Schneebär

Bimax am 14.09.2012 in der Uniklinik Köln

38 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen!

Bei mir ist es nun auch bald soweit: Morgen geht es ins Krankenhaus und übermorgen wird meine Bimax sein.

Ich komme in die Uniklinik Köln, der Unterkiefer wird 6mm nach vorne geholt und der Oberkiefer 2mm nach vorne und hinten hoch. Kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, wie das hinterher wohl aussieht.

Ich hab in den letzten Wochen super viel hier gelesen und mir Erfahrungsberichte angesehen. Ich denke ich weiß gut bescheid, was auf mich zukommt, das hat wirklich geholfen. Bis heute war ich auch noch nicht so richtig nervös. Seit ich aber eben den Koffer gepackt habe, fängt es jetzt langsam an.

Ich hoffe es geht alles gut! Werde dann berichten wie es gelaufen ist.

Liebe Grüße!

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Ging leider noch nicht los. Hat sich alles etwas verschoben, jetzt muss ich warten. Aber dauert nicht mehr lange denke ich. Gleich kommt schon meine LMAA-Tablette. Puh, hoffentlich wird alles gut!

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So meine Lieben, ich nutze mal eine schlaflose Krankenhausnacht um hier etwas zu berichten. Ich werde das dann nach und nach vervollständigen. Ich habe ziemliche Langeweile und schreibe deshalb sicher viel, nur zur Vorwarnung ;)

Donnerstag (Check-In)

Am Donnerstag-Morgen sollte ich um 10 Uhr in der Uniklinik Köln einchecken. Das ist ein ziemlich riesiger Laden und ich bin mir erstmal total verloren vorgekommen. Da war ich schon sehr froh, dass meine Eltern mich begleitet haben. Also als erstes gings zur Info ein Wartenümmerchen ziehen dann zur Anmeldung. Das ging alles ziemlich flott. Dann schicken die mich rauf auf Etage 13, die Kieferstation, kaum oben angekommen schickent die mich wieder runter meine Akte holen. Dafür also wieder runter ins Case-Management und ne ganze Weile warten. Dann wieder hoch die Akte abgeben, mein Zimmer war noch nicht fertig, deshalb konnte ich das Gepäck erstmal abstellen. Dann sollte ich zum Anästhesie-Gespräch, dafür wieder druchs ganze Gebäude. Wieder ziemlich lange warten und Fragebogen ausfüllen (sollte nicht der letzte sein an dem Tag) und dann gings rein. Er begrüßte mich mit den Worten: Bimax...aha...ja das hat ne Freundin von mir auch gemacht....unschöne Sache....DANKE, das wollte ich hören! Naja dann die üblichen Risiken und dass es Probleme geben könnte, weil mein Unterkiefer sehr weit hinten ist und deshalb nicht viel Platz für den Beatmungsschlauch sein könnte. So war es dann auch....

Dann ging es wieder zum Case-Management, da sollte ich die Unterlagen fürs Röntgen holen. Röntgen ist natürlich in einem anderen Gebäude, also musste ich da erstmal hinlaufen. Die nette Damen beim Röntgen schickte mich dann aber wieder weg, weil die Röntgenanweisung nicht von einem Arzt unterschrieben war sondern nur von der guten Frau aus dem Case-Management. Also den ganzen Weg wieder zurück, wieder zum CM, stundenlange Telefonate und Kompetenzgerangel zwischen denen, dann durfte ich mit dreifach rot unterstrichener Unterschrift des Oberarztes wieder zurücklaufen. Diesmal hab ich mein Foto sogar bekommen, hat 2 Minuten gedauert. Dafür so ein Theater. Naja, ich war über alles froh, was mich beschäftigte. Wieder zum CM, diesmal gings dann zum 3D-Foto. Das hat länger gedauert, dafür hab ich eine Kopie für zu Hause mitbekommen. Waren alle wirklich sehr nett da! Dann durfte ich auch endlich mein Zimmer beziehen. Doppelzimmer aber erstmal ohne Nachbarn - und den hab ich auch bis jetzt nicht. Hab also ein riesiges Zimmer für mich alleine - perfekt! Dann noch schnell essen gewesen mit meinen Eltern und dann wurden sie auch von meinem Freund abgelöst der mich den Rest des Tages bespaßen durfte. Da ich nix mehr zu tun hatte war ich glaub ich ziemlich nervig weil super nervös. Irgendwann kam dann auch noch der Arzt zum Aufklärungsgespräch vorbei. da hab ich aber nicht viel erfahren was ich nicht auch schon von hier wusste.

