Gast pcmausi

Jasper Jumper falsch herum?

Halli Hallo,

ich bin ganz neu hier und ich hoffe sehr, dass ich hier nicht gleich am Anfang viele Fehler mache und den richtigen Bereich gefunden habe.

Es geht um meine Tochter, 17 Jahre alt, die sich in einer Kieferorthopädischen Behandlung befindet. Sie hat im Dezember eine feste Klammer bekommen und die Kieferorthopädin empfahl die Behandlung mit Jasper Jumper, da die Behandlung ja da durch verkürzt werden soll.

Am letzten Mittwoch wurden meiner Tochter nun diese Jasper Jumper eingesetzt. Sie stören beim Reden und beim Essen. Jedes Mal, wenn sie den Mund weit aufmacht, kommen diese Schläuche aus dem Mund raus. Zudem ist in ihrem Mund alles wund und es schmerzt wohl noch ziemlich, wenn sie den Mund aufmacht. Ich habe mir im Internet ein paar Bilder angeschaut und dort werden diese Schläuche immer von oben nach unten geführt und dann im unteren Kiefer dann nach vorne. Das ist bei ihr ganz anders. Aufgrund der Schmerzen und meiner Vermutung, dass diese Jasper Jumper vielleicht falsch eingesetzt wurden, haben wir heute wieder die Praxis der Kieferorthopädin aufgesucht. Sie meinte, dass meine Tochter von Anfang an doch nur rum gemeckert hätte und sie sich nicht so anstellen sollte, es wäre alles vollkommen in Ordnung. Die Federn würden erst an der Zahnreihe des Unterkiefers lang führen, wenn diese Druckfedern ausgeleiert wären. Es lässt mir irgendwie trotzdem keine Ruhe und ich habe im Internet mal recherchiert. Dort heißt es, dass an einer Seite des JJ die Seite angezeigt wird und dann ein U für upper, was oben bedeutet. Bei meiner Tochter ist allerdings eine Beschriftung: U L 7 z.B. und es ist unten befestigt und nicht oben.

Nun meine Frage: Sind die Dinger nun falsch herum und sollten wir vielleicht doch einen anderen Kieferorthopäden aufsuchen oder hat die Beschriftung: U L 7 nichts mit oben und unten zutun, sondern bedeutet vielleicht was ganz anderes?

Ich möchte mich schon jetzt für die Antwort bedanken. Schön, dass es so ein Forum gibt, wo man so eine Frage loswerden kann. Falls es nötig ist, kann ich auch gerne mal ein Foto hochladen.

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Schon alleine die Tatsache, dass sie meint, dass deine Tochter von Anfang an nur rumgemeckert hätte finde ich schon sehr unpassend und unprofessionell von einer Kieferorthopädin. Von Jasper Jumper hab ich noch nie etwas gehört, bin aber sehr gespannt auf die Antworten. Tut mir leid, hätte gerne geholfen.

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Hallöchen ;) danke trotzdem für deine Antwort :) Die Geschichte ging sogar noch weiter. Sie meinte, dass sie die Behandlung auch sofort abbrechen könnte, mein Mann sollte nur dafür unterschreiben. Ich werde morgen mal mit der Krankenkasse reden, denn irgendwie kommt mir die Sache sehr eigenartig vor.

Ich hoffe sehr, dass ich noch eine Antwort von einem Kieferorthopäden bekomme, denn so weiß man gar nicht, was machen soll.

Liebe Grüße und einen schönen Abend noch.

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Okay, das klingt wirklich sehr eigenartig! Ich würde an der Stelle deiner Tochter bei einem anderen KFO vorbeischauen und mal nachfragen ob da alles in Ordnung ist. Ein Blick kann ja nicht so aufwendig sein, dass da jemand nein sagen würde und sonst könnt ihr ja zur Sicherheit davor in der Praxis anrufen.

