Tobey

OK VV am 29.08.2012 bei Dr. Frey in der SeegartenKlinik in Heidelberg

Meine Kieferoperation in der Heidelberger SeegartenKlinik durch Dr. Frey

 

Die Kieferorthopädische Behandlung begann bei mir im Oktober 2010 mit den ersten Beratungen durch Kieferorthopäden bzw. Kieferchirurgen in Erfurt. Am Anfang hatte ich geplant, sämtliche Behandlungen - auch die OP - in meiner Heimatstadt Erfurt durchführen zu lassen.

Nachdem ich mich für eine orthopädische-chirurgische Behandlung (OK vor und UK leicht zurück mit leichter Eindrehung) entschieden habe, wurde ein Antrag auf Übernahme der Behandlung durch meine Kieferorthopädin bei meiner Krankenkasse gestellt. Die Bestätigung dass die Behandlung übernommen wird ging bereits 10 Tage später ein.

 

Aber bevor die festen Zahnspangen gesetzt werden konnten, mussten die beiden oberen Weisheitszähne operativ entfernt werden, da diese verdreht im Kiefer lagen und gegen die beiden Backzähne (17. und 27.) drückten. Nachdem die beiden Zähne entfernt wurden und alles verheilt war, bekam ich im Januar 2011 meine Zahnspange. Jetzt folgten neben vielen, vielen Terminen beim KFO auch noch zwei beim KFC im Erfurter Helios Klinikum (im Abstand von 6 Monaten). Nach dem letzten Termin im Klinikum, entschied ich mich (Bauchgefühl), mich auch noch bei zwei anderen Kieferchirurgen vorzustellen.

 

Also machte ich je einen Termin bei Dr. Frey in der Heidelberger SeegartenKlinik und einen Termin bei Dr. Kater in Bad Homburg aus. Nach dem ich mich bei beiden vorgestellt hatte, musste ich mich entscheiden in welche Hände ich mich begebe. Nach kurzem überlegen schied eine OP in Erfurt für mich aus, obwohl es von der Entfernung her optimal gewesen wäre (nur rund 500 m von meiner Wohnung entfernt, ich kann quasi hinspucken ;) ), aber die OP-Methode dort sagte mir nicht zu.

Also blieb jetzt nur noch Heidelberg oder Bad Homburg. Hier habe ich genauer abgewogen, da sich die OP-Methoden nur minimal voneinander unterscheiden (beide mit vorheriger Modell-OP, Blutkonserven und Blasenkatheter werden nicht benötig, OP-Zeit ca. 3-4 Std., usw.), blieben halt nur die Punkte welchen Eindruck die Ärzte auf mich hinterlassen haben und die Kosten die ich selber tragen muss.

Der letzte Punkt sprach eindeutig für eine OP in der SeegartenKlinik. Die Klinik selber ist sehr klein, hat nur 4 Zimmer (drei Einzel- und ein Doppel-Bett-Zimmer). Da die Klinik Dr. Frey gehört, fallen hier schon mal die Kosten für den Belegarzt weg, darüber hinaus fallen keine Kosten für die Modell-OP an – wodurch ich rund 2000 Euro gegenüber Bad Homburg spare. Neben dem „Bauchgefühl“ für den Arzt Dr. Frey, war der Kostenvorteil auch mit der ausschlaggebende Punkt, mich für die SeegartenKlinik und eine OP durch Dr. Frey zu entscheiden.

 

Aber da es eine reine Privatklinik ist, lag es jetzt an meiner Krankenkasse. Also habe ich Antrag auf eine Einzelfallentscheidung, für das Kostenerstattungsverfahren nach §13 SGB V gestellt. Aber leider hatte ich da die Rechnung ohne den Wirt „AOK“ gemacht, die es trotz Widerspruch abgelehnt hat! Da ich aber wusste, dass es zwei gesetzliche KK gibt, die hier etwas liberaler entscheiden, blieb also nur noch der Kassenwechsel. Nachdem der Wechsel zur neuen Kasse [diese übernimmt die Kosten seit ca. 2015 auch nicht mehr] über die Bühne gegangen ist, habe ich wieder einen Antrag gestellt. Dann ging alles seeeehr schnell und unkompliziert, binnen weniger Tage kam das schriftliche OK und die OP-Vorbereitungen konnten beginnen (leider hat es mich durch den Wechsel rund 2 Monade gekostet). Der OP-Termin wurde auf dem 29.08.2012, um 8:00 Uhr festgelegt. Jetzt hieß es gesundbleiben und die letzten Tage bis zum „D-Day“ warten, warten, warten…

Da ich erst am Tag der OP anreisen brauchte - ich aber mit Zug rund 3,5 Stunden brauche um von Erfurt nach Heidelberg zukommen - hatte ich mir in der Nähe ein Hotelzimmer reserviert.

