Christina Maria

Titanplättchen drin lassen?

Hallo!

Ich war vor kurzem bei meinem Kieferorthopäden zur generellen Besprechung wegen meiner Bimax-OP.

Er meinte, dass die Titanplättchen die bei der OP zur Fixierung eingesetzt werden, später nicht mehr entfernt werden.

Jetzt bin ich etwas verunsichert. Ich finde den Gedanken echt furchtbar, dass ich nun mein Leben lang

mit Titanplättchen im Mund rum laufen soll.

Im Forum hab ich gelesen, dass bei den meisten von euch die Plättchen wieder entfernt wurden, darum frage ich mich,

warum das bei mir nicht notwendig ist?

Vor allem hab ich auch Angst, dass ich mit den Plättchen nicht in einen MRT (Magnetresonanztomographen) darf.

Das ist ein Gerät, in das man sich reinlegen muss und dass dann genaue Aufnahmen vom Gehirn macht- dabei darf kein

Metall im Gesichtsbereich sein.

Ich schreibe dass mit dem MRT deshalb, weil meine Mutter dass öffter machen muss weil sie an Multipler Sklerose leidet.

Theoretisch könnte mich wegen der geringen Vererbbarkeit diese Krankheit auch betreffen und wenn ich dann irgendwann ein MRT

machen muss, geht das vielleicht dann gar nicht mehr wegen den Titanplättchen. Abgesehen davon, dass ein MRT auch

wegen einem Unfall oder Ähnlichem einmal nötig sein könnte.

Was meint ihr? Soll ich auf eine Entfernung der Plättchen bestehen?

Liebe Grüße !

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man darf mit titan im kiefer in ein MRT. die bildgebung wird bei einem hirn-MRT auch nicht gestört durch titan im kiefer. wenn du das irgendwo liest dann geht es da um direkt benachbarten strukturen, d.h. beim MRT deines kiefers.

die meinungen gehen da einfach auseinander. wenn das für dich eine furchtbare vorstellung ist, lass sie rausnehmen. ich würde es auf mich zukommen lassen, und wenn dich das metall danach nicht stört würde ich es drinlassen.

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Hallo Christina Maria,

die Aussage bezüglich des Metalls kam aber von Deinem KFO, nicht vom KC, oder? In Deutschland wird üblicherweise das Metall wieder entfernt, bei den Schweizern wird es aber eher drinnen gelassen, es ist also beides möglich. Ich werde mir sicher mein Metall wieder entfernen lassen, vor allem da ich eine Platte sehr deutlich spüre. So deutlich, dass ich mir eine neue Schwimmbrille gekauft habe, weil die alte auf die Platte drückt. Und die Verkäuferin wusste genau, wovon ich rede, da sie Ihre Platten auch teilweise spürt. Sie hatte witzigerweise auch eine Umstellungs-OP und jetzt in nächster Zeit die ME. Ich würde das Thema nochmals mit dem KC besprechen.

Zum Thema MRT und Metall im Kopf: Hier (http://www.progenica.net/forum/topic/6238-mrt-trotz-spange/) wird sehr deutlich, dass es offensichtlich auch im Kopfbereich geht. Ich bin mir sicher, auch schon von anderen gehört zu haben, wo MRTs vom Kiefergelenk gemacht wurden und es erfolgreich war, d.h. man konnte tatsächlich etwas sehen und es kam nicht durch das Metall zu Bildfehlern. Ich habe hier ( http://www.progenica.net/forum/topic/11122-help-frage-zu-ct-bilder-mit-schraube/page__p__127142__hl__mrt#entry127142 ) noch allgemeines zum MRT geschrieben und ein MRT vom Sprunggelenk mit Platten im Kopf sowie Splint mit Gaumenbügel ist definitiv möglich gewesen.

Irene

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Ich würds sie rausnehmen.

Alleine aus dem Grund das es ein fremdkörper ist und der köprer vielleicht irgendwann anfängt ihn abzustoßen.

So wie bei mir das verträgt sich auch alles nicht so.. Hab des öfteren schwellungen im Gesicht und verstärkt größere

Lymphdrüsen.

