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Loreley

Invisalign oder Brackets?

Hallo,

ich benötige im "greisen" Alter von 34 Jahren abermals eine Zahnspange... die Kieferorthopädin, bei der ich als Kind war, hat wohl ziemlichen Mist gebaut. (Durch Daumenlutschen vorstehende Schneidezähne so weit zurückkorrigiert, dass sie viel zu steil standen/stehen --- > Deckbiss --- > seit einigen Jahren "Wanderung"/Drehung eines unteren Schneidezahns in Richtung Zunge durch den falschen Aufbiss vorne, andere Zähne fangen jetzt an nachzurutschen.)

So, nun hat mir der von meinem Zahnarzt empfohlene KFO die diversen Methoden erklärt. Infrage kommen: Invisalign, Brackets (herkömmlich oder Keramik), Lingualspange. Die Letzte wäre die mit Abstand Teuerste, von der er mir aber ohnehin abrät. Metallbrackets kommen für mich nicht infrage, bleiben also Keramikbrackets oder Invisalign, wobei die Brackets etwa 1000 Euro günstiger kämen.

Ich war heute für die "allgemeinen" Abdrücke und Röntgenbilder in der Praxis und bis eben noch sehr überzeugt von Invisalign. Dann aber habe ich mich im Internet eingehender informiert und jetzt kommen mir immer mehr Zweifel, ob ich nicht morgen in der Praxis anrufen und das Ganze doch noch auf Brackets "umbuchen" soll

1.) Die Invisalign-Behandlung ist mit 7000 Euro schon sehr teuer. Das an sich wäre für mich ok, ABER: Laut diversen Infos, die ich online gefunden habe, reicht es aus, dass während der Behandlung (12 Monate) mal eine Füllung erneuert werden muss, und schon ist alles hinfällig, weil die Aligner nicht mehr passen und man darf das Geld nochmal löhnen, da dann alles von vorne losgeht mit neuen Abdrücken, neuem Behandlungsplan, neuen Alignern etc. Das wäre die absolute Katastrophe und darf auf gar keinen Fall passieren... ! Mit Brackets besteht diese Gefahr vermutlich nicht? (Ich habe nur sehr wenige Füllungen, aber bekanntlich ist der Teufel ein Eichhörnchen und mir ist schon einmal ausgerechnet in Ägypten eine rausgefallen.) Will sagen, ich bin ein ziemlicher Pechvogel und hätte aufgrund dessen wohl keine ruhige Minute während der Behandlung, wenn dem wirklich so sein sollte, dass dann alles hinfällig und das Geld futsch ist... Es kann ja IMMER passieren, dass von den drei kleinen Füllungen mal eine rausfällt.

2.) Einige Leute scheinen allergisch auf Invisalign zu reagieren, unter anderem mit Haarausfall... dann noch eher der dünne sichtbare Draht der Keramikbrackets... vor allem, wenn man die Dinger hat und dann allergisch reagiert, hat man das Geld auch zum Fenster hinausgeworfen.

Meinungen?

Dann habe ich hier gelesen, dass bei einigen Leuten Zähne gezogen werden müssen, ehe Brackets oder Invisalign zum Einsatz kommen können... davor habe ich Horror, will keinen meiner Zähne verlieren (Weisheitszähne sind eh seit 16 Jahren alle weg) mein KFO hat davon bei der Erstberatung auch nichts gesagt. Der Behandlungsplan wäre erst in drei Wochen fertig. Kommt es häufig vor, dass einem dann nachträglich noch unterbreitet wird, dass Zähne raus müssen?

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Hallo Loreley!

Ich bekomme vermutlich nächsten Monat (immerhin mit 25) die Keramikbrackets. Nächste Woche wird der Behandlungsplan bei der KK eingeschickt und dann gehts los.

Ich muss sagen, dass ich ziemlich überzeugt von diesen Brackets bin. Habe (besonders hier im Forum aber auch "in natura") schon viele Leute mit diesen Brackets gesehen und die fallen wirklich kaum auf. Das ist wirklich sehr dezent. Klar, ist es nicht unsichtbar. Aber ich finde auch, dass man sich nicht dafür schämen muss, dass man etwas für seine Gesundheit tut. Und solange man dadurch nicht völlig entstellt wird (Metallbrackets), ist doch alles super.

