thorsten08

Warum habt ihr euch für eine Operation entschieden?

Hallo,

meine Name ist Thorsten, 26 und komme aus Oberösterreich. Am Montag war ich bei einer Zahnärztin, da mich meine 2er-Zähne im Oberkiefer etwas stören, da diese sehr weit drinnen sind. Meine Zahnärztin stellte jedoch weitaus mehr Probleme fest, als ich vermutet hätte. Kurzum gesagt empfahl sie mir 2,5 Jahre eine Zahnspange zu tragen und in weiterer Folge eine Op zur Unterkiefer-Vorverlegung. Als ich das mit der Operation hörte war ich schon etwas von den Socken.

Jetzt grüble ich halt sehr, ob ich das wirklich machen soll. Bis zu dem Termin am Montag wusste ich ja nicht mal, dass mein Unterkiefer zu weit hinten liegt. Ich habe auch keine Beschwerden mit meinem Gebiss. Ich kann normal essen, habe keine Schmerzen im Gelenk usw.

Mir war es bis Montag nichtmal aufgefallen, dass die Unterkieferrücklage in Profilansicht tatsächlich auch sichtbar ist. Meine Zahnärztin zeigte mir im Spiegel mein Profil, anschließend sollte ich den Unterkiefer nach vorne schieben, bis sich die vorderen zwei Zähnen des Oberkiefers mit den vorderen zwei Zähnen des Unterkiefers deckten. Ich musste feststellen, dass ich mir so tatsächlich besser gefiel, mein Gesicht wirkte irgendwie markanter.

Was ich bisher im Forum so gelesen habe, ist diese Operation doch ein großer Eingriff, der manchmal auch nicht zur Zufriedenheit des Patienten geschieht und manchmal auch nicht das erhoffte Erscheinungsbild brachte.

Ich tu mir halt schwer, jetzt abzuwägen, ob ich so eine Operation wirklich in Erwägung ziehen soll. Ich meine, ich habe keine Einschränkungen durch meinen offenbar fehlgebildeten Unterkiefer, wie gesagt wusste ich bis Montag nicht mal, dass was nicht stimmt mit meinem Kiefer. Also ich weiß nicht, ob ich aus rein ästhetischen Gründen so einen Eingriff machen lassen soll.

Mich würde interessieren, aus welchen Überlegungen heraus ihr euch für diesen mutigen Schritt entschieden habt. :smile:

LG Thorsten

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Bei mir war es der Fall, dass ich nach meiner 1. KO.Behandlung nur noch Kontakt auf den beiden letzten Zähnen hatte und dazu noch einen Kreuzbiss. Ich war dann bei vielen Ärzten und alle sagten mir, dass ich im frühen Alter meine Zähne verlieren kann. Das und die Tatsache , dass ich durch den offenen Biss nicht richtig beißen konnte, brachte mich dazu

mit 17 noch eine Behandlung mit anschließender Bimax zu beginnen.

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Hallo!

Schön von einem Landsmann zu lesen - ich komme auch aus Oberösterreich.

Eigentlich wollte ich "nur" neue Vorderzähne, aber mein Zahnarzt meinte: ohne OP macht das keinen Sinn. Genauso wie du war ich erstmal geschockt. Daraufhin suchte ich noch einen anderen Arzt auf - wieder die selbe Meinung. Auch im AKH wurde mir nichts anderes gesagt.

Dann fand ich dieses Forum - wo ich seit Jänner mitlese.

Also fuhr ich noch nach Wels und holte noch eine Meinung ein. Dann stand mein Entschluss fest: ich werde die OP machen.

Ich habe seeeeehr lange überlegt - dann ich bin ein Angsthase. Aber ich denke (hoffe), ich werde das schaffen.

LG

Michaela

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Bei mir war es so, dass ich schon immer die Fehlstellung hatte (Unterkiefer zu weit zurück) und die KFO-behandlung als Kind abgebrochen hatte (lange Geschichte)...und durch die falsche Stellung der Gelenke hatte ich die letzten Jahre immer öfter Schmerzen im Kiefer sowie Kopfschmerzen (also praktisch jeden zweiten Tag), der Muskel war permanent verhärtet und es hatte sich eine Kiefergelenksdsysplasie entwickelt...

Meine Zahnärztin hat mir dann erstmal erklärt, dass man durchaus auch in meinem Alter (zu Behandlungsbeginn 28, jetzt 30) da noch ne umfassende Behandlung starten kann udn die in meinem Fall auch die Kasse übernimmt, weil die Fehlstellung eben recht stark war.

