-OP als Selbstzahler wären?

Ich habe zwar eine Kieferfehlstellung, die auch nicht zu übersehen ist, aber ich bezweifle, dass ich das jemals bezahlt bekomme.

Mein Unterkiefer ist zu weit nach unten gewachsen, da mein Oberkiefer ebenfalls zu tief ist, habe also ein Gummy Smile.

Zusätzlich hatte ich noch einen offenen Biss vorne und seitlich, der aber durch eine KFO Behandlung weitestgehend behoben wurde. Geblieben ist seitlich 1 cm und damit falle ich in O2 und ich schätze das war es dann mit der OP.

Allerdings hatte ich seit der KFO Behandlung in meiner Jugend ein Rezidiv. Ich trage bis heute den Retainer von damals und ich bin jetzt 26. Mein Biss ist nicht stabil, da sich die Kieferfehlstellung negativ auf die Zahnstellung auswirkt.

Wäre das eventuell ein Grund seitens der KK mir die OP zu bezahlen?

Denn wenn ich den Retainer weglasse, könnte sich der offene Biss wieder verschlimmern, evtl. würde ich dann in O3 fallen.

Kann mir jemand hierzu eine Antwort geben?

Und wie hoch wären die Kosten als Selbstzahler?

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Hallo Julie

ob und was dir die Krankenkasse bezahlt fragst du deinen Krankenkasse am besten selbst. Als ich mich entschieden habe endlich nochmal was an meinen Zähnen machen zu lassen hab ich (bevor ich alles angefangen habe) meine Krankenkasse angeschrieben. Grundsätzlich war es bei mir so, das die KK zahlt, wenn eine OP nötig wird (das war/ist bei mir der Fall)...ich weiß nicht, wieviel du hier bereits selbst recherchiert hast aber ein Mitglied hat/hatte das Problem das sich allein durch die Kieferorthopädie die Fehlstellung so weit "behoben" hatte, das eine OP nicht mehr nötig war....das gab dann richtig Ärger. Es werden dir sicher noch Leutchen helfen, die sich besser auskennen aber auch wenn die Krankenkasse zahlt, musst du trotzdem noch tief in die Tasche greifen...je nachdem was, wo, wie, von wem gemacht wird. Eine Zahnzusatzversicherung BEVOR du die Behandlung anfängst ist auf jeden Fall von Vorteil. Ich hab das damals verpasst bzw nicht darauf gehört und nun drauf gezahlt!

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Danke für deine Antwort.

Eine Zahnzusatzversicherung habe ich bereits, die auch KFO behandlungen übernimmt, aber da ist eben das Problem mit dem Kiefer.

Eine KFO behandlung macht bei mir keinen Sinn mehr, da da bereits alles ausgereizt wurde in meiner Jugend und eine Zahnspange keine Verbesserung mehr bringt. Geblieben ist die Kieferfehlstellung und der nicht stabile Biss.

Ich meine ich habe hier im Forum gelesen, dass Kieferoperationen ohne ausgeprägte Zahnfehlstellungen nicht bezahlt werden.

Aber ich kann mit diesem Kiefer echt nicht leben, da auch meine Kiefergelenke darunter leiden.

Und der Vergleich mit Michael Schuhmacher stinkt auch langsam :481:

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Eine Operation wird soweit ich weiß dann bezahlt, wenn sie medizinisch notwendig ist. Das hat also nichts (bzw. nur indirekt) mit dem Genehmigungsverfahren für eine kieferorthopädische Behandlung zu tun. Bei einer OP gibt es ja auch kein Genehmigungsverfahren wie bei der kieferorthopädischen Behandlung. Eine OP kann auch dann medizinisch notwendig sein, wenn die Krankenkasse eine kieferorthopädische Behandlung nicht als notwendig erachtet. Zur medizinischen Notwendigkeit musst du dich vermutlich mal an einen Kieferchirurgen wenden, der kann dir da weiterhelfen.

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Na das gibt mir ja etwas Hoffnung.

Obwohl ich ziemlich sicher bin, dass ich hier im Forum gelesen habe, dass man in diese Kategorien eingeteilt wird. Und wenn die Zahnfehlstellung nicht gravierend genug ist, dann wird auch die Kiefer-OP als nicht notwendig erachtet.

Vielleicht kann sich jemand melden, der das mit Sicherheit weiß ?

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Unter gibt es einen etwas älteren Beitrag dazu (sollte sich aber nix geändert haben), Steve ist Zahnarz und sollte sich zumindest in Sachen Abrechnung einigermaßen gut auskennen.

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Danke Smurf, das hilft mir weiter!

Die Frage mit der KFO-Einstufung wäre geklärt.

Eine habe ich aber noch.

Wann gilt eine Kiefer-OP als medizinisch notwendig? Hängt das vom Grad der Kieferfehlstellung ab?

ich kann bei mir die Ausprägung nicht einschätzen, habe aber noch zusätzlich Kiefergelenkprobleme, Verspannungen.