Invisalign kam bei mir zwar auch gar nicht in Frage, weil meine Fehlstellungen dazu "zu krass" waren (mit Invisalign kann man nur leichtere Fehlstellungen korrigieren). Hätte es aber auch ohnehin nicht genommen, weil es mir den finanziellen Mehraufwand nicht wert wäre.

Habe vor kurzem einen Erfahrungsbericht von einem anderen User hier im Forum gelesen () und hatte den Eindruck, dass auch der tägliche Alltag mit diesen Schienen sehr nervig ist. Klar ist der dentalhygienische Aufwand auch mit Brackets erhöht, allerdings habe ich den Eindruck, dass es mit den Alignern noch schlimmer ist. Lies dir den Bericht doch einfach mal durch. Mir wäre das eine zu starke Einschränkung.

Bezüglich der Kosten, kann ich nicht sagen, ob das mit der eventuellen Neuanschaffung stimmt. Da müsste sich mal jemand zu Wort melden, der davon mehr Ahnung hat. Gleiches gilt für eventuelle Allergieerscheinungen. Ich denke, die kannst du aber auch gegen die Drähte von den Brackets bekommen, wenn du Pech hast.

Zähneziehen ist glaube ich bei Invisalign eher unwahrscheinlich. Wie oben schon gesagt kommt Invisalign nur bei geringeren Fehlstellungen in Betracht. Und bei diesen brauch man tendenziell eher keine Zähne ziehen.

Generell kann es aber durchaus sein, dass der KFO erst nachdem er die Röntgenbilder und den Abdruck und so gesehen hat, wirklich einschätzen kann, ob Zähne gezogen werden müssen oder nicht. Meine KFO meinte auch tendenziell nicht, aber sie will erst die Bilder+Modell abwarten.

Hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

VG

snoody

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Guten Morgen,

danke für deine Antwort! Ja, diesen Eindruck, dass der Alltag mit den Schienen sehr... nervig ist, hatte ich beim Lesen diverser Erfahrungsberichte eben auch... Hinzu kommt, dass sie meinen Bleichschienen ähneln, und diese "reiben" gerne an den Kanten, so dass ich immer heilfroh war, die nach einer Nacht wieder rausnehmen zu können - habe gelesen, dass es bei den Invisalign-Schienen aber ähnlich sein soll mit gelegentlich scharfen Kanten.

Ich hätte zwar nicht das Problem mit dem Zwischendurch-Essen, was viele beschreiben, da ich sowieso ein eher schlechter Esser bin und auch eigentlich nie zwischendurch nasche oder so. Aber andere Punkte in den Erfahrungsberichten schrecken mich eben etwas von Invisalign ab, vor allem, dass das Ergebnis (angeblich) instabiler sein soll und gerade die Drehung von Zähnen (angeblich) nicht immer ganz gelingt. Meine Fehlstellung ist wohl nicht soo krass, der KFO meint auch, für einen Deckbiss hätte ich noch einen ganz guten Aufbiss und er bräuchte eben "nur" pi mal Daumen 12 Monate, um den Biss insgesamt zu korrigieren. Oben steht auch (zumindest für das Laienauge...) alles gerade und in Reih und Glied. Aber der Vorderzahn unten ist eben komplett aus der Reihe und gedreht, und das ist für mich der Hauptgrund der Behandlung, dass der wieder perfekt eingereiht wird und weitere, beginnende Zahnwanderungen (die der KFO sieht) rückgängig gemacht/verhindert werden...

Ich habe vorhin in der Praxis angerufen und sie meinten, ich solle es innerhalb einer Woche entscheiden, damit sie den Behandlungsplan danach erstellen können. Wegen der Sache mit Füllungen usw sagte die Sprechstundenhilfe, dass in solchen Fällen dann ein Provisorium vom Zahnarzt gemacht würde, so dass die Aligner möglichst weiter passen... Ich werde dann - unabhängig davon, wofür ich mich entscheide - dazusagen, dass wenn bei einem System Zähne raus müssten und beim anderen nicht, ich dann aber das andere will. Denn wenn irgend möglich, will ich halt keine Zähne einbüßen.

