Andsche

OP-Bericht Bimax vom 14.8.2006- Sicht Andsche

Nun enthalte ich euch, meine Sicht der Dinge, nicht länger vor, wobei ich das Gefühl hab, dass es eine längere Geschichte werden könnte:

OP: OK-Vorverlagerung und leichte Hochsetzung, UK Rückverlagerung und um 2mm nach links Drehung, zwecks Mittellinienkorrektur. Insgesamt wurde eine Strecke von 5 mm ausgeglichen, weiß aber nicht genau wie das auf die Kiefer aufgeteilt wurde.

(Vielleicht ist es ratsam erst den OP-Bericht von Stubs zu lesen, ich wird wohl etwas auf ihn aufbauen)

SO, 13.8.2006, Anreise:

Wir, also mein Freund und ich sind so gegen Viertel vor 2 auf der Station angekommen und ich durfte gleich in mein Zimmer und auspacken. Kurz darauf kam dann Stubs auch und wir konnten nach unzählbaren Telefonaten uns endlich in die Augen schauen beim Reden. Es hat ewig gedauert bis es mal weitergegangen ist. Irgendwann kam dann dieser Arzt zum Blutabnehmen. Ja, und ich kann bestätigen, dass Stubs in dieser Sache etwas eigen ist. Ich wollte ja nicht Lachen, aber als die erste Frage von ihr:“ Können Sie dass?“, war und kurz darauf auch schon:“Wie oft haben sie schon Blutabgenommen?“, kam, konnte ich mir mein Lachen nicht mehr verkneifen. Da ich wusste, dass sie wirklich Angst hatte, hab ich mich gleich mal als erste gemeldet, als Testprobantin, sozusagen. Eigentlich wollte ich Stubs damit beruhigen und ihr zeigen, dass er es bestimmt kann, aber irgendwie klappte dass nicht und es wurde noch schlimmer. (Übrigens, Danke für den blauen Arm). Aber als diesem Arzt dann schon die Schweißperlen vor Angst liefen, tat er mir wirklich leit, er ging dann unverrichteter Dinge und kam kurz darauf mit Dr. Davids wieder, der dann noch mal bei Stubs Blut abnahm. Wir, bzw. zum größten Teil die liebe Stubs, konnten noch viele, viele, viele Fragen an Dr. Davids stellen. Das einzigste was mich interessierte war, was ich den nun eigentlich für eine Op bekommen solle, da ich immer noch nicht wusste, ob ich nun eine reine OK-Vorverlagerung ober doch Bimax bekommen sollte. Und Dr. Davids hat mir dann gesagt, dass es reine Ok-Verlagerung wird, es aber im OP umentschieden werden könnte, aber eher nicht. Damit war ich nicht so zufrieden, weil ich von einer Bimax überzeugter gewesen wäre, meine größte Soge machte ich mir um meine Nase, die bei einer reinen Ok-OP ja viel mehr beeinflusst gewesen wäre. Die Anästesieärztin war an diesem Tag noch da, aber das war eher unspektakulär. Wobei diese Blutabnahmsache auch nicht so leicht zu toppen war. Wir sind dann zu dem Tailänder essen gegangen (Danke Marco, denn hattest du glaub mal empfohlen). Hat gut geschmeckt, auch wenn wir nicht so viel gegessen haben. Vor der Nacht haben wir dann unsere Gute-Nacht-Tablette bekommen, und ich konnte einigermaßen gut schlafen.

MO, 14.8.2006, OP-Tag:

Da der OP-Plan ja am Tag vorher noch kurz umgestellt wurde, war ich als 2tes dran, und durfte (musste) schon mal miterleben, wie es so ist darauf zu warten. Und als Stubs dann Tränenübergossen rausgeschoben wurde und ich plötzlich völlig allein im Zimmer saß, kamen bei mir dann auch die ersten Tränen. Ich war den ganzen Tag davor so cool, weil ich Stubs auch nicht noch mehr verunsichern wollte und jetzt war mir zum ersten mal klar, dass ich ja auch schrecklich Angst hatte. Da ich abenda noch von der Beccy82 gehört hatte, dass der Einstich auf dem Handrücken für die Narkose, ganz schön zwicken kann, hate ich davor erstmal am meisten Angst. Als es soweit war und die Schwestern mich zum OP schoben, war dass ein ganz seltsames Gefühl, da da für mich alles so neu war, ich kannte OP etc nur aus Emergencyroom. In dem Vor-OP-Zimmer angekommen, fing ich schrecklich an zu weinen und der Anästesiearzt fragte, was denn los sei, ich sagte ihm, dass ich Angst hatte wegen meiner Nase. Etwas unverstanden schaute er mich an und Fragte ob ich noch mal mit Dr. kater sprechen wöllte, da sagte ich gleich :“Ja bitte“. Und er nur:“Der operiert aber noch“. Aber tatsächlich, ich war zwar schon von der Beruhigungspille leicht benebelt, aber da kam plötzlich ein Mann in grün rein. Es war Dr. Kater, ich fing gleich wieder an zu heulen, und erzählte ihm meine Angst um mein Profil. Und etwas verwundert, aber Dr. Kater unterstützte die Angst und sagte, dass er eine Bimax machen wird. In diesem Moment war ich erleichtert, aber auch etwas verwirrt, er sagte dass so als ob dass schon lang feststand, aber warum wurde ich dann so lang im dunkeln gelassen?? Naja, dann konnte ich mir beruhigt die Narkose einleiten lassen. Den Pieks in der Hand, von der Nadel, den hab ich übrigens überhaupt nicht gespürt. Ich hab noch auf die Uhr geschaut, die im Zimmer hing, es war genau 11 Uhr.