Hab dann jedem Arzt und jeder Schwester nochmal versichert WIE nervös ich bin und hab dann abends was schönes zum schlafen bekommen, so dass ich wirklich durchgeschlafen hab was ich nie gedacht hätte.

Freitag (Op-Tag)

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Freitag (Op-Tag)

Pünktlich um halb sieben wurde ich geweckt, weil es um halb 8 losgehen sollte. Ich hab dann noch schnell geduscht und ein letztes Mal ordentlich die Zähne geputzt und dann gewartet. Um halb 8 kam dann endlich einen Schwester, dass es doch erst um 9 losgeht. Suuuper. Aber ich hab schonmal meine LMAA-Tablette bekommen und die war wirklich richtig gut. Ich dachte die ganze Zeit dass ich noch voll da bin aber ich war einfach ruhig. Vorher hatte ich die ganze Zeit Angst vor dem Moment, wenn ich in den Op geschoben werde, dass ich die ganzen Geräte sehen muss. Aber die Tablette hat so reingehauen, dass ich noch weiß, dass ich mitsamt Bett in den Aufzug geschoben wurde, und dann war alles weg. Ich erinnere mich zwar dunkel an Menschen in grünen Anzügen, aber ich könnte jetzt nicht mehr sagen wie der Raum aussah oder wer da war. Auch vom Umstieg auf die Liege oder die Narkoseeinleitung hab ich keinerlei Erinnerung. Das war schonmal gut!

Samstag bis Montag

Tja von den nächsten Tagen kann ich nicht viel berichten. Es kam wieder Anästhesis schon angekündigt hatte: Es gab arge Probleme mit meiner Beatmung und erst mit einem Kindertubus hat es dann geklappt. Trotzdem wurde ich erst Sonntags Abends aus der Narkose geholt. Ich erinnere mich nur ganz dunkel, dass ich da wach war. Auch dass meine Schwester und meinen Eltern da waren ist völlig an mir vorbei gegangen. Ich weiß nur, dass mein Freund da war und ich ziemlich schnell genervt war wenn er nicht verstanden hat, was ich ihm auf einen Block gekritzelt hab. Im Nachhinein muss ich zugeben: Es war völlig unleserlich ;) Wie gesagt, viel Erinnerung hab ich an die Zeit nicht, nur dass mir alles irgendwie völlig unrealistisch vorkam und ich das Gefühl hatte, dass es mir doch eigentlich ganz gut geht. Ich hatte da auch noch keine Ahnung dass ich fast 2 Tage geschlafen hab.

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Nachts änderte sich das Gefühl dann, als ich langsam begann zu registrieren was ich da alles angeschlossen hab. Ich hatte einen Blasen-Kather, drei Zugänge im Arm, Magensonde und Beatmungsschlauch in der Nase, zwei Drainagen im Mund. In der Nacht fing dann alles an zu zwicken und ich war relativ schlecht gelaunt. Zum Glück war ich alleine auf meinem Intensiv-Zimmer. Aber an Schlaf war nicht zu denken, da war es einfach unglaublich laut, ständig kam jemand rein, fummelte an mir rum, irgendwas piepste oder einer schrie. War dann froh als die Nacht zu ende war. Ich musste mich dann morgens direkt aufsetzen um gewaschen zu werden. Ich hätte nie gedacht, dass das sooo anstrengend sein kann! Danach war ich echt fix und fertig. Mein Gesicht war total dick und gesannt und irgendwie fühlte sich alles komisch an. Kurz vor Mittag gings dann auf Normalstation. Da erfuhr ich dann auch endlich mal, dass die Op gut verlaufen war bis auf die Beatmungs-Sache, ich habe nichtmal mein Eigenblut gebraucht.

