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okes

Eventuell Entscheidung GEGEN Op

Hallo Progenica-Com,

endlich bekomme ich Sie: nächste Woche kriege ich im OK Lingual und im UK Keramik Brackets. Ich freue mich. Endlich wieder Lachen ohne im Hinterkopf an die Reaktion anderer Menschen zu denken.

Allerdings musste ich damals einen "Deal" mit der Krankenkasse eingehen. Ich musste mich für die OP entscheiden, damit teilweise etwas von denen übernommen wird.

Mein Eigenanteil, den ich aus eigener Tasche zahlen muss, beträgt jedoch weiterhin ca 4000 Euro. Ziemlich viel für einen Auszubildenden.

Ich weiß nicht wieso, aber: ich habe eigentlich kein Problem mit meinem "Überbiss". Ästhetisch gesehen sind es nur meine Zähne, die mich stören.

Was für Konsequenzen könnten auf mich zukommen wenn ich die Spange drinne habe, aber dann eine OP-Ablehne?

Wären es für die Krankenkasse dann im Endeffekt nicht noch weniger kosten?

Vielen Dank für die Hilfe im voraus,

gruß,

okes.

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Hi,

dieser "Deal", wie Du es nennst, ist Standard und macht absolut Sinn. Denn stell Dir vor, Du lässt Deine Zähne für viel Geld geraderücken und bist irgendwann in ein paar Jahren zu faul, die lose Retentionsspange zu tragen. Schwupps verschieben sich die Zähne wieder in die alte Position (genetisches Gedächtnis), alles war umsonst und Du gehst erneut mit Bissproblemen zu Deiner Krankenkasse.

Die OP sorgt dafür, daß die Grundsituation entscheidend verändert wird - allerdings mußt Du als Patient auch hier langfristig aktiv für ein stabiles Ergebnis sorgen.

Die Konsequenzen, falls Du vor der OP abbrichst, sind simpel: Die Krankenkasse zahlt die komplette(!) Behandlung nicht.

Ausserdem macht es überhaupt keinen Sinn, denn die Spange ist nicht dafür da, Deine Zähne perfekt einzustellen und dann wird noch irgendwie

operiert, sondern die Spange arbeitet ganz korrekt auf eine optimale Vorbereitung zum Operieren hin.

Es ist deswegen absolut möglich, daß sich Deine Zahnstellung bis hin zur OP sogar verschlechtert, um dann NACH der OP optimal zu sein.

Wenn Du diese Gedanken vor der Behandlung hast, würde ich Dir sehr empfehlen, das Ganze noch einmal sehr kritisch und reflektierend zu hinterfragen.

Bzw. Deine Behandler mit Deinen Zweifeln zu konfrontieren.

Kieferumstellungen sind umfangreiche Prozesse mit langen Schonfristen, hohen Kosten, vielen Arztterminen und auch gewissen Risiken, denen man im Vorfeld bewußt gegenüberstehen sollte, um eine reife und durchdachte Entscheidung zu treffen. Das klingt in Deinem Fall nicht so.

Viele Grüße.

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Okay und mal angekommen ich will jetzt abbrechen, kommen da irgendwelche Kosten auf mich zu?

Ich könnte ja deine Argumente nehmen und erwähnen, wie unreif und naiv ich war, als ich diesem Deal zugesagt habe.

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Das einzige was meines Wissens nach möglich ist, ist dass der Kfo im Laufe der Behandlung erkennt, dass eine OP unnötig geworden ist. Dann hat man halt doppelt Glück gehabt weil man keine Op braucht und keine Kosten hatte. Aber ich denke, dass es äußerst selten ist, dass sich Op-Fälle als nicht-Op-Fälle entpuppen...

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Das einzige was meines Wissens nach möglich ist, ist dass der Kfo im Laufe der Behandlung erkennt, dass eine OP unnötig geworden ist. Dann hat man halt doppelt Glück gehabt weil man keine Op braucht und keine Kosten hatte. Aber ich denke, dass es äußerst selten ist, dass sich Op-Fälle als nicht-Op-Fälle entpuppen...

Das wär natürlich der Idealfall.

Stimmt die Aussage, das die Zähne zur OP-Vorbereitung durch die Spange sogar noch "ungerader" werden, als ohnehin schon?

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Okay und mal angekommen ich will jetzt abbrechen, kommen da irgendwelche Kosten auf mich zu?

