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Beaneu

UKVV am 22.8. in Essen

Tag vor der OP

Ich meldete mich um 11 Uhr am Empfang im Krankenhaus an. Dann ging ich auf die Station, legte meine Sachen ab und wurde auch gleich runter zu der Anästhesie geschickt. Die Ärztin verschrieb mir für den Morgen der OP eine Dormicum Tablette und ging mit mir einen Fragebogen durch. Danach konnte ich wieder auf mein Zimmer und verabschiedete mich von meiner Mutter und meinem Bruder die mich begleitet haben. Einige Zeit später erschien der Zahntechniker, welcher mit mir die Splinte anprobierte. Gegen Abend besuchte mich dann noch der Arzt, welcher am nächsten Tag die OP durchführte. Nervös war ich jedoch kaum und hab auch ganz gut geschlafen.

Tag der OP

Um 6.30 wurde ich von der Schwester geweckt. Gegen 7 Uhr bekam ich dann meine OP-Kleidung, zog diese an und nahm um 7.30 meine Beruhigungstablette. Um 8 Uhr wurde ich abgeholt und in den OP gefahren. Ich merkte, wie langsam das Propofol in meiner Körper drang und dann kann ich mich nur noch an die Sauerstoffmaske auf meinem Mund erinnern und wie die Schwester mich irgendwelche Fragen zu meinem Studium stellte. Gegen 13 Uhr wachte ich dann wieder im Aufwachraum auf und wurde dann wieder auf die Station gefahren. Ich fühlte mich total komisch und benebelt. Auf dem Zimmer hab ich dann viel geschlafen und nur so halb mitbekommen, wie der Arzt mir sagte, dass die OP sehr gut verlaufen sei und während der Visite wurde mir auf meine Lippen gepikst, damit festgestellt werden konnte, ob der Nerv verletzt wurde. Es war zum Glück alles in Ordnung und ich spürte alles. Ich behielt die ganze Zeit die Kühlmaske auf und bekam Arnika-Kügelchen gegen die Schwellung. Eigentlich hatte ich auch eine Magensonde drin, da ich aber kaum Luft bekam war eine Schwester so nett und hat die Sonde gezogen. Dies bedeutete dann für mich, dass ich die nächsten Tage nur Wasser und klare Brühe bekam. Abends besuchten mich noch meine Mutter und drei Arbeitskolleginnen. In der Nacht wachte ich auf und verlangte von der Schwester etwas gegen die Schmerzen. Diese waren zwar nicht schlimm, aber sie hielten mich wach und ich wollte einfach nur schlafen.

1. Tag nach der OP

Ich wurde um 7 Uhr wach und eine Schwester half mir dabei mich zu waschen, mich umzuziehen und gab mir was zu trinken und klare Brühe zum essen. Immer mal wieder bekam ich Antibiotika intravenös und die zwei Flaschen, die das Wundwasser abtransportieren sollten waren auch noch an mir. Um 9.30 bekam ich dann Besuch von einem Freund und kurz danach wurde ich zum Röntgen geschickt. Ich fühlte mich jedoch zu schwach um selbst zu laufen und somit fuhr mich eine Schwester mit einem Stuhl nach unten. Zunächst wurde ich ganz normal geröntgt und danach bekam ich die Gummis in den Mund und wurde ein weiteres Mal geröntgt. Der Arzt versicherte mir ein weiteres Mal, dass die ganze OP problemlos und planmäßig verlaufen ist und es zu keinen Komplikationen kam. Dies beruhigte mich sehr. Die Gummis jedoch stören mich total, aber da muss ich nun wohl durch. Das schlimmste hab ich nun immer hin überstanden :)

2. Tag nach der OP

Kurz nachdem ich wach wurde kam wie jeden Morgen die Schwester rein um Blutdruck zu messen und dabei sagte sie mir, dass die Redons heute entfernt werden. Um 8 Uhr kam dann ein Arzt herein und zog mir die Drainagen heraus. Angenehm ist wirklich was anderes, aber Hauptsache die Dinger sind endlich draußen. Die Schwellung ist heute gefühlt am stärksten und ich hoffe, dass sie bald zurück geht. Sonst ist an dem Tag nichts Besonderes passiert. Ich fühl mich aber immer besser und kanns kaum erwarten entlassen zu werden. Und an die Gummis hab ich mich auch ganz gut gewöhnt :)

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Guten Morgen :)

Heute ist nun schon der 5. Tag nach der OP und mir geht es immer besser. Ich fühl mich schon wieder richtig fit und würd am liebsten nach Hause. Werd aber wohl noch bis Donnerstag drin bleiben müssen, weil die Fäden noch gezogen werden müssen. Ich glaube mir hat es wirklich gut getan vor der OP sport zu machen, da ich früher immer schnell Probleme mit dem Kreislauf hatte und ich nach einer Erkältung immer schnell schlapp war. Diesmal, und das nach einer so "großen" OP geht es mir erstaunlich gut. Was mich noch stört ist lediglich die Schwellung, die wie ich finde noch sehr stark ist. Seh aus wie ein Frosch :D Ich hoffe mal das die Arnica kügelchen helfen die Schwellung zu reduzieren. Ab wann ist denn bei euch sichtbar die Schwellung zurück gegangen und habt ihr sonst noch etwas dagegen getan diese zu reduzieren?

Liebe Grüße Bea

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Hallo Bea,

freut mich, dass du es jetzt auch hinter dir hast :-D

Bei mir ging die Schwellung einfach so weg, nur um die Nase rum ist es noch ein wenig geschwollen...

So ab zwei Wochen danach kamen langsam wieder Konturen zum Vorschein...

LG und weiterhin gute Besserung :)

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Hi,

hoffe du hast dich in guten Händen gefühlt. Hab mich auch in Essen operieren lassen.

Wobei sie mich auch damals schon am Mittwoch heimgeschickt hatten. Donnerstags bin ich dann eben nochmals rein damit sie die Fäden ziehen können. Aber nach so einer OP braucht man eben paar Tage bis man wieder Fit wird.

Hast du denn einen Splint?

Ich wünsche dir eine gute Besserung.

lg miro

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Hey :)

Ich habe mich hier sehr gut aufgehoben gefühlt. Sowhl die Ärzte als auch die Schwestern sind super! Ja, aber da bleib ich lieber ein Tag länger drin. sooo schlimm ists hier ja auch nicht :) Nein, einen Splint brauche ich nicht. Hab lediglich an jeder Seite 2 Gummis und vorne 1. Also alles völlig okay :)

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Hallo Bea,

ich kam mir vor nach der OP wie ein Riesenbaby mit ersten grauen Haaren, aber den Frosch finde ich auch sehr nett. Bei mir ist die Schwellung am dem dritten Tag zurückgegangen, aber das sieht man auch den Fotos (auch in meinem Bilderfaden) viel deutlicher als es gefühlt der Fall war. Ansonsten die üblichen Tipps, Bewegung und generell möglichst senkrecht sein, dann kann es am besten ablaufen.

Irene

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