boyaz

Wenn schiefer Kiefer bzw Zähne dann schiefes Becken ?

93 Beiträge in diesem Thema

Ich habe eine Kieferfehlstellung mit Angle-Klasse III, also eine Progenie. Außerdem ist mein Unterkiefer zusätzlich nach Rechts geneigt.

Ist deswegen mein Becken schief ? Außerdem ist meine rechte Schulter etwas höher und ich kann mein Kopf nicht genauso weit nach rechts drehen wie nach links. Meine komplette rechte Körperhälfte ist anderst ausgeprägt wie die linke. Das war aufjeden fall nicht immer so. Im Internet hab ich mal recherchiert und bin auf diese Atlas verschiebung gekommen und die CMD und irgendwie ergibt das alles Sinn.

Wenn das stimmt sollte ich die Behandlung mit dem Atlas nach der Kiefer OP machen oder davor ?

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Das ist bei mir alles ganz genau so (außer, dass ich den Kopf zu beiden Seiten gleich gut drehen kann) !! Ich hatte gehofft, dass es sich nach der Op irgendwie alleine wieder einrenkt. 

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bei mir ist das auch so...

stell dich mal vor den Spiegel und schieb den unterkiefer zur Seite und achte dabei aufs Becken.

die Gelenke gleichen sich alle aus... aufsteigend oder absteigend, beides möglich!

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Das ist bei mir alles ganz genau so (außer, dass ich den Kopf zu beiden Seiten gleich gut drehen kann) !! Ich hatte gehofft, dass es sich nach der Op irgendwie alleine wieder einrenkt. 

 

Das ist bei mir alles ganz genau so (außer, dass ich den Kopf zu beiden Seiten gleich gut drehen kann) !! Ich hatte gehofft, dass es sich nach der Op irgendwie alleine wieder einrenkt. 

Hattest du denn schon eine OP ? Und hast du irgendwelche Verspannungen im Schulter/Nackenbereich ?

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Ich bin auch eine Betroffene. Mein Becken ist schief weil mein Kiefer schief ist. Es wurde von mein osteopath festgestellt. Am besten macht man einen Termin beim osteopath nach der OP um der Körper zu helfen wieder gerade zu werden.

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Ich finde das Thema sehr interessant, aber auch problematisch. Das Dilemma zeigt sich, wenn man einmal die Maßstäbe der evidenzbasierten Medizin anlegt.

Zwei (nicht ganz frische) Übersichtsarbeiten, die ich mal hervorgekramt habe, kommen zu dem Schluss, dass die Zusammenhänge zwischen dem Kiefergelenk und der Wirbelsäule eher dürftig belegt sind:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16483016

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17190026

 

Eine weitere mögliche Erklärung wäre, dass Menschen, die eine stärkere Neigung zu Kiefergelenksproblemen haben, eventuell auch eine stärkere Neigung zu orthopädischen Problemen aufweisen, ohne dass das eine das andere bedingt.

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Hattest du denn schon eine OP ? Und hast du irgendwelche Verspannungen im Schulter/Nackenbereich ?

Ich warte auf meine Bimax. Hatte bisher nur die GNE. Dadurch hat sich die Atmung enorm gebessert. Deswegen bin ich ganz zuversichtlich, dass die wzeite OP mir auch helfen könnte.  Meine Verspannungen im Nacken und Schulterbereich sind enorm. Ich mache viel Sport, es hilft trotzdem nicht. 

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Ich denke schon das der Kiefer ein zumannenhang mit der Wirbelsäule hat. Immerhin hat man ja beim Zähneknirschen Nacken- und Schulterverspannungen.

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ich habe das gleiche problem. es ist, als ob ich zwei verschiedene körperhälften hätte. mein kfo hat mich zu beginn der behandlung gefragt, ob ich ein schiefes becken hätte oder ob ein bein etwas kürzer sei als das andere. ich wäre nie darauf gekommen, dass mein kiefer etwas damit zu tun haben könnte.

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Geht mir auch so. Schiefer Kiefer, schiefes Becken, schiefe Schulter usw. Bei der Schulmedizin ist der Zusammenhang meistens noch nicht angekommen. Aber jeder ganzheitliche Zahnarzt oder Ostheopat kennt die Zusammenhänge. Früher dachte man auch, die Erde wäre eine Scheibe.

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Die "Schulmedizin" untersucht Zusammenhänge anstatt einfach mal an alles zu glauben, was sein könnte.