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Danke für eure ausführlichen Antworten!

An Schokolädchen: Ja, die Aussage, dass die Plättchen drinnen bleiben kommt vom KFO. Ich habe aber am 4. September meine erste

Besprechung mit dem Kieferchirurgen Da werd ich das auf jeden Fall nochmal ansprechen. Ich habe keine Lust darauf, wie bei dir meine

Plättchen dann zu spüren. Das muss echt nicht sein denke ich. Generell werde ich den Chirurgen auch wegen des MRTs fragen. Mal schauen was er sagt.

Mir ist gerade noch was total wichtiges eingefallen, dass ich unbedingt auch noch fragen muss:

Wusstet ihr vor der OP, wie ihr nachher ausschauen werdet??? Gab es da eine Computer Simulation, die euer ganzes Gesicht gezeigt hat, wie es nachher aussieht???

Ich kenne bis jetzt nur die Kiefersimulation für den Chirurgen. Aber davon kann man ja nichts ableiten bzw. sich als Patient etwas vorstellen.

Mein KFO meinte nämlich, dass ich mir die Veränderung unbedingt vorher vorstellen soll, damit ich nach der OP auf mein Aussehen gefasst sein kann.

Aber wie soll das bitte gehen?

Ich hoffe ihr habt auch hierfür eine Antwort :)

Liebe Grüße

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Ich komme mit meinem postop -Aussehen weniger klar.. Hatte vorher viele vorher -nachher Bilder von anderen Patienten zu sehen bekommen, die durchweg positiv waren. Die Platten würde ich rausnehmen lassen- im Gegensatz zur Bimax nämlich nur ein SEHR! kleiner Eingriff... Es war für mich eine harte post -OP Zeit, man sollte sich alles vorher gut überlegen! Viel Glück

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Hallo Christina Maria!

Meine Platten und Schrauben werden ca. 9-12 Monate nach der Bimax entfernt, ich habe meinen Kfc gefragt was er empfiehlt, er meinte bei jüngeren Patienten nimmt er das Metall raus, während er bei älteren Patienten das Metall drinnen lässt.

Ich habe vor der OP keine Computersimulation o.ä. von meinem OP-Ergebnis gesehen, d.h. ich wusste nicht wie nach der OP aussehen werde. Ich dachte ehrlich gesagt auch nicht, dass man sich so stark verändern wird. Mein Kfc hat mir erklärt wie sich mein Gesicht verändern würde nach der OP. Ich habe nach der OP den CT-Scan bekommen, auf welchem die Schnittführungen und Verschiebungen des Kiefers sichtbar waren, aber als Patient sieht man an Hand dieser Darstellung nicht wie man danach aussehen wird.

Aber ich würde meinen, ein Kfc ändert das Gesicht so, dass es harmonischer aussehen wird, er wird den Patienten nicht "verunstalten"

Liebe Grüsse Findus

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Hallo Christina Maria,

ich habe vor der OP nur eine Simulation am Röntgenbild gesehen, aber nichts fotorealistisch. Ich weiss, dass manche Leute Simulationen gezeigt bekommen, es aber auch KCs gibt, die das schon gemacht haben, aber wieder davon abgekommen sind, da die Vorher-Simulation nicht immer dem Nachher-Ergebnis entspricht und dann die Enttäuschung bei den Patienten groß ist, auch wenn es ein vernünftiges Ergebnis gegeben hat. Und das ist wahrscheinlich schlimmer, als wenn man gar nichts gesehen hat und dann mit jedem Ergebnis zufrieden ist.

