Marini

Unterkiefervorverlagerung am 27.8.12 im UKE Hamburg

Ihr Lieben,

die vielen Erfahrungsberichte habe ich vor meiner UKVV regelrecht verschlungen und war dadurch Top vorbereitet. Nun möchte ich euch meinen auch nicht vorenthalten.

Ich bin nun 5 Tage post OP und mir geht es erstaunlicherweise tippitoppi was so den Allgemeinzustand anbetrifft. LEdiglich zu bemängeln habe ich, dass ich doch sehr geschwollen bin, weshalb ich noch einen Tag länger bleiben musste... naja, was solls. Hier also

Sonntag, 26.08.

Ich sollte einen Abend vorher um 22:00 Uhr einchecken. Also fuhren mich mein Freund und mein Vater ins UKE. Ich hatte die Woche vorher mit Hochzeitsvorbereitungen für meine Schwägerin so viel zu tun, dass ich kein bisschen an die OP denken konnte und es vielelihct auch dadaurch super verdrängen konnte. Allerdings war diese Woche so sehr stressig, dass ich an diesem Abend mir gerne noch ein zwei Tage zum Runterkommen gewünscht hätte.

Als ich ankam warteten die Schwestern schon auf mich, die mich nämlich schon 20:00 da haben wollten, wovon ich allerdings gar nichts wusste. ber sie haben nicht gemeckert und alles war ok. Ich kam auf mein Zimmer (Im UKE gibt es nur 2-Bett-Zimmer, nie mehr Betten) welches top modern war und mich fast eher an Hotel erinnerte. Es wartete sogar noch ein kleines Abendbrot auf mich, auf das ich aber keinen Hunger hatte.

In dieser Nacht schlief ich ehrlich gesagt so gut wie gar nicht, ich war ein wenig aufgeregt.

Montag, 27.08. OP Tag

Ich wartete seit 5:00 auf die Schwester, die mir dann sagt, wann ich dran sei. Bis um 9:00 bin ich nochmal richtig tief eingeschlafen, als sie mich dann aber auch wecken kam. Ich zog das Netzhöschen an und das OP-Nachthemdchen, welches 10 Nummern zu riesig war und bekam die LMAA-Tablette und ein Schmerzmittel. Dann sollte ich auf den Pfleger warten, der mich abholen kam. Ich muss sagen, diese LMAA-Tabette war ein Traum. Mir war wirklich alles egal und ich war die Ruhe in Person.

Der freundliche PFleger kam (Heavy-Metal Typ mit langem Ponytail bis zum PO) und fuhr mich in meinem Bett in den OP-Vorbereitungssaal. Das fand ich komisch, so im Bett rumgefahren zu werden. Ich bin ja nicht gehbehindert gewesen.. naja.

Im OP-Vorbereitungssaal standen 1000 Betten (gefühlt) und ich wurde an weiteres freundliches Personal weiter gegeben, alle in hübschen Grün mit Häubchen. Die meiste nagst hatte ich ehrlich gesagt (oh Gott wie peinlich) vor der doofen Kanüle im Handrücken. Das hatte mir wirklich Nerven gekostet. )Ich war noch nie im KH vorher). Und alles, was ich mir wünschte, war eine kompetente Anästhesitin ud bitte bitte keine Studentin, die das noch nicht kann.. "Hallo Frau ..., ich bin XY und Medizinstudentin udn werde sie nun für die OP vorbereiten". NEIN.... sie war wirklich sehr unsicher und verkabelte mich erstmal, was super lange dauerte. Zum Glück hatte das eine Komiitonin beobachtet und hat dann einfach das KNüleattentat übernommen. Es war wirklich nicht schlimm.. ICh bin eine Pussy...

Danach kam ich in den Narkoseraum. Ich wurde auf eine schmalere Liege umgefrachtet und bekam eine tolle warem Decke. Viel weiß ich dann ehrlich gesagt nicht mehr. Die Narkoseärztin sagte noch: " Na du bist ja schon so hübschm aber nach der OP wirst du noch besser ausasehen" und ich solle mir schon einmal einen Traum aussauchen, aber ab da...FILMRISS

