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Bombus

GNE am 25.10.2012 unter Vollnarkose bei Dr. Zarrinbal in Berlin

Liebe Mitglieder,

nach dem sehr misslungenen und mit folterähnlichen Schmerzen behafteten Eingriff in Halle habe ich verzweifelt Hilfe gesucht beim KFo meiner Schwester, Dr. Bittner in Berlin (ich selbst lebe in Leipzig)

und auch sehr schnell durch seine Vermittlung einen neuen OP-Termin beim KFC Dr. Zarrinbal bekommen.

Am 25.10. wurde die OP durchgeführt unter Vollnarkose, wie von mir flehentlich gewünscht.

Es ging alles problemlos vonstatten. Dr. Zarrinbal fräste eine Art Kreuz in den Knochen vorne über den Zähnen des OK, um die Gaumennaht stark zu schwächen, vergrößerte seitlich die Winkel noch etwas mehr, die vorher von Frau Dr. Goldbecher angelegt waren und kappte den Bogen in der Mitte durch, mit denen die Bracketts verbunden waren.

Ich schwoll stark an, aber damit rechnete ich ja. Zwei Tage lag ich zur Überwachung in der Havelklinik.

Am meisten freute ich mich über die komplette Schmerzlosigkeit nach dem etwas größeren Eingriff am Kiefer. Ich brauchte kaum Schmerzmittel, auch in den nächsten Tagen nach der OP nicht. Wie von Dr. Zarrinbal beschrieben, höchstens ein leichter Druckschmerz und/oder Kopfschmerz beim anschließenden Aufdrehen der Spindel, ansonsten nichts.

Die Gaumennaht geht seitdem ordnungsgemäß auf (vorher passierte nichts!!), ich habe eine große temporäre Zahnlücke und bin bis jetzt sehr zufrieden mit dem Arzt und dem Behandlungsergebnis.

Die Op ist ca. 3 Wochen her, die Schwellungen sind zurückgegangen, nur zwischen Nase und Oberlippe ist es noch ziemlich taub, aber das ist alles normaler Wundheilungsprozess.

Diese zweite, viel schonendere OP bewog mich dazu, einen Behandlerwechsel durchzuführen, obwohl ich mit Dr. Goldbecher vorher eigentlich zufrieden war, aber danach mir nicht mehr vorstellen wollte, mich dort nochmal auf den Stuhl zu legen.

Diese sehr, sehr unterschiedlichen Erfahrungen bei ein und demselben OP-Betreff kann ich hier weitergeben.

Ich hoffe, dass dies Patienten in der Zukunft helfen wird, eine für sie sinnvolle Entscheidung zu treffen.

Ich möchte jeden, der vorhat, eine GNE (Gaumennahterweiterung) durchführen zu lassen, warnen, dies unter örtlicher Betäubung durchführen zu lassen, wenn nichts gegen eine Vollnarkose spricht.

siehe meine Erfahrungsbericht "GNE-OP unter örtlicher Betäubung am 9./10.10.2012 bei Herrn und Frau Dr. Goldbecher in Halle"

Und ich möchte hier auch davor warnen , es dort durchführen zu lassen. Meine Gaumennaht wurde chirurgisch nicht geschwächt, meine Knochen sind aber sehr fest und ich bin keine 16 mehr - dies als das Maximum an Jahren, bei dem z.B. Dr. Bittner ohne chirurgische Schwächung arbeiten würde.

Als Fazit kann ich wohl sagen, dass ich leider einer der wenigen Patienten bin, die an jemanden geraten ist, der ohne chirurgische Schwächung der Gaumennaht an vollkommen ausgewachsenen Patienten versucht hat zu arbeiten, was wohl von der restlichen Fachschaft als sehr untaugliche Methode eingestuft wird. Bei mir ist nichts passiert, es gab nur Schmerzen, aber keine Öffnung der Gaumennaht. Anschließend gabs einen Behandlerwechsel und eine zweite OP in Vollnarkose.

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