Optisch finde ich die Keramikbrackets auch ok, man sieht ja eigentlich nur den einen Draht, und für ein Jahr könnte ich damit gut leben. Allerdings habe ich Bedenken wegen den Brackets, da diese ja fest auf die Zähne geklebt werden - ob man da nicht hinterher Schmelzschäden oder sichtbare Abdrücke zurückbehält? (Das wäre dann wieder ein Vorteil von Invisalign...) Hast du schon jemanden gesehen, bei dem die Brackets wieder ab sind, also nach der Behandlung?

Ja, man sieht, ich bin noch unentschlossen. Irgendwie hat beides so seine Vor - und Nachteile. Preislich gibt es sich letztlich wahrscheinlich nichts, sagte die Sprechstundenhilfe, da zwar die Brackets erst einmal günstiger sind, aber Reparaturen (zB gelöste Brackets) nicht im Preis inbegriffen sind und derlei eben bei Invisalign nicht passieren kann. Hmm-hmmm... :481:

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Hey nochmal.

Scharfe Kanten habe ich an meiner derzeitigen Retentionsschiene auch. Denke aber, dass die Brackets und Drähte noch viel schärfere Ecken und Kanten haben werden und sich die Mundhöhle da auch ordentlich wird dran gewöhnen müssen.

Für mich wird das mit dem Essen schon eine ganzschöne Umstellung. Bin eine kleine Naschkatze und esse ständig zwischendurch mal eine Kleinigkeit (auch oft was herzhaftes). Kann dafür nicht besonders viel auf einmal (bei einer Mahlzeit) essen. Ich glaube mein Magen ist einfach sehr sehr klein ;-) Aber ich liebe meine kleinen Snacks zwischendurch... Naja, ist ja nicht für immer!

Schmelzschäden oder sichtbare Abdrücke bleiben nur, wenn man Zähne und Spange während der Tragezeit nicht ordentlich genug putzt. Wenn man sich wirklich um gute Mundhygiene kümmert, darf es da keine Einbüßen geben. Viele, die ich kenne hatten eine feste Spange und bei niemandem sieht man da irgendwas. Aber mir ist bei meinen vielen Recherchen auch mal ein Bild untergekommen, von Zähnen nach einer festen Spangenbehandlung, wo scheinbar auf das gute Putzen nicht so viel wert gelegt wurde, das sah schon gruselig aus. Ist ein sehr guter Motivator, es selbst besser zu machen.

Auch das Entfernen ist wohl heutzutage viel besser, weil die Kleber nicht mehr so aggressiv sind, und die Klebeflächen reduziert wurden.

Bei schlechter Pflege kann man mit den Schienen im Übrigen noch mehr Unheil anrichten: Wer zB Saft trinkt mit Schiene drin, der ummantelt dann ja die gesamten Zähne schön mit Zucker. Die Zähne werden dadurch ja an der gesamten Oberfläche angreifbar.

Hoffe du findest für dich die richtige Entscheidung. Ohne Zähne zu ziehen ist natürlich wirklich am Besten (ich darf auch alle behalten).

VG

snoody

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Ja, ich habe ja noch einige Tage Zeit, um zu recherchieren und Erfahrungsberichte zu lesen... und zum Glück geht es bei mir nicht um eine Zeitspanne von zwei oder noch mehr Jahren, die ich dann mit der jeweiligen Spange zubringen muss.

Wah. Es wäre einfacher für mich, wenn wie bei dir überhaupt nur eine Methode Sinn machen würde :483: So habe ich jetzt die Qual der Wahl. Jedem Vorteil, den eine Methode mit sich bringt, steht auch irgendwo wieder ein Nachteil gegenüber.

LG

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Huhu :)

Also ich hatte ja auch die Qual der Wahl. Alles war möglich, auch Lingualspange.

Generell: Bei mir wären die Kosten gleich gewesen, außer bei Lingual, das wäre um einiges höher gewesen.

