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soirse

hab keinen bock mehr!!!

Hallo Zusammen,

Ich schreibe jetzt weil ich auf das ganze langsam keinen Bock mehr habe. Ich habe nun meine Zahnspange seit März 2003. Ich werde dieses Jahr 31. Gekostet hat mich das ganze nun sicher um die CHF 20'000. Da hätte ich ja eine Weltreise mit dem Geld machen können. Operiert hätte ich eigentlich letztes Jahr werden sollen. Hab da eine Ausbildung abgebrochen und die haben dann die OP verschoben weil dann doch die Okklusion nicht gestimmt hat. Jetzt bin ich wieder in Ausbildung und man hat mir gesagt im Oktober werde ich operiert. Eine Bimax steht ja an. Leider hat die Klinik es versäumt sich zu erkundingen, ob nun das Gesuch um Kostengutsprache gutgeheissen wurde oder nicht. Das hat man dann festgestellt, als ich da war, um den Termin für die OP im Herbst zu vereinbaren. Nun muss ich dem Zeug wieder hinterherrennen und ich kann mir vorstellen, dass meine KK wieder mit allen mitteln versuchen wird, drumherumzukommen. Hab irgendwie Angst, dass die "NEIN" sagen.

Meine Situation ist folgende; kauen kann ich durch die Kiefergelenksarthrose schon lange nicht mehr. Man versucht jetzt die Gelenke zu mit einem operativen Eingriff zu entlasten. In dieser Position können sie nicht bleiben, sonst nutzen sich die Gelenke noch mehr ab.

Man hat nun schon etliches versucht. Myomonitor: Da werden dir 3 Elektorden an den Kopf geklebt, einer wird im Nacken festgelebt und 2 an beiden Schläfen. Dann wird Strom durch dein Hirn gelassen, damit der dem Hirn den Impuls gibt, die Muskeln zu entspannen. Ist super!!! 45 Minuten auf dem elektrischen Stuhl sitzen ist einfach toll!!! Man hat überhaupt keine Kontrolle über die Muskeln im Gesicht. Es wird einem noch Wachs auf die Zähne zum Isolieren geklebt. Der Nutzen davon: KEINER. Ich war ca.1h nach dem verlassen der Klinik hi, da entspannt, danach haben sich die Muskeln wieder angefangen zu verkrampfen, darauf folgend Migräneartige Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen und Erbrechen. Super wenn man so noch eine Prüfung schreiben muss.

Dem vorausgegangen ist noch Physiotherapie. Hat gleichermassen nix gewirkt. Bin einmal fast in Ohnmacht gefallen.

Jetzt darf ich eine Schiene tragen. Super! Erstens; sie bewirkt Brechreiz. Zweitens; ich muss sie Tag und Nacht tragen. Tagsüber ist das eher mit Problemen verbunden weil ich viel Sprechen muss (ich arbeite in der IT und habe dauernd Sitzungen) und niemand versteht mich. Nachts geht noch so. Wenn ich jedoch auf dem Rücken schlafe, fällt mein Unterkiefer dennoch zurück dh. ich wache am Morgen auf und kann nicht richtig hören (weiss nichts obs davon kommt). Naja, meistens habe ich jedoch dennoch das Gefühl geschlafen zu haben. Ohne Schiene fühle ich mich morgens wenn ich auffwache, als hätte mich ein Bus überfahren.

Meine Lebensqualität ist total dahin. Ich kann nicht mal mehr richtig verdauen da ich halt meistens nur schlucke, weil ich ja nicht mehr kauen kann. Abbeissen ist auch eher schwierig und mit viel Schmerzen verbunden.

Ich erhoffe mir von der OP sehr viel. Ich hoffe die KK wird grünes Licht geben. Ich hoffe auch, ich werde nicht enttäuscht. Ich nehme vieles in Kauf, hab keine Angst vor OP, Narkose oder Erbrechen nach OP und Schwellungen usw. Ist mir alles recht, hauptsache die Situation bessert sich.

Sorry, ich weiss ich hab euch nun die Birne vollgeleiert aber ich bin irgendwie mit den Nerven fertig und ich will die Zahnklammer aus meinem Mund haben und wieder einigermassen normal leben können.

Das was an meinen Kiefergelenken und Diskus beidseitig kaputt ist, ist nicht mehr zu reparieren aber mir wurde gesagt, dass man den Verfall des Kiefers mit der OP wenigstens verlangsamen kann. Finanziell ist das ganze schon lange ein Problem. In der Schweiz zahlt dir keiner was an irgendwelche Zahnarzt- oder Kieferorthopädische Kosten.

Vielleicht gibts jemanden unter euch, der was ähnliches durchmacht oder durchgemacht hat. Vielleicht kann mir ja jemand ein paar Tips geben, wie ich damit klarkommen soll.

