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Jeanette

Welche Medikamente bei den OP's?

Hi Marco,

kannst Du Dich noch erinnern welche Medikamente Du in der Klinik in Bad Homburg alle vor, nach und während der OP'S (sowohl GNE als auch Bimax.) bekommen hast?

Bei mir ist es nämlich so, daß ich früher jahrelang immer Antibiotika wegen häufiger Mandelentzündungen bekommen hatte und vor 2 Jahren nach einer weiteren Antibiotika- "Kur" extreme Magen Darmbeschwerden hatte und nun seitdem meine Darmflora, deren nützliche Keime durch das AB eben auch vernichtet wurden, wieder mühsam aufbaue.

Dr Davids hatte mit schon gesagt, daß ich bei der GNE ggf. um AB herumkomme bei der 2te OP wohl aber leider nicht.

Was gab's davon abgesehen dann aber noch für Medikamente, da ich eben nicht alles, was ich jetzt seit 2 Jahren aufbaue wieder kaputt machen will.

Hast Du viele Schmerzmittel nach den OP'S gebraucht? und lagst Du am Tropf bzw weisst Du was über Dein Narkosemittel?

Ich denke die Beruhigungspillen vorher kann man ja ablehnen, oder?

Was waren Deiner Meinung nach die Medikamente, an denen man nicht vorbeikam?

Viele Grüße

Jeanette

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Hi Jeanette,

bei der GNE hab ich....ich weiß es nicht mehr genau. Ich glaube aber auch Antibiotika für einen Tag?

Wie dem auch sei, bei der OP wirst du in der Tat um Antibiotika nicht herumkommen. Sollte sich dein Mundraum nach der OP infizieren, sieht es übel aus.

Im Endeffekt kannst du dir ja alles selber aussuchen. Ich hab die Beruhigungspille die Nacht davor auch abgelehnt, das ist alles kein Problem. Schmerzmittel habe ich persönlich nur in den ersten Stunden auf der Intensiv gebraucht, ich wollte dann auch keine mehr, obwohl man sie mir die ganze Woche angeboten hat. Aber man braucht sie auch nicht wirklich. Nur die ersten Stunden ist es definitiv angenehmer mit Scherzmitteln. Es gibt ja zwei verschiedene Narkosearten. Intravenös (was ich dir empfehlen kann) und Gasnarkose. Ich hatte Gas, hat aber Übelkeit bei mir ausgelöst (vielleicht wars auch nurs Blut im Magen ;)). Was Narkose anbelangt, sprichst du am besten nochmal mit deinem Anästhesisten.

Nach der OP gab es wechselweise Antibiotika und einmal am Tag Cortison, wenn ich mich nicht täusche. Das kann man aber auch nach ein paar Tagen absetzen, wenn nicht unbedingt notwendig.

Also nochmal im Fazit:

- Pillen kannst du alle ablehnen

- Antibiotika bei der OP notwendig, danach den Arzt möglichst schnell um Absetzung bitten

- Schmerzmittel brauchste ab dem zweiten Tag nicht, wenn du ein tapferer Indianer bist :)

- Entweder Totalintravenöse Narkose (TIVA) oder Gasnarkose. Besprich dich da mal mit deinem Anästhesisten.

Als letzter Punkt: Du bist der Patient und kannst mit dir machen lassen, was du willst - auf eigene Verantwortung.

Geholfen? :)

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Hi Jeanette,

ich habe meine Antibiotika nach der OP intravenös bekommen. Morgens ein Fläschchen und abends eins. Da kommt das doch gar nicht am Magen - Darm Trakt vorbei. Oder irre ich mich jetzt komplett?

sub

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Hi Jeanette,

ich bekam zunächst drei(?) Tage drei mal am Tag Antibiotika als Infusion.

Danach dann zweimal täglich Antibiotika-Tabletten (die stärker dosiert waren als die Infusionen)

Außerdem vor/während der OP Cortison (Infusion) und nach der OP glaube ich auch noch einmal (oder mehr?).

Das Antibiotikum hätte ich auch gerne abgesetzt, aber ich dachte irgendwie immer, das MÜSSE 5 Tage lange genommen werden mindestens?

Anschließend wahlweise Schmerzmittel.

Achnein, am OP-Tag und am nächsten Tag wurde es mir einfach gegeben (Infusion)

in den zwei folgenden Nächten fragte ich dann nach Zäpfchen, weil die Infusionen mir irgendwie nicht halfen: konnte nicht einschlafen wegen der Schmerzen/dem Druck.

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zu der Sache mir dem Magen-Darm-Trakt:

Antibiotikum tötet halt alle Bakterien ab. Auch die guten.

Im Darm auch.

Ich bekomme dann schnell so Pilz-Erkrankungen.

Anschließend sollte man denke ich die Darm-Flora auf jeden Fall wieder aufbauen lassen (Heilpraktiker?!)

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Zur Narkose:

Sie leiten in Bad Homburg immer erstmal intravenös ein und gehen dann zu Gas über.

Irgendetwas ist bei intravenöser Narkose nicht so gut für diese Kiefer-OP, weswegen Dr. Kater sie nicht wolle. Das sagte mir mein Anästhesist.

Ich hatte nämlich gefragt, ob man unter Umständen "wählen" oder Präferenzen angeben könne.

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Hallo,

Irgendetwas ist bei intravenöser Narkose nicht so gut für diese Kiefer-OP, weswegen Dr. Kater sie nicht wolle. Das sagte mir mein Anästhesist.

Ich hatte nämlich gefragt, ob man unter Umständen "wählen" oder Präferenzen angeben könne.

Das würde mich ja mal interessieren, warum die intravenösen Narkose für die OP nicht so gut ist.

Grüße Annemarie

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Ich hab nach der 4 Tage lang 3x pro Tag Cortison und 2x Antibiotika intravenös bekommen, danach noch Antibiotika für 3 Tage schlucken. Schmerzmittel eigentlich nur die ersten 2 Tage, dann prophylaktisch (schreibt man das so? ;) für die Nacht, damit ich gut schlafen konnte.

Intravenöse AB sollten die Darmflora nicht zerstören, da der Darm zwar gut durchblutet ist, aber nicht innerlich. Das ist nur ein Problem, wenn du das AB schluckst und es im Dünndarm ins Blut gehen soll

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