Alena

Progenie auch ohne OP?

Hallo!

Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich nun bei der Kieferorthopädie oder -chirurgie richtig bin.

Und zwar geht es um folgendes. Ich selbst habe eine Progenie. Diese wurde bei mir erst mit 12 Jahren festgestellt. Für eine Frühbehandlung also zu spät.

Die Aussicht auf eine jahrelange kieferorthopädischen Behandlung mit anschließender OP schreckten mich damals als Teenager ziemlich ab, sodass ich mich gegen diese Prozedere entschied.

Nun sind 20 Jahre vergangen und mittlerweile bereue ich es natürlich - mittlerweile hätte ich alles hinter mir. Dennoch macht mir das Ganze nach wie vor Angst.

Ich denke eine KO-Behandlung kostet Zeit und Nerven und das habe ich momentan nicht. Meine momentane Lebenssituation, gerade auch mit 2 kleinen Kindern, ist momentan von sehr viel Stress geprägt, dass ich mich momentan wohl nicht auf eine solch langwierige gff. teilweise mit Schmerzen verbundene Behandlung einlassen könnte.

Die OP macht mir besonders Angst.... Sicherlich irgendwo verständlich!

Mein Aussehen macht mir keine Probleme. Ich kann damit leben ;) Auch wenn in meiner Jugend sicher mein Selbstbewusstsein darunter gelitten hat.

Immer wieder stelle ich jedoch fest, dass mein Kiefer verkrampft und frage mich immer mehr, ob es mit der Zeit noch schlimmer wird.

Ob meine Nacken- und Kreuzschmerzen damit zusammenhängen kann ich nur vermuten.

Nun komme ich aber endlich einmal zu Punkt:

Natürlich sucht man auch im Netz nach möglichen Alternativen, die mir bei einer Progenie doch sehr eingeschränkt erscheinen.

Dennoch stösst man ab und zu auf Methoden wie Alignerschnienen oder eine auf einer Internetseite genannte Methode (nach einem Dr. Garcia) die ohne Operation auskommen sollen.

Leider findet sich dazu wenig im Internet. Hat jemand hier Erfahrung oder schon einmal etwas davon gehört? Ist soetwas realistisch?

Eigentlich geht es mir wie gesagt nicht unbedingt um das aussehen, sondern schon eine Besserung würde mir ausreichen.

Grüße

A.

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Hallo,

mir ist nicht ganz klar, was sich bei dir verbessern soll. Die Optik? Die gesundheitlichen Probleme?

ich wurde in der Jugend mit meiner Progenie ohne Op behandelt. Ich habe nur eine Zahnspange getragen. Du hast recht, heute könnte man das mit Schienen machen. Aber meine ganz persönliche Meinung: Ganz oder gar nicht. Die Optik hat sich nicht wirklich verbessert und auf die Nacken- und Kiefergelenksschmerzen, die ich habe, hatte die Zahnspange keinen Einfluss. Ich lass mich jetzt doch operieren.

Ganz nebenbei solltest du bedenken, dass in deinem Alter die Krankenkasse zwar die kieferorthopädische Behandlung übernimmt, wenn eine Op nötig wäre, nicht aber, wenn du auf die OP verzichtest und dich nur kieferorthopädisch behandeln lässt. Man muss sich überlegen, ob man das Geld über hat.

Lässt sich die Behandlung wirklich nicht mit deinem Leben vereinbaren?

Ja, die Behandlung ist lang. Aber sowas läuft ja nebenbei und beschäftigt dich nicht tagein tagaus. Ich gehe alle 2 Monate zum Kieferorthopäden.

Ja, es ist unangenehm und nach der Op auch etwas schmerzhaft. Aber du hast zwei Kinder zur Welt gebracht.Das würdest du locker wegstecken :-)

Man müsste nur einplanen, dass dich nach der Op jemand ein paar Wochen etwas mit den Kindern unterstützt.

Ich wünsche dir alles Gute, welchen Weg du auch wählst :-)

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Hallo!

Meine Optik stört mich nicht...auch wenn das vielleicht ein positiver Nebeneffekt wäre.

Ich frage mich nur, ob es aus gesundheitlicher Sicht auf Dauer gesehen nicht doch besser wäre es behandeln zu lassen.

Ich möchte nicht, dass sich die gesundheitlichen Aspekte (eben das Gefühl zu haben an meinem Kiefer hängt ein Klotz, die Verkrampfung, die Nackenschmerzen...und eventuell die Beinflussung des gesamten Bewegungsapparates).

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Das lässt sich aber nicht mit der Verschiebung der Zähne beheben. Das ist ein skeletales Problem. Lass dich von einem Arzt beraten und erwähne ganz offen die Schmerzen.

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Das lässt sich aber nicht mit der Verschiebung der Zähne beheben. Das ist ein skeletales Problem. Lass dich von einem Arzt beraten und erwähne ganz offen die Schmerzen.

wer sagt das? es gibt doch genügend leute, deren progenie in der kindheit dental kompensiert wurde und die dann irgendwann ohne jegliche gesundheitliche probleme hier im forum aufschlagen, weil sie auch die ästhetik korrigiert haben wollen.

wenn die kieferfehlstellung nicht zu stark ausgeprägt ist, kann es schon möglich sein allein kieferorthopädisch einen biss zu finden, der besser für dich ist. aber nur wenn du WIRKLICH keine probleme mit der ästhetik hast. das würde ich mir gut überlegen, während einer behandlung wirst du dich viel mehr mit dem thema beschäftigen.

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wer sagt das? es gibt doch genügend leute, deren progenie in der kindheit dental kompensiert wurde und die dann irgendwann ohne jegliche gesundheitliche probleme hier im forum aufschlagen, weil sie auch die ästhetik korrigiert haben wollen.

Ganz ehrlich, das sagt mir doch meine Logik. Wer mit 32 schon Nacken-, Kreuzschmerzen und Kieferverspannungen hat, hat offensichtlich keine leichte Kieferfehlstellung. Ein bisschen Zähne schieben wird da wohl kaum etwas helfen.

Die gesundheitlichen Probleme können bei den Leuten, die sich nur kieferorthopädisch behandeln lassen haben und keine Beschwerden haben, noch kommen. Bei mir ist es auch 17 Jahre gut gegangen. Dann kam es aber schlagartig.

Aber Hand aufs Herz- wir sind keine Ärzte. Man muss sich von Leuten beraten lasse, die sich damit auskennen.

Meine Erfahrung ist, dass es bei manchen Kieferorthopäden nicht so gut ist, sofort zu sagen, dass man eine Op vermeiden will. Leider gibt es solche, die dann gar nicht über die Alternative Op beraten, sondern dem Patientenwunsch nachgehen wollen um an dir zu verdienen.

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das ist eine volkskrankheit. jeder zweite physiotherapeut hat CMD im angebot.

natürlich muss das ein KFO entscheiden. ich hab geantwortet, weil alle anderen antworten den eindruck vermitteln, als sei eine OP eh unvermeidbar.

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