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Halli Hallo :) das mit der anderen Praxis ist gar nicht so einfach. Ich habe da angerufen und den Sachverhalt erklärt und sie wollten uns einen Termin im Oktober geben. Als ich noch mal drauf hinwies, dass meine Tochter aber Schmerzen hat, sagte die Arzthelferin ziemlich schnippig, dass sie ja schließlich laufende Patienten hätten und die würden schließlich vorgehen. Ganz ehrlich?! Ich frage mich manchmal, wo wir gelandet sind. Gilt denn nicht auch bei Kieferorthopäden, der Grundsatz der Hilfeleistung? Die Krankenkasse hat zugestimmt, dass wir eine Zweitmeinung einholen, nun muss ich nur noch einen Kieferorthopäden finden, der einfach mal kurz nachgucken kann :(

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Jetzt mal nicht sich selbst verrückt machen hier ;) also es würde mich ehrlich gesagt schon sehr wundern wenn ein Kieferorthopäde das falsch einbaut. Ist ja schließlich sein täglich Brot :) ich hab übrigens auch ein Herstellerbild gefunden (unter http://www.americanortho.com/downloads/catalog2011/201-216_AO_FIXED-FUNCTIONAL.pdf Seite 210) bei dem das U oben ist. Gegen die Schmerzen würde ich einfach mal ne Schmerztablette einnehmen, wenn man von dem einen Tag auf den anderen etwas im Mund hat was Kräfte ausübt und die Wundschleimhaut reizt, dann können da durchaus Schmerzen auftreten, klar. Das ist z.B. bei einer festern Zahnspange auch nicht anders. Wenn es dann nach wenigen Tagen nicht besser ist, kann man ja immer nochmal nachfragen.

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Man unterscheidet auch eine Biss- Klasse 2 und Klasse 3 in der Behandlung. Denn auch die Gummis werden dann entsprechend "andersherum" gespannt. Welcher Biss bei deiner Tochter vorhanden ist, steht im Behandlungsplan.

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Halli Hallo, ich danke für die Antworten..genau das ist es ja mit dem "U" es muss laut allen Bildern nach oben (für "upper") aber es ist bei meiner Tochter unten und sobald sie den Mund aufmacht, kommen diese Druckschläuche aus dem Mund heraus und liegen nicht an der unteren Zahnreihe an. Ich versuche da ja ruhig ran zugehen. Soeben kommen wir aus einer anderen kieferorthopädischen Praxis. Die Ärztin konnte meiner Tochter aber auch nicht helfen, da sie keine Jasper Jumper in der Praxis benutzt und nur negative Punkte aufgezählt hat, wieso sie sich gegen solche Apparate entschieden hat. Nun suchen wir ersteinmal weiter. Einen Behandlungsplan haben wir gar nicht erhalten. Kann ich den von der Krankenkasse anfordern? Ich bin normaler Weise ein Mensch, der sagt, dass die Fachleute sich ja damit auskennen müssten, aber diese ganze Geschichte kommt mir wirklich merkwürdig vor und manchmal sollte man doch auch auf sein Bauchgefühl hören.

Zum Thema Schmerzmittel. Es ist ja alles ganz gut und schön, dass es sowas gibt. Aber die Drähte schneiden meiner Tochter innen bei jeder Bewegung alles auf. Wir benutzen ja schon Mundsalben, um es zu lindern und der nächste Überprüfungstermin wäre erst im November.

Ich hatte ja gehofft, dass ein Kieferorthopäde sich hier zu Wort meldet und mir ganz klar sagen kann, ob es da Unterschiede gibt mit dem Einsetzen und es durchaus normal sein kann, dass solche JJ entgegen den Herstellerangaben und einiger Studien, die ich darüber gelesen habe, auch mal anders herum eingesetzt werden können. :481: Wir leben auf dem Land, da kann man nicht mal schnell einen anderen Kieferorthopäden finden. Ich werde nun die nächsten im Umkreis (50 km) abtelefonieren und fragen, ob sie sich mit diesen Jasper Jumpern auskennen.

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Evtl. kannst du ja mal versuchen hier anzurufen: http://www.americanortho.de/ (das ist die Firma, die den Jasper Jumper herstellt) die Firma in Deutshcland is zwar nur der Vertrieb, aber vlt. kriegst du da ja auch fachlich geschultes Personal ans Telefon.

Zu der Sache mit dem Kieferorthopäden hier im Forum: Das Forum heißt zwar "Frag die Kieferorthopäden!" aber hier lässt sich leider nur noch sehr selten ein Kieferorthopäde blicken.

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Halli Hallo, ich danke dir für den Link. Ich habe da angerufen und es war sehr interessant. Leider konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob die Jasper Jumper zwingend so rum rein müssen. Aber ich darf morgen noch mal anrufen und mit der Geschäftsführerin selbst reden :) Danke

P.S. Inzwischen habe ich auch einen weiteren Termin in einer anderen Praxis machen können, obwohl mir mitgeteilt wurde, dass es in Südniedersachsen wohl Absprachen zwischen den KFO-Praxen geben würde, dass keiner dem anderen in die Behandlung "reinpfuscht". Der Fall wird also immer interessanter, hätte gar nicht gedacht, dass es sowas geben könnte. Aber die Hauptsache ist und bleibt, dass wir endlich eine Antwort bekommen, ob alles ordnungsgemäß läuft.

