Meine Tochter(13J.) hat eine Progenie(d.h.Unterkiefer steht zu weit vorn). Schon im Kindergartenalter hat sie eine Zahnspange getragen, dazu Kopf-Kinn-Kappe. Das Ergebnis war durchaus zufriedenstellend. Im Alter von 8-12 Jahren stoppte der Arzt die Behandlung, kontrollierte lediglich 1 mal jährlich(das war vielleicht ein Fehler). Seit Januar 2012 hat sie(nur auf mein Drängen hin) Bracketts an den oberen Zähnen und eine lose Klammer im Unterkiefer. Bei der letzten Kontrolle hat der Arzt so dahin gesagt(ich war nicht dabei), es würde wohl auf eine OP hinauslaufen und sie solle die untere Klammer nur noch nachts tragen. Von Anfang an war seine Meinung, man könne da nur operieren. Gibt es nicht doch andere kieferorthopädische Maßnahmen? Die Progenie liegt in der Familie, aber bei mir und meinem Bruder ist es durch Klammern gelungen, dass die Zähne zumindest übereinanderstehen. Damit kann man leben. Können Sie mir Adressen von Kieferorthopäden nennen, die da evtl. andere Ansätze haben ?

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Ich bin so ein Fall, der nur mit Spange behandelt wurde. Meine Zähne stehen übereinander und damit hatte ich lange Zeit zumindest keine Funktionseinschränkungen- konnte ordentlich essen und sprechen . Es sieht optisch ok aus, man die Progenie natürlich trotzdem noch, da hier eine Kieferfehlstellung wie eine Zahnfehlstellung behandelt wurde.

Heute, 18 Jahre nach der Behandlung, muss ich sagen, dass es ein riesiger Fehler war. Durch meinen Kopfbiss sind die Zahnkanten kaputtgegangen, die Zähne bröseln förmlich weg. Dazu habe Ich Kiefergelenkschmerzen und Nackenprobleme bekommen. Die suboptimale Optik ist auch nicht spurlos an mir vorbeigegangen, es machte mir mehr zu schaffen, als ich zugegeben habe. Ich mache die Behandlung jetzt mit einer Zahnspange rückgängig und lasse mich doch operieren. Meine Eltern haben auch damals die Entscheidung gegen die OP getroffen, weil sie mir die Strapazen nicht antun wollten...

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Hallo Vectra!

Auch ich war mit einer Progenie gesegnet, die erst einmal kieferorthopädisch behandelt wurde (ebenfalls mit diversen lockeren und festen Spangen sowie Kopf-Kinn-Kappe - wie ich sie gehasst habe ;)). Auch meine Eltern waren damals eher an alternativen Ansätzen interessiert und wollten eine OP, wenn möglich, verhindern. Das war dann aber nicht zu machen, da die Fehlstellung zu ausgeprägt war, und so wurde ich, als ich ausgewachsen war, operiert.

Im Nachhinein bin ich wirklich glücklich mit dem Ergebnis, obwohl ich es aus rein ästhetischen Gründen nicht gemacht hätte (ist aber ein angenehmer Nebeneffekt :smile:). Wirklich schlimm ist eigendlich nur die erste Woche nach der OP, danach geht es kontinuierlich bergauf. Wenn Sie ein paar Erfahrungsberichte lesen wollen, ist hier der perfekte Link: http://www.progenica...hrungsberichte/ und speziell meinen U18-Bericht finden Sie hier: http://www.progenica...-in-nuernberg/. Wenn Sie noch ein paar Beiträge verfassen, dürfen Sie sich auch die (wirklich beeindruckenden) Vorher/Nachher-Bilder anschauen, es lohnt sich!

Ihre Tochter ist aber ja erst 13, von daher haben Sie sowieso noch ein paar Jahre Zeit (bis sie ausgewachsen ist), falls es zu einer OP kommen sollte. Ich rate Ihnen, sich nicht grundsätzlich und um jeden Preis gegen eine OP auszusprechen, ich selbst bin froh, dass meine Eltern das nicht getan haben und mich dabei unterstützten. Und es ist ein gutes Gefühl, das Ganze rumzubringen, bevor man 18 ist...

Alles Gute für die weiteren Entscheidungen!

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