Aber mir war an dem Tag dann einfach alles zu viel, meine Eltern, meine Schwester und mein Freund waren da und ständig hat jemand an mir rumgezupft. Ich war glaub ich ziemlich genervt. Viel gibts von den Tagen aber nicht zu berichten, weil ich einfach nur rumlag und meine Medis bekommen hab.

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Hallo Schneebär!

Scheinst ja wirklich Zeit zu haben :-)

Sehr ausführlicher, unterhaltsamer und interessanter Erfahrungsbericht!!! Zum Glück hat letztendlich doch noch alles geklappt. Wie geht es dir mittlerweile? Arg geschwollen???

Gute Besserung und lass dir doch was geben zum Schlafen... :-)

Grüße Würzl

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Dienstag (4. Post-Op-Tag)

Ich bin schon wieder viel fitter und laufe sogar ein paar Meter über den Flur. Dazu musste man mich zwar zwingen, aber irgendwann ging es dann auch. Trotzdem fühlte ich mich noch sehr schlecht, weil einfach alles anstregend war. Schmerzen hatte ich eigentlich zu keiner Zeit. Heute sollten auch endlich die Sonde und die Drainagen raus. Davor hatte ich ja etwas Angst, weil ich da im Forum einiges drüber gelesen hab. Aber ich muss sagen: Es war erträglich! Die Drainagen waren eigentlich gar kein Problem, obwohl das bedrohlich aussah, weil die Ärztin mit nem Skalpell anrückete um erstmal Fäden aufzuschneiden. Es hat aber wirklich nur zweimal kurz gezwackt und dann wars das schon. Die Magensonde war da schon schlimmer weil total eklig. Ich sollte tief Luft holen und dann hat sie einfach gezogen. Unglaublich lang das Ding! Und am Ende hing noch geronnenes Blut, das ich dann alles im Hals hatte. Da hab ich auch angefangen zu würden, aber der Pfleger hat mich zum Glück schnell beruhigt, weil ich mich ja nicht übergeben durfte. Aber alles in allem war es nur ein kurzer Moment.

Danach war ich wieder ziemlich geschafft und hab mich ins Bett gelegt und vor mich hin gedöst. Es wurden dann nur immer die Infusionen ausgetauscht aber mehr passierte nicht mehr. Allerdings hab ich auch so schon Rückenprobleme und jetzt nach so viel rumliegen halte ich es kaum noch aus im Bett. Es tut echt weh. Dafür hab ich mir Massagen erjammert ;)

Mittlerweile gehe ich auch schon große Runden durchs Haus und verbringe viel Zeit im Kiosk mir die ganzen leckeren Sachen anzusehen, die ich nicht essen kann. Das ich echt hart, hätte ich nicht gedacht. Würde den Leuten am liebsten ihr Brot aus der Hand reißen und reinbeißen! Nervig ist, dass das mit dem sprechen überhaupt nicht klappt. Kein Mensch versteht mich und ich hab bald den ersten Block voll. Auch krieg ich den Mund einfach nicht zu, weil ich noch kein Gefühl in der Lippe hab. Deshalb sitze ich die ganze Zeit mit nem Handtuch unterm Kinn rum und spiele sabberndes riesen-Meerschweinchen. Das nervt echt langsam! Verbrauche jeden Tag so ca. 10 Handtücher und eine komplette Kleenex-Box. Das Essen klappt auch eher schlecht als recht. Eigentlich kann ich nur komplett flüssige Nahrung zu mir nehmen, also trinken ;) Halte mich mit Tee und Apfelsaft über Wasser. Die Suppen hier sind echt eklig und diese hochkalorischen Dinger schleimen sehr, so das ich danach immer am Husten bin, was mit Splint und verschnürtem Mund echt alles andere als angenehm ist. Habt ihr da vllt einen Tipp? Ich hoffe ich kann bald wieder Brot oder Nudeln essen. Wie lange hat das bei euch gedauert?

