Lia1304

Bevorstehende Kiefervorverlagerung und panische Angst davor

47 Beiträge in diesem Thema

Hallo liebe Leute :473: ,

 

ich bin zufällig im Internet auf das Forum gestoßen und habe mir schon viele interessante und zum Teil auch ganz schön schockierende Erfahrungsberichte durchgelesen.

 

Mal ein bisschen zu mir:

Ich bin 19 Jahre alt und habe einen extremen Überbiss...

schon mit 10 oder 11 habe ich eine lose Zahnspange getragen...die Behandlung haben meine eltern damals aber abgebrochen, angeblich weil ich keine feste Zahnspange haben wollte. Welches Kind will das schon? Naja nun gut jetzt muss ich mit den Konzequenzen halt leben.

 

Mein Zahnarzt hat mir dringend geraten mich beim KFO vorzustellen, auf Grund der extremen Fehlstellung...

Das hab ich dann auch gemacht. Da sagte er mir schon, dass ich um eine Kiefervorverlagerung nicht drumherrumkommen werde. Naja da ich unter der Fehlstellung doch schon sehr gelitten habe, weil ich mich zum Beispiel nicht mehr getraut habe zu lachen, habe ich dem Ganzen zugesagt.

 

Seit November 2011 trage ich nun jetzt die feste ZAhnspange (Oben und Unten+Gaumenspange)

 

Jetzt ist es bald so weit...am 24.01.2013 ist die OP...also in knapp 2 wochen....

 

Ich habe totale Angst, vor den Schmerzen, Risiken etc.

 

ZU meiner OP:
 

- alle 4 Weißheitszähne werden ausgegraben, da noch versteckt
- Unterkiefervorverlagerung um 7mm,

- Kinangleichung

 

Dauer ca. 3 stunden

 

hat jemand Erfahrungen damit?

Wie ging es euch?
Ist die Veränderung zu groß?
Habt ihr Beschwerden und und und?

Ich habe echt so panische Angst, dass ich überlege das ganze komplett abzusagen... :472:  :472:  :472:

 

 

Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen. Vielleichht könnt Ihr mir ja helfen, da ich so niemanden kenne, der etwas vergleichbares mitmachen musste...

 

 

Liebe Grüße

 

Lia :483:  :481:

 

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Ich kommentier hier mal damit ich die Antworten mitverfolgen kann. Dieses Jahr steht auch mir meine UK-VV bevor und ich kann gut nachvollziehen wie es dir gerade dabei geht. Ich hatte vor einem halben Jahr eine Gaumennahterweiterung und ich war soo enorm aufgeregt, aber im Endefekt war meine Nervosität umsonst.

 

Ich bin eher etwas beunruhigt was die Zeit nach der UK-VV betrifft, aber über die OP selbst mach ich mir so gut wie keine Gedanken. Die Leute dort wissen schon was sie machen und es wird bestimmt nicht deren erste OP sein. Von daher gehe ich ganz locker an die Sache ran und freue mich einfach über ein (hoffentlich) tolles Ergebnis. :)

 

Vielleicht solltest du mit deinem Chirurgen nochmals darüber sprechen und vielleicht hilft dir dies, damit du deine Angst ablegen kannst? Ich drück dir auf alle Fälle die Daumen und es wird bestimmt toll aussehen! :)

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Hallo Lia,

ich kann dich soooo gut verstehen!

Hatte Ende September auch eine UK Vv um 9mm und genauso Panik geschoben wie du!

Ich war eine Woche komplett verdrahtet!

Das alles klingt furchtbar, aber ich kann dich beruhigen!

Die ganze Panik war echt umsonst!

Es ist wirklich auszuhalten. Im Gegenteil. Ich denke, ne Weisheitszahn OP ist schlimmer!

Die Zeit danach ist eher anstrengend. Es dauert halt einfach, bis man das perfekte Lächeln bekommt!

Ich hoffe, dir etwas die Angst genommen zu haben!

Alles liebe

Sandra

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hi Lia,

 

ich habe am 25.1. eine Bimax (also bei mir UK vor, die Millimeter weiß ich nicht genau, aber ca. 1 cm, und OK hinten rauf, vorne gleich) und das Kinn wird auch angepasst.

Ich hatte auch ein paar Phasen, in denen mir Angst und Bange war. aber mir hat geholfen mit jemandem über meine Sorgen sprechen zu können. Und wenn du liebe Freunde hast, kannst du sie auch fragen ob sie dich im Krankenhaus besuchen, da wirkt das ganze dann auch ein wenig erträglicher (also der KH-Aufenthalt)

 

Über die Schmerzen mach ich mir weniger Gedanken, da man im Krankenhaus eh gut mit Schmerzmittel versorgt ist und auch hier im Forum viele geschrieben haben, dass es nicht schlimm ist. 