Ich finde die Aussage Deines KFOs komisch, vor allem welches Ergebnis sollst Du Dir vorstellen? Das unmittelbar nach der OP (mit all ihren Schwellungen), das am Entlasstag, nach einem Monat, nach einem halben Jahr, nach einem Jahr? Noch fehlen Dir zwei Beiträge laut Forenregeln (auch wenn diese immer noch verschwunden sind :sad: ), um das Passwort für das Bilderforum zu beantragen, aber dann kannst Du Dir ja mal meinen Bilderfaden anschauen, ich habe ziemlich viele Bilder gepostet, auf denen man einiges an Veränderungen über die letzten 3 Monate seit der OP sieht. Das wichtigste ist vor allem, dass einem bewußt ist, dass das Gesicht sich in den allermeisten Fällen verändern wird, wobei es hier auch Leute gibt, bei denen es sich kaum verändert hat. Schwierig ist es vor allem, wenn einem das alte Gesicht gefallen hat, dann ist es sehr viel schwieriger, sich an das neue Gesicht zu gewöhnen. Du kannst ja Deinen KC beim Termin fragen, wie sich das, was er vorhat, normalerweise auf das Gesicht auswirkt.

Ich war bei mir vor allem neugierig drauf, wie das Gesicht sich verändern wird, wobei ich am Anfang etwas schon Schwierigkeiten hatte, mich an das neue Gesicht zu gewöhnen, da es mit den Anfangsschwellungen doch sehr niedlich und kindlich aussah. Jetzt ist es aber deutlich besser und auch wenn ich vor kurzem gefragt wurde, ob ich noch Studentin sei (mit 42!), habe ich von unseren Werkstudenten und Praktikanten Antworten erhalten, die altermässig doch relativ nahe an meine wahren Alter liegen, dass heißt im Arbeitsumfeld trete ich auch altersgemäß auf.

Irene

PS: Wenn es mit den Simulationen so einfach und narrensicher wäre, wären Schädelrekonstruktionen im forensischen Bereich etwas, was jeder Feld-Wald-und-Wiesen-Gerichtsmediziner tun könnte und nicht nur einige Spezialisten.

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Hallo an Alle!

Danke für die Antworten!

An Schokolädchen: Ich weiß auch nicht genau, wie er das mit dem "neues Gesicht schon vorher vorstellen" meint. Das steht so im Aufklärungsblatt von ihm drin und gesagt hat er es auch zu mir. Das hat mich schon verwirrt. Ich denke er meint das generelle Ergebnis wenn alles abgeheilt ist. Ich bin echt gespannt, ob mein Kieferchirurg eine Simulation für mich hat oder nicht. Ich wäre glaube ich sehr unglücklich, wenn ich nicht sehen könnte, wie ich dann aussehe, auch wenn das Ergebnis leicht abweichen kann. Was mich zum nächsten Punkt bringt. Du hast geschrieben:

"Schwierig ist es vor allem, wenn einem das alte Gesicht gefallen hat, dann ist es sehr viel schwieriger, sich an das neue Gesicht zu gewöhnen"

Das ist genau mein Problem. Ich gefalle mir so, wie ich aussehe! Mir gefallen nur meine Zähne nicht. Aber kein KFO macht die Regulierung ohne OP. Ich war diesbezüglich schon bei einigen. Jeder/Jede meinte, dass es ohne OP keine Sinn machen würde- aus Orthopädischer Sicht.

Jetzt kann ich mich nur entscheiden:

entweder schöne Zähne und neues Gesicht (dass mir vielleicht dann nicht mehr gefällt) oder "keine perfekten Zähne aber ein Gesicht mit dem ich zufrieden bin.

Bin diesbezüglich echt verzweifelt, denn ich hätte gerne beides, aber das geht wohl nicht. Bei mir ist es auch so, dass meine Kieferfehlstellung äußerlich überhaupt nicht auffällt (dass sagen sowohl Ärzte als auch Freunde),obwohl ich einen Überbiss von +11mm habe. Meine Unterkiefer-Partie wirkt dadurch nur etwas kleiner bzw. habe ich nur ein kleines "Grübchen" am Kinn, dass aber nicht störend wirkt. Ich finde, so wie es jetzt ist wirke ich irgendwie kindlicher. Wenn ich meinen Kiefer nach vorne schiebe, so wie es dann warscheinlich sein wird, werden meine Gesichtszüge so hart und ich sehe irgendwie verbittert aus. Außerdem ist dann das Kinn ziemlich markant, da es ja jetzt schon mit Überbiss normal ausschaut.