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Zahnärzte und Kieferorthopäden kennen sich halt. Mein Kfo kannte meinen Zahnarzt auch von einer Fortbildung, viele sind auch miteinander befreundet, treffen sich auf Seminaren etc. Und keiner will den anderen den Patienten weg nehmen oder verpfuschte Arbeit von Vorgänger bearbeiten..........................

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Ich hatte auch sehr große Probleme einen neuen Behandler zu finden. Sie weigern sich sogar teilweise Patienten zu übernehmen. Das ist ein Skandal, der eigentlich an die Presse weitergegeben und von denen mal ordentlich breitgetreten gehört. Ich habe dann ziemlich schnell einen Trick gefunden, wie man trotzdem schnell einen Termin bekommt und nicht abgewimmelt wird; Rufe einfach an und sag du brauchst einen Termin zu Beratung für deine Tochter. Nicht weiter erzählen ! Sodass es sich so anhört, als würdest du sie erstmalig bei einem Kfo vorstellen wollen. Dann hast du nach 3 Wochen spätestens einen. Wenn du dann erst mal da bist, dann schicken sie dich auch nicht wieder weg, weil sie das nicht ohne weiteres dürfen. Und auf diesen Fragebögen habe ich die Frage nach dem Vorbehandler grundsätzlich durchgestrichen. Einige Kfo haben dennoch gefragt bei wem ich war, worauf ich dann gesagt habe, dass dies für die Behandlung meiner Zahnfehlstellung wohl eigentlich wenig relevant sein kann. Damit hat sich das dann auch. Woher kommst du denn? Vielleicht kann ich dir zufällig weiterhelfen mit der Suche nach einem Kfo. Ps. Einen Arzt, der bei Kritik und Nachfrage aggressiv wird, kannst du vollkommen vergessen. Dann kann er sowieso nichts. Sonst würde er nämlich sachlich erklären, warum er das so macht und nicht anders. Also würde ich sowieso sehen, dass ich da wegkomme. Den Fehler das nicht zu tun, habe ich nämlich auch begangen und es bitter bereut. Wenn sie schon mit Abbruch der Behandlung kommt, dann hat sie es wahrscheinlich sowieso nicht im Griff. Bei mir wurde am Ende sogar eine Frage nach der Restbehandlungszeit so hingestellt, dass ich ja nicht mehr gewollt hätte und deswegen könnte die Kfo ja auch nichts dafür, dass das Ergebnis so schlecht ist. Schließlich hätte sie es auch reiner Menschenliebe abgeschlossen, obwohl es nicht fertig war. Mir hat sie aber erzählt alles wär bestens und so könnte man das abschließen..So läuft das dann nämlich.

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Das ist ja wieder einmal ein Fall, der deutlich zeigt, wie Pat. von (einzelnen, vielen?) KFO behandelt werden! Deren Dreistigkeit scheint keine Grenzen zu kennen. Kann mich meinen Vorschreibern, vor allem Leviathan, nur anschließen! Übrigens finde ich einen Abstand zwischen den Termin von 2, 3 Monaten, noch dazu bei einem eingebauten JJ, extrem, vorsichtig formuliert.

Würde auch versuchen zu wechseln!

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Halli Hallo,

das ist ja wirklich heftig, was du so erlebt hast, leviathan. Und ich hatte gedacht, wir wären ein Einzelfall.

So, eine andere KFO hat nun bestätigt, dass die Dinger falsch rum sitzen und hat uns eine "Einbauanleitung" für den anderen KFO mitgegeben. Da haben wir auch sofort für heute Nachmittag einen Termin bekommen. Laut der Patientenberatung sind wir verpflichtet bis zu 4 Mal ausbessern zu lassen, ehe wir einen anderen KFO aufsuchen dürfen. Die anderen KFO von heute Morgen war sehr nett und hat auch gesagt, dass sie in einem Notfall die Dinger sofort rausnehmen darf. Das Umdrehen der JJ's sieht sie nun als kritisch an, weil diese ja bereit einen falsch Knick hätten. Aus diesem Grund müsste auch die andere KFO für diesen Schaden aufkommen.