Aber nun gut.

meine Fehlstellung der Zähne ist wirklich schwer - beide zweite Schneidezähne im OK stehenit der Seitenwand nach vorne, so verdreht sind die. Gut, die Kiefer sitzen gut aufeiander, so dass es wirklich nur die Zähne und keine Kieferbewegungen sind.

ich habe mih für Invisalign entschieden. metall im Mund stele ich mir schlimmer vor als einige Kanten, die man mit einer kleinen Feile kurz entfernen kann. Außerdem sieht man das Endergebnis, hat alle zwei Wochen klare Schritte uind weiß, wann man fertig ist ;) Da auch "Refinements" bei Invisalign im Preis inbegriffen sind, ist das auch wieder besser, als wenn sich eine Bracket-Behandlung ständig verlängert wegen irgendetwas.

Das mit dem Essen sehe ich auch nicht als Problem. Hab in anderen Foren reichlich gestöbert...Ultraschallgerät, Zahnschmelz-Zahnpasta und und und.

:-)

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Hallo Loreley,

ich stand zu Beginn meiner Behandlung auch (scheinbar) vor der gleichen Frage, da mir einer der aufgesuchten KFO auch eine Invisalign-Behandlung nahelegte. Ich habe mich auf Anraten weiterer KFO für Damon-Brackets entschieden, mit denen ich bislang auch sehr gute Erfahrungen gemacht habe!

In meinem Fall können sie zwar nicht alles alleine richten (siehe meine weiteren Postings), aber die Brackets haben zu erheblich schnelleren Erfolgen geführt als das auch mit sehr diszipliniertem Schienetragen zu erreichen wäre. Ein weiterer Vorteil der Damon-Brackets ist, dass sie wirklich recht klein und unauffällig sind (siehe die Nahaufnahme in meinem Profilbild oder später ggf. im Bilderthread) und daher gut zu putzen sind bzw. wenig bis garkeine Irritationen auslösen (dafür haben in meinem Fall eher die Gummizüge gesorgt...). Auf weitere Entfernung sieht man noch nicht einmal den Drahtbogen richtig!

Ich bin letztendlich froh, diesen Weg gewählt zu haben. Die permanente Disziplin, die Schienen rein-/rauszunehmen und sauber zu halten und max. 2h/Tag draußen zu lassen, hätte ich auf lange Sicht niemals durchhalten können!

VG Alex

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Danke euch,

jetzt habe ich diverse Meinungen, die ich in meine Entscheidungsfindung mit einbeziehen kann :) Als vorläufiges Fazit wäre wohl festzustellen, dass beide Alternativen kein "Griff ins Klo" wären, was ja an sich schon das Wichtigste ist...

Die Apparatur, die mir gezeigt wurde, entspricht der von Alex HH, nur mit komplett transparenten Brackets... ich weiß aber nicht, ob das Damon ist.

Was noch eine ziemlich große Rolle für mich spielt, mir aber jetzt erst einfällt: Wie lange ist die Wartezeit bei der festen Spange, also die Zeitspanne zwischen Behandlungsplan und Anbringen der Apparatur? Bei Invisalign werden ja im Anschluss an den Behandlungsplan nochmal spezielle Abdrücke genommen und eingeschickt, und dann dauert es drei Monate, bis es losgehen kann und Weihnachten ist sicher der KFO in Urlaub, so dass es dann wahrscheinlich Januar wäre. Dauert das bei den Brackets genauso lange oder gar noch länger? Eigentlich will ich die Sache nämlich möglichst rasch angehen, nicht zuletzt deshalb, weil ich seit einigen Wochen auch im Unterkiefer ein ständiges leichtes Druckgefühl habe... genau da, wo der verdrehte Zahn steht. Zudem bin ich wie gesagt bereits 34 und will nicht noch mehr Zeit verlieren als notwendig, darum wäre für mich auch ein Entscheidungskriterium, wie schnell so eine Behandlung wirklich losgehen kann. (Behandlungsplan wäre in knapp drei Wochen fertig.)

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Die Apparatur, die mir gezeigt wurde, entspricht der von Alex HH, nur mit komplett transparenten Brackets... ich weiß aber nicht, ob das Damon ist.