Aber grundsätzlich empfindet man sein eigenes Problem vielleicht schlimmer als es objektiv ist. Und meine Angst ist, dass die KK das als nicht schlimm genug erachtet.

deswegen habe ich schon das halbe Internet durchforstet, ob es da auch bestimmte Ausprägungsgrade gibt, nach denen entschieden wird, ob eine OP bezahlt wird oder nicht. Ich habe aber dazu nichts gefunden.

Berücksichtigt die KK auch die ästhetische Beeinträchtigung oder ist denen das egal?

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Hallo,

habe genau das gleiche Problem, von daher würde mich eine Antwort auch brennend interessieren!

Falle nicht in die Indikationsgruppen (wegen dentaler Kompensation, als ich ein Kind war - gefragt hat mich da auch keiner... :( ), der Chirurg erachtet die OP aber als medizinisch notwendig.

Wie bekomme ich jetzt die Kasse dazu, dass sie zumindest die OP zahlt, wenn schon nicht die kieferorthopädische Behandlung? Wie geht man sowas an? Das wird mir aus dem Beitrag von Steve auch nicht klar...

Liebe Grüße,

Illyria

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Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem und habe daher schon einiges in Erfahrung gebracht.

Bei mir soll zwar KFO-Behandlung + OP gemacht werden, aber da die Zahnfehlstellung schon im Jugendalter kompensiert wurde, falle ich nicht mehr in eine passende KIG-Klasse bzw bin ein Grenzfall. Der Gutachter der KK hat daher den Antrag auf Kostenübernahme abgelehnt.

Die Möglichkeit, die KFO-Behandlung selbst zu zahlen und nur die (nach Ansicht des KFO) medizinisch notwendige OP bezahlt zu bekommen, gibt es laut Aussage meiner KK nicht, das gibt es nur als Gesamtpaket und wenn dieses abgelehnt wurde, bezieht sich die Ablehnung auf beide Teile. Ich habe auch einen privaten Kostenplan für meine Behandlung vorliegen, die OP-Kosten betragen ca.10.000 Euro.

Ich bin jetzt bei einem anderen KFO und die stellen den Antrag jetzt nochmal. Sollte der wieder abgelehnt werden, bleibt noch, ein psychologisches Gutachten einzuholen, d.h. ein Psychologe müßte mir bescheinigen, daß aufgrund des Leidensdrucks die Behandlung notwendig ist. Sollte das einer bescheinigen, werden die Kosten wohl übernommen. Aber soweit sind wir ja noch nicht momentan.

Viele Grüße, bergfee

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Noch was:

medizinisch notwenig ist eine OP dann, wenn aufgrund der Fehlstellung bereits Schäden (an Zähnen, Gelenken etc.) beweisbar vorhanden sind oder Folgeschäden zu erwarten sind. Grundsätzlich ist das Ermessenssache, auch wenn der Antragsteller meint, das sei medizinisch notwendig, muß das der Gutachter der KK noch lange nicht so sehen.

Die ästhetische Komponente interessiert die KK verständlicherweise nicht, das könnte dann aber beim psychologischen Gutachten mit in Betracht gezogen werden, da ja vom Aussehen auch der Leidensdruck etc abhängt.

Frag doch mal deine KK, ob sie die OP auch separat bezahlen würden, meine würde das wohl schon, aber die KFOs/KFCs meinen, sie können es nicht direkt abrechnen ... Da blicke ich leider nicht durch, warum das nicht geht. Aber vielleicht finden deine einen Weg. Das würde mich auch interessieren!

VG, bergfee

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Wie bekomme ich jetzt die Kasse dazu, dass sie zumindest die OP zahlt, wenn schon nicht die kieferorthopädische Behandlung? Wie geht man sowas an? Das wird mir aus dem Beitrag von Steve auch nicht klar...

Liebe Grüße,

Illyria

Normalerweise legt man ja einfach die Chipkarte+Krankenhauseinweisung vor, alles andere ist dann nicht mehr dein Problem ;) wenn ich mich richtig erinnere (finde den Beitrag dazu nicht mehr), hat hier mal jemand im Forum dazu folgendes gemeint: Er hat die Kosten für den Kieferorthopäden komplett selber zahlen müssen, da seine Kieferfehlstellung wohl nicht schwer genug war; die OP-Kosten wurden aber bezahlt. Beim ihm hat die Klinik, in der er operiert wurde, nochmal vor der OP bei der Krankenkasse nachgefragt ob das auch wirklich bezahlt wird. Vermutlich liegt das Kostenrisiko in dem Fall also bei der Klinik. Hast du schonmal deine Krankenkasse und/oder einen Kieferchrirurgen zu dem Thema befragt?

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Also ich falle in die KIG Richtlinien auch nicht mehr rein.

@ Bergfee bei welcher KK bist du denn?

ich wäre schon froh, wenn die OP bezahlt werden würde, denn für die KFO Behandlung habe ich im Notfall eine Zahnzusatzversicherung.