Tja ich glaub das war alles. Wenn ich was vergessen habe werde ich es nachtragen und auch weiter berichten. Es wartet eine weitere schlaflose Nacht! Ich hab hier noch keine Nacht durchgeschlafen, die letzten 3 Tage bin ich quasi schlaf-frei. Aber im sabbernden Zustand zu schlafen ist echt nicht schön. Und das gehustet dauern nervt auch, dann springe ich immer sofort auf damit bloß nix passiert. Kennt ihr das?

Freue mich von euch zu hören, liebe Grüße!

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Schön, dass es nicht ganz langweilig ist zu lesen. Ohne Witze hätte ich die Zeit hier nicht überstanden!

Mittlerweile gehts wie gesagt jeden Tag besser, geschwollen war ich gar nicht so schimm und auch nicht blau oder sonst wie angelaufen. Der Arzte meinte, dass die Schwellung nach dem Zähne ziehen ein guter Indikator für die Schwellung nach der Op ist. er hatte Recht, nach keinem der 8 gezogenen Zähne war ich geschwollen ;)

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Nachtrag / Fazit

Ich merke, dass ich einiges vergessen habe, weil ich einfach drauf los geschrieben habe ;) Deshalb noch ein paar Nachträge:

Meine Op hat ca 6 Stunden gedauert und ich musste nach der Op zu keiner Zeit kühlen, was ich ziemlich komisch fand, weil das hier ja fast alle so berichtet haben. Aber ich dachte die wissen schon was sie machen, da sie solche ops ja oft machen. Hat auch letztendlich gut ohne Kühlung geklappt, die Schwelllung war nie besonders schlimm und ist bis jetzt schon sehr gut zurück gegangen. Ich hatte schon am 3. Post-Op-Tag wieder Gefühl im ganzen Gesicht, den Nerven ist also nichts passiert. Seitdem wird es immer deutlicher, Jede Gesichtsberührung fühlt sich komisch an, auch an der Nase. Irgendwie fühlt sich das alles instabil an. Hoffentlich verrutscht da nix.

Ein kleines Zwischenfazit: Die Op ist noch nicht mal eine Woche her, deshalb ist es sicher noch nicht aussagekräftig. Aber im Moment würde ich das ganze mit dem Wissen der letzten Tage nicht nochmal machen. Es waren echt schlimme Tage dabei, an denen ich mich total schlecht gefühlt habe und inzwischen mache ich mir echt Sorgen wegen dem Essen, weil das einfach nicht klappen will. Schlafen kann ich auch keine Nacht. Das zehrt schon an den Nerven. Außerdem meine ich, dass sich an meinem kleinen Kinn nicht wirklich viel verändert hat. Klar ist das noch alles angeschwollen und ich muss erst noch warten, aber ein bisschen kann man ja schon erahnen. Ich hoffe dass man etwas Effekt sehen wird. Meine Eltern behaupten zwar, dass es gut aussieht, aber ich glaube das sagen sie nur, damit ich nicht völlig die Lust verliere. Vielleicht ändert sich das noch!

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Auch von mir, Glückwunsch zur überstandenen OP.

An einigen Stellen deines Berichts musste ich echt lachen. Zum Kiosk gehen und sich die Sachen ansehen, die man essen könnte... ;-D

Bin überrascht, dass man jemanden nach einer Kieferoperation solange narkotisieren kann.

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Hehe, danke ;) Was soll man sonst in einem Krankenhaus auch machen?! Ist schon echt langweilig.

Ich weiß auch nicht so ganz, ob das mit der langen Narkose Absicht war oder ob ich einfach nicht aufgewacht bin...

Inzwischen fühl ich mich wieder recht fit und eben wurde gesagt, dass ich morgen nach Hause darf :) Eeeeeeeeeeeendlich!

Die Schwellungen gehen mittlerweile nur noch langsam zurück aber sonst ist alles ok. Nur das Essen macht mir Sorgen, das klappt so gar nicht. Und ich hab schon 5 Kilo abgenommen, obwohl ich eh schon sehr leicht bin.