Die Damons sind komplett transparent, ohne zusätzliche Drähte/Gummiligaturen um die Brackets, Metallschließen o.ä. - einzig der Drahtbogen bleibt zwischen den Brackets sichtbar.

Wie lange ist die Wartezeit bei der festen Spange, also die Zeitspanne zwischen Behandlungsplan und Anbringen der Apparatur?

Ich hatte es damals auch sehr eilig, nachdem ich mich endlich durchgerungen hatte. Zwischen meinem ersten Vorstellungstermin bei der KFO, die ich letztendlich ausgewählt hatte, und dem zweiten Termin, bei dem bereits die Zahnspange eingesetzt wurde, lagen daher auch noch nicht einmal 14 Tage. Da ist meine KFO sehr flexibel und auf die "besonderen Bedürfnisse" erwachsener Patienten gut eingestellt (und wird dafür ja auch verdammt gut entschädigt... ;)).

Würde Dir daher empfehlen, ggf. Deinen KFO auch entsprechend um raschen Behandlungsbeginn zu bitten.

VG Alex

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Ja, bei mir wäre auch nur der Drahtbogen sichtbar...

Also zumindest was Invisalign betrifft, kann man das Ganze wohl nicht beschleunigen; hatte ihn so verstanden, dass die Abdrücke etc eben in die USA geschickt werden und die dann so lange brauchen, um ClinCheck & Aligner zu fertigen. Wegen der Brackets habe ich noch nicht gefragt, wie schnell das möglich wäre... Es nervt einfach, dass, obwohl man die Finanzierung endlich auf die Reihe bekommt, alles noch so lange dauert.

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Also bei mir ging das mit Invisalign sehr schnell...ich bin der Bremsklotz, weil ich erst in den Urlaub will ;-)

ClinCheck warnach nicht einmal 2 Wochen da, gab es per E-Mail, sehr nett :D Nach meinem OKay wären die Schienen wohl 2-3 Wochen später da gewesen, ich glaube nämlich, dass Invisalign in Amsterdam auch einen Sitz hat für die ganzen Europäer.

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Die Brackets die ich bekommen werde, heißen QuciKlear und sind von Forestadent. Das ist das gleiche wie Damon, nur aus Deutschland und günstiger. Aber auch sehr klein (vgl Bild von AlesHH würde ich sagen), komplett transparent (ich habe sogar mal gelesen, dass ich das Keramik der Farbe der Zähne anpassen soll, wie auch immer das gehen soll?!) und selbstligierend (also keine Gummis, die sich verfärben können). Die Drähte gibt es mittlerweile sogar auch in weiß, so dass es noch weniger auffallen soll, kostet aber pro Draht ca. 30 € extra.

Bin auch schon ziemlich ungeduldig geworden, dass es sich so lange hinzieht. Wenn man sich endlich entschieden hat und all seinen Mut und all sein Erspartes zusammegekrazt hat, dann will man auch, dass es sofort (!) losgeht ;-)

Habe hier auch schon oft gelesen, dass der Behandlungsbeginn mit Invisalign etwas gedauert hat, weil die Sachen in die USA geschickt werden mussten. Fand das auch ein wenig komisch.

Bei mir kann es losgehen, sobald die KK ihr OK gegeben hat. Der Behandlunsplan wird nächste Woche eingeschickt. Mal sehen, ob sich die KK dann als bremsendes Element herausstellen wird, oder ob die sich beeilen ;-)

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Hallöchen,

also ich hab im OK Incognito und im UK normale Metallbrackets.

Wenn ich es noch einmal zu tun hätte, würde ich oben Keramik (von Eckzahn zu Eckzahn) und unten Metallbrackets nehmen. Die Metallbrackets, so mein KFO halten mehr Druck aus, der doch auf dem Unterkiefer lastet. Ich finde es mit meinen fast 42 Jahren nicht schlimm Brackets zu tragen, die man sieht, aber ich kann auch die Leute verstehen, die das nicht möchten. Man wird im Alter selbstbewusster - ich zumindest.

Incognito im OK ist auch ok, aber die Kosten könnten man sich sicher sparen, wenn man im Frontzahnbereich Keramik nimmt.

Ich hoffe, du triffst dür dich die richtige Entscheidung.