Naja, lange Rede kurzer Sinn, ich hab ich dann drauf eingelassen, erst GNE, dann Brackets und jetzt die Bimax und ich bin froh, dass ich das alles gemacht hab!

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Hallo zusammen!

Bin auch aus OÖ und hab die OP schon hinter mir.

Also ich hatte schon seit Kleinkind an einen offenen Biss, aber der konnte erst im Erwachsenenalter behandelt werden. Damals war mir das aber gar nicht bewusst, dass ich eine Kieferfehlstellung hatte. Eigentlich störten mich nur meine etwas schiefen Frontzähne, welche auch der Auslöser dafür waren, dass ich einen KFO aufsuchte. Nach drei verschiedenen KFO Meinungen und einer laaaaaaaaaaaaangen Bedenkzeit stand mein Entschluss dann fest. Wenn ich gerade Zähne will, dann muss auch eine OP her, sonst macht das alles keinen Sinn. Im März unterzog ich mich einer Bimax und Kinnkorrektur im Klinikum Wels bei Herrn Dr. S. Kann dieses Krankenhaus und den Arzt echt nur weiterempfehlen. Ich bereue bis jetzt keine Minute, dass ich diesen schwierigen Schritt gewagt habe!!!

Lg Mickey

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Hallo Mickey!

Das freut mich zu hören, dass es dir gut geht. Ich werde auch in Wels operiert.

Deine Geschichte bestärkt mich jetzt noch mehr in meinem Entschluss. Bei mir war alles genauso. Nächste Woche kommt der erste Schritt: operative Weisheitszahnentfernung!!!! Ich hoffe, alles geht gut.

Lg

Michaela

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Hallo Michaela!

Bevor ich die Spange bekommen hab wurden mir auch 4 Weisheitszähne auf zwei Sitzungen unter örtlicher Betäubung entfernt. War beim ersten Termin überhaupt nicht geschwollen und beim zweiten nur ganz leicht. Das ganze geht ziemlich schnell und ist auf ca. 10 min schon wieder vorbei. Also Zähne zusammen beißen, dann geht das schon ;-)

Wünsche dir alles Gute für nächste Woche!!

lg

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Weil die Behandlung der Symptome durch eine nächtliche speziell angefertigte Schiene irgendwann nicht mehr gereicht hat...

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Ich hab mich dafür entschieden weil ich das schon immer wollte! Wer in der Schule (wenn auch nicht oft) einmal Pferdefresse genannt wurde, der weiß, das was nicht passt. Im Übrigen hab ich auch den ein oder anderen psychischen "Schaden" durch meinen Überbiss...der medizinische Aspekt, der noch genannt wurde, war bei mir nicht markant bzw. ich hatte noch keine Probleme ausser das ich super mit meinem Kiefer knacken konnte...mir war aber alles recht um die OP zu bekommen und endlich ein normales Gebiss!!!

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ist ja schön hier OÖler anzutreffen :-) Wels hat ja anscheinend hier im Forum einen sehr guten Ruf hier was die OPs angeht.

wenn man Probleme beim Beissen usw hat versteh ich es, wenn man eine OP in Erwägung zieht. Aber anscheinend gibts viele andere auch, die erst durch den KFO auf die Tragweite des Problems aufmerksam geworden sind. Ich habe schon geglaubt ich bin der einzige, der mit einer Kiefer-Fehlstehlung herumläuft und es nicht einmal merkt :-)

Es ist ja irgendwie witzig..ich habe schon gewusst, dass ich kein "Hollywood-Lächeln" habe, aber das hat mir eigentlich nichts ausgemacht bisher. Aber plötzlich lässt es mir keine Ruhe mehr..wenn ich jemanden mit perfekten Zähnen sehe, möchte ich jetzt auch solche haben.

Entscheiden habe ich mich noch nicht können, ich habe bald noch einen Termin bei einem anderen KFO den ich jedenfalls abwarten werde.

Gibts eigentlich auch die Möglichkeit, direkt mit den KFC in Wels oder Linz über den Eingriff zu sprechen?

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Hallo Thorsten!

Ich habe einfach in Wels angerufen und um einen Termin ersucht. Musste auch gar nicht lange warten. Die brauchten nicht einmal eine Überweisung vom Zahnarzt. Es lief alles sehr unkompliziert und es waren alles sehr nett dort - was für mich sehr wichtig ist.

Lg

Michaela

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Hallo Thorsten!

Bei meiner 2. Kfo-Behandlung meinte der Kfo, dass ohne OP nicht viel gerichtet werden kann. Ich hatte aber vor der Behandlung keine funktionellen Probleme, obwohl meine Kiefer zu weit hinten waren, mein OK zu schmal war, meine Mittelline nach links verschoben war etc...

