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Piewi

Entscheidung ob Behandlung oder nicht - wie fällen?

Hallo!

Nachdem ich nun etwas hier gelesen habe brauche ich doch ein paar Tips von Euch...

Ich bin 38 Jahre alt, habe einen frontal offenen Biss und rechts einen Kreuzbiss, mein Oberkiefer ist extrem schmal. Mein ZA hat mich zum KFO geschickt zur Beratung, ich habe seit ca. 5 Jahren Kronen, durch meinen schlechten bzw nicht fixierten Biss ist es sehr schwiwrig die Kronen so einzuschleifen dass ich keine Schmerzen habe.

Jetzt war ich in der KFO der Uni Klinik, habe obenstehende Diagnose bekommen (die ich schon so etwa vermutet hatte), und weiß nicht wie ich das entscheiden soll. Die Möglichkeiten:

1. nichts machen, versuchen mit einem guten Prothetiker die Kronen optimal einzustellen. Keine Prognose wie sich mein Biss/Gebiss langfristig entwickelt möglich

2. Behandlung nur mit Zahnspange, Dauer ca 2 Jahre - ungewisses Ergebnis, Risiko zur erneuten Veschlechterung nach der Behandlung, selber zahlen

3. Behandlung mit chirurgischer GNE und anschließender Spange, würde von der Kasse übernommen, gute Prognose (die Ärztin sagte noch dass sie in der Regel nicht schnell pro-Op sei, aber das in meinem Fall, wenn man denn was machen möchte, empfehlen würde) Außerdem habe ich eine nicht optimale Nasenatmung die sich laut Ärztin sehr verbessern könnte

Tja, was mache ich jetzt? Mache ich überhaupt was? Spange ist sicher nicht prickelnd, aber wäre für mich noch vorstellbar, aber GNE, davor graut es mir sehr muss ich sagen, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Alles so lassen? Versuchen so eine stabile Lösung zu finden? Was wenn sich in 10/15 Jahren alles verschlechtert und es mit noch mehr Kronen/Implataten immer schwieriger und schmerzvoller wird?

Wie habt Ihr diese Entscheidung getroffen?

Danke und Grüße

Piewi

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Hallo Piewi,

nachdem ich eigentlich primär was für die Ästhetik tun wollte..Veneers etc. habe ich Gott sei Danke einen kompetenten Zahnarzt erwischt der mir klipp und klar sagte, dass er mir eine Rundum-Versorgung im Wert eines Kleinwagens verkaufen könnte, er aber zunächst rate die Sache von der funktionellen Seite anzugehen. Zunächst habe ich dann einen KFO konsultiert und mir wurde schnell klar, dass ich eine nachhaltige Verbesserung anstrebe - aber eben eine Lösung die beides berücksichtig - Ästhetik und Funktion. Ich hätte mich definitv nicht für eine so umfassende Lösung - feste Spange fast 2 Jahre und dann UKVV - wenn nur ästhetische Gründe dafür gesprochen hätten - eine OP will immer gut überlegt sein. Mir war aber klar, dass reine Kosmetik keinen Sinn macht ...durch den Fehlbiss hatte ich bereits Beschwerden die ich aber nicht zwingend mit diesem im Verbindung gebracht habe - Verspannungen, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und Zahnfleisch im OK welches bereits arg in Mitleidenschaft gezogen wurde - und eine Veschlechterung ist da ja zwingend vorprogrammiert...daher meine Entscheidung pro Spange / OP - letzteres steht nun unmittelbar bevor.

LG

Lunalo

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Hallo Piewi,

habe so eine ähnlich Diagnose wie du bin ca. 6 Jahre älter und habe auch über 2 Jahre aus Angst überlegt was ich machen soll.

Habe letztendlich der Sachkenntnis der Ärzte vertraut die mir einige Argumente nannten die im zuhnehmenden Alter zu weiteren Verschlechterungen führen.

Viele Vorerkrankungen die ich bereits hatte, hätten vermieden werden können wenn ich schon früher gewusst hätte was heute alles von den KFO und KFC möglich ist.

Letztendlich ist es Deine Entscheidung und Du mußt dafür sowohl körperlich als auch mental fit sein, um den Behandlungsverlauf durchzuziehen falls Du dich für diesen entscheidest..

Grüße

Thomas

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Wie nett dass Ihr antwortet - danke!

Ästhetisch ist es bei mir eigentlich ganz ok, das ist zumindest nicht ausschlaggebend. Ich denke einfach dass, falls irgendwann die Probleme größer werden, ich mich vielleicht ärgern würde nicht 2 Jahre dafür investiert zu haben.

Habe jetzt noch Termine bei einem anderen KFO und meinem Haus ZA zum besprechen gemacht. Natürlich können die mir die Entscheidung nicht abnehmen, aber eine Meinung haben sie vielleicht schon.

LG

Piewi

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ich würde auf jeden fall bedenken, dass ein erhaltener,eigener zahn immer besser ist als ein falscher. und ich glaube, dass die eigenen zähne durch arge fehlstellungen sich auf jeden fall deutlich früher in den ruhestand verabschieden als wenn sie so belastet werden wie von der natur vorgesehen.

man sollte daher bei der kfo geschichte auch bedenken, dass eine lösung mit zahnersatz oft sogar teurer ist als über kfo und man trotzdem keine echten, lebenden zähne hat..

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@ Leviathan: Ja genau, das ist meine Sorge, zu der mir aber bislang niemand verbindlich was sagen konnte...ich bin jetzt gespannt auf die nächste Meinung. Natürlich muss ich die Entscheidung treffen, aber die Ärzte haben doch die Erfahrung ob eine Behandlung in meinem Fall sinnvoll/nötig oder auch verzichtbar wäre.....ich finds echt schwierig...

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Ich habe jetzt viel überlegt und viel gelesen, und freunde mich so langsam mit dem Gedanken einer Behandlung auch mit OP (GNE) an. Die zweite Meinung steht noch aus, trotzdem schonmal diese Frage: Mein erster Termin war in der Uni Klinik Berlin (Charité, Benjamin Franklin) und habe mich da gut beraten gefühlt. Hat jemand dort eine Kieferorthopädische Behandlung gehabt, gibts da Erfahrungen?

LG und Danke

Piewi

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Mmmm, eine GNE dürfte wohl das beste Ergebnis abliefern und ist auch noch weit weniger riskant, wie eine Verlagerung der Kiefer. (die ja in dem Fall sowieso nicht nötig ist)

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