Aufgewacht bin ich dann auf der Zwischenintensiv, wo an meinem Bettende zwei junge Ärzte standen und mich anlächelten...Das war skuril kitschig. Die OP war 10:00 angesetzt und ich bin 14:30 aufgewacht. Sie fragten mich, ob alles ok sei und ich zeigt Daumen hoch, dann schlief ich wieder ein. Ich wurde wieder liebevoll von der Nachtschwester geweckt, die mir die Kühlmaske anlegte und mir Schmerzmittel gab. Die war sowas von herzlich, eine tolle Frau. Daumen hoch wurde zu meinem Standardzeichen, denn ich muss sagen, ich war noch so benebelt, dass es mir echt gut giung. Schmerzen NULL. Ich hatte entdeckt, dass ich eine Schere um den Hlas hängen hatte und 4 Zugänge, 2 an den Füße und noch einen Arterienzugang neben dem Venenzugang an der Hand )zum regelmäßigen Blutabnehmen). Das einzige, was ich sehr unangenehm wahrgenommen habe war die Magensonde. Mein Hals war ziemlich rauh und schlucken viel mir auch schwer, da ich noch von der Woche vorher eine leichte Erkältung hatte und nun der ganze Schl*** sich sammelte.

Wenn meine Zimmernachbarin nicht gewesen wäre, (200kg, immer 5 Pgleger um sie zu wenden und zu positionieren, da sie zu fett für ihr Bett war, stark schnachrend und alle 3 sekunden den Sauerstoffsättigungsalarm auslösend, welches mir keine sekunde schlaf ermöglichte, sich ständig übergebend, laut fluchend), dann wäre die Zeit toll gewesen.

Am Nachmittag bekam ich dann gleich Besuch von meinem Freund und meinem Bruder auf den ich wirlich sehnlichst gewartet hatte. Ich konnte zwar noch nicht rden, weil alles taub war, hatte aber ein Klemmbrett, dank der Nachtschwester, mit welchem ich kommunizieren konnte. Lange hat der Besuch nicht gedauert. Ich war ziemlich müde und meine Bettnachbarin war auch nicht sehr einladend... Neben Wasser durch den Zugang und Schmerzmitteln und Anti-Übelkeitzauberzeug (GENIAL) bekam ich noch eine Thrombosespritze, in den Oberschenkel, weil ich angeblich kein Speck am Bauch hatte. Leute, ohne scheiss, lasst die euch, egal wie dünn euer Bauch ist, in den Bauch geben. Feste Falte ziehen und rein damit, das tut wesentlich weniger weh, als der Oberschenkel!

Ich hatte auch erst am Abend den Splint gemerkt und die festen Gummis. Es fühlte sich faszinerend an, normal aufeinander zu beißen. Das war toll. Aber es war auch beklmmend, den Mund nicht öffnen zu können und ich brachte ein bisschen, mich daran zu gewöhnen.

Dienstag, 28.08.

Am morgen wurde mir gesagt, dass ich top fit bin und endlich auf die Station dürfe. Das war ein Traum. Ich wurde die 3 überflüssigen Zugänge los, tat nicht weh.

Auf Station war es wesentich ruhiger und meine Bettnachbarin sah ich an diesem Tag nur 3 Minuten, als sie ankam und gleich in den OP kam. Ich hatte sowieso kein Gusto auf Kommunikation, wie denn auch... Ich konnte wirklich nicht sprechen, die Gummis waren super fest.

Ich hatte immer noch die Magensonde aber bekam gar keine Sondenkost, was mich nervte, denn wozu hatte ich das Teil denn? Die Sonde war das Schlimmste für mich. Im Mund war alles angeschwollen und mein Hlas tat weh und war dick und dann noch dieser blöde Schlauch, der nur da war, um das Blut nach der OP aus dem Magen zu saugen. Den hätte man mir da schon in Narkose ziehen sollen... Ich bekam ja noch nicht mal Wasser darüber, das ging alles über die Vene...

Meine Mutter und mein Freund kamen mich noch besuchen und ich hatte einen tollen Blumenstrauss und bekam einen flauschig pinken Bademantel, der mich aufmuntern sollte und ein riesen Seidentuch, um die Schwellung zu verdecken, wenn ich draussen rumlief. Das war super süß von den beiden, aber an diesem Tag hatte mich die Sonde und diese Gummiverschnürung so runtergezogen, dass ich die ganze Ziet nur weinte.

Am Nachmittag kam dann eine Schwester, die meinte, ich brauch die Sonde nicht und enternte prompt die Pflaster und meinte, kann jetzt unangenehm werden und zog das Ding raus. Ja, es war unangenehm, sehr sogar, ABER in der Sekunde, wo alles weg war musste ich grinsen. Erleichterung PUR, meine Laune war gerettet. Und alles nur noch halb so schlimm.

