Doroteja

Unzufrieden nach Kieferorthopädie suche dringend einen Rat

Seit Januar 2010 bin ich mit einer retrograden Dysgnathie bei meinem Kieferorthopäden. Wie geplant fand im März 2012 die kieferchirurgische UKVV pstatt. Als Vorbereitung auf die OP hat der Kieferorthopäde den Uk recht eng zusammengezogen und den OK übertrieben weit, wie er selbst sagte, nach vorne geschoben bzw. Aufgebogen, damit der Chirurg viel Platz habe, um den UK nach vorne zu schieben. So stand also vor der OP der UK sehr weit hinten und der OK sehr weit vorne. Es gab meines Wissens nach keine Absprache zwischen Orthopäde und Chirurg, ob diese Maßnahme überhaupt notwendig war. Auch gab es einen ersten Vertrauensverlust zu meinem Kieferorthopäden, da er im Brief an den Chirurgen eine geplante Bimax beschrieben hatte, obwohl wir nie davon gesprochen hatten. Der Chirurg hat denn auch nur die geplante UKK vorgenommen, vielleicht aber den UK nicht so weit vorgeschoben, wie sich das der Kieferorthopäde so gedacht hatte. Dieser wiederum plante nun nach der OP, die obere Front wieder zurückzusetzen, so dass die oberen und unteren Zähne gut zueinander stehen. Der Kieferchirurg meinte jedoch in einer der Nachbehandlungen, dass er sich wùnschen würde, dass die Brackets bald entfernt werden würden, da er schon Wurzelresorptionen sähe. Dies habe ich dummerweise dem Kieferchirurgen erzählt, der ohne weitere Vorwarnung eine Schere nahm und die Drähte, die die Brackets an den oberen und unteren Zähnen zusammenhielt, Durchschnitt, und somit die aktive Behandlung für mich sehr abrupt beendete. nun könnte man sagen, er sei sehr besonders vorsichtig, aber es gab keinerlei Überlegungen mehr darüber, wie man die obere Front wieder ordentlich zurücksetzen könne. Die Frage ist sicher auch, wie es überhaupt zu Wurzelresorptionen kommen konnte, andererseits hatte ich bisher keine losen Zähne oder Beschwerden an den Zähnen und es hat niemand von schweren Resorptionen gesprochen. Der Kieferorthopäde hat die oberen Brackets bereits entfernt und einen Retainer angebracht. Die unteren Brackets sind noch vollständig vorhanden. das Ergebnis ist jetzt für mich, dass wie vor der ganzen Behandlung ein geòsserer Abstand besteht zwischen den oberen und unteren Schnmeidezähnen ,nur mit Mùhe kann ich überhaupt die unteren Zähne hinter die oberen schieben, aufeinanderstellen kann ich sie gar nicht. Damit können die Schneidezähne auch nicht ihre volle Funktion beim Beissen erfüllen, denn die oberen Schneidezaehne und die rechten und linken Zähne daneben stehen einfach zu weit vorne. Einige Nahrungsmittel kann ich dann nur mit der Seite abbeißen. ich beiße mit den oberen Schneidezähnen auch wieder leicht in die Unterlippe und befürchte, dass wie vor der ganzen Procedur trotz Retainer die oberen Zähne im laufe der zeit dadurch wieder nach vorne geschoben werden. Von der Enttäuschung über das ästhetische Ergebnis habe ich noch gar nicht gesprochen, eigentlich ist ja der Abstand zwischen Ok und Uk wieder fast genau der selbe, nur dass sowohl der UK chirurgisch, als auch der OK durch den Orthopäden, jeweils nach vorne geschoben wurden. Lücken gibt es durch das orthopädische Verschieben der Schneide- und seitlichen Zähne Au h, die nicht geschlossen sind und laut meines KFO nicht so schlimm wären. ich denke, dass er nur seriös und vorsichtig handeln wollte, aber für mich ist es nach all den Strapazen ein Desaster.

Gibt es überhaupt noch, nachdem die oberen Brackets ja schon entfernt sind, eigentlich eine Mòglichkeit sich as noch einmal anzuschauen oder etwas zu korrigieren? Oder ist es nun zu spät und ich muss dieses Ergebnis akzeptieren? Ich bevürchte auch, wenn die unteren Brackets auch noch entfernt sind, dass die Unterlippe natùrlich noch weiter zurückfällt und es eigentlich wie vorher ist...

Ich würde mich wirklich über eine fachliche Meinung freuen, mein KFO hat leider trotz mehrmaliger Versuche meinerseits nicht mehr über dieses Thema mit mir gesprochen.

herzliche Grüße, Doroteja.

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ich sollte für eventuelle Antworten vielleicht noch hinzufügen, dass ich 39 Jahre alt bin, die Behandlung begann im 37 Lj. Vielleicht ist es ja von Relevanz. Herzliche Grüße, Doroteja.