Ich vertraue meinem KFC, er wirkt erfahren und perfektionistisch - das ist sicher ein gutes Zeichen :) . Wie ist dein Verhältnis zu deinem KFC? Wie wirkt er/sie auf dich?

 

Ich hab meine Weisheitszähne vor der festen Zahnspange ziehen lassen. Ich hatten nur 3 und hab sie alle auf einmal nur lokal betäubt ziehen lassen und es war gar nicht schlimm! Und das obwohl der untere in mehrere Teile zersägt und herausgestemmt werden musste. Nach der OP hatte ich überhaupt keine Schmerzen - hab nur am ersten Tag ein Schmerzmittel genommen. 

Ich denke das wird mit der Vollnarkose noch besser sein!

 

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen!

LG Pino

 

(Falls du noch Fragen hast, kannst du mr gerne schreiben :) )

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Hallo Lia,

 

mir ging es phasenweise genauso wie Dir was die Angst anbelangt. Habe im November meine UKVV hinter mich gebracht. OP verlief gut. Schmerzen hatte ich die erste 4 - 5 Tage - diese waren aber mit entsprechenden Medikamenten gut auszuhalten. Das Schlimmste war allerdings, dass ich 6 Wochen verschnürt war und mich nur flüssig ernähren konnte. Der Hunger war das Schlimmste an der ganzen Sache. Alles andere war zu schaffen und auszuhalten. Mitte des Jahres erfolgt dann die ME und eine Genioplastik. Ich habe mich bewusst dafür entschieden dass Kinn erst dann in Angriff zu nehmen, damit ich erstmal den Zustand nach UKVV sehen kann. Also Kopf hoch und denk an das Ergebnis und was es mit Dir macht.

Ich mag mich jetzt schon sehr viel mehr leiden...ich genieße die funktionellen Veränderungen z.B. richtig zubeißen zu können ist der Kracher, ich übe zu Lächeln...für mich ist es definitiv ein Zugewinn an Lebensqualität! Wenn Du Fragen hast nur zu und hab Mut - es wird schon! LG Lunalo

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Hey Lia!

 

Kann deine Angst sehr gut verstehen, weil es mir kurz vor der OP sehr ähnlich erging. Meine Bimax war letztes Jahr im März und die ME war im Dezember. Habe meinen Chirurgen mit sehr vielen Fragen gelöchert - bin mir schon richtig blöd vorgekommen, aber er hat all meine Fragen geduldig und ausführlich beantwortet und sich echt Zeit für mich genommen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich bei ihm in den besten Händen war - und dieses Gefühl hat mich auch nicht getäuscht.

 

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass du deinem Chirurgen voll und ganz vertraust - das lindert deine Angst!!

 

Es ist alles halb so schlimm - Kopf hoch ;-)!!!

Wünsche dir alles Gute für deine OP!

Lg

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Schönen Guten Abend :)

Ich Danke euch vielmals für die vielen Antworten.

Das hat mir wirklich schon ein bisschen weitergeholfen.

Dienstag geht es noch einmal in die Klinik, da werden die letzen Vorbereitungen getroffen.

Anpassung des Splints etc.

Nächste Woche geht es dann zur stationären Aufnahme...

Ich finde dieses Forum wirklich super - es hilft sich auf alles vorzubereiten und nicht so ins Ungewisse zu gehen. Ich habe ein bisschen Angst vor dem Moment, wenn man aufwacht und den Mund nicht öffnen kann...

Wie lange wart ihr komplett verdrahtet?

Wie lange dauert es in etwa, bis man den Mund wieder öffnen kann?

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Hi,

 

also ich war z.B. überhaupt nicht verdrahtet. Ich hatte nach der OP bis zum Morgen des nächsten Tages einen Verband um den Kopf, man kann damit aber durchaus reden und auch essen (hab am Abend am OP Tag ja gleich mal einen Brei bekommen mit Löffel und so).

 

Meine OP (UK Vorverlagerung und Kinnplastik) ist jetzt ein bisschen mehr als eine Woche her, und ich hab das Gefühl, dass ich den Mund genauso öffnen kann wie davor.. Ich hab allerdings auf beiden Seiten jeweils 2 Gummis drin, aber die stören auch nicht wirklich (außer, dass man sie sieht, aber beim Essen, reden etc. machen's keinen Unterschied).

 

Es ist, wie die anderen schon erwähnt haben, wichtig, dass du dich beim Chirurgen wohl und aufgehoben fühlst, das nimmt wirklcih einiges an Angst, die auch bei mir recht groß war..