Ja. Oder meinst Du, der Kfo sieht die ganze Vorbereitung, die Abdrücke, Beratungen, Röntgenbilder usw. als Freundschaftsdienst?

Ich könnte ja deine Argumente nehmen und erwähnen, wie unreif und naiv ich war, als ich diesem Deal zugesagt habe.

Gute Idee, mach mal. Beruf Dich auf "Duke Nukem" aus dem Internet. Droh am besten noch eine Klage an. Und berichte dann hier von der Reaktion.

Stimmt die Aussage, das die Zähne zur OP-Vorbereitung durch die Spange sogar noch "ungerader" werden, als ohnehin schon?

Ich hab geschrieben: "Es ist deswegen absolut möglich..."

Ehrlich jetzt, sprich mit Deinem KFO. Du hast viel zu wenig Vorstellung, was da überhaupt passiert und geplant ist. Da können wir Dir auch nicht

bei helfen, denn keiner hier hat jemals in Deinen Mund geschaut.

viel Erfolg

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Ja. Oder meinst Du, der Kfo sieht die ganze Vorbereitung, die Abdrücke, Beratungen, Röntgenbilder usw. als Freundschaftsdienst?

Abdrücke bezahlt, Beratung zahlt die Krankenkasse bei OP-Fällen, Röntgenbilder wurden etwas ältere genommen.

Müsste ich die Materialen bezahlen, die der KFO jetzt bestellt hat?

Viel Erfolg

Danke.

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Wenn du dich gegen die op entscheidest, kann die kk alles zurück fordern... Wusst ich auch erst nicht. Man ist naiv....

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Wenn du dich gegen die op entscheidest, kann die kk alles zurück fordern... Wusst ich auch erst nicht. Man ist naiv....

Ich frage mich, ob das dann eigentlich noch SOVIEL sein kann? Ich zahle ja schon alle Brackets selber...

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Aber Dein Biss stimmt doch noch gar nicht, deswegen wird ja operiert. Bevor man eine Behandlung anfängt, muss sich jeder über Vor- und Nachteile informieren.

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Hallo Okes,

wenn Du die OP nicht willst, solltest Du diese Behandlung gar nicht erst anfangen.

Der Schuss kann medizinisch und finanziell gewaltig nach hinten losgehen. Die OP gehört zur Behandlung dazu, ohne sie ist Dein Biss hinterher womöglich viel schlechter als jetzt und Du bekommst wirklich Probleme. Und die KK wird alle Kosten von Dir zurückfordern. Die 4000 €, die Du jetzt bezahlst, scheinen ja nur der Aufpreis für Keramik- bzw. Lingualbrackets zu sein und haben mit der KK überhaupt nichts zu tun. Die Kosten, die die KK für die Behandlung übernimmt, können leicht noch einige tausend Euro zusätzlich betragen.

Dass die KK dann das Argument akzeptiert, Du seiest "unreif und naiv" gewesen, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Solche Dinge hören diese Sacharbeiter bestimmt fast täglich.

Wenn es bei Dir die Angst ist, die Dich zögern lässt, dann lies doch mal einige von den vielen Operationsberichten hier im Forum. Mir hatte das enorm bei meiner Entscheidung geholfen.

Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung.

Viele Grüße von Iris (die bei ihrer dritten kieferorthopädischen Behandlung ist, diesmal mit OP)

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Stimmt die Aussage, das die Zähne zur OP-Vorbereitung durch die Spange sogar noch "ungerader" werden, als ohnehin schon?

der Fehlbiss "verschlimmert" sich i. d. R., weil die Zähne anders bzw. neu ausgerichtet werden, damit alle Zähne dann nach der OP zu und aufeinander passen, das ganze ist wie du selber richtig geschrieben hast, eine OP-Vorbereitung.

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bei mir wars nach der Zahnspangenbehanldung und GNE im Verhältnis auch viel schlechter als vor der Behandlung. Ohne OP hätte man das gar nicht so lassen können. Da wäre ich besser dran gewesen wenn ich nichts gemacht hätte. Nach der OP ist es aber super.

PS: Mir gings ähnlich hatte auch mal an so einen Deal gedacht, aber schnell gemerkt, dass es keinen Sinn hat. Dann lieber die Behanldung gar nicht erst anfangen, wenn man nicht voll dahinter steht.

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