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Jagife

Was passiert bei Wechsel von PKV in GKV bei laufender KfO-Behandlung???

Hallo zusammen,

meine Situation: bin freiberuflich und privat versichert. Habe lange mit mir gerungen, eine KfO-Behandlung in Angriff zu nehmen, aber die Beschwerden wurden nach und nach schlimmer. Somit habe ich nun vor Kurzem einen Kostenplan vom KFO bei meiner Versicherung eingereicht, die nun weitere Unterlagen angefordert haben ... so weit so gut, und das ist auch nicht das "Problem". Ich erwarte eigentlich eine Zusage, aber man weiß ja nie ...

Nun sieht alles danach aus, dass ich mich unerwartet beruflich verändern und somit zurück in die GKV muss. Das Timing ist unfassbar schlecht, aber leider nicht zu ändern. Somit würde sich die laufende Behandlung mit einem KK-Wechsel überschneiden!

Hat irgendjemand Erfahrungen damit?

Muss die PKV die Kosten nach Zusage der Kostenübernahme bis zum Behandlungsende weiter tragen, auch wenn ich dann mittlerweile in der GKV bin? Mein Makler sprach davon, aber leider traue ich dieser Aussage nicht, und meine Recherchen waren bisher erfolglos ... in den Vertragsunterlagen ist auch nichts darüber zu finden ...

Hat jm. einen Tipp für mich??? Wäre sehr dankbar darüber!!!

Vielen Dank!

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Bei Kündigung durch Versicherungsnehmer endet meist auch die Versicherung zum Stichtag, denn es werden danach auch keine Beiträge mehr gezahlt. Wenn es umgekehrt wäre, sähe es anders aus, da müsste die PKV die Zusage erfüllen, wenn die Kündigung nicht durch verschulden des Versicherten erfolgt.

Bei einem Wechsel von einer GKV zu einer anderen GKV wäre das keine Problem, die übernehmen weiter die laufende Behandlung (ohne neuen Antrag auf Kostenübernahme bzw. Erstellung eines neuen Kostenplanes).

Bei einem Wechsel von einer Privaten zu einer Gesetzlichen, werden ab dann all die Kosten übernommen, die medizinisch notwendig sind (aber nur bis zu der Höhe, die auch auch im Kassenkatalog stehen) - alles darüber hinaus ist dann Privatleistung - es kann aber sein das vorher ein neuer Kostenplan durch den KFO gestellt werden muss. Ist die Behandlung notwendig, wird die GKV auch die Behandlung weiter in der gesetzlichen Höhe übernehmen, ab dem Tag wo der Kostenplan eingereicht wurde. Wenn es sich jetzt aber bei dir nur um eine reine KFO-Behandlung handeln sollte (ohne OP), wird die Gesetzliche nach dem 18. LJ. dies nicht übernehmen oder weiterbezahlen!

Trotzdem würde ich erst mal mal mit deiner PKV darüber sprechen, wenn die ablehnt und du dann gewechselt bist, muss dein KFO sofort einen neuen Kostenplan erstellen, der dann bei der GKV eingereicht wird.

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Hallo, vielen Dank für die Antwort - ich werde das "Projekt" somit wohl erstmal auf Eis legen müssen, bis sich alles geklärt hat und ich weiß, wie es weitergeht ... da ich weit über 18 bin, keine OP ansteht, werde ich das Ganze dann wohl alleine tragen müssen :-( also ist ab jetzt eisern sparen angesagt ... Grüße und Danke!

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