 

Zwei Wochen vor der OP noch mal Abdrücke für die Splinte und letzte Fragen abgeklärt. Die 3D-Aufnahmen wurden schon einige Wochen vorher gemacht.

 

28.08.2012 (ein Tag vor der OP):

Um 8:25 Uhr fuhr mein Zug Richtung Heidelberg, mit Umsteigen in Frankfurt und Mannheim.

Kurz vor 12 in HD angekommen, bin ich noch mal richtig gut essen gegangen (Pasta in einer Steinpilz-Rahmsoße und zum Nachtisch ein großer gemischter Eisbescher). Nach dem Essen zum Hotel und das Zimmer bezogen. Gegen 15:00 Uhr zum letzten obligatorischen Termin in der Praxis von Dr. Frey, wo ich diesmal auch den Anästhesisten Dr. Kunde kennenlernte. Splint Anprobe durch den KFC und letzte Untersuchungen durch den Narkosearzt. Blutbild wurde bereits von meinem Hausarzt genommen (alles i. O.). Jetzt hatte ich noch einige Stunden für mich. Also bin ich etwas durch die Altstadt, gegen Abend noch ein großes Fischbrötchen gegessen und zum Hotel. Meine Nervosität hielt sich noch in Grenzen. Da ich noch nicht schlafen wollte habe ich meinen „Klapprechner“ hochgefahren und bin ins Internet und habe mir via Liveradio das Fußballspiel Aachen gegen Erfurt angehört (Endstand 1:1). Danach nochmal Duschen und die LMAA-Pille eingeworfen, die auch schnell wirkte.

 

Mittwoch, 29.08.2012 (Tag der OP):

Gegen 4:00 Uhr war die Nacht zu Ende, die letzten1,5-2 Std. habe ich mich nur von einer Seite zur anderen gewälzt, irgendwann hat’s mir gereicht und bin aufgestanden, hab mich frischgemacht und noch mal kurz ins Internet zur Ablenkung. Kurz vor sieben machte ich mich dann gegen 7 Uhr auf zur Praxis (ca. 250 m). Von der Praxis wurde ich dann zu meinem Zimmer gebracht, wo ich mein Zeug ausgepackt habe. Kurz darauf wurde ich auch schon zum OP-Bereich abgeholt, ich hatte aber noch meine Straßenkleidung an (die OP-Kleidung habe ich dann in einem OP-Vorraum angezogen).

Nun wurde es ernst, der Anästhesist begleitete mich in den OP-Saal.

Das erste was ich sah, war eine komplett hellblau leuchtende Wand. Auf dem OP-Tisch wurde mir ein Zugang gelegt und schon war ich weg. Das nächste war nur noch, dass mein Name laut gerufen wurde und ich mich sehr schwach fühlte und mächtig fror. Dr. Frey meinte dass die Operation gut verlaufen ist, ich dabei aber sehr viel Blut verloren habe (~1,6 l – also fast das Dreifache was sonst üblich ist). Sobald ich wieder fit bin, muss das genauer abgeklärt werden, um auszuschließen das nicht mehr dahintersteckt (schonallein bei größeren Verletzungen oder evtl. bei anderen OPs).

Bei der Operation die 3,5 Stunden dauerte, wurde der OK um 7 mm nach vorn verlagert und der UK leicht zurück mit einer leichten Eindrehung.

Eigentlich war meine Entlassung drei Tage nach der OP vorgesehen, aber durch den hohen Blutverlust musste ich noch zwei Tage länger in der Klinik bleiben. In diesen fünf Tagen, bekam ich dreimal am Tag eine Infusion (600 ml Kochsalz-Lösung, angereichert mit Antibiotikum und ich kühlte, kühlte, kühlte.

Die Kiefer mussten nicht verschnürt werden, wodurch ich den Mund ohne große Probleme leicht öffnen und schließen konnte.

 

Donnerstag, Tag 1 nach der OP:

Ich fühlte mich immer noch sehr schwach, schon beim Hinsetzen wurde es mir schwindlig. Aufstehen um auf Toilette zugehen war (noch) nicht möglich. Trotzdem musste ich mich mit Hilfe mal Hinstellen und paar Schritte machen, schon allein um eine Embolie zu verhindern. Zu Essen bekam ich zerdrückte Bananen, Suppen und Früchte Brei. Die schmerzen hielten sich anfangs in Grenzen, erst als das taube Gefühle stellenweise immer schwächer wurde, wurden auch die Schmerzen immer etwas stärker, weswegen ich vor allem für Nacht ein Schmerzmittel brauchte. Sonst habe ich viel geschlafen.