 

Das schaffst du :-)

lg

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Guten Abend,

es scheint doch schon viele Unterschiede zu geben, trotz eigentlich der gleichen Operation?

Bei mir wird der Mund für die ersten 3 tage völlig verdrahtet.

Stillgelegt wird das wohl genannt...

Ich bekomme eine Magensonde und Drenagen rechts und links im Kiefer..

Wie kommt es, dass es immer verschieden ist?

Liegt das an den unterschiedlichen Kliniken und die somit unterschiedlichen Operationsmethoden?

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Hey Lia, 

 

ich kann eine Sorgen gut nachvollziehen, ich hatte auch mega Angst vor der Op! Bei mir war es eine Bimax und ist jetzt 4 Monate her. 

Inzwischen geht es mir wieder ganz gut und das ganze kommt mir vor, als wäre es unglaublich lange her. 

 

Das ganze war keine schöne Sache, das muss man ehrlich so sagen. Mir ging es eine Woche lang wirklich nicht gut, wobei man durchaus jeden Tag eine kleine Besserung merken kann. Schmerzen hatte ich die ganze Zeit fast keine, man wird auch ordentlich mit Schmerzmitteln abgefüllt. Trotzdem fühlte ich mich schlecht, hauptsächlich weil man sich total schwach fühlt, was durch die fehlende Nahrung jeden Tag schlimmer wird. Total unangenehm fand ich auch die doch sehr kaputten Lippen, außerdem konnte ich meine Lippen tagelang nicht schließen wodurch ich jeden Tag fast 10 Handtücher vollgesabbert hab. Das geht schon ganz schön an die Nerven. Also das ganze ist eher eine Belastungsprobe der Nerven als eine Schmerzenssache. 

 

Bei mir hat die Bimax keine große äußerliche Veränderung mit sich gebracht. Die Kinnplastik kommt bei mir jetzt erst im März mit der ME. Da bei dir das Kinn direkt mitgemacht wird, wirst du sicher eine deutliche Veränderung sehen. Das das ist doch auch dein Ziel, oder?!

 

Meine Kiefer waren 10 Tage verdrahtet. Das hab ich mir vor der Op auch am schlimmsten vorgestellt, aber hinterher war ich einfach nur froh, dass so etwas Stabilität in die ganze Sache gebracht wurde. Es fühlt sich eh alles sehr wackelig an. Es ist zwar am Anfang ungewohnt, dass man den Mund nicht öffnen kann, aber daran gewöhnt man sich schnell und es ist wirklich nicht schlimm. Es war sogar ungewohnt, als ich den Mund dann das erste mal wieder öffnen sollte. Bis du den Mund nach der Drahtentfernung wieder wirklich richtig öffnen kannst, dauert es eh. Ein paar Millimeter gehen sicherlich direkt, so weit wie vorher geht er bei mir jetzt noch nicht wieder auf. Aber da du ja auch nur eine OKVV hast, geht es vllt auch schneller. 

 

Sonde und Drainagen hatte ich auch. Ich hab beides nicht wirklich wahr genommen, weil sie auch schon am 3. Tag post Op wieder entfernt wurden, und da war ich noch viel zu mitgenommen und schläfrig um das so mitzukriegen. Die Entfernung ist nicht angenehm, aber echt erträglich. 

 

Ich drück dir die Daumen für deine Op!

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Hallo Lia,

 

wie Du festgestellt hast, ist es wirklich sehr unterschiedlich, wie es in unterschiedlichen Krankenhäuser gerade mit Verdrahtung bzw. Gummis gehandhabt wird.

 

Verdrahtung hört sich erst einmal schlimm an, aber: ich hatte vor 25 Jahren mit 17 eine OK-VV und war damals zwei Wochen lang verdrahtet und es war definitiv überlebbar. Mein erster KC in der aktuellen Runde hat gesagt, dass er normalerweise für eine Woche verdrahtet, da er festgestellt hat, dass seine Patienten dann weniger Schmerzen haben. Ich kann mich nicht wirklich an Schmerzen bei meiner ersten OK-VV erinnern, während ich jetzt doch für einige Zeit Schmerzmittel brauchte. Das könnte aber auch am Altersunterschied liegen und an der Tatsache, dass die Bimax deutlich komplizierter war. (Und ich kann Dir aus leidvoller Erfahrung berichten, dass mit verdrahtetem Mund sich erbrechen möglich ist :sad: )

 