... Es ist einfach so ein schwerer Schritt- ich will doch eigentlich "nur" gerade Zähne. :(

Liebe Grüße

Christina

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Hallo Christina Maria,

ich wollte Dich auf keinen Fall verunsichern mit meinen Aussagen über das Gefallen von Veränderungen. Ich hatte zwar das umgekehrte Problem (UK zu weit vorne, OK zu weit hinten) von Dir, aber aus den Berichten im Forum wird sehr deutlich, dass man bei einem Überbiss das Ergebnis nicht dadurch simulieren kann, dass man den Unterkiefer nach vorne schiebt. Die Muskeln verschieben sich anders als bei einer tatsächlichen UK-VV und das Simulationsergebnis durch Vorschieben ist deutlich unvorteilhafter als das Ergebnis der OP.

Du hast ja in Kürze einen Termin mit Deinem KC, da würde ich das Thema ansprechen, d.h. das Du mit Deinem Aussehen zufrieden bist und deshalb genau wissen willst, ob und wie stark sich Dein Gesicht verändern wird.

Irene

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Hallo!

Du hast ja Recht Irene! Ich sollte mir nicht jetzt schon solche Sorgen machen. Ich warte jetzt mal den Termin ab. Es dauert e nicht mehr lange. Am 4.9.2012 ist es soweit.

Dann werde ich berichten, wie es gelaufen ist.

Liebe Grüße

Christina

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Hallo an alle!

Hatte heute meinen Termin beim KC. Er war wirklich sehr nett und dass hat mir schon auch die Angst genommen. War ziemlich nervös vorher.

Er meinte, was mein KFO da sagt ist blödsinn und wie der auf sowas kommt, dass ich eine BIMAX bräuchte. Da war ich dann schon mal platt.

Damit hatte ich nicht gerechnet. Er meinte, dass eine Bimax nicht notwenig sein wird und dass ich ihm in 20 Jahren für diese Entscheidung danken werde.

Ich weiß zwar nicht genau warum in 20 Jahren aber gut.

Er meinte weiter, dass nur das UK VV werden muss. Das OK rührt er unter keinen Umständen an, weil dann wäre meine Persönlichkeit weg sagt er.

Außerdem kämen wir dann "in Teufels Küche" weil man dass dann nie wieder so gut hinbekommen würde und meine Kinn/Unterkopf-Partie, die jetzt eher

klein ist im Vergleich zum Oberkopf, noch kleiner werden wurde, wenn man anfangen würde, das OK nach oben zu setzen.

Das leuchtete mir ein.

Dann meinte er noch, dass ich sicher breiter und voller alleine durch die Spange werden würde und er durch die UK VV einen guten Ausgleich und ein

optisch harmonisches Ergebnis erziehlen könnte. - das hab ich ihm sogar geglaubt denn immerhin ist er Oberarzt. Der macht das jeden Tag.

Auf meine Frage hin, ob mein Kinn zu dominant werden könnte, meinte er dezidiert NEIN. Also hatte sich die Frage nach der Kinnoperation im Anschluss für mich auch erledigt.

Er meinte auch, dass das leichte Gummy-Smile, dass ich jetzt habe, nicht auffallen wird wenn meine 1er Zähne vorne erst mal ganz gerade sind. Außerdem ändere sich die

Form meines Gesichts durch die Bogenausformung und überhaupt und sowieso werde das super aussehen nach der OP.

Irgendwie gab er mir so extrem das Gefühl, dass er weiß was er da macht und sagt, dass ich jetzt auch gar nicht mehr zweifle. Darum hab ich auch gar nicht mehr

nach einer OP-Gesichts-Simulation für mich zum ansehen gefragt, was ich zuerst unbedingt wollte.

Alles in Allem muss ich jetzt nur die halben OP-Vorsimulationskosten zahlen, da nur das UK gemacht wird, hab nur "die halbe OP", und vielleicht auch Chancen,

dass alles schneller heilt, da es nicht mehr so ein rießen Bimax Eingriff wird.

Das hat mich dann auch in der Hinsicht beruhigt, da ich ja gleich 2 Monate nach der OP wieder als Lehrerin arbeiten soll. Vielleicht kann ich dann ja doch wieder

bald gut sprechen usw.