Körperlich fühlte ich mich super, ich ging mehrmals durchs Zimmer und alleine aufs Klo. Abends bekam ich dann Tee und einen Vanillepudding. Jackpot. Ich hasse alle Milchspeisen und alleine von dem süßlichen Geruch wurde mir schlecht, also immer noch kein Essen..:/ seit Sonntag Abend hatte ich schon nichts mehr gegessen.. Schlafen war auch diese Nacht nicht drin. Die Kühlmaske nervte und trotz dessen ich ein Rückenschläfer bin, die aufrechte Lage machte mich wahnsinnig.

Mittwoch, 29.08.

Zum Frühstück bekam ich dann eine Tomatensuppe. Gibt besseres, als Breikost im KH, vor allem wenn seine Bettnachbarin ein kaiserliches Frühstück mit Brötchen und Ei verschlang. Die Schwellung ist immernoch ziemlich doll gewesen und ein blauer Fleck wurde mehr und mehr sichtbar.

Mir ging es super, ich hatte nur auf wirklich GAR NICHTS Lust, weder Fernsehen noch lesen noch Musikhören...ich denke das kam vom Schlafmangel. Ich fand einfach alles wahnsinnig anstrengend, selbst die drei ??? hatten keine Chance, was noch nie vorkam.

Nach einer Brokkolisuppe zum MIttag kam meine Mutter und brachte mir eine Selektion an dänischen 1,5l Joghurtdrinks und Smoothies mit. Traumhaft. Die Joghurtdriks waren erlösend (bis heute Tag 6 ernähre ich mich davon), Smoothies brannten noch ziemlich, leider.

AUßerdem versprach mir der Assistenzarzt an diesem Tag, dass ich morgen gehen kann. Ich konnte es nicht glauben und war total überrascht. Das war so wunderbar, dass ich vor Freude weinen musste, als er weg war. Reden klappte nun auch schon besser und ich brauchte das Klemmbrett nicht mehr.

Abends setzte bei mir dann ein unerträglcher Reizhusten ein, unangenehm, wenn man ja nicht husten kann, mit Mund zu... Erneute, schlaflose Nacht...

Donnerstag, 30.08.

Traue nie enem Assistenzarzt! Ich verbrachte den ganzen Vormittag mit Sachen packen, bis zum Eintreffen der Visite. Ich wurde von genau diesem Arzt gefragt, warum meine Sahen gepackt sind, ich würde doch erst morgen gehen. Das war wie ein Schlag ins Gesicht. Meine Bettnachbarin (inzwischen hatten wir uns angefreundet) guckte mich ungläubig an. Ich konnte gar nichts dazu sagen und heulte einfach nur. Mir ging es super, ich war top fit und so eine Schwellung verschwindet ja nun nicht nach 3 Tagen sofort wieder. Ich fragte die andere Ärztin, was das soll, mir wurde ja gesagt ich kann heute gehen und meine Mutter hatte extra Urlaub genommen um mich abzuholen. Sie meinte, es ist erst Tag 4 und meine Schwellung (Das Unwort der Woche) sei noch viel zu doll, und mein Operateur, der sich übrigens nur am Dienstag einmal blicken ließ, ist krank und muss sich das aber auch noch angucken. Da wurde ich dann patzig, ich meine hallo? nur weil er krank ist und warum versprach mir dieser Assi sowas und tat dann so, als hätte er das nie gesagt?! Sogar die Schwestern wussten, dass ich heute gehen sollte... ich diskutierte dann noch eine weile (so wiet das ging mit den Gummis) und bestand darauf, morgen gehen zu dürfen, ich langweilte mich hier nur. Es war doch typisch, sobald man seine Alltagsklamotten ablegte und sich in eine Krankenhausbett legte, wird man für Ärzte ein "dummer Patient". Sowas regt mich immer auf. Aber meine Mutter noch mehr. Unter Wuttränen erzählte ich ihr die Geschichte, meine Bettnachbarin half mir beim Erklären und meine Mutter begab sich dann zu den Schwestern. Ich weiß nicht genau, was sie sagte, aber danach waren alle noch freundlicher zu mir als vorher. Sie entschuldigten sich für das Missverständnis und wenn morgen kein Fieber wäre (ich hatte die ganze Woche kein einziges Mal über 36,0Grad, reine Schikane) könne ich bestimmt gehen.

Die Nacht war wieder schlaflos und der Husten dominierte die meiste Zeit, es war unerträglich und versuchte mit ein bisschen Tee alles zu beruhigen. Tubus und Magensonde sind einfach sehr reizend für den Hals, mein Zugang war auch verstopft und wurde dann kurzerhand einfach gezogen und ich bekam alles in Tablettenform.