Und schwubsdiwupps, ich machte meine Augen auf und mein erter Blick fiel wieder auf eine Uhr, es war genau 15 Uhr. In diesem Moment wusste ich also, Ok es ist vorbei und ich musste wohl auf der Intensivstation sein. Und da fing meine persöhnliche Horrorstory auch schon an. Ich hab es wirklich unterschätzt. Man liegt da, kann sich nicht bewegen vor lauter Kabeln und fühlt sich so ausgesetzt. Der trockene Gaumen, war übrigens das schrecklichste. Ich war sofort klar, überhaupt nicht mehr benommen. (Das dachte ich jedenfalls, mein Freund erzählte mir später, dass ich zum Teil sehrverwirrtes Zeug gelabbert hatte). Aber ich spürte alles, die Magensonde, ich empfand sie als ganz schrecklich. Ich spürte genau wie sie mir von der Nase durch den Hals im Magen lag, genau so Ekelig wie ich mir das immer vorgestellt hatte, war es auch. Aber Dr. Kater kamm wenige Minuten später gleich zu uns uns ich bat ihn dieses Mistding zu ziehen und er tat das auch gleich. Eine Schwester sagte vorher zu mir, das es noch zu früh sei. Und natürlich kurz darauf spürte ich schon wie mir schlecht wurde und ich ein leichtes Würde gefühl bekam. Den Draht, mit dem wir verdratet waren hat Dr. Kater übrigens auch gleich aufgeschnitten. Nachdem ich geäußert hatte das ich gleich Brechen muss, wurde mir ein Mittel verabreicht, also durch den Zugang an der Hand.

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Ich musste zum Glück nicht Brechen, der Würgreiz war gleich weg. Aber ich hörte noch wie die Schwester murmelte:“ ich hab doch gesagt es ist zu früh“. Ich ließ aber den Schwestern trotzdem keine Ruhe, mich störte alles. Hingegen sah ich das Stubs völlig entspannt schlief, und dass mit Magensonde. Mich störte alles, diese Drainagen, die waren mir so stark an die Wange geklebt, dass sie meine Unterlippe ganz zerquetscht haben, da hab ich mir erstmal die Kleber abgemacht. Ich hab geklingelt und wollte einen Spiegel, den hab ich auch bekommen, und zum Glück, meine Nase sah gut aus, ich hab mich zwar nicht erkann, aber ich fand die im Spiegel nicht schlecht, das war beruhigend. Ich hab nach Schmerzmitteln geklingelt. Ich hab mir auch das Ding aus dem 2ten Nasenloch ziehen lassen, das war nur son Schaumstoff, in dem in der Mitte Sauerstoff kam, aber mich störte es unheimlich. Ich glaub ich bin eine ganz schreckliche Patientin gewesen, die Schwestern waren so nett, aber ich war so geschockt von der ganzen Situation. Ich hab auch öfter klingeln müssen um nach der Bettpfanne zu fragen, davor hatte ich übrigens auch Angst, aber das war überhaupt nicht schlimm. Die waren nur “Arschkalt“, nicht wirklich bequem und es fiel mir schwer es auf anhieb “laufenzulassen“. Ich hab auch öfter geklingelt weil ich so Durst hatte. Stubs konnte sofort aus der Schnabeltasse trinken, ich weiß nicht ich muss zu blöd gewesen sein, ich habs nicht hinbekommen, und musste jeden Schluck aus der Spritze trinken. Das hatte mich auch angekäst. Die Nacht war das schlimmste, es war dunkel und ich konnte keine Minute schlafen. Am Morgen hörte ich wie die eine Schwester zu anderen sagte, dass mein Blutdruckmessgerät auf einer halben Stunde stunde stand, also jede halbe Stunde hat das Dind sich aufgeblasen. Alle 2 Stunden hätte wohl gereicht, Danke. Aber ich war so froh, dass die Nacht rum war. Wir mussten aufstehen und uns waschen, die Schwestern haben unsere Betten gemacht. Ich war völlig gerädert und fühlte mich so schlecht wie in meinem ganzen Leben noch nicht. Und in solchen Fällen kommt dann mein Selbstmitleit bei mir hoch und ich oft geheult. Im Nachhinein weiß ich nicht ob ich mir selbst den Stress gemacht hab und mich unnötig in die Situation reingesteigert hatte, aber ich hatte es einfach völlig unterschätzt. Vielen Dank an die 2 jungen Mädels auf der Intensivstation, ich hab mir extra eure Namen merken wollen, aber kann mich nicht dran erinnern. Mit der Fingernagelgeschichte habt ihr mich n paar Minuten abgelenkt, danke euch, ihr ward ganz süß zu uns.

Die Tage nach der OP:

Endlich wieder auf der Station angekommen ging es mir gleich besser. Nur die Drainagen störten, weil ich so sabberte und man mitschleppen musste, wenn man auf Toilette ging.