Ihr seht, ich bin echt erleichtert. Komisch eigentlich, denn ich war bereits voll und ganz auf Bimax eingestellt.

Liebe Grüße

Christina

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Achja, damit ich es nicht vergesse. Ich hab ihn auch auf die Titanplättchen angeredet. Er meinte, die wären nur 2mm breit oder dick- weiß ich

jetzt nicht mehr genau. Auf jeden Fall sollten sie nicht sehr groß sein und wenn ich keine Beschwerden damit habe, will er sie drinnen

lassen, damit er nicht wieder am Narbengewebe das durch die OP entstanden ist, rumschneiden muss. Er meinte das könnte auch

Komplikationen geben und das wolle er nicht. Falls die Plättchen aber Probleme machen, nimmt er sie natürlich trotzdem raus.

Also kann ich es einfach mal auf mich zukommen lassen und es ist nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen, dass ich sie wieder raus bekomme.

Vielleicht stören sie mich ja wirklich nicht. Wenn doch, lass ich sie entfernen.

Liebe Grüße

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Hallo Christina Maria!

War bei mir ganz ähnlich. Mein KO hätte lieber eine Bimax gemacht, meinte aber mit einer UKVV käme er auch klar.

Dann hab ich mich natürlich für die UKVV entschlossen, die Bimax wäre für mich nicht in Frage gekommen. Wer mutig ist und

sich das bei Youtube anschaut sieht schnell, dass das mehr als der doppelte Aufwand ist.

Ich bin übrigens auch als Lehrer 5 Wochen krankgeschrieben gewesen. War allerdings eine Art Schutz, da ich nicht angerempelt werden durfte.

Vom REden her wäre es sicher früher gegangen. Ich habe mich durch Sport vor der OP fir gemacht und bin auch 3 Wochen post OP wieder moderat ins

Training eingestiegen. Das ist wenn es medizinisch machbar ist sehr förderlich. Meine Taubheitsgefühle sind auch schneller weggegangen.

Es spielt natürlich auch eine Rolle, wie weit vorverlagert wird und wie stark deine Muskulatur ist.

Seriöse KFC haben übrigens von Simulationen vermehrt abstand genommen.

Mit deinen Metallplatten das wundert mich etwas. Die meisten KFC in Deutschland entfernen diese. Meine kamen letzte Woche raus. Ist kein vergleich mit der

großen OP. Ernährung funktioniert viel schneller, Schwellung geht schneller zurück, man kann reden usw.. Fotos von den UK Platten gibt es auch hier im Netz.

Meine waren etwa 4-5 cm lang etwa 5-6mm hoch und ich schätze 2mm stark. Sehen aus wie eine halbe Fahrradkette.

liebe Grüße

Flip Flop

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Hallo!

Danke an Flipflop für die Antwort. Ja, bin sehr froh, dass es doch nur eine UKVV wird. Aber gut, dass letzte Wort

ist noch nicht gesprochen. Mein KFC muss ja noch mit meinem Kfo reden. Die müssen sich ja auch einig werden/sein.

Aber ich bin mir sicher, dass der Kfc auf dem längern Ast sitzt und der will die vorgeschlagene Bimax nicht.

Also kann ich nur hoffen :)

Heute wurde mir der erste Weißheitszahn gezogen- auch vom Kfc ,der mich dann operieren wird. Da

ich nur insgesamt 3 Weißheitszähne habe, müssen im nächsten Monat noch die restlichen 2 gezogen

werden. Mein Kfo meinte, dass wäre besser wegen der Spange. Ich glaube, weil er dann mit der Spange die

starken Weißheitszähne nicht mehr mitschieben muss. Aber das ist nur eine Vermutung. Raus müssten sie vor der

OP ja so oder so.

Bin auf jeden Fall froh, dass ich quasi heute den allerersten "körperlichen Schritt" in Richtung schönes Gebiss

gegangen bin. Mir wurde vorher noch nie ein Zahn gezogen darum war es psychisch schon stressig für mich.

Aber es hat echt nicht weh getan und auch nur 5 Minuten gedauert- vorher musste ich allerdings 50 Minuten warten.