Freitag, 31.08. ab nach Hause

Ich packte meine restlichen Sachen. Das meiste war schließlich seit getsren schon bereit zum Abflug. Ich war fest davon überzeugt, wenn ich heute noch nicht gehen dürfte, dann würde ich mich selber entlassen. Ich war seit Donnerstag super fit und lief ru und alles und es gab wirklich keinen Grund, mich weiter hier zu behalten. Temperatur, 35,8° C, meine normale Körpertemperatur. Schwellung war kliner, aber eben noch nicht verschwunden.

Dann endlich um 9:00 Visite, die EXAKT soablief:

Assistenzarzt(he who must not be named, derjenige der mir das gehen versprach am Mittwoch) schüttelte mir die Hand und sagte:" Alles Gute Frau Weigl, den rest klärt Schwester XY mit Ihnen, Tschüss"

Wenn sich da einer nicht verarscht fühlt, dann weiß ich auch nicht. Wegen dieses einen Satzes wartete ich also eine Nacht länger. Kein Abtasten meiner Schwellung, kein Fragen wie es mir geht. Handschütteln und sich vom Acker machen.

Zum Glück kam dann noch eine andere Ärztin und bestätigte, dass alles in Ordnung sei und ich gehen konnte und drückte mir den Arztbrief in die Hand. Ich war frei!

Heute bin ich Tag 6 Post OP, zu Hause ist alles immer wieder noch eine Stufe besser. Man heilt da wirklich schneller, wenn man in den eigenen 4 Wänden ist und sein Essen sleber zubereiten kann und den tagesablauf eben auch selber gestalten kann.

Ich bin topfit, aber längere Touren, von mehr als 3-4 Stunden sind noch ziemlich anstrengend... Bilder könnt ihr im Bilderthread sehen. Lippe und Kinn kribbeln fleissig! Es geht bergaufwärts.

Alles in allem war es kein Zuckerschlecken und ich habe höchsten Respekt vor Leuten, die eine Bimax hinter sich haben. Ich hatte die ganze Zeit so gut wie keine Schmerzen und an die Taubheit von Unterlippe und Kinn gewöhnt man sich schnell. Die Woche im Krankenhaus ist sicher die schlimmste, aber sobald man zu Hause ist, ist alles gut. Ich war im Krankenhaus sehr emotional und auch zickig, aber hey, wem kann man das verübeln?! Es war alles sehr erträglich, das Personal, auch der einen Assistenzarzt (der einfach nur im Stress war und es gar nicht böse meinte :-)) , war überaus freundlich und es ging doch alles sehr schnell vorbei. Man darf auch nicht vergessen, dass auch die Ärzte wirklich ihr bestes tun und gerade das UKE ist ein Unfallkrankenhaus, wo ständig etwas dazwischen kommen kann. Auch die Ärzte haben super viel zu tun und man sollte Ihnen nicht alles Übel nehmen, deswegen ist es im Nachhinein auch nicht so schlimm gewesen, einen Tag länger dazubleiben. Ich hoffe meine Bericht zeigt euch auch ein wenig, wie empfindlich man werden kann. Letztendich ist es ja eine OP im Gesicht, das ist psychisch für den Geist schlimmer, als eine Herzop.

Ist länger geworden und ein wenig durcheinader, entschuldigt bitte! :smile: vielleicht hätte ich noch ein paar tage warten sollen, aber nun ist er fertig!

Liebe Grüße

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Hallo Marini!!

Ich gratuliere dir zu deiner überstandenen OP!! Ich wünsche dir gute Besserung und Abschwellen!!

Findus

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Hi,

Ich bin noch ganz am Anfang. Vor 3 Wochen viel das erste Wort zu dieser OP. Davor habe ich 2 Jahre Kauen nur auf der linken Seite hinter mir. Seit knapp 1 Jahr habe ich auf der rechten Seite keine Zähne mehr drin (waren zu schlecht und mussten nach Wurzelbehandlungen doch raus). Habe nun rechts oben und unten jeweils die beiden Backenzähne und den Zahn davor durch Implantate (2) ersetzt und auf der linken Seite unten den letzten Backenzahn auch.

Nun sollte es an die Verkrohnung gehen. Schon bei der Vorplanung gab es Probleme, weil sich herausstellte, dass ich links mit dem oberen Zahn auf das untere Zahnfleisch (da wo der Zahn fehlt) beiße. Somit wäre es fast unmöglich da eine Krohne reinzuquetschen.