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Fast 2 Wochen Post Op

Seit Freitag bin ich nun zu Hause, seitdem ging es steil bergauf. Im Krankenhaus war das große Problem, dass mir nichts geschmeckt hat und ich deshalb sehr viel abgenommen habe. Hier zu Hause werde ich nun von meiner Mama bekocht und wurde so wieder etwas aufgepeppelt. War inzwischen schon zweimal bei der Nachkontrolle, sowohl beim KFC als auch beim KFO und alle sind sehr zufrieden.

Seit Montag ist die Verdrahtung raus und durch Gummis ersetzt worden. Das hat nicht wirklich viel geändert, sprechen und essen ging wegen dem blöden Splint nicht wirklich gut.

Seit eben ist der Splint nun endlich raus. Sprechen geht schon viel besser, wenn auch weiterhin mit geschlossenem Mund. Aber man versteht mich! Essen klappt jetzt sicher auch besser, weil ich einfach größere Lücken habe, um das Zeug durchzuziehen.

Weiterhin muss ich ziemlich stramme Gummis tragen, mit denen der Kiefer in die richtige Position gezogen werden soll. Ist noch ein komisches Gefühl, da die Zähne nicht wirklich aufeinander passen. Aber das kommt jetzt wohl alles mit der Zeit.

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an die Gummis gewöhnt man sich schnell. ich hab auch welche drinnen und ich merke sie nicht mehr ;)

Das mit dem Krankenhaus Essen kann ich ein bisschen nachvollziehen aber ich hab in den ersten 2 wochen nichts geschmeckt deshalb ging es bei mir gott sei dank und ich konnte die suppen dort essen.

Weiterhin alles gute ! :)

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Hey Mone!

Kannst du mit den Gummis ganz normal reden, also auch den Mund normal öffnen beim sprechen? Das ginge bei mir glaube ich schon, aber ich trau mich irgendwie nicht. Hab angst, dass dann was verrutscht oder sonst wie kaputt geht. Solange der Mund zu ist hat man ja doch etwas mehr halt.

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Ja reden ist kein Problem kann sie auch zum Essen drinnen lassen (falls ich unterwegs bin und keine andere Möglichkeit habe).

Am Anfang ist es ungewohnt und ich musste mich zwingen den Mund zu öffnen beim reden aber mittlerweile mach ich das wieder von alleine.

Ich hatte aber auch nur Gummis und nie einen Splint bzw. war nie verdrahtet deswegen kannte ich es nicht anders aber warte ein paar Tage ab dann fühlst du dich automatisch sicher und du merkst die Gummis nicht mehr.

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Hallo Schneebär,

alles gute zur überstandenen Op. Ich war auch am 14.9 dran gewesen, aber nicht in Köln sondern in BH. Bin also auf dem gleichen Stand wie Du. Bericht folgt noch :) Ich konnte auch nicht schlafen da meine Muskeln nachts so stark ziehen. Habe Tetrazepan bekommen, dass ist echt super. Damit kann ich endlich mal fast durchschlafen.

Mein Mund geht im Gegensatz zu Deinem nicht auf. Dazu kommt, dass ich eine Lingualspange habe und das Drahtende meiner Spange in die Zunge sticht und die Zunge schon ganz entzündet ist. Der Physio hat mit "Gewalt" dem Mund aufgemacht, dass war ein Spaß" und jetzt geht er 1,5 cm auf, leider nicht genug um das Bogenende zu kürzen.

Ich war bzw. bin auch immer noch am rumsabbern und merke es gar nicht. Die Schwellung ist allerdings super. KFO war super zufrieden während der KC zu mir meinte ich sehe aus wie 3 Tage nach OP. Habe 3 Tage non stop gekühlt mit der Kühlmaske. Dr. K. meinte ich soll kühlen was das Zeug hält und das hat sich ausgezahlt gemacht. War weniger geschwollen als nach den WHZ.

Ich konnte nach der OP auch nicht reden und habe auf einem Block rumgekritzelt und mich geärgert, dass meine Eltern und mein Freund es kaum lesen konnten *g*.