Nun ja, nun ist mein Göttergatte mit meiner Tochter auf dem Weg in die Praxis und ich bin jetzt schon gespannt, ob dann endlich Ruhe einkehrt. Vorsichtshalber habe ich heute Morgen aber mal bei der Zahnärztekammer angerufen, wir kommen übrigens aus der Nähe von Göttingen, und wir sollen möglichst alles schriftlich festhalten.

Ich danke allen, die mir mit Rat bei Seite gestanden haben :) Und wünsche euch allen, dass ihr gesund bleibt oder werdet und ihr niemals Probleme bekommt ;)

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Wenn ich deine Geschichte und die von leviathan lese, bin ich schon froh, dass ich mit meinem KFO einen Glückstreffer gelandet habe. Das diese Spange nun wirklich verkehrt herum eingesetzt wurde finde ich ehrlich gesagt sehr erschreckend. Wie kann ein KFO nicht wissen wie dieses Ding eingesetzt gehört? Heftig! Ich hoffe mit der Ausbesserung beim anderen KFO passt nun alles und wünsch dir bzw deiner Tochter alles Gute.

lg

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Du kannst jederzeit den Arzt wechseln.. Und jetzt würde ich das erst recht tun. Wenn die nicht mal weiß, wie rum das eingebaut wird, dann kann ich mir nur an den Kopf fassen. Das ist ja sowas von unfassbar.. Ihr habt sie sogar darauf hingewiesen. Das ist der absolute Beweis, dass die von der Sache gar keine Ahnung hat. Manchmal frage ich mich,wie all diese schwarzen Schafe eigentlich durch ihr Studium gewunken wurden. Für mich ist das, was sie mit deiner Tocher gemacht hat eine leichte Körperverletzung.

Ps. ich bin natürlich auch sehr froh nun einen ( wie ich hoffe) deutlich kompetenteren Kfo gefunden zu haben, der das Desaster seiner Vorgängerin nur Stück für Stück auszubeulen versucht. ;-)

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Das is ja 'n Ding, man sollte ja meinen, dass Kieferorthopäden eigentlich Ahnung haben von dem Zeugs was sie da einbauen..

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Dass die Jasper Jumper unabsichtlich falsch herum eingebaut wurden, halte ich für unwahrscheinlich. Wie jemand schon irgendwo weiter oben schrieb, hängt das von der Bisslage ab.

In der Regel werden solche Geräte für die Behandlung von Fehlstellungen der Angle-Klasse-II eingesetzt. Eine ausgeprägte Klasse II geht oft mit einem großen Überbiss und einem fliehenden Kinn einher. Dann drückt der Jasper Jumper die unteren Zähne nach vorne und die oberen nach hinten. Er wird also hinten oben und unten vorne befestigt.

Auch wenn ich selbst das nicht mache, kann ich mir vorstellen, dass der Jumper auch bei einer Klasse III eingesetzt werden kann (untere Schneidezähne vor den oberen, vorstehendes Kinn). Dann müsste er natürlich anders eingesetzt werden.

Dass Kieferorthopäden sich gegen ihre Patienten verschwören, halte ich für sehr weit hergeholt. Das Verhältnis zwischen den Kollegen ist mal gut und mal schlecht, aber selten so gut, dass man sich ernsthaft in solche rechtlichen Untiefen wagen würde. Ich kann mir aber vorstellen, dass man ungern eine Behandlung übernimmt, die sich auf einem Weg befindet, den man von der eigenen Berufserfahrung her nicht gut einschätzen kann.

Wie auch immer: Es mag nervig sein, aber das sinnvollste ist wohl, die Suche nach einem neuen Behandler fortzusetzen. Auch eine Beratung an einer Uniklinik ist - gerade bei ungewöhnlichen oder komplizierten Therapien - bestimmt nicht verkehrt.

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Da kann ich leider ganz andere Sachen berichten. Und ich weiß es mittlerweile auch von Zahnarzthelferinnen etc., dass dem wirklich so ist. Es bestehen wohl in einigen Orten Absprachen, dass Patienten anderer Kollegen grundsätzlich nicht behandelt werden. Meine Mutter hat bei den Kfo in der Stadt versucht einen Termin für meinen Bruder zu bekommen, als klar wurde, dass bei mir alles aus dem Ruder gelaufen ist. Jede Praxis hat klipp und klar gesagt, dass sie keine Patienten anderer Kfo weiterbehandeln werden. Nicht mal eine zweite Meinung käme in Frage. Erst auf energisches Nachharken ist die Helferin bei einem Kfo losgegangen und hat den Arzt gefragt, ob er ausnahmsweise das wenigstens anschauen könnte. Dieser sagte, dass er es sich anguckt, aber auf keinen Fall weiterführen wird.