In diesem Sinne.

Regnerische Grüsse aus der Schweiz.

Soirse.

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Hallo Soirse,

ich kann verstehen, das Du mit den Nerven am Ende bist. Deine Behandlung dauert ja schon ziemlich lange und kostet ja immens viel Geld.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Deine KK die OP Kosten übernimmt. Ansonst kann ich Dir nur raten durchzuhalten. Hier im Forum sind viele Leute, die jede Menge Sch... durchgemacht haben und dennoch ans Ziel gekommen sind. Das sollte Dir Mut geben. Mir hilft es sehr zu wissen, das ich nicht alleine bin.

Viele Grüße

Daniela

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hey... hab das ganze in zürich bei dr. triaca machen lassen in der pyramide...

bei mir bezahlt die krankenkasse 90 % der kosten, da ich ein vorhergehender IV-Fall war.... 10 % selbstbehalt, was jedoch im Jahr 700.00 CHF plust Franchise nicht übersteigen darf (insg. bei mir 1200.00 CHF).

ich drück dir die daumen dass die kk die kosten zu nem teil übernimmt! müssten se eigentlich wenn bewiesen werden kann dass die op aufgrund eines gesundheitlichen schadens gemacht werden muss....

in welcher klinik lässt du es machen??

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Hallo Sollena,

Ich mache es im Unispital bei Prof.Dr. Obwegeser.

Ich war auch schon bei Dr. Triaca. Er wollte mir einen Teil des Zahnkranzes lösen worauf mein Kieferorthopäde Alarm schlug und mich an Dr. Obwegeser verwies. Zahnkranzlösen bringt eben in dem Falle nix. Die Kiefer stehen ja zu einander schon zu parallel. Die werden irgendwie noch gekippt, so wurde mir das erklärt.

Die KK wurde schon damals zur Kostengutsprache gebeten aber auch da haben sie keine Antwort gegeben.

Die IV übernimmt ja nur bis zu deinem 20igsten Lebensjahr.

Wenn ich so den Brief meines Arztes lese, steht da irgendwie niergendwo drin, dass die es mein Leben beeinträchtigt. Es steht nur, dass die Situation massiv ausgeprägt ist und dass bereits arthrotische Veränderungen der Gelenke sich eingestellt haben.

Ich sage dir, ich habe jetzt eine Woche Ferien und rufe jeden Tag abwechslungsweise die KK und die Klinik an. Hab extra meine Wirtschaftsinformatik Abschlussprüfung auf den Frühling verschoben und will nicht, dass das umsonst war.

Wie lief das ganze denn bei dir so ab? Kenne 2 Kolleginnen denen wurde sogar ein Teil an die Zahnspange bezahlt. Bei mir weigern sie sich.

Grüessli

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Hallo Soirse,

ich kann verstehen, das Du mit den Nerven am Ende bist. Deine Behandlung dauert ja schon ziemlich lange und kostet ja immens viel Geld.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Deine KK die OP Kosten übernimmt. Ansonst kann ich Dir nur raten durchzuhalten. Hier im Forum sind viele Leute, die jede Menge Sch... durchgemacht haben und dennoch ans Ziel gekommen sind. Das sollte Dir Mut geben. Mir hilft es sehr zu wissen, das ich nicht alleine bin.

Viele Grüße

Daniela

Danke Daniela,

Ich hoffe echt auch, dass ich ans Ziel komme und das ganze vorbei sein wird und zwar bald. Es wäre toll, wenn die OP im Oktober wäre und dann müsste ich nur noch ein halbes jahr in die KFO Behandlung und im Frühling 07 wäre es in etwa fertig. Momentan bin ich eben ein wenig am durchdrehen denn es verzögert sich nun schon seit über einem Jahr. Dauernd muss ich warten, dauernd muss ich Sachen verschieben und weiss dann dennoch nicht, ob die OP nun stattfindet oder nicht. Ich würde auch gerne wieder mal in Urlaub verreisen und solche Dinge machen.

Ja es macht mir auch Mut durchzuhalten, wenn ich hier im Forum lese....

Nun ja, wenn ich die Leute im Wartezimmer meines Arztes sehe, denke ich mir auch immer, ich kann ja froh sein. Es gibt welche die haben ein entstelltes Gesicht und müssen damit leben. Ich bin froh, dass es bei mir nicht so ist aber dennoch......ich bin halt gerade gegen die Wand gerannt und mag nicht mehr.

Aber du hast Recht, man ist nicht alleine...es gibt viele hier die Sch....durchgemacht haben. Danke fürs Mut machen, hilft mir echt sehr!!

Grüsse

Jasmina

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