Viele Grüße und gute Besserung

Carina

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Hey Cloe85!

Dann dir auch herzlichen Glückwunsch zur überstandenen Op! Da haben wir ja schon einen ganz großen Schritt hinter uns! Bin echt froh, dass das Gröbste jetzt vorbei ist und mag noch gar nicht an die ME denken!

Das mit dem pieksenden Drahtende ist ja echt blöd. Ich hoffe, dass du den Mund bald weit genug auf bekommst, damit das entfernt werden kann. Man hat ja schließlich auch so schon genug Scherereien mit der ganzen Sache, auch ohne sowas lästiges!

Mit der Physio hast du mir ja jetzt schon ein bisschen Angst gemacht! Wie mit Gewalt geöffnet??? Bei mir gehts am Freitag mit Physio los. Hatte eigentlich gehofft, dass das ganz angenehm wird, schön mit Massage und so :D Da klingt deine Erzählung aber nicht gut.

Ich war eben nochmal bei der letzten Kontrolle beim KFC, der war sehr zufrieden. Allerdings bin ich mit dem Ergebnis noch nicht ganz zufrieden, so dass wir jetzt beschlossen haben, dass mit der ME auch direkt noch eine Genioplastik gemacht wird. Auf die 3. Op zur Entfernung der Platten am Kinn bin ich zwar nicht besonders scharf, aber ich glaub ohne Genioplastik wäre ich ewig unzufrieden und das wäre doch schade nach dem ganzen Durchgemachten nach der Bimax!

Aber auch eine gute Nachricht: Ab heute darf ich Püriertes essen! Ich freu mich schon wie wahnsinnig auf den Kartoffelbrei, den ich gleich essen werde :D Wie klappt es bei dir mittlerweile mit dem Essen, Cloe85?

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Hi Schneebär,

Dankeschön :) Ich habe die ME auch erstmal verdrängt. Bin erstmal froh, die Bimax hinter mir zu haben.

Mit der Phyio kann ich Dich beruhigen, dass wird nicht auf die zukommen. Normalweweise bekommt man erst ab der 3. Woche Physio und macht lockere Übungen. Bei mir war das ein Ausnahmefall weil meine Muskeln so verkrampft waren. Bei mir wird es dann hoffentlich auch lockerer. Soweit ich weiss werden ich aber keine Massage machen. Muss irgendwelche Muskelentspannungsübungen machen. Hätte viel lieber wieder Lymphdrainage. Einfach nur rumliegen und massieren lasssen, aber daraus wird wohl nichts :(

Wenn Du nicht zufrieden bist würde ich die Kinnplastik auch machen. Jetzt bist Du schonmal dabei und wenn man schon die ganzen Anstrengungen auf sich nimmt solls ja auch gut werden. Ich bin auch am überlegen ob man den Nasensteg nicht bei der ME ggf. etwas kürzen sollte. Aber erstmal abwarten wie es aussieht wenn es abgeschwollen ist.

Ich hatte im KKH schon püriertes Essen. Es gab Spinat, Kartoffelbrei (den ich kaum runterbrachte und überall in meinem Mund klebte) und meine Mutter hat mir schon das Mittagsessen püriert. Torte habe ich mir auch schon reingezwängt ;) Die Bedienung im Café meinte dann zu mir "Na da war wohl jemand bei Zahnarzt" weil mein ganzer Mund verschmiert war und auf dem Teller eine riesen Sauerei war. Das war auch das einzigste mal dass ich in der Öffentlichkeit gegessen haben *g*.

Ansonsten klappt das Essen Dank Physio einigermaßen gut. Dadurch dass man jedesmal die Gummies aushängen muss und danach Zähneputzen, Munddusche etc. machen muss esse ich nur 3-4 mal am Tag etwas und dann "viel". Ich weiss noch nicht wie ich es machen soll wenn ich nächste wieder an die Uni muss und 4 Tage hintereinander von 8-19 Uhr Seminar habe. Das ist ohne Op schon immer total anstrengend, ich weiss gar nicht ob ich das schon schaffe.

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