 

Freitag, Tag 2 nach der OP

Mein Kreislauf kam jetzt langsam wieder in Gang, mir war zwar immer noch sehr schwindlig und selbst nach sehr kurzen Strecken – z. Bsp. zur Toilette war ich total erschöpft. Die Schwellung im Gesicht hatte den Höhepunkt erreicht, der reinste „Vollmond“. Zu essen gab es dasselbe wie am Vortag, nur das mir die Klinik auf meinen Wunsch „Weetabix“ besorgt hatte.

 

Samstag, Tag 3 nach der OP

Die Schwellung ging langsam zurück und die Schmerzen sind nicht schlimmer geworden (zum Glück).

Zum Mittag hat mir die Klinik beim benachbarten Fünfsterne Hotel eine kräftige Suppe (Kartoffel-Kresse-Suppe) bestellt. Eigentlich hätten die es geliefert, aber mein Arzt meine, dass ich mit der Schwester langsam zum Hotel gehen und die Suppe selber abholen soll, schonallein damit mein Kreislauf nach dem hohen Blutverlust wieder in Gang kommt und ich mich wieder an größere Strecken gewöhne. Gegen Mittag sind wir (eine Schwester und ich) also langsam zum Hotel und haben die Suppe abgeholt, zurück in der Klinik hatte ich mir die Suppe schmecken lassen.

Gegen Nachmittag hatte ich mir dann wieder übers Internet ein Fußballspiel angehört, diesmal Erfurt – BVB II (5:0). Den Rest des Tages habe ich dann viel geschlafen. Zum Abendbrot gab es den Rest der Suppe, da es sehr viel war was das Hotel abgefüllt hatte.

 

Sonntag, Tag 4 nach der OP

Eigentlich ähnlich wie am Tag zu vor, nur das ich diesmal eine Tomatensuppe gewählt hatte.

Die Schwellung ist weiter zurückgegangen. Wie an den Tagen zuvor bekam ich dreimal am Tag eine 600 ml Kochsalz-Lösung oder 1000 ml Ringer-Lösong (angereichert mit Antibiotikum).

 

Montag, 5. Tag nach der OP

Tag der Entlassung, nach dem Frühstück (Weetabix mit Jogurt und Banane) bekam ich noch mal eine Infusion. Anschließend letzte Untersuchung mit Röntgen, danach durfte ich nach Hause. Sicherheitshalber wurde ich von einem Familienmitglied begleitet.

 

Freitag, 9. Tage nach OP

Erster Massagetermin, zur Lockerung der Muskulatur und zur Unterstützung der des Abschwellens

 

Montag, 12 Tage nach der OP

Mit Zug nach Heidelberg gefahren, Kontrolle und Fäden wurden gezogen, leichte Entzündung. Da ich körperlich immer noch etwas geschwächt war/bin, bin ich bis Dienstag in Heidelberg geblieben, durfte in der Klinik schlafen. Am nächsten Tag noch mal zur Kontrolle, wo mir an der entzündeten Stelle ein Antibiotikum-Streifen eingelegt wurde. Dieser musste drei Tage drin bleiben. Sonst ist alles gut verheilt. Nur noch dort wo die Platten liegen ist eine Schwellung zusehen.

 

Donnerstag, 15 Tage nach OP

Da ich nicht schon wieder nach HD fahren wollte, bin ich zur Entfernung des Streifens zu meiner Zahnärztin. Der Streifen hat geholfen, keine Entzündung mehr. Anschließend Termin beim KFO. Kieferorthopädin ist mit OP-Ausgang zufrieden. Feineinstellungen beginnen sobald alles verheilt ist.

 

Montag, 19 Tage nach der OP

Vorerst letzter Termin in der Heidelberger Praxis beim KFC. Ist alles soweit gut verheilt. Noch leichtes Taubheitsgefühl am oberen Zahnfleisch und am rechten Gaumen – wird aber von Tag zu Tag immer weniger. Schwellungen sind an einzelnen Stellen noch zusehen, vorwiegend dort wo die Platten liegen. Aber das ist normal, und kann noch etwas länger dauern, bis diese vollständig zurückgegangen ist.

 

Jetzt 3 Wochen nach der OP…

Kann ich schon ein kurzes Fazit ziehen, die OP ist nicht ohne. Man muss sich auf einige Einschränkungen einstellen. Man überlegt sich, was esse ich heute. Auch das Zähneputzen sollte nicht vernachlässigt werden, wofür man viel Zeit einplanen sollte. Hierfür habe ich verschiedene Zahnbürsten, Zahncremes und Mundspülungen.

