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Butterfly79

Kiefer-OPs und Immunsystem- Erfahrung besonders von Langezeitoperierten erwünscht.

Hallo,

mich würde interessieren, wie eure Erfahrungen nach einer OP bezüglich eures Immunsystems sind, gerade auch wenn die OP schon länger her ist. Hat es sich zum negativen verändert oder ist alles beim Alten? Man bekommt ja viele Schmerzmittel, Antibiotika usw. vor, während bzw. nach der OP und das ist ja nicht gerade gut fürs Immunsystem.

Danke für eure Antworten.

Liebe Grüße

Butterfly

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Hallo butterfly

Meine OP ist erst 3 Wochen her, deswegen kann ich dir leider keine Langzeiterfahrung weitergeben. Ich kann bisher keinen Unterschied feststellen. Aber warum sollten Antibiotika einen negativen Einfluss auf das Immunsystem haben? Antibiotika helfen dem Körper doch Bakterien zu bekämpfen..und man bekommt es nach der OP ja nur 1 Woche..ich weiß nicht ob es dadurch wirklich zu langfristigen Auswirkungen auf den Körper kommen kann..bin aber auch nur Laie :-)

Viele Grüße

Leilani

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Hallo Butterfly,

Nun ich bin zwar erst 3 Monate Post-OP, aber ich habe bis jetzt keine Veränderung festgestellt. Mein Immunssytem ist gleich wie vor der OP.

Da man das Anitbiotika nur kurze Zeit nimmt, sollte es keinen negativen Auswirkungen auf den Körper haben, einzig die Schmerzmittel könnten problematisch werden... Ich habe fast 3 Monate starke Schmerzmittel genommen, meinem Körper geht es eig. ziemlich gut.

Liebe Grüsse, Findus

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@Leilani: Das Antibiotika schädlich für das Immunsystem sind, ist allgemein bekannt. Danke aber für Deine Antwort. :) Ich habe mir die Frage zwischenzeitlich auch schon selbst beantwortet bzw. nachgelesen. Die Antwort ist im allgemeinen JA, wie man sich eigentlich auch denken kann. Aber vermutlich spielt die Dauer der Einnahme auch eine Rolle. Schmerzmittel über einen längeren Zeitraum einzunehmen ist nicht gut. Aber letzten Endes geht es ja nun mal nicht anders. Wenn man die OP möchte, weil der Leidensdruck unter der Optik zu groß wird, muss man wohl alles was dazugehört in Kauf nehmen...Und versuchen, das Immunsystem anderweitig aufzupeppeln, z.B. durch zusätzliche Zink- und Vitamin C-Präparate und gesunde Ernährug.

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Antibiotika können sich sehr wohl auf das Immunsystem negativ einwirken. Meist allerdings eher bei längerer Einnahme. Immerhin zerstören einige Antibiotika Antikörper oder Abwehrzellen, die für das Immunsystem sehr wichtig sind.

@Butterfly79: Nicht nur die Ernährung ist wichtig. Auch Stress und Alkohol sind schlecht für das Immunsystem. Dagegen sollte man darauf achten genug zu schlafen. Insgesamt sind es 5 Faktoren, die darauf Einfluss haben (siehe http://www.xn--immunsystem-strken-ytb.org/). Nährstoffpräparate unterstützen das Abwehrsystem. Die meisten Nährstoffe und Vitamine können aber auch über gesunde Ernährung aufgenommen werden (Obst, Gemüse).

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@Marleprogen:

Danke für Deine Antwort. Im großen und ganzen weiß ich, was für das Immunsystem gut und was schlecht ist. Vielleicht formuliere ich die Frage mal etwas anders bzw. ich hatte es ja auch so geschrieben: Mich würde insbesondere die Erfahrung von Operierten interessieren, ob ihr eben nach der OP nicht mehr das gleiche Immunsystem habt wie vorher? Ich meine, man hat ja eine gute Selbsteinschätzung, wie fit man so ingesamt ist, z.B. ob bzw. wie oft man im Jahr wg. einer starken Erkältung flach liegt. Ist das häufiger geworden oder nicht?

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Hallo zusammen, hallo Butterfly79, meine GNE ist 1,5 Jahre und die Bimax 2 Monate her. Ich habe keine Unterschiede festgestellt. Am Anfang (die ersten 2-3 Wochen) ist man etwas schwach, ähnlich wie nach einer längerer Erkältung, wenn man einige Tage das Bett hüten muss. Danach war bzw. ist alles wie gehabt. Ich arbeite, gehe regelmäßig joggen, mache Krafttraining und bin physisch so leistungsfähig wie vor der OP. Dass die Antibiotika generell schlecht für das Immunsystem sind, ist mir neu. Habe deshalb meinen Mann, der Arzt ist und gerade hier auf dem Sofa sitzt, befragt. In aller Kürze gesagt: Antibiotika beeinflußen die Darmflora, die sich aber nach der Absetzung wieder erholt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Übrigens: Es hat sich bei mir nach der OP noch so einiges (zum positiven) verändert. Du hast jedoch explizit nach dem Immunsystem gefragt.

Schmerzmittel habe ich persönlich keine gebraucht (von den ersten paar Stunden auf der Intensivstation direkt nach der OP abgesehen). Es ist also nicht die Regel, dass man nach der Kiefer-OP auf eine langfristige Schmerzmitteleinnahme angewiesen ist.

So, das waren meine Erfahrungen. :473:

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Hallo Butterfly79,

ich bin zwar erst 3 Monate nach OP, habe aber keinen Einfluss auf mein Immunsystem festgestellt, bzw. wenn überhaupt, dann einen positiven. Ich habe seit der OP keine Aphten mehr gehabt und gerade in der Zeit unmittelbar vor der OP habe ich fast durchgehend irgendwo eine Aphte gehabt, ich hatte am OP-Tag eine Aphte. Ich müßte mal meine Notizen durchgehen, aber ich glaube nicht, dass ich in den letzten Jahren irgendwann mal länger als 2 Monate keine Aphte hatte.

Auch bezüglich Erkältungen habe ich bisher keine Änderung festgestellt, und wen überhaupt, dann zum positiven. Die letzten Wochen hatte eine Erkältung versucht, sich durchzusetzten, es aber nicht wirklich geschafft. Und ich habe mich während der Zeit nicht krank gefühlt, es war eher, dass man immer wieder die Nase putzen mußte, aber sie war nie zu.

Wie Oulux schon sagte, die meisten Leute brauchen nach den Kiefern-OPs relativ wenig und auch nur sehr kurz Schmerzmittel. Das war zwar bei mir anders, ich habe fast 5 Wochen Schmerzmittel genommen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass sich Schmerzfreiheit auch auf das allgemeine Wohlbefinden und damit auf das Immunsystem positiv auswirkt. Ich nehme seit Jahren aufgrund unterschiedlicher Probleme immer wieder auch längere Zeit Schmerzmittel und bezüglich Erkältungen geht es mir in dieser Jahren eigentlich besser als vorher.

Man nimmt das Antibiotikum im Normalfall auch nur eine Woche nach OP. Bei mir waren es zwar zwei Wochen, aber das lag eher daran, dass auf Nummer Sicher gegangen wurde, da sich bei mir an der Hüfte eine Riesen-Hämatom gebildet hatte, wo Knochen entnommen wurde. Und ich würde es als eine Kosten-Nutzen-Abwägung sehen. Wenn sich irgendetwas entzündet, hat man auch alle Fälle deutlich mehr Probleme und durch die unsterile Umgebung im Mund kann es viel leichter passieren als an anderen Körperstellen.

Irene

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