Gegessen hab ich in der Woche fast nichts, aber wer diesen Fras gesehen hätte, weiß warum. Aber auch meine mitgebrachten Hipp-Gläschen hab ich nicht gegessen, es war mir überhaupt nicht nach irgendwas, meine Freund zwang mich dann diese Astronautennahrung aus der Apotheke zu trinken, das ging einigermaßen.

Am 2ten Tag nach Op wurden endlich die Drainagen gezogen. Ich war auch froh, dass sie zuerst zu mir gekommen sind, ich wollte diese Dinger endlich loswerden. Das ziehen ist ein kurzer dumpfer Schmerz, ich fand ihn nicht so schlimm, weil die Vorfreunde auf ein Drainagenfreies liegen viel größer war.

Die Nächte waren schlimm, konnte keine einzige Nacht schlafen. Die Nase läuft bis heute ständig, und ich kann selbst jetzt daheim nicht gut schlafen.

Die Kühlmasken, auf die ich mich sher gefreut hatten, fand ich schrecklich, aber da war ich die einzigste, den anderen hat die Maske glaub gut geholfen, aber ich hab dieses eklige Schlabberding nicht auf der Haut ausgehalten und hab demnach auch eher zuwenig gekühlt.

Schlimm fand ich das Aufstehen am 3ten Post Op-Tag, die Ärzte sagten, wir sollen aufstehen und ein bischen im Gang rumlaufen um unsere Kreisläufe in Schwung zu bringen. Bis dahin sind wir ja nur im Bett gelegen und aufs WC gegangen. Ich fand dieses erste Rumlaufen sehr anstengend, man kommt sich wie ein altes Großmütterchen vor. Schritt für Schritt wurde es besser und Tag für Tag.

Am nächsten tag sind wir dann schon selbst, also ich noch mit Unterstützung von meinem Freund von der Klinik in Dr. Katers Praxis gelaufen. Die frische Luft tat so gut, aber es war schon etwas anstrengend. In der Praxis wurden uns dann die Schrauben gezogen, die uns noch im Kifer steckten. Davor hatte ich schreckliche Angst, ich lag auf dem Behandlungsstuhl und als ich schon diesen Schraubenzieher sah mit so nem Holzgriff, wie aus der Werkzeugkiste, da wurde mir schon ganz schlecht. Dr. Davids hat die Stellen kurz mit zu Zeug betäubt und dann die Schrauben rausgedreht. Es hat nicht wehgetan, aber ich hab so stark mit der Nase ein und ausgeatmet, das ich mit in Ohnmacht geatmet hatte. Ich hörte nur noch ein:“ gleich brauchen wir ne Tüte, wenn sie nicht damit aufhört.“ Dann war schon alles Schwarz um mich. Ich wachte aber gleich wieder auf und und Dr. Davids fühlte meinen Puls. Also wieder mal hab ich mir selbst den Stress gemacht.

Am letzen Tag waren wir noch mal kurz in der Praxis, da hab sie uns gezeigt, wie wir die Gummis einhängen sollen. Meinen Splint muss ich übrigens nicht tragen, den hatte ich nur auf der Intensivstation drin, zum Glück, mir wird’s ganz übel von dem Ding. Dr. Kater hat irgendwie erklärt, dass die Zähne jetzt eine kleine natürliche Wanderung durchmachen können und er Splint würde sie da behindern, oder so ähnlich. Wir sind dann wieder rüber in die Klinik, gepackt hatten wir schon und warteten bis wir abgeholt wurden.

So, das wurde jetzt wie erwartet ein “klein“ wenig mehr, und ich hätte noch ausführlicher Schreiben können, aber wenn ich so emotional schreib, dann fallen mir immer so viel Sachen auf einmal ein. Ich könnte ein Buch über die gesamte Behandlung schreiben.

Also insgesamt fand ich die ersten 3 Tage echt schlimm, und bin so froh, dass ich es hinter mir hab, und ich denk jetzt doch ein weinig anders darüber, bei Grenzfällen, ob man operieren sollte oder nicht. Ich würde es wirklich nur noch mal machen, wenn der Fehlbiss zum Problem wird.

Übrigens ist die hälfte meine Unterlippe und die hälfte meines Kinns völlig taub. Dr. Kater hat mir auf meine Frage nach dieses Bereich erklärt, dass mein Hauptnerv wohl nicht ganz da lag, wo man ihn vermutet hätte sollen, er ihn aber noch vor dem Sägen bemerkt hat und ihn wo anders “hinlegen“ musste, dadurch sei der Nerv gestaucht und gedehnt worden, dadurch jetzt diese toten Bereiche, aber er versicherte mir, dass es ihn nicht beschädigt hat. Ich hoffe dass diese Bereiche sich schnell wiedermelden, aber es hat schon ab und zu mal gezwickt und das ist doch das Anzeichen, dass der Nerv wieder “taktet“, oder?!