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Hallo,

ich hab nur mal ne Nachfrage: Hat der Kieferorthopäde sozusagen alle Zähne im Oberkiefer leicht gekippt und nach vorne geschoben? Ich hab irgendwie Probleme mir das vorzustellen. Ein Kieferorthopäde kann ja (soweit ich weiß) am Oberkiefer selbst nix verändern, sondern nur an den Zähnen im OK. Außerdem is mir noch das aufgefallen: Du sagst "nur mit Mùhe kann ich überhaupt die unteren Zähne hinter die oberen schieben" und gleichzeitig "denn die oberen Schneidezaehne und die rechten und linken Zähne daneben stehen einfach zu weit vorne". Stehen jetzt die oberen Zähnen zu weit vorne oder die unteren? Oder passt das beides nicht? Auch wenn ich dir nicht die "Hoffnung" nehmen will ;): Ich glaube hier wird dir kein Kieferorthopäde antworten, sowas ist ja fast unmöglich nur anhand eines Textes zu beurteilen. Hast du schonmal mit deinem Kieferchirurgen gesprochen was er zu der aktuellen Situation meint? Der hat zwar wenig mit der kieferorthopädischen Behandlung selbst zu tun, aber der sollte sich in dem Bereich ja auch auskennen.

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Hallo Doroteja,

also ganz ehrlich, wenn mein KFO nicht mehr auf meine Fragen reagieren würde und ich mein ganzes Vertrauen in ihn bereits verloren, würde ich aber so rasch wie möglich mit der KK in Kontakt treten und den KFO wechseln!!!

Zu dem Kippen des OK meintest du vermutlich, dass deine vorderen Schneidezähne etwas nach vorne gekippt wurden. Das war bei mir auch der Fall und ist normal, was mir aber kaum auffällt! Die Schneidezähne deines UK kommen ja nun bei der OP nach vorne und müssen hinter die vorderen Schneidezähne passen. Oder sieht es bei dir irgendwie seit der Behandlung extrem komisch aus und ist sehr auffällig? Auch dass dein KFO die Drähte nach der Information bzgl der Wurzelresorption direkt entfernt hat und die Brackets aber noch dran gelassen - habe ich dich da richtig verstanden??? - ist doch wohl ein absolutes Unding! Und wieso hast du überhaupt noch Lücken?

Also ich finde das alles sehr suspekt! Denn eigentlich sollten ja vor der OP beide Kiefer bereits so gut ausgeformt sein, dass danach nur noch kleine Korrekturen vorgenommen werden müssen ....

Vielleicht solltest du deine KK mal um Rat fragen und deine Behandlung evtl. bei einem anderen KFO fortsetzen!?!?!

Ich wünsche dir alles Liebe und viel Erfolg für deine weitere Behandlung

fitzelichen

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Ja, um den KFO nicht zu brüskieren, habe ich bisher darauf verzichtet, mir bei der KK Rat zu holen. es ist eine recht kleine Stadt...Der KFC wird mir in diesem Fall nicht helfen, er hat toll operiert, aber ist nicht so sehr an einem guten kieferorthopädischen Ergebnis interessiert, sondern sehr auf die nachoperative Versorgung konzentriert. Wie gesagt, die fehlende Zusammenarbeit, in diesem Fall zwischen Uniklinik (OP) und Praxis (KFO) ist enttäuschend für mich. Würde ich nicht wieder so machen. Die Op ist ja schon vorüber, deshalb kann der UK nicht weiter nach vorne geschoben werden. Entweder, der Uk wurde während der OP zu wenig nach vorne geschoben, oder die Frontzähne im Ok zu weit mittels einer Druckfeder nach vorne gekippt.. das ist für mich schwer ersichtlich. ich weiß nur, dass der KFO den Plan hatte, die Frontzähne im OK (Schneidezähne und jeweilige Zähne daneben) auch wieder zurückzukippen, dass ist aber eben nur ansatzweise passiert. deshalb sind eben auch rechts und links Lücken offen zwischen der Vorderfront und den jeweiligen Zähnen dahinter, aber über die Ästhetik beschwere ich mich ja schon gar nicht. Ich dachte im Übrigen auch, dass nach der OP nur noch Feinheiten gemacht werden müssen. dachte aber immer, alles wird wohl seine Richtigkeit haben. ich denke, der KFO hat irgendwie kalte Füße bekommen bei dem Wort Wurzelresorptionen und alles "fallen lassen", was sein ursprünglicher Plan war. Das ist nun das Ergebnis. Und ja, bei der Aktion mit dem Durchschneiden der Drähte hat er zwar die Drähte noch belassen, aber sie haben ja nicht mehr ihre Funktion erfüllt, die Brackets ja auch nicht, so gingen weitere 8 Wochen ins Land...

Danke trotzdem für die bisherigen Antworten! Es zeigt mir zumindest, dass es doch gut wäre, irgendwo nachzufragen. ich wùsste eben hauptsächlich gerne, ob man nach Enternen der Brackets überhaupt noch etwas richten kann, oder eben nicht...

liebe Grüße, Doroteja.

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Hallo Doroteja!

Vielleicht kann dir dein Kfc einen Kfo empfehlen mit welchem er normalerweise zusammenarbeitet oder jemand aus deinem Bekanntenkreis ist auch in Kfo-Behandlung und kann dir einen guten Kfo empfehlen... Wenn du mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist, solltest du schon bei einem anderen Kfo eine Meinung einholen, es wäre doch schade, wenn die Behandlung einfach abgebrochen wird, bei der langen Prozudur, die du hattest...

Alles Gute noch!

Findus

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