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Hallo,

erstmal vielen Dank für die Antworten :)

@bergfee: Wie genau wird denn so ein Gutachten von der Krankenkasse erstellt? Schaut sich da ein Gutachter von der Krankenkasse selber die Fehlstellung und eventuelle Schäden an, oder muss man sich das bescheinigen lassen, oder wie läuft das? Der Chirurg hat mir einen Brief mitgegeben, in dem er die funktionellen Einschränkungen beschreibt, den wollte ich der Krankenkasse zukommen lassen... Aber das reicht dann wahrscheinlich nicht aus?

Und funktioniert das mit dem psychologischen Gutachten in jedem Fall oder gibt es da auch bestimmte Richtlinien? Hat da irgendwer Erfahrungen mit?

@smurf: Nein, ich habe noch keinen Kontakt zu meiner KK aufgenommen. Ich weiß nicht was da am besten ist, Brief, Telefon, persönliches Gespräch? Im persönlichen Gespräch wüsste ich nicht, wie ich ihnen mein Problem schildern soll, ohne in Tränen auszubrechen... Aber vielleicht gibt das ja auch psychologischen Bonus ;)

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Hallo,

ja also ich bin bei der SBK und da hieß es, sie selber entscheiden da nichts, weil das viel zu speziell ist, daher haben die eben ihre Gutachter, denen sie das alles zur Beurteilung schicken; bei der Beantragung, die die KFO-Praxis macht, ist ja vom Röntgenbild, Foto, Diagnose, Abdrücke etc alles dabei. Anhand von den Sachen entscheidet der Gutachter (der in der Regel auch KFO ist), einen persönlichen Termin gab es in meinem Fall nicht.

Der Gutachter entscheidet natürlich eher zugunsten der KK (also nur nach KIG-Einteilung), daher finde ich es auch negativ, daß man nicht persönlich die Gelegenheit hat, Schmerzen etc zu schildern.

Nach Aussage einer anderen KFO funktioniert ein psychologisches Gutachten wohl deutlich besser als noch soviele medizinische Notwendigkeiten. Wie man das macht, ein solches zu bekommen, weiß ich aber leider nicht.

Liebe Grüße, bergfee

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kurz und knapp: Für meine OP (OK vor + UK zurück) mit vier Tagen Klinikaufenthalt entstehen 16.700 Euro!

@1 Julie85... lass Dich einfach beraten!

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kurz und knapp: Für meine OP (OK vor + UK zurück) mit vier Tagen Klinikaufenthalt entstehen 16.700 Euro!

@1Julie85... lass Dich einfach beraten!

Wow, ganz schön teuer. Nur weils mich interessiert: Sind das dann die Kosten für die DRG-Fallpauschale + diverse Kosten auf Rechnung nach GOÄ? Oder hast du da keine weitere Aufschlüsselung der Kosten erhalten? Die Fallpauschale selbst liegt ja bei ca. 7300€ wenn ich richtig informiert bin (für eine Bimax)

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Kostenvoranschlag ist nach GOÄ!!!

Es kommt immer darauf an, was noch gemacht werden muss ;) es könnte auch "preiswerter" werden

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Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich und abhängig vom Behandlungsverlauf, Schwierigkeitsgrad, OP-Methode etc. Man sollte sich immer individuell beraten lassen, auch gerne von 2-3 KFO/KC und ggf. der Krankenkasse. Ich würde grundsätzlich immer einen Antrag auf Kostenübernahme durch den behandelnden Arzt bei der Krankenkasse stellen lassen. In der Regel ist es dann so, dass man vorerst mit 20 % Eigenanteil in Vorkasse geht und diese nach Abschluss einer erfolgreichen Behandlung (KFO/OP) von der Krankenkasse erstattet bekommt.

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 Hi Volker,

 

ich musste meine OK VV und Kinnplastik mit anschließender kieferorthopädischer Behandlung selber bezahlen. Ich bin privat versichert und es gab da sehr viele Probleme.Also mit Kulanz von KC und KFO kostet mich das ganze um die 9000 Euro mit allem drum und dran. 

LG

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von einem Freund die Schwester hat in Bad Homburg für eine UKRV mit KFO an die 15.000 € bezahlt ob es stimmt weis ich nicht, kann schlecht die Rechnung verlangen :D :D

 

 

06. Juni 2013 Brackets OK + UK

               18. Juli 2014 Bimax - OP Uniklinik-Gießen

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Dann müsste eine UKRV weniger kosten und die Strecke liegt bei 3-4mm,ist auch OP-technisch nicht so kompliziert.

 

Bei mir siehts auch so aus als bräuchte ich nicht unbedingt eine Spange. Die Zähne wurden vor kurzem aufgerichtet,nur ist mein OK zu kurz geraten. Gesicht und Zähne würden passen wenn man den UK 3-4 mm zurück hohlt.

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hm.. wie gesagt mir wird es nur von ihm gesagt, aber Leute reden ja wie gewöhnlich viel, bloß es kommt aber auch vielleicht von Arzt zu Arzt drauf an, ich hab hier in Forum gelesen das der Prof. Dr. Dr. Sailer aus Zürich 60.000€ für eine Bimax verlangen würde

 

 

06. Juni 2013 Brackets OK + UK

               18. Juli 2014 Bimax - OP Uniklinik-Gießen

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