Um langfristig bessere Therapiemaßnahmen zu finden, ist es sinnvoll, Vermutungen zu beweisen. Oft gelingen solche Beweise nicht oder sind weniger eindeutig als man es gerne hätte. Dann finde ich es seriöser, dem Patienten gegenüber ehrlich zu sagen, dass die einfache Erklärung (Verspannung hier => Verspannung dort) vermutlich nicht ausreicht.

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also, ich sage das es einen Zusammenhang gibt - definitiv.

Habe CMD Diagnose und Fehlstellungen und mein Kompletter Körper ist in sich nicht im Lot.

Ich würde einen CMD Spezialisten aufsuchen.

Ich habe einen gefunden und er hat mir gut helfen können.

Des weiteren habe ich eine großartige Osteophatin die Cranio Therapie mit mir macht.

Kann ich auch nur empfehlen.

Rezept bekomme ich vom Zahnarzt.

 

Vg tt

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Es ist Dein gutes Recht, alles zu tun, wodurch es Dir besser geht, doch bei anderen helfen dieselben Ansätze leider nicht.

Um entscheiden zu können, ob eine Maßnahme an sich wirklich hilfreich ist oder nicht, führt kein Weg an Studien mit ausreichend vielen Teilnehmern vorbei. Wenn eine Methode wirklich funktioniert, dann gibt es diese Studien über kurz oder lang.

Die Kraniosakraltherapie wird vermutlich genauso wie die Selbstmassage oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson dazu beitragen, dass der Muskeltonus geringer wird, was bei myogenen (muskelbedingten) Kiefergelenksbeschwerden für Linderung sorgt.

Manche Fähigkeiten, die ihr zugeschrieben werden, hat sie aber offenbar nicht.

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Bei mir besteht defintiv ein Zusammenhang. Ich bin erst mit 36 Jahren "schief" geworden (schiefes Gesicht, schiefe Schulter, schiefer Hals), nachdem ich am Kiefer operiert wurde und anschließend einen Zwangsbiss mit Kiefergelenkkompression hatte, mit der ganzen Palette an Symptomen (Nacken- und Schulterschmerzen usw.) als Folge.

Natürlich gilt auch hier: Es bringt langfristig nicht viel, dass Symptom zu bekämpfen, wenn die Ursache nicht behoben wird. Die Ursache ist (in meinem Fall) der Fehlbiss, der Körper nimmt automatisch als Ausgleich eine (schiefe) Schonhaltung ein. Überaus interessant ist: Ich hatte zwischenzeitlich Phasen, in denen der Biss so eingestellt war, dass ich keinen Zwangsbiss hatte - und siehe da, innerhalb einer Woche war ich schmerzfrei an Nacken und Schultern und die schiefe Haltung verschwand von selbst. Sobald der Zwangsbiss wieder vorhanden war, waren die Schmerzen und die Schonhaltung auch wieder da.

Es wäre sicherlich mal interessant, zu erfahren, wieviele aller kieferchirurgischen und kieferorthopädischen Patienten diese Symptome haben - und vor allem ab welchem Zeitpunkt. Vielleicht werde ich dazu hier mal eine Umfrage starten.

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Auch wenn's nicht jeder hören mag: dto.

 

Nach OP/KFO haben sich CMD-Symptome verstärkt bzw. sind neue hinzugekommen (u.a. Kompression KG), insbesondere die Schmerzdauer und -intensität hat sich drastisch erhöht (Schmerzchronifizierung).

 

Nach nunmehr 2,5 Jahren Behandlungsmarathon (u.a. Schienentherapie, Prothetik, Schmerz- sowie Psycho- und Dauer-Physiotherapie) habe ich einen (fast) schmerzfreien Zustand erreicht, mit dem es sich gut leben lässt.

 

Würmchen

 

 

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Zum einen ging es um den fraglichen, zumindest bisher unbewiesenen Zusammenhang zwischen Dysgnathie und Becken.

Zum anderen fällt mir auf Anhieb ein halbes Dutzend von Patienten ein, bei denen sich durch die OP überhaupt nichts in Sachen CMD geändert hat. Ich hatte auch einige, bei denen bestehende Beschwerden nach der OP besser wurden.

Wer hat jetzt recht? Ich würde sagen niemand und alle, wenn man sich beispielsweise diese Studie ansieht, die übrigens auf einer Patientenbefragung basiert: Sie deutet darauf hin, dass so ziemlich jeder denkbare Verlauf möglich ist. Von "Heilung" der Beschwerden durch die OP bis hin zu Beschwerden, die erst nach der OP auftraten.

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Hab da mal einen Link, der die Zusammenhänge in Kurzform erklärt.http://www.drgehrke.de/kiefergelenks-erkrankungen.html

Es gibt z.B auch das Buch CMD, kein Schicksal von Zahnarzt Dr. Schöttl, wo die muskulären Zusammenhänge zwischen Kiefer, WS, ISG und Becken erklärt werden.