Ich persönlich bin sehr froh, den weiten Weg nach Bad Homburg gegangen zu sein. Ich hab mich stets in guten Händen gefühlt. Und hab Dr. Kater völliges Vertrauen geschenkt. Heute morgen hat er angerufen und nachgefragt wie es mir geht und ob alles Ok ist. Und ich hab gehört, dass im Hintergrund schon wieder alles nach ihm frägt und er keine Zeit hat. Wer weiß was mit meinem Nerv gewesen wär, wenn ich icht nach “Bad Homburger Methode“ operiert geworden wäre, klar das ist nur Spekulation, aber ich bin über meine Entscheidung glücklich. So und jetzt hör ich auf bevor mir Werbung vorgeworfen wird. Ich wollte eigentlich sachlich und objektiv bleiben, aber mal ganz erhlich nach dieser Woche geht das nicht mehr. Meine Bilder folgen bald, wenn ich ein wenig abgeschwollener bin und man das Ergebnis sieht, das was bis jetzt zu sehen ist, wird glaub ganz gut. Aber erstmal fremd.

Liebste Grüßle Andsche

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hallo Andsche und auch Stubs,

schön, dass ihr beiden alles so gut überstanden habt! Danke für eure Berichte, es ist immer wieder informativ Erfahrungen zu lesen- je mehr man liest umso besser kann man sich (hoffentlich) die Situation vorstellen!

Gute Besserung weiterhin und fröhliches Abschwellen:razz:!

lieben Gruß,

Eve

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Interessanter Bericht.

Bekommt man bei Dr. Kater immer eine Magensonde?? Ich dachte, dass ginge bei ihm ohne?

Ich wünsch euch beiden, dass ihr bald wieder richtig fit seid!!

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Hallo Andsche und Stubs!

Auch von mir Glückwunsch zur tapfer überstandenen OP! Ich wurde zwei Tage nach euch operiert, aber nur am OK, und ich hatte nicht mit solchen Schwierigkeiten zu kämpfen wie ihr. Deshalb habt ihr meine größte Bewunderung und Respekt, dass ihr das so durchgestanden habt.

Seid stolz auf euch, ihr habts hinter euch! Lasst euch schön verwöhnen!

Ganz liebe Genesungswünsche!

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Interessanter Bericht.

Bekommt man bei Dr. Kater immer eine Magensonde?? Ich dachte, dass ginge bei ihm ohne?

Ich wünsch euch beiden, dass ihr bald wieder richtig fit seid!!

Hallo,

ja erstmal bekommt man immer eine gelegt, wobei ich jetzt nicht weiß wie es bei einer reinen Uk-OP ist, weil ich glaub mich errinnern zu können, das mir gesagt wurde, das viele Blut fließt einem bei der OK-Korrektur in den Magen. Also zumindestens bei einer Bimax bekommt man eine, um eben dieses Blut abzusaugen. Aber uns wurde das vorher gesagt, und sie wird einem sofort gezogen, wenn sie stört. Es sind auch keine richtigen Schmerzen die die Magensonde macht, mich hat sie so gestört, weil allein das Wissen und Spüren der Magensonde bei mir so ein Würggefühl auslöst. Ich wusste, das wenn ich aufwach ich dem ersten den ich seh, ich sagen würde:"zieht das Ding raus". Zum Glück ging das schnell.

Andsche

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Hallo Andsche,

schön zu hören, dass es Dir besser geht. Wir haben uns ja dann leider nicht mehr gesehen, nach meinem Besuch auf Eurem Zimmer am Donnerstag. Ich habe alles gut überstanden und durfte dafür heute schon einen Tag früher nach Hause. Ich glaube ich habe auch Eure Kühlmaske 'geerbt'.

Dann werde ich jetzt mal Stubs grüßen und mich an meinen ganz frischen OP-Bericht machen.

Ach ja, eine reine UK-Vorverlagerung, wie bei mir, ist in der Tat viel 'harmloser' als Deine und Stubs-OP gewesen. Hut ab! Ich habe ja noch einige andere kennengelernt in Bad Homburg, die eine Bimax hatten - in den unterschiedlichsten Stadien - und da ist mir einiges erspart geblieben.

Viele liebe Grüße von einer 'Mit-Hamsterbacke'

Baudi

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Hey Baudi,

schön, dass du auch wieder da bist. Auf deine Bilder bin ich ja mal gespannt, du sahst doch so schon so gut aus, hoffentlich ist´s dabei geblieben. ;)

Grüßle Andsche

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Hi Andsche,

ja, ich denke, ich sehe nicht viel anders aus. Aber wenn ich jetzt lächle, sehe ich zum ersten mal meine unteren Schneidezähne. Ganz ungewohnter Anblick ;-) Die meisten werden wahrscheinlich nicht viel sehen. Und mein (klitze)kleines Doppelkinn ist jetzt tatsächlich weg. Wer weiß, vielleicht liegt das nur an der Schwellung *fettgrins*.

Wie läuft das hier eigentlich mit dem Bilder hochladen?

Muss mir ja auch dringend mal Deine und Stubs Bilder anschauen, da ich Euch ja nicht vor der OP gesehen habe.

Viele liebe Grüße

Baudi

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Hallo,

Glückwunsch zur OP! Jetzt kanns nur besser werden. :-D

was ich nicht verstehe ist die Sache mit der Intensivstation und der Magensonde. :roll:

Ich war kürzlich wg. Oberkiefer OP in der Landesklinik Salzburg und habe da auch andere Patienten mit Kieferkorrekturen kennengelernt, auch UK Vorverlagerung.

Dort kommt kein einziger Patient auf die Intensivstation, auch wenn die beider Kiefer verlagert bekommen. Auch hab ich von niemanden etwas von Magensonden oder einem splint gehört.