Liebe Grüße

Antje

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Naja, ich nehme - falls es Brackets werden - dann lieber den Aufpreis in Kauf für komplett Keramik. Für Metall bin ich denn doch zu eitel und bei mir nimmt die Eitelkeit eher noch zu, je älter ich werde... Abbeißen tue ich sowieso seit Jahren nichts mehr, da meine Vorderzähne durch den Steilstand dann immer "aneinanderklacken" und schon ein paar Absplitterungen dadurch vorhanden sind, so dass diesbezüglich schonmal keine Belastung gegeben wäre. Lingualspangen (Incognito) stehen leider nicht zur Auswahl, das wäre in meinem Fall wirklich der Preis eines Kleinwagens... :481: Zeichnet sich bei dir denn ab, dass die Spangen den gewünschten Erfolg bringen?

LG

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danke für deine Antwort! Ja, diesen Eindruck, dass der Alltag mit den Schienen sehr... nervig ist, hatte ich beim Lesen diverser Erfahrungsberichte eben auch... Hinzu kommt, dass sie meinen Bleichschienen ähneln, und diese "reiben" gerne an den Kanten, so dass ich immer heilfroh war, die nach einer Nacht wieder rausnehmen zu können - habe gelesen, dass es bei den Invisalign-Schienen aber ähnlich sein soll mit gelegentlich scharfen Kanten.

Hi,

bei mir hat sich noch keine Schiene spürbar bemerkbar gemacht. Entweder sind die gut ausgemessen oder ich bin unempfindlich, auf alle Fälle merke ich rein gar nichts. Lediglich beim Einsetzen der neuen Schiene drückt es für 10 Minuten. :-)

Mit der Pflege ist so ein Ding: Man gewöhnt sich schnell dran. Man braucht halt eine Zahnbürste, die man immer dabei hat. Ansonsten sehe ich das Einsetzen inzwischen auch etwas lockerer, die Schiene bleibt auch mal abends länger draußen, außer an den ersten beiden Tagen. Ich persönlich würde jedem, bei dem sie funktioniert, zur Schiene raten. Die (zumindest bei mir) völlige Unsichtbarkeit ist es wert. :-D

Viele Grüße,

Sepple

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Hallo zusammen

Also ich kann auch noch etwas zum Thema Invisalign beisteuern. Trage die Schienen inzwischen seit sieben Monaten und bin absolut begeistert. Zum einen sieht man sie wirklich kaum. Ich wurde auch erst einmal darauf angesprochen. Jetzt werde ich hauptsächlich wegen der sichtlichen Veränderung der Zahnstellung angesprochen. Die Schienen selbst sind nicht das Thema.

Zum anderen ist das Tragen der Schienen wirklich sehr angenehm. Sie stören überhaupt nicht. Anfangs hatte ich etwas Probleme beim Sprechen (leichtes lispeln), das hat sich aber schnell gelegt. Vorallem habe ich auch keine Entzündungen oder Unverträglichkeiten wegen der Schienen. Was vielleicht etwas nervt ist das Herausnehmen, bevor man etwas Essen oder Trinken (ausser Wasser) kann. Und das anschliessende Zähneputzen. Aber auch daran gewöhnt man sich. Der Vorteil ist, dass die Zähne sehr gut gepflegt werden. Die klappbare Zahnbürste ist mein ständiger Begleiter. ;-)

Schlussendlich ausschlaggebend für die Entscheidung Invisalign war die Optik. Da ich bis vor ein paar Monaten in der Kundenberatung tätig war, wollte ich nicht immer wegen sichtbarer Brackets angesprochen oder angestarrt werden. Habe die Entscheidung bis jetzt noch nie bereut.

Was man bei den Schienen aber haben muss, ist Durchhaltevermögen und Selbstmotivation. Ich trage die Schienen i.d.R. mindestens 22 Stunden. Und manchmal will man einfach nicht direkt nach dem Essen aufstehen und die Zähne putzen. Bis jetzt war das aber bei mir selten ein Problem. Ich trage die Schienen gerne, vorallem auch weil man die Erfolge auch sehr schnell sieht!

Viele Grüsse

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