Ich denke, hier einen Zusammenhang abzustreiten, ist nicht nachvollziehbar.

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Der Link führt zur Homepage eines Zahnarztes und spiegelt zweifellos die Ansichten des Kollegen wieder, wogegen prinzipiell nichts einzuwenden ist.

Evidenz ist das nicht wirklich. Wenn Du eine Studie hast, evtl. aus dem Literaturverzeichnis der von Dir erwähnten Buches, lese ich die gern.

Um Dir das Nachvollziehen etwas leichter zu machen, mal ein Beispiel: Aussagen wie "Lassen Sie mich mal Ihre Zähne behandeln, dann wird das Becken auch gerade." finde ich persönlich sehr problematisch, denn so etwas weiß ich vorher nicht. Wo sind die Beweise dafür, dass nicht der Beckenschiefstand die CMD verursacht hat oder beidem eine gemeinsame Ursache zugrunde liegt?

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Noch ein Link in diesem Zusammenhang von der homepage eines bekanntesn MKG-lers aus Bad Homburg http://www.dysgnathie.de/muskelgruppen.php

Ich denke, die ganze Geschichte funktioniert in beide Richtungen.

Hat jemand einen Beckenschiefstand, kann sich daraus ein Kieferproblem entwickeln.

Hat jemand einen "schiefen"Kiefer, kann sich daraus ein Beckenschiefstand entwickeln.

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Ja, das ist auch eine Homepage.

Sofern es Dir überhaupt nicht zu denken gibt, dass es für diese Auffassung nur Homepages als "Beleg" gibt, kannst Du Dich ja entsprechend behandeln lassen.

Ich denke, auch wenn etwas schön klingt, ersetzt das keine Studie.

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Hi,

 

ich selbst hatte eine Klasse II Fehlstellung und folgende Beschwerden:

 

- Ein Bein kürzer als das andere

- Nackenverspannungen

- Verspannungen an der rechten Schläfe

- Migräne

 

Außerdem hat man im Spiegel immer ganz deutlich gesehen, dass mein Körper schief war und regelrecht eine Art von Torsion aufwies. Der Oberkörper war in meinem standardmäßigem, geraden Stand verdreht.

 

Mein KFO hat verschiedene Übungen mit mir gemacht (z.b. Meinen Biss mit Hilfe von Wachs ausgeglichen) und siehe da: Ich hatte sofort mehr Kraft und meine Beine waren gleich lang. Ich selbst habe nie geglaubt, dass es einen Zusammenhang gäbe aber bin mittlerweile zu 100% davon überzeugt.

Wenn man logisch denkt, macht es Sinn: Der Körper ist physikalisch nicht mehr gesehen als eine Maschine. Wenn es irgendwo ein Defizit gibt, müssen die unmittelbar betroffenen Nachbarpartien eben mehr / anders arbeiten um das wieder zu kompensieren und das kann natürlich zu Beschwerden führen.

 

Wenn der Körper nicht symmetrisch ist, sind die Muskeln auch nicht symmetrisch, weil die Eine Seite mehr machen muss als die andere. Das alles führt meines Erachtens zu Problemen.

 

Gruß,
Zakyman

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@Kieferkracher:

Hier ein Link zur Quelle Deines Links: http://www.gwup.org/images/stories/pdf/skeptiker/vor%202008/altern.wiss.in-oesterreich-1.pdf (ab Seite 23)

Außerdem solltest Du Dir, sofern Du es noch nicht getan hast, einen Überblick über die Funktionsweise eines Pelvimeters verschaffen und auch über die Prinzipien der evidenzbasierten Medizin.

 

@Zakyman:

Was Du beschreibst, klingt nach Kinesiologie. Hier steht was dazu (nicht mehr online, daher über archive.org).

Klar kann man den Körper in mancherlei Beziehung mit einer Maschine vergleichen, aber diese Maschine ist komplexer und schwerer zu durchschauen als man denkt. Einfache Erklärungen treffen manchmal zu, oft aber leider nicht.

 

@beide:

1. Ich habe kein Interesse daran, Euch von irgendwas zu überzeugen, also können wir uns vielleicht einfach darauf einigen, dass wir die Sachlage unterschiedlich einschätzen.

2. Sofern es eines Tages wirklich Evidenz dafür gibt, dass man mit kieferorthopädischen Maßnahmen einen Beckenschiefstand beseitigen kann, wird es mir eine Freude sein, damit den einen oder anderen Euro mehr zu verdienen.

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