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arronax

Elastische Bögen als Übergang zum Retainer nötig?

Ich habe vor ca. einem Jahr eine OP zur Vorverlagerung meines UK gehabt. Leider hat sich bereits in den ersten beiden Monaten ein Rezidiv eingestellt. Daraufhin wurde auf eine 6monatige Behandlung mit starken Gummizügen und Logopädie gesetz. Zum Glück hat die Behandlung tatsächlich Wirkung gezeigt und die Muskeln haben sich an die neue Position des UK's gewöhnt.

Jetzt allerdings nach weiteren 3 Monaten schrittweiser Entwöhnung von den Gummis zweifle ich an dem weiteren Vorgehen meiner Ärztin. Da der obere Zahnbogen noch überkorrigiert war durch Zahnspange, hat sich keine richtige Verzahnung mit den Zähnen im UK einstellen können. Deswegen wurden Teile des oberen Bogens abgeschnitten, wodurch nur noch die 1er, 2er und 3er fest eingebunden sein sollten, während sich die anderen Zähne im OK in kompletter Freiheit verzahnen sollten. Leider war der obere verkürzte Bogen dann nicht mehr richtig fest und hatte trotz Legierungen um die 5mm von links nach rechts Spielraum zum Verrutschen.

Innerhalb der nächsten Monate haben sich der 1er und 2er im OK auf einer Seite langsam verschoben und ihre alte Fehlstellung angestrebt. Obwohl ich meine Ärztin mehrmals darauf hinwies hat sie nichts unternommen und meinte nur, sie könne das mit bloßem Auge nicht sehen, das wäre halb so wild.

Jetzt hat sich zwar die Okklusion an den Seiten wesentlich verbessert und damit das Risiko eines Rezidivs verringert, die Front ist aber nicht mehr richtig gerade. Der 1er und 2er haben sich zwar nicht in die ursprüngliche Schieflage begeben aber trotzdem sieht man, dass sie nicht mehr richtig in Position stehen. Der Gesamteindruck der Front ist nicht mehr regelmäßig.

Jetzt hat meine KfO superelastische Bögen im UK und OK eingezogen. Sie begründet die Notwendigkeit dieser Bögen folgendermaßen:

Zum einen würde sie gerne so schnell wie möglich die Brackets entfernen und Retainer kleben. Die elastischen Bögen sollen die Zähne an die Freiheit gewöhnen, da die Bögen wohl sanfter wären als die vorherigen. Zum anderen hofft sie darauf, dass sich dadurch die Front wieder etwas mehr begradigt.

Mir erscheint das seltsam. Jetzt, da die Okklusion dadurch entstanden ist, dass sich die Zähne im OK frei bewegen konnten und Kontakt gefunden haben, bindet sie wieder einen Bogen ein. Die Brackets sind immer noch in der alten Position geklebt. Als ich sie darauf ansprach, ob das nicht die Okklusion wieder aufheben würde, meinte sie, der Bogen wäre so elastisch, dass er die Zähne nur in der Position halten würde, in der sie sich jetzt befänden. Auf meine Frage, ob und wie sie die Front korrigieren würde, meinte sie, sie hofft, dass das durch den Bogen passieren würde.

D.h. also, die Backenzähne sollen durch den Bogen nicht beeinflusst werden, die Frontzähne aber schon?

Auch die Erklärung, dass ich die flexiblen Bögen bräuchte, um einen sanften Übergang zur Freiheit der Zähne zu gewährleisten, erscheint mir mehr als fragwürdig, zumindest im OK, wenn doch die Frontzähne 2-3 Monate nur mit einem verrutschenden Bogen gehalten wurden und alle anderen bereits gar nicht mehr eingebunden waren.

Ist diese Behandlung sinvoll? Gehört es zum Standardvorgehen, dass vor der Entfernung der Brackets und dem Kleben des Retainers ein elastischer Bogen als Übergang eingesetzt wird? Oder deutet alles darauf hin, dass sie die Behandlung herauszögert und verteuert?

Vielen Dank für Ihren Rat im Vorraus!

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für mich klinkt das alles seltsmm, ich kenn das von freunden die zum schluss extra harte bögen beckommen also stalbögen, damit sich die zahnwurzeln festigen

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also ich kenn das von ner anderen freundin. sie musste auch erstmal dünnere bögen tragen, damit sich die zähne langsam entwöhnen können. aber alles andere hört sich schon ein bisschen seltsam an. naja, viel erfolg. wenigstens ist dein rezidiv behandelt, das ist doch super!

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