Aber gut, nun ist es vorbei und ich stelle mit freudigem Erstaunen fest, dass ich nicht mal schlimm geschwollen bin

was mich auf die Idee bringt, dass es dann bei der UKVV vielleicht auch nicht so schlimm sein muss.

Liebe Grüße

Christina

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Hallo Christina!

Ja mit den Weißheitszähnen fängt es wohl bei den meisten an. Schön, dass du es gut überstanden hast.

Die Heftigkeit der Weißheitszahn Extraktion ist aber sehr unterschiedlich, wenn es nur 5 MInuten gedauert hat,

dann lag der wohl gut. Da kannst du wenig Rüchschlüsse für die UK VV ziehen.

Die war bei mir aber auch nicht so heftig wie ich gedacht hätte. Hatte überhaupt keine Schmerzen. Gar keine.

Schwellung war schon stark, ging aber im Vergleich noch. Dauert aber lang bis die wirklich weg ist. Die Sache mit der VErdrahtung und damit

verbunden die Nahrungsaufnahme war halt anstrengend. Nicht reden können usw. War bei mir 8 Tage lang.

Es ist aber zu schaffen. Sagt sich aber jetzt eine knappe Woche nach der ME leicht.

liebe Grüße

Flip Flop.

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Hallo!

@ Flipflop: Ich dachte mir nur, wenn ich gar nicht geschwollen bin, könnte es bei der UKVV

vielleicht auch nicht so schlimm werden. Manche haben ja die Tendenz, ganz stark anzuschwellen

und das scheint bei mir ja nicht der Fall zu sein.

Eine Frage hab ich noch: War es schwer, für diese OP Krankenstand zu bekommen???

Ich hab nämlich echte Bedenken, dass das bei mir funktioniert. Wenn alles mit der Zahnspange

passt, kann ich im Sommer bzw. in den Sommerferien (in 2 Jahren) operiert werden. Dadurch würde

ich keine Arbeitszeit in der Schule verlieren. Da ich zu diesem Zeitpunkt aber erst mein erstes "Probejahr"

hinter mich gebracht habe, kann es sein, dass ich nach Abschluss des Probejahres wieder

an eine andere Schule komme. Nur wenn ich Glückhabe, kann ich bleiben wo ich dann gerade bin.

Im schlimmsten Fall brauche ich aber die Spange länger und kann die OP nicht im Sommer (in 2 Jahren) machen.

Dann würd ich echt blöd dastehen, falls ich in eine neue Schule komme. Denn gleich in der

neuen Arbeitsstelle 5 Wochen fehlen ist nicht so super. Das kommt sicher überhaupt nicht gut an. :(

Ich weiß, es ist noch lang hin und vielleicht geht sich ja alles aus. Ich sitze diesbezüglich nur echt schon

auf Nadeln. Ich will nicht, dass mir die Sache beruflich alles verbaut.

Außerdem finde ich es echt blöd, dass ich die Spange genau in meinem ersten Probejahr tragen muss.

Da ist dann alles neu für mich und ich muss mich an die Rolle als Lehrerin gewöhnen und dann hab ich

aber eine Spange und sehe aus wie die Schüler/innen. Das macht mir auch zu schaffen. Ich glaube nicht,

dass ich mich mit Spange durchsetzen kann.

Liebe Grüße

Christina

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Hi Christina!

Also bei den Schülern hatte ich mit der Spange gar keine Probleme. Du sitzt ja im selben Boot wie viele Schüler.

Die ärgern keinen wegen sowas. Im Gegenteil, da hab ich viel Verständnis usw. geerntet. Und das obwohl ich ja etwas älter bin als du.

Hätte ich vorher aber auch anders eingeschätzt.

Mit der Krankmeldung war es bei mir so: Die BErufsverbände in Deutschland fordern inzwischen von den KFC, dass 5 Wochen krank geschrieben wird, weil

die Angst haben, dass in der Schule was passieren könnte, wenn man früher arbeiten geht. Ich hätte sicher bei meinem Heilungsverlauf nach 3 oder 4 Wochen wieder gehen können.