Als ich jetzt nach kompletten Einheilen und Freilegung der Implantate mich noch nicht dazu entscheiden kann, die Krohnen machen zu lassen, weil ich 8.000 € Selbstbeteiligung zu Zahlen habe und es nicht kann. Kam die Frage, ob ich denn ansonsten mit meinen Zähnen zufrieden war und ich verneinte dies (Gummy Smile und Zahnlücken oben und der zu Tiefe Biss unten). Seit der Pubertät versuche ich mein Lächeln durch die Lippe zu verdecken.

Meine Frage ist nun eigentlich, ob man zwingend eine Magensonde und diese Gummidinger bekommt?! Habe Angst davor.

Achja, bei mir soll die Zahnkorrektur über die Krohnen erfolgen, weil aufgrund der Unveweglichen Implantate keine Spange erfolgen kann. Wie ist das bei dir?

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Hey Pepsi, also ich muss gestehen, dass ich mich mit Kronen und Zahersatz nicht so gut auskenne. Ich habe alles meine eigenen Zähne, nur eben 8 weniger (4 Weisheitszähne und 4 Backenzähne), da mein Kiefer immer sehr klein war und meine Zähne aber sehr sehr groß. Ich weiss aber, mein Freund ist Zahnarzt, dass man mit Kronen eine Super Korrektur des Bisses hinkriegt. Man hat ja vor der OP immer die Wahl alles auch prophetisch regeln zu lassen, das wurde mir jedenfalls angeboten. Das ist sicher die einfacher Variante und bei dir ja leider auch die einzig mögliche, da Spange ja nicht geht. Denn hat man noch alle Zähne und sind diese gesund, wäre es einfach Quatsch diese anzuschleifen um Kronen drüber zu machen. also das wird Super werden bei dir, da mach die mal keine sorgen!

Zu der Magensonde. Ich glaube nicht, dass man die zwangsläufig in jedem KH bekommt, hier waren schon einige, die keine hatten. Aber so unangenehm die auch ist, durch sie wird Blut aus dem Magen gepumpt, welches während der op hineingelangt und das verhindert, dass du dich beim aufwachen ständig übergeben musst. Außerdem kannst du die ersten Tage darüber Nahrung aufnehmen. Ohne das die Wunden berührt werden. Bei mir wurde sie einfach nur nicht so genutzt, aber das heißt nicht, dass es bei anderen auch der fall ist! Das reinmachen bekommst du nicht mit, weil du in Narkose bist. Das rausmachen ist einfach komisch, aber es dauert nur 4 sekunden, und es ist danach toll befreit zu sein. Bei mir hat es etwas gekratzt im Hals, da ich die Woche vorher erkältet war und mein Hals ohnehin schon gereizt war.

Und die Gummies sind essentiell. Dein Kiefer weiß am anfang doch gar nicht wo er hin soll, die Gummis sorgen dafür, dass alles fest bleibt. Man gewöhnt sich dran! Brichst du die den Arm bekommst du einen Gips, und den sogar für 5 Wochen. Die Gummis hast du nur maximal 10 Tage, bzw die Verschnürung. Danach bekommst du Gummis, die wesentlich weicher sind und dich eigentlich nicht einschränken.

Wenn die Magensonde und die Gummis deine einzigen Ängste vor der op sind, dann mach sie! Es ist nicht s schlimm, wie es scheint! Es haben schon unzählige überlebt, ich ja auch :-)

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Hallo Marini,

ich soll am 18.10. im UKE operiert werden wegen meines offenen Bisses. Ich habe auch Angst vor der Magensonde, da ich sowieso einen sehr starken Würgreflex habe und ich befürchte, dass der mich halt ständig zum würgen bringt (hab das ja schon bei Abdrücken).

Hast du Sauerstoff bekommen oder ging das Atmen bei dir problemlos?

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Hallo nochmal,

mich würde auch interessieren, was für Ausfalluriten entstehen. Also ungefähr 1 Woche KH, dann noch 1-2 Wovhen krank... Aber dann? Ich arbeite im Büro und muss auch ans Telefon, sprechen ist also für mich sehr wichtig. Kann ich nach spätestens 3 Wochen wieder ordentlich sprechen und darf ich das auch? Wielange muss man die Gummis uberhaupt ungefähr drin behalten? Für mich persönlich wäre es nicht so wichtig, aber mein Arbeitgeber wird nicht sehr begeistert sein..

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