 

Der hohe Blutverlust hatte mir ganzschön zugesetzt, und macht sich im Alltag immer noch bemerkbar, vor allem wenn ich Einkaufen fahre oder zu Terminen muss, da bin ich sehr schnell erschöpft.

 

Seit dem Wochenende teste ich mich langsam heran was ich essen kann, besser gesagt was ich schon kauen kann und was noch nicht. Alles was flüssig oder breiig ist kann ich seit dem ersten Tag nach der OP essen, sonst esse ich jetzt Fisch, sehr zartes Fleisch, Rührei, weichgekochtes Gemüse (wie Möhren, Blumenkohl oder Brokkoli), Klöße, Toast (ungetoastet) mit Aufstrich, etwas festere Dinge, leier ich durch einen Fleischwolf.

 

Durch die OP hat sich mein Aussehen doch stärker verändert, wodurch ich – wenn alles abgeschwollen ist - mir wohl einen neuen Perso zulegen muss.

 

[Beitrag bearbeitet, Grund: KK entfernt, zu welcher ich damals gewechselt bin, da diese die Kosten auch nicht mehr übernimmt]

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Hallo Tobey,

schön, dass du alles gut hinter dich gebracht hast!

Darf ich fragen, wie du auf die Seegartenklinik gekommen bist (HD hat ja auch ne sehr gute Uniklinik, die auch nach der "Kater-Methode" operieren)?

LG

vardite

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Danke.

Ist mir empfohlen worden, von meinen Verwandten hatte sich einer dort ein Implantat setzten lassen (neues Verfahren) und war sehr zufrieden. Und er meinte, dass Dr. Frey auch Dysgnathiechirurgie macht. Habe dann erstmal recherchiert und bin auf die Homepage gestoßen und hatte mir daraufhin mal einen Termin ausgemacht und war vom Arzt und Menschen Dr. Frey sehr begeistert. Er nimmt sich sehr viel Zeit für den Patienten, geht auf alle Fragen ein, kein ausweichen, durch seine ruhige Art nimmt er einen die Angst, so (positiv) habe ich bisher noch keinen Arzt erlebt!

Und da ich für die Modell-OP oder sonstige Leistung nichts extra bezahlen muss, so, wie es bei einigen anderen KFC üblich ist, der Arzt mich überzeugte und die OP-Methode ich für die richtige gehalten habe, fiel die Entscheidung eben auf die SeegartenKlinik.

Die Kieferchirurgie in der Uniklinik HD hatte ich zuvor auch mal per E-Mail angeschrieben, aber wer es nicht für nötig hält wenigstens mal kurz zu antworten, ist für mich nicht der/die Richtige!

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7 Wochen nach der BIMAX

In den letzten Wochen hatte ich bisher 14mal Physiotherapie, anfangs mit Massagen der Lymphe, was auch mit gegen die Schwellungen geholfen hat. In jeder freien Minute hatte ich gekühlt, zwischendurch auch mal mit Pausen. Es ist kaum noch eine Schwellung zu sehen, nur noch leichte wo sich die Titanplatten befinden. Seit etwa 2-3 Wochen kühle ich nur noch so ein- bis zweimal am Tag für etwa ne Stunde, vor allem frühs nach dem aufstehen.

Schmerzen habe ich keine mehr. Das obere Zahnfleisch ist noch leicht taub, habe aber das Gefühl das es von Tag zu Tag immer weniger wird. Auf Grund des guten Operationsergebnisses mussten bisher keine Gummizüge eingehangen werden. Die Mund Öffnung klappt schon sehr gut, bekomme den Mund schon wieder etwa 3,8 cm weit auf (ohne Probleme). Ich kann fast alles wieder essen, außer was sehr fest ist.

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3 1/2 Monate nach der OP

  • Mundöffnung ist wieder fast wie vorher
  • Kieferknochen sind wieder zusammengewachsen und fangen an zu verknöchern
  • alles ist verheilt
  • keine Schwellungen mehr
  • kein taubes Gefühl am Zahnfleisch mehr
  • in einen Apfel reinbeißen geht noch nicht, aber ansonsten kann ich alles wieder essen, wie vorher auch
  • nachts schnarche ich nicht mehr, auch wenn es nicht laut gewesen sein soll :484:
  • Termin für die Metallentfernung steht auch schon fest, 15.05.13 (etwas später als es eigentlich sein müsste, habe aber einen neuen Job und will in der Probezeit nicht unnötig ausfallen)
  • an den Zähnen müssen noch kleinere Justierungen durch den KFO vorgenommen, aber sonst neigt sich alles seinem Ende zu

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8 1/2 Monate nach der BIMAX - Metallentfernung

Am Mittwoch (also vor zwei Tagen), wurden die Platten (6 Platten und 28 Schrauben) an der Heidelberger SeegartenKlinik durch Dr. Frey wieder entfernt.