So war es natürlich entspannter. Ich hatte die OP direkt vor den Herbstferien, hab dann 2 Wochen Ferien gahabt und dann noch 3 Wochen Schule.

Ich finde, dass so was im öffentlichen Dienst viel einfacher ist, als in einer privaten Firma. Aber keine Ahnung wie das bei euch ist.

Wieso musst du eigentlich durch die Spange so lange auf die OP vorbereitet werden. Bei mir wäre es etwa 1,5 JAhre gewesen und wir haben es dann wegen meinen beruflichen TErminen (ABitur)

etwas vorgezogen. Das war dann medizinisch nicht der optimale Zeitpunkt, war aber machbar. Rede mit deinen Ärzten.

In D ist das mit dem Krankenstand überhaupt kein Thema, außer den Ärzten hat da keiner MItspracherecht.

Ansonsten kann ich dir nur Offenheit den Schülern und der Schulleitung empfeheln, hat bei mir geholfen.

liebe Grüße

Flip Flop

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Hallo Christina!

Mir ist noch was eingefallen: Ich würde versuchen die gesamte Lebenssituation stärker in die Planung mit rein zu nehmen.

Konkret: Klar ist es schwierig so was zu machen, wenn man gerade in den Beruf starten möchte, aber irgendwann geht es vielen von uns dann doch auch so, dass man

daran denkt eine Familie zu Gründen oder so. Dann wird es gerade für Frauen noch komplexer, so was anzugehen. Dann wirst du froh sein wenn du es hinter dir hast.

liebe Grüße

Flop Flop

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Hallo!

Danke für die Antworten!

Bei mir ist es so, dass ich schon seit 10 Jahren weiß, dass ich die Zahnspange + OP brauche. Konnte mich

aber bis jetzt nicht dazu durchringen. Im Nachhinein betrachtet wäre es sicher besser gewesen, vor

2-3 Jahren zu beginnen. Dann wäre ich vor dem Einstieg ins Berufsleben fertig beworden.

Aber gut, man kann es nicht mehr ändern. Ich muss das jetzt in dieser Situation irgendwie durchziehen

und hoffen, dass alles klappt. Denke natürlich auch an die Zukunft und will es darum natürlich jetzt

angehen, da Kinder sicher mal ein Thema sein werden.

Die Spange brauche ich warscheinlich genau wie du nur 1 1/2 Jahre, aber da ich erst frühestens

im Oktober damit beginnen kann (weil ich noch auf einen Bescheid der Krankenkasse warten muss,

sonst fängt mein Kfo nicht an), werde ich sowieso erst ca. April 2014 damit fertig. Und dann wird es

schon knapp denn Anfang Juli will ich dann die OP machen. Dann kann ich mich 2 Monate

erholen und im Septemer wenn ich Schule wechseln muss, neu starten.

Also wie du siehtst habe ich das alles schon genau geplant- nur wahr muss es noch werden.

Bin schon gespannt!

Liebe Grüße

Christina

schon berechnet.

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Hallo! :)

Ich schmeiße jetzt einfach mal meine Gedanken in den Raum! :D

Meine OP ist jetzt knapp ein Jahr her und wenn ich ganz ehrlich bin, ich bereue nichts. Mein Gesicht ist viel weicher geworden und meine Zähne stehen super (mittlerwiele ist meine Spange raus) :)

Ich würde mit den Überlegungen garnicht so weit gehen, besser die OP früh hinter sich bringen als noch Jahre zu warten. Klar, es ist keine leichte Zeit aber man sollte auch daran denken, dass das Ergebnis für die "Ewigkeit" bleibt :) Es stärkt das Selbstbewusstsein und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, der sich mit seinem Kiefer/seinen Zähnen nicht wohl fühlt.

Zum Thema Krankschreibung: ich mache eine schulische Ausbildung und hatte Angst das ich zuviel verpasse, habe mit den Lehrern und dem Schulleiter gesprochen und habe wirklich jede Unterstützung bekommen! Ich denke wenn der Arbeitgeber ein bisschen Menschlichkeit in sich trägt, ist das ein Problem was definitiv lösbar ist ! :)

Lg,

Ricarda

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