Bei mir war es noch schlimmer. Die Kfo in der Stadt wollten schon mal gar nichts mit der Vorarbeit des Kollegen zu tun haben.

Einen Termin hatte ich bei dem die erste Frage war: Bei wem waren Sie vorher? Fazit der Untersuchung: Sie sollten sich lieber woanders behandeln lassen, wenn Sie das unbedingt wollen. Am besten in der Stadt in der Sie dann studieren wollen.

Wie sagte die Hausäztin zu der Sache so schön: "Sie wissen doch, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Und das gilt auch bei Ärzten- gehen Sie am besten in eine Uni-Klinik zur Beratung, da sind die Leute noch einigermaßen neutral"

Nach all diesen Erlebnissen traue ich keinem Arzt mehr, was natürlich schade ist, weil viele, hoffentlich die meisten, im Sinne ihrer Patienten arbeiten. Aber das war einfach zu viel des Guten. Daher war ich auch richtig überrascht, als ich dann in einer anderen Stadt zu einem Kfo ging und dieser erst mal von allein richtig ausgepackt hat und mir sogar dazu riet einen Anwalt einzuschalten in der Sache. Und er hat nicht mal gefragt, welcher Kollege dafür verantwortlich war.

Leider bleiben genau wegen dieser komischen Absprachen manche Leute bei einem Arzt von dem sie wissen, dass er nicht der richtige ist oder mit dem sie einfach persönlich gar nicht klar kommen. Und das kommt ja auch oft vor. Schön finde ich das nicht, wenn man in einer Kleinstadt nicht mal mehr den Arzt frei wählen kann. Ich kann verstehen, dass man nicht begeistert ist, wenn man etwas weitermachen soll, was man so vielleicht gar nicht angefangen hätte, aber Patienen gezielt abzuweisen finde ich auch nicht toll.

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Dass Kieferorthopäden sich gegen ihre Patienten verschwören, halte ich für sehr weit hergeholt. Das Verhältnis zwischen den Kollegen ist mal gut und mal schlecht, aber selten so gut, dass man sich ernsthaft in solche rechtlichen Untiefen wagen würde.

Sorry, da muss ich mich auch noch einmal zu Wort melden auf Grund meiner negativen Erfahrungen und Leviathan zustimmen. Vllt nicht alle, aber doch wohl viele KFO lügen Pat. absichtlich auf eine Weise an, dass sich die Balken biegen und wie, - und Richter auch, und die legen sich auch nicht oder selten mit beklagten ZA oder Sachverständigen an, wenn sie mit einem oder beiden beruflich u/o privat öfter zu tun haben. Da sucht man als Pat. oft die Stecknadel im Heuhaufen. So sieht die zahnmedizin. Realität in deutschen Landen aus.

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Auch sorry, aber "Vllt nicht alle, aber doch wohl viele KFO lügen..." ist bestimmt nicht "die zahnmedizin. Realität in deutschen Landen", sondern eine durch persönliche, unerfreuliche Erfahrungen gefärbte Sichtweise.

Ich glaube Dir, dass man Dir übel mitgespielt hat, und ich finde es richtig dämlich, wenn Kollegen meinen, das Wohl der Patienten anderen Faktoren unterordnen zu müssen, denn sowas spricht sich - gerade in Zeiten von Bewertungsportalen und Foren - rum und schadet der ganzen Berufsgruppe. Andererseits wurde ich selbst mehr als einmal von Patienten belogen oder in anderer Weise mies behandelt. Trotzdem käme ich nicht auf die Idee zu sagen "Vielleicht nicht alle, aber doch wohl viele Patienten lügen ihre Behandler an."

Es gibt leider überall und in jedem Bereich Menschen, die unaufrichtig oder rücksichtslos sind. Wenn man sich bei seinem Behandler nicht sicher ist, sollte man ihn zur Rede stellen. Wenn man den Eindruck hat, abgebügelt zu werden, muss man sich eben an einen der anderen ca. 3000 Kieferorthopäden in Deutschland wenden.

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Grade dort, wo die kfo's auf Patienten abgewiesen sind, ist es nahezu unmöglich den behandler zu wechseln oder eine zweitmeinung zu bekommen, das ging bei mir so weit, dass ich gesagt bekam, wer zu so vielen kfo's geht, ist hysterisch und sollte sich in psychologisch Behandlung begeben.

Ich starte nun einen neuen Versuch in einem anderen Bundesland...

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