Mein Zimmernachbar hatte UK vorverlagerung und sah nach 3 Tagen aus wie neu. ist 20 Minuten nach dem Aufwachen (nach der OP) rumgelaufen. Hat fast kein Taubheitsgefühl gehabt. Ist nach 4 Tagen wie ein junger Gott nach Hause maschiert. Es war so!

Hab mich mit dem Personal dort unterhalten und so erzählt, was ich hier aus dem Forum so weiß, bzg. Horror nach OP uns so. Die wussten gar nicht wovon ich rede. Intensivstation nach Kiefer OP? Hääh? :roll:

Ich glaube, dass in Salzburg sehr schonend operriert wird. das hat mir auch mein KFO bestätigt. Er meinte, der "Komfort" des Patienten werde dort sehr wichtig genommen, weniger irgendwelche technisch besonders perfekten Methoden oder Ergebnisse.

Der Primar (Professor) Krenkl dort, ist ja europaweit als große Nummer bekannt. Glaube nicht, dass der die Lage nicht checkt.

Ich war übrigens nach meiner OK OP auch gleich so gut wie neu. Es gab nur Probleme wegen eines Metallstiftes der mir eigesetzt wurde, um die zähne seitlich daran "aufzuhängen" und zu bewegen. Das lag wohl aber daran, dass mein Gewebe an dieser Stelle schon von früher her geschädigt war.

Also, nach dem was ich jetzt live mitbekommen habe, kann ich nur sagen, dass in Salzburg - nach welcher Methode die auch immer opperieren - auf Intensivstation und solche "Gimmiks" verzichtet werden kann und der Patient nach 3-4 tagen wieder weitgehend mobilisiert ist. Die machen einem die Fresse nicht vollkommen kaputt. :mrgreen:

Ich hab schon auch eine Patientin mit GNE OP gesehen, die war im ganzen Gescht grün und blau. Bei er wollte das Bluten nicht aufhören. Es gibt aber auch Leute, die kriegen einen Weiheitszahn raus und sind danach halb tot. Das sind aber nicht die Standarts.

Wie man bei solchen Tatsachen noch eine bestimmte Spezialmethode eines bestimmten Artzes in den Himmel heben kann, wo doch scheinbar alles viel einfacher gehen kann, bei für den Patienten erheblich besseren Komfort und körperlicher Schonung...?

Find ich seltsam...:???:

Ich habe ja noch eine UK vorverlagerung vor mit und spätestens dann will und werde ich sehen, was dann Sache ist. Ich werde davon berichten.

Wenn es auch nur halb so gut läuft wie bei meinem zimmernachbarn, dann werde ich nicht das geringste von dem erleben müssen, was ich hier immer wieder gelesen habe. Intensivstation, Splint, Verdrahtung etc.

Würde mich freuen, wenn noch mehr alternative Berichte über OPs dazukommen würden, hier im Forum, denn es scheint wirklich nicht nur eine gute Methode zu eben und andere schlechtere. Man muss nicht Jünger einer bestimmten Anhängerschaft sein, finde ich, sondern sollte auf alle möglichen komplexen erfahrungen zurückgreifen können, die Leute mit Kiefer OPs so machen.

Ich kann nur sagen, ich war baff, nach meinen persönlichen Erfahrungen und den meiner Mitpatienen.

Auf weiterhin regen austausch!

Stefan

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Hi Stefan1000,

in Bad Homburg würden die wohl am liebsten alle Kiefer-OP-Patienten eine Nacht auf die Intensivstation legen. Die Begründung war, dass dort mehr Schwestern sich um weniger Patienten kümmern müssen als auf der Station. Und da man ja in dieser Nacht noch verdrahtet ist, soll das wohl eine Vorsichtsmaßnahme sein. Da die Plätze jedoch begrenzt sind, passiert dies standarmäßig nur bei den Bimax-OPs.

Das mit dem Splint ist so eine Sache. Einer der Ärzte sagte mir, dass man im Grunde auf den Splint verzichten könne, und viele Ärtze dies auch tun. Ist eben eine Hilfe für den Patienten sich an den neuen Biss zu gewöhnen. Ich hatte ihn bis heute (4 Tage Post-OP) drin, muss ihn nicht mehr tragen. Andere, die am selben Tag operiert wurden, hatten keinen drin. Mir hat er gut getan, da ich dauernd das Gefühl hatte schief zu beißen, da mein Unterkiefer nicht nur nach vorne, sondern auch seitlich versetzt wurde. Mittlerweile habe ich mich an die Position gewöhnt.

Mir ging es auch ziemlich schnell wieder gut. Aber ich hatte - wie gesagt - auch 'nur' eine Unterkiefer-Vorverlagerung. Die anderen Bimax-Patienten müssen wirklich so einiges mehr weg stecken. Die Magensonde ist wohl bei den Patienten, die den OK operiert bekommen drin, da sehr viel Blut in den Magen läuft und Übelkeit verursacht. Zumindest wurde mir das vom Anästhesisten so erklärt. Meine Bettnachbarin hat jedenfalls ziemlich gereihert. Aber wie Du bereits gesagt hast, ist die Bandbreite wie schnell oder langsam sich jemand erholt sehr groß und hängt von vielen Faktoren ab.