Die OP wurde unter Vollnarkose durchgeführt, dauerte ca. 40 Minuten und verlief ohne Komplikationen.

Da ich eine weite An-/Abreise habe, blieb ich zur Beobachtung eine Nacht an der Klinik, hätte aber bei einem kürzeren Heimweg auch am selben Tag nach Hause gedurft.

Ich muss sagen, nach der "BIMAX" hatte ich nicht so starke Schmerzen, wie jetzt nach der Metallentfernung. Das lag auch daran das damals nach der OP alles taub war, im Gegensatz zur Metallentfernung. Die Schwellung ist fast so stark wie damals.

Da jetzt das lange Wochenende bevorsteht, war ich vorsichtshalber noch mal zur Kontrolle bei meiner Zahnärztin in Erfurt. Sie konnte keine Anzeichen einer Entzündung feststellen.

 

Ich habe mal noch ein Bild von den Metallplatten eingefügt, die mir Vorgestern entfernt wurden (siehe Anhang) 

 

    

post-9680-0-75903100-1368799369_thumb.jp

bearbeitet von Tobey
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Hallo Tobey,

 

freut mich für dich,das du es gut überstanden hast,echt toll. 

 

Ich bin auch bei der AOK versichert und verstehe nicht ,warum die sich bei dir querstellen. Gab es keine Begründung?

 

Was meinst du ,sollte ich vor Behandlungsbeginn die KK wechseln?

 

Ich will mich nämlich Früher oder später auch in der gleichen Klinik vorstellen.

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WTF?! Ich wusste nicht, dass die Schrauben und Platten so rieeeesig sind?!

 

Glückwunsch zur überstandenen ME! Jetzt hast du den Leidensweg wirklich hinter dir. Gute Besserung und fleißiges Abschwellen!

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Hallo Tobey,

 

freut mich für dich,das du es gut überstanden hast,echt toll. 

 

Ich bin auch bei der AOK versichert und verstehe nicht ,warum die sich bei dir querstellen. Gab es keine Begründung?

 

Was meinst du ,sollte ich vor Behandlungsbeginn die KK wechseln?

 

Ich will mich nämlich Früher oder später auch in der gleichen Klinik vorstellen.

 

Die AOK meint es ist eine Privatklinik und es können nur Kosten übernommen werden, wo eine OP an einer Vertragsklinik durchgeführt werden!  

 

Ich war schon in kieferorthopädische Behandlung als ich gewechselt bin. Man sollte aber die Wechselfristen kennen, i. d. R. 2 (volle) Monate zum Monatsende (wenn man schon länger als 1,8 Jahre bei der Kasse ist). Ein Wechsel während der kieferorthopädische Behandlung ist aber kein Problem, die neue Kasse übernimmt automatisch die Kosten für die Behandlung. Aber ich würde dir schon vorschlagen rechtzeitig zu wechseln, nicht das deswegen die OP solange nachhinten verschoben werden muss!  

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WTF?! Ich wusste nicht, dass die Schrauben und Platten so rieeeesig sind?!

 

Glückwunsch zur überstandenen ME! Jetzt hast du den Leidensweg wirklich hinter dir. Gute Besserung und fleißiges Abschwellen!

die Kieferknochen müssen ja gut fixiert sein, damit alles wieder zusammenwächst, auf dem Foto wirkt aber alles etwas größer.

 

Die Schwellung ist so gut wie weg, ging viel schneller, als nach der Haupt-OP!

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Nach über 1 Jahr und 2 Monaten nach der BIMAX 

Die feste Spange konnte vorgestern endlich entfernt werden. Die kfo Behandlung hatte zwar etwas länger gedauert, als geplant - weil leider zwei Zähne seeehr widerspenstig waren, weshalb etwas mehr Zeit und Geduld benötigt wurde - aber das Warten hat sich gelohnt!  

Gestern wurde noch hinter den unteren Schneidezähnen ein Retainer geklebt und zusätzlich muss ich zwei lose Retainer so oft wie nur möglich in den nächsten 10-12 Wochen tragen. Damit geht für mich eine Behandlung erfolgreich zu Ende. Ich kann für mich jedenfalls sagen, es war die richtige Entscheidung, was die OP betrifft und auch bei der Wahl der Ärzte.

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