Ich wollte die OP eigentlich gar nicht, hab es dem Kfo nicht gesagt, da ich Angst hatte er würde mich nicht behandeln wenn ich die OP verweigere. Als ich den ersten Termin beim Kfc hatte, lies ich das Ganze auf mich zu kommen, habe mir eigentlich nicht viele Gedanken gemacht, bis kurz vor der OP, da war es aber schon zu spät einen Rückzieher zu machen ;-) Ich habe die OP im Grunde nicht bereut, auch wenn die Genesungsphase ein langer und steiniger Weg ist/war...

Ich wünsch dir alles gute und hoffe du triffst für dich die richtige Entscheidung!

Findus

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vom Gebiss her hätte ich es selber wohl auch nicht erwartet, eine "Fehlstellung" zu haben - dass ich nicht wirklich mit den Schneidezähnen abbeißen kann, hab ich damit auch nicht in den Zusammenhang gebracht...

die "Zahn"Schmerzen (lang andauernd und ohne spezifisch zu ermittelnde Ursache) und die Aussage eines Zahnarztes "Sie haben ja gar keinen Biss!" haben mich dann nach 14 Jahren wieder zum KFO gebracht

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Hallo,

meine Name ist Thorsten, 26 und komme aus Oberösterreich. Am Montag war ich bei einer Zahnärztin, da mich meine 2er-Zähne im Oberkiefer etwas stören, da diese sehr weit drinnen sind. Meine Zahnärztin stellte jedoch weitaus mehr Probleme fest, als ich vermutet hätte. Kurzum gesagt empfahl sie mir 2,5 Jahre eine Zahnspange zu tragen und in weiterer Folge eine Op zur Unterkiefer-Vorverlegung. Als ich das mit der Operation hörte war ich schon etwas von den Socken.

Jetzt grüble ich halt sehr, ob ich das wirklich machen soll. Bis zu dem Termin am Montag wusste ich ja nicht mal, dass mein Unterkiefer zu weit hinten liegt. Ich habe auch keine Beschwerden mit meinem Gebiss. Ich kann normal essen, habe keine Schmerzen im Gelenk usw.

Mir war es bis Montag nichtmal aufgefallen, dass die Unterkieferrücklage in Profilansicht tatsächlich auch sichtbar ist. Meine Zahnärztin zeigte mir im Spiegel mein Profil, anschließend sollte ich den Unterkiefer nach vorne schieben, bis sich die vorderen zwei Zähnen des Oberkiefers mit den vorderen zwei Zähnen des Unterkiefers deckten. Ich musste feststellen, dass ich mir so tatsächlich besser gefiel, mein Gesicht wirkte irgendwie markanter.

Was ich bisher im Forum so gelesen habe, ist diese Operation doch ein großer Eingriff, der manchmal auch nicht zur Zufriedenheit des Patienten geschieht und manchmal auch nicht das erhoffte Erscheinungsbild brachte.

Ich tu mir halt schwer, jetzt abzuwägen, ob ich so eine Operation wirklich in Erwägung ziehen soll. Ich meine, ich habe keine Einschränkungen durch meinen offenbar fehlgebildeten Unterkiefer, wie gesagt wusste ich bis Montag nicht mal, dass was nicht stimmt mit meinem Kiefer. Also ich weiß nicht, ob ich aus rein ästhetischen Gründen so einen Eingriff machen lassen soll.

Mich würde interessieren, aus welchen Überlegungen heraus ihr euch für diesen mutigen Schritt entschieden habt. icon_smile.gif

LG Thorsten

Hallo,

ich habe mich für eine OP entschieden da ich auch funktionelle Verbesserung durch die UK-Vorverlagerung erhoffe: ich beisse immer mit den Zähne des UK ins Zahnfleisch des OK...entsprechend weit ist auch schon der Zahnfleischschwund fortgeschritten...dies würde beim normalen Biss nicht mehr der Fall sein...Also wenn man es so will hoffe ich auch durch die OP meine eigenen Zähne länger behalten zu können. Ebenso leide ich unter Verspannungen und Kopfschmerzen, sowie Problemen mit der Verdauung...dies Alles kann zum Teil der Bisssituation geschuldet sein. Die ästhetische Komponente ist auch ein Thema steht aber für mich ganz am Ende der Argumentation für eine OP. Für mich wäre es inkonsequent wenn ich nach der festen Zahnspange nicht auch die OP machen lassen würde...so also sieh tes bei mir aus...

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Ich wollte diese OP weil mein fehlbiss mich gestört hat. also Einschränkungen beim Essen, nackenprobleme und die Optik hat mich glaube ich am meisten gestört

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