Viele liebe Grüße

Baudi

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hi :lol:

auch ich durfte nach meiner uk-op (also freitag operiert und montag schon wieder heim:mrgreen:

hatte so gut wie keine schwellung und auch keine magensonde bzw. den splint:mrgreen: , wußte anfangs gar nicht was das sein sollte als ich davon im forum bei den anderen gelesen hatte......

meine freundin hatte jetzt auch eine weißheitszahnentfernung und die war so dolle geschwollen, is halt bei allen verschieden...

Lg noch und gute besserung an alle frischoperierten

Jenny

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Auf weiterhin regen austausch!

Nein, bitte nicht dieses Thema.

Ich geb dir ja teilweise recht, möchte aber darüber nicht mehr diskutieren, ist für mich jetzt gelaufen, also die Entscheidung?! Bitte belassen wir es dabei.

Ich möchte nicht, dass mein Thread zu einer Pro-Contra Diskussion über einen ganz "bestimmten" Chirurgen wird.

Ja, vielleicht hätte ich mir meine kleine öffentliche "Lobeshymne" sparen können.

Man könnte jetzt wieder ewig rumdiskutieren, warum ich unbedingt zur "Sekte" beitreten wollte, und trotz Schmerzen jetzt zufrieden bin. Auch wenn es doch in Salzburg, oder sonst wo, viel besser gewesen wär... :roll:

Freut mich für dich, das du deine richtige Entscheidung gefunden hattest, ich meine zum Glück auch!

Ich denke es ist schon zum Xten mal totgetratscht worden, zum positiven oder negativen.

Ich hab meine Erfahrung authentisch geschrieben. Ja für mich war es schlimm, aber z.B. für Stubs, die in etwa das Gleiche durchgemacht hat, war es alles halb so wild. So ist es halt, ich wollte nichts schönreden.

Ich beantworte gerne Fragen und alles, aber ich möchte nicht das mein Thead irgenwann geschlossen wird, weil es wieder ausartet. Und, dass das passieren kann, wissen wir doch alle :-| .

Hoffe du bist mir deswegen nicht böse...

Liebste Grüße Andsche

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Hallo Stefan, dein Bericht hört sich ja im gewissen Sinne fabelhaft an. Ich glaube allerdings, dass die Sache mit Splint setzen und Verdrahtung seinen Sinn hat. Wenn es andere Ärzte gibt, die darauf verzichten, ist das doch eher eine fragwürdige Methode. Denn schwere Patientenfälle sind bestimmt anders zu versorgen, als die Gängigen. Allerdings ist es bestimmt auch für den Patienten ungemütlicher wochenlang verdrahtet rumzulaufen. Meiner Meinung kann man das auch nicht verpauschalisieren. Wunderbar ist es doch, wenn man anschließend Positives von den Patienten hört oder liest. Ich würde auch einen Meister seines Faches aufsuchen, wenn es um mich geht. Aber dazu gehört immer viel Aufklärung und da glaube ich, ist auch nicht jeder zu fähig. Welch ein Luxus analytisch die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das hat dann bestimmt nichts mit Spezialverfahren zu tun und Vergötterung bestimmter Personen. Es geht um den Ruf des Arztes, dann um ein persönliches Gespräch und die Taten des Arztes kann man doch dann am eigenen Leib spüren. Ich würde aber auch noch nach den Kosten fragen und der Überlegung, wie weit entfernt sich der Arzt befindet. Apropo: Weißt du, was eine OP in dieser Klinik kostet, wo soviel Kompfort für den patienten geboten wird? Grüßle matteo:?:

Hi Andsche,

leider haben sich unsere Antworten etwas überschnitten. Es dauert auch immer etwas, bis mans geschrieben hat. Da schreiben wohl viele gleichzeitig.

Ich hoffe, du hast deine OP gut überstanden. Wünsch dir auf jeden Fall gute Besserung.......

Hast du denn einen splint bekommen? Gruß M

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Hi Stefan,

mir ist auch schon aufgefallen, dass die Methoden sehr unterschiedlich sind. Ich hatte z.B. auch keine Magensonde, und als ich den Arzt danach gefragt hab, hat er nur ganz verwundert geschaut. Mir war aber auch überhaupt nicht schlecht, vielleicht saugen manche das Blut schon ab, bevor es in den Magen läuft!?

Auf Intensivstation war ich auch nicht. Aber einige müssen da ja die ganze erste Nacht verbringen. Hängt vielleicht auch von der Art und Stärke der Narkose ab?

Andererseits waren meine Ärzte sehr vorsichtig was Verdrahtung und Splint anbelangt: ich bin heute meinen sechsten Tag verdrahtet, morgen wirds aufgeschnitten. Wielang ich den Splint brauch, weiß ich nicht, bestimmt ein paar Wochen.

Ich denke dass einige Ärzte auf die Verdrahtung verzichten, ums den Patienten einfacher zu machen, andere, wie meine, wollen sicher gehen, dass sich auch ja nichts mehr verschiebt.

Übrigens ist die Verdrahtung nicht so schlimm, wie man sich das immer vorstellt (ok, wenn man keine Luft kriegt oder einem schlecht wird, dann ist sie das ganz bestimmt, im Normalfall aber nicht). Ich krieg ganz gut Luft durch den Mund (nur wenn die Nase zu ist, ists unangenehm) und reden kann ich auch einigermaßen. Den Splint empfind ich als ganz angenehm, weil die Zähne da ihren festen Platz haben.

Aber es ist echt seltsam, dass einige nach der OP total gerädert sind, und andere gleich wieder fit. Ich konnte auch schon am OP-Tag bisschen rumlaufen und wurde drei Tage später entlassen. Hatte aber auch nur OK, bei ner Bimax ist das natürlich alles schlimmer.

Hi Andsche,

entschuldige, hab deinen Beitrag erst zu spät gelesen! Wir wollen natürlich dein Forum nicht "zudiskutieren", also lassen wir das!

Wir wollten aber bestimmt nicht irgendwelche Methoden schlechtreden, ist nur leider echt sehr interessant, was es für Unterschiede gibt.

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Nein, bitte nicht dieses Thema.

Ich geb dir ja teilweise recht, möchte aber darüber nicht mehr diskutieren, ist für mich jetzt gelaufen, also die Entscheidung?! Bitte belassen wir es dabei.

Ich möchte nicht, dass mein Thread zu einer Pro-Contra Diskussion über einen ganz "bestimmten" Chirurgen wird.

ich denke eigentlich nicht das dein Beitrag dazu führt!

Ja, vielleicht hätte ich mir meine kleine öffentliche "Lobeshymne" sparen können.

es ist sicher legitim es auszusprechen wenn man zufrieden war:!:

Ich hab meine Erfahrung authentisch geschrieben. Ja für mich war es schlimm, aber z.B. für Stubs, die in etwa das Gleiche durchgemacht hat, war es alles halb so wild. So ist es halt, ich wollte nichts schönreden.

und das ist wohl auch das Wichtigste, dass jeder es so erzählt wie er es empfunden hat, denn nur so können wir, die es noch vor sich haben, uns eine eigene Meinung bilden

Ich möchte nicht, dass mein Thread zu einer Pro-Contra Diskussion über einen ganz "bestimmten" Chirurgen wird.

ich denke eigentlich nicht das dein Beitrag dazu führt!

du hast ihn weder als furchtbar toll hervor gehoben noch hast du ihn schlecht gemacht

Ich beantworte gerne Fragen und alles, aber ich möchte nicht das mein Thead irgenwann geschlossen wird, weil es wieder ausartet. Und, dass das passieren kann, wissen wir doch alle :-| .

wegen dem was bisher geschrieben wurde wird bestimmt kein Thead geschlossen und ich glaub das nun mit der Zeit alle in ihrer Wahl der Worte etwas sensibler geworden sind;-)

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ich denke eigentlich nicht das dein Beitrag dazu führt!

du hast ihn weder als furchtbar toll hervor gehoben noch hast du ihn schlecht gemacht

Für mich hat sich dieser Satz so angehört, als ob da jemand Lust zum diskutieren hat:

Zitat Stefan1000: "Wie man bei solchen Tatsachen noch eine bestimmte Spezialmethode eines bestimmten Artzes in den Himmel heben kann, wo doch scheinbar alles viel einfacher gehen kann, bei für den Patienten erheblich besseren Komfort und körperlicher Schonung...?"

Da waren mir einfach zu viel `bestimmt` drin, und ich wollte gleich den Wind aus den Segeln nehmen, bevor das Match beginnt.

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wenn man genauer darüber nachdenkt wird glaube ich jedem deutlich dass jeder Arzt seine eigene Methoden hat

die Unterschiede liegen nicht nur darin wo man die Kiefer trennt, sondern es gibt noch eine Vielzahl von anderen Faktoren die eine Rolle spielen aber so nicht wahr genommen werden (da ich nun 5 Menschen persönlich kenn die in zwei verschiedenen KH operiert wurden weiß ich dass es nicht nur auf die OP Methode ankommt)

außerdem kommt jeder Patient mit den unterschiedlichen Methoden auch individuell zurecht

daher lässt es sich schlecht werten welche Methoden besser oder schlechter sind

und daher denke ich erübrigen sich Debatten über die OP Metoden

was ich allerdings jedem empfehlen kann ist, nehmt mit den Leuten von hier persönlichen Kontakt auf und besucht sie in den Krankenhäusern

die Meisten freuen sich sicher über Besuch und ihr könnt eine Menge über die Unterschiede der KH lernen

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Helau,

Zuerst mal gute Besserung an Andsche und auch Stubs. Hey, du hast es überstanden und es wird wohl noch mühsam werden in den nächsten Wochen aber hey, was sind schon ein paar Wochen Mühsal im Vergleich zum ganzen Leben. Am Schluss hat es sich sicher gelohnt und ich bin mir auch sicher, dass das Resulatat toll aussieht. Also, durchhalten... ich wünschte bei mir wärs schon vorbei. Ich werde dann aber auch noch berichten.

Zum Thema Ärzte und Kliniken usw. Im Prinzip ist es doch schnuppe für welchen Arzt man sich entschieden hat. Ich bin mir sicher, dass die alles genau wissen was sie tun und sie werden ihre Gründe dafür haben wieso sie was tun. Zudem erlebt jeder so einen Eingriff auf seine Weise. Keiner von uns hätte sich genau für den von ihm gewählten Arzt entschieden, wenn er nicht auch Vertrauen in ihn gehabt hätte, oder? Wir haben ja glücklicherweise eine Auswahl qualifizierten Ärzten. Ich denke mir, die Ärzte und das Pflegepersonal geben sich grosse Mühe uns den Krankenhausaufenthalt so angenehm wie nur möglich zu gestalten und nicht zu vergessen ist, dass wir überhaupt die Möglichkeit auf eine solche medizinische Versorgung haben. Das ist meines Erachtens nicht selbstverständlich. Es gibt Leute in anderen Ländern die haben die nicht und das vergisst man halt oft. Was für eine Rolle spielt es dann, ob der Arzt nun Dr. Dr. Kater heisst und ob man nun auf die Intensivstation kommt und wie lange man den Splint drin hat und ob man verdrahtet ist oder nicht. Im Endeffekt ist die ganze Prozedur ja für jeden unangenehm.

Ich bin jedoch froh um die Berichte die hier gepostet werden, so kann ich mir ein Bild davon machen wie es sein könnte und was auf mich zukommt. Ich war, bevor ich das Forum hier gefunden habe sehr unsicher was den Behandlungsablauf betrifft. Es dient ja dazu, sich austauschen zu können und ist nicht als Werbeplattform für Kliniken und Ärzte gedacht, was nicht heisst, dass ich z.B. meine Arzt und das Klinikpersonal nicht auch loben werden, wenn ich zufrieden bin. Ist doch normal und menschlich oder? Ich verstehe nicht, wie man sich so darüber aufregen kann.

Also Andsche, bin gespannt wie es dir weiterhin ergehen wird.

Grüsse

Soirse

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Hi Andsche

Es freut mich sehr, dass Du alles so gut überstanden hast. Ich bin sicher, bald wird Dir das "fremde" Gesicht, das Dir nun aus dem Spiegel entgegenlacht, gar nicht mehr so fremd sein:mrgreen:

Ich wünsche Dir weiterhin gute und schnelle Genesung und freue mich schon auf Post-OP Bilder von Dir.

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Hey Andsche!

Auch von mir an dieser Stelle nochmal alles alles Liebe und superschnelles Abschwellen.

Jetzt hast Du es geschafft! Bin ebenso wie die anderen natürlich total gespannt auf Deine Bilder. Vielleicht sehen wir uns ja bald mal bei der Stubs!

Bin ja sooooo gespannt wie toll ihr zwei jetzt ausseht!

Also ab jetzt bitte fleißig essen ;-) Kann Die Mousse au chocolat wärmstens ans Herz legen ;-)

Sonnige Grüße

Cat

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@ff1977 + Soirse: Jaaaa, Ihr sprecht ihr mir aus dem Herzen, den genau dafür ist/war dieses Forum ja gedacht?!

@mmtarget: Thx Manni, ja, bald gibt es Bilder, bin schon bisle abgeschwollen, noch etwas einseitig, aber es wird... Aber wenn du die Bilder bewertest mach ich mir keine Sorgen, ich find es unheimlich charmant wie besonders du immer den Frauen/Mädels Mut mit ihrem neuen Aussehen gibst, das tut richtig gut. Wolt ich dir schon lang mal sagen.

@Cat: Freu mich dir persönlich kennenzulernen, hab jetzt schon zu viel von dir gehört, wir machen mal son richtig netten Abend?!

Als kleines Update: Heut geht es mir körperlich sehr gut, würde sagen, hab fast keine Einschränkungen mehr, und ich schaff es den tag rumzubekommen, ohne Mittagschläfchen. Heut war auch die erste nacht in der ich fast 5 Stunden durchgeschlafen hab, meine verstopftes Näschen war etwas gnädiger zu mir :-D . Das merkt man dan auch gleich am Tag, jetzt fällt mir dur die Decke auf n Kopf, und das auch noch wo die Sonne grad so schön scheint, aber allein spazieren geht? Neeee! Da hock ich mich bisle auf meine Terrasse. Wenn jetzt die Schwellungen net so nerven würden und natürlich meine Tauben stellen, dann würd ich sagen, ich bin ab heut fast vollkommen rehabilitiert, immerhin ist heut erst der 9 post-Op Tag. Gutes Gefühl, wen man merkt es geht bergauf... Grüßle Andsche

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Hallo Leute,

unsere unterschiedlichen Sichtweisen der OP-Zeit haben auch einen besonderen Hintergrund: Ich bin in einem Ärztehaushalt aufgewachsen und bin auch schon öfter operiert worden. Da ich nicht die schönsten Erinnerungen an vorangegangene OPs hatte und auch schon tausend Patientengeschichten täglich beim Mittagessen gehört habe, hab ich vorher auch entsprechend viel Panik gehabt (oder anders gesagt: ich wußte, was einem da so blüht). Daher war es für mich hinterher auch nicht so dramatisch.

Aber meine süße Andsche hat sich ganz tapfer geschlagen!!!! Besonders bei den Drainagen - was man von mir nicth behaupten kann.

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Aber meine süße Andsche hat sich ganz tapfer geschlagen!!!! Besonders bei den Drainagen - was man von mir nicth behaupten kann.

Diese Mistdinger, der Wunsch nach einem freien Mund war so groß, dass ich den Schmerz gern in Kauf genommen hab. Einen kurzen -Ruck- und die Dinger waren draußen und konnte endlich sabberfrei liegen.

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