Und eine Magensonde hört sich erst einmal noch schlimmer an, aber: Bei meiner Bimax hatte ich für 3,5 Tage eine Magensonde und ich fand es sehr gut, dass die Magensonde so lange lag, auch wenn ich das Teil gegen Ende gehasst habe, weil ich davon ziemliche Halsschmerzen bekommen hatte. Noch mehr als die Magensonde hat mich nämlich der Gedanke erschreckt, für einige Tage nach der OP nicht vernünftige Mengen an Nahrung zu mir nehmen zu können und dann entsprechende schwach zu sein und Hunger zu haben, wie es z.B. auch Schnnebär beschreibt und was man auch häufiger in anderen OP-Erfahrungsberichten findet. Und bei Hunger werde ich für mich und meine Umgebung ungenießbar, wie mein KC vor der OP festgestellt hat (siehe mein Erfahrungsbericht). Mir ging es nach der OP relativ gut, auch wenn es einige Tage brauchte, bis ich wirklich wieder auf den Beinen war, dass dürfte aber eher an der bei mir ewiglangen OP-Zeit gelegen haben. Die Sondenentfernung habe ich bewußt mitbekommen, wobei ich aber durch Magenspiegelungen auch etwas Übung habe.

 

Zu den Drainagen kann ich Dir nichts sagen, ich hatte keine, scheine aber damit eher zu den absoluten Ausnahmen zu gehören.

 

Zur Mundöffnung nach Verdrahtung: Bei mir war die Mundöffnung nie ein Problem und hier im Forum scheint es extrem unterschiedlich zu sein, es gibt Leute, die nach Monaten mit Physiotherapie immer noch mit einer geringe Mundöffnung rummachen und bei anderen ist es nie ein Problem. Ich weiß noch, dass ich bei der OK-VV mit der 2-wöchigen Verdrahtung vom Termin beim KC nach Öffnen der Verdrahtung nach Hause kam und stolz vor meiner Mutter mit den Zähnen geklappert habe, also muß da auch schon eine gewisse Mundöffnung möglich gewesen sein und nicht nur ein paar mm.

 

Alles Gute für die OP!

 

Irene

 

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Hey liebe Leute,

 

heute war eigentlich die stationäre Aufnahme im Krankenhaus.

 

Leider wurde der OP Termin um 2 wochen verschoben, wegen einer Bronchitis.

 

Die Anästhesitin hat mir von einer OP abgeraten :(

Nun bin ich noch viel nervöser.

 

Heute als ich über die Station gegangen bin und Leute gesehen haben, die das hinter sich haben wurde mir irgendwie richtig schlecht.

 

Ich war so froh, alles fast hinter mir zu haben und jetzt das :(

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Hallo Lisa,

das istja wirklich sehr blöd. Bei mir steigt die Spannung auch gerade obwohl ich noch nicht mal angefangen habe mit der Behandlung.

Kann gerade gut verstehen wie es dir geht.

Drück dir die Daumen

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Oh Man ich weiß ganz genau wie's dir jetzt geht! Ich hatte damals einen Schnupfen und musste meinen Termin auch um zwei Wochen verschieben. Es ist total blöd! :/

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Bei mir hat der Narkosearzt gleich gesagt, dass er dieses Risiko nicht eingehen will und gab mir keine Möglichkeit dagegen zu sprechen. Wollte ich ehrlich gesagt auch nicht, denn Gesundheit geht vor. Ich fand es zu dem Zeitpunkt wirklich mies. Ich hatte echt panische Angst vor der OP (wurde nicht richtig aufgeklärt, bzw hat mir jeder etwas anderes erzählt) und dann wollte ich es einfach nur durchziehen und dann das. Man stellt sich ja drauf ein und wenn es dann verschoben wird, ist es schon ungut.

 

Im Grunde sind zwei Wochen ja nicht lange, aber es wirft einfach viel durcheinander - Privat und im besonders im Job. Bereust du es denn, dass du den Termin verschoben hast?

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Hallo,

ich habe auch soo schreckliche Angst vor der Operation. Habe schon seit ich denken kann Zahnbehandlungsangst. Jede Schritt, ob zum KFO,KFC oder Zahnarzt ist für mich eine echte Überwindung, und mit reichlich Tränen gepaart. Ich war vorgestern beim KFO und bin wohl ich 4 wochen OP bereit. Habe heute allerdings die mündliche Absage meiner KK für meine Wunschklinik bekommen :-( Habe am Montag nochmal ein Gespräch mit dem KFC, bekomme dann auch genau gesagt was gemacht werden soll und wie wir jetzt weiter vorgehen werden wegen der Absage.

Ich möchte es einfach hinter mir haben. Meine Mutter hatte eine Bimax als ich noch ganz klein war. Sie sah so fürchterlich aus. Aber sie sagt, das schlimmste für sie war, dass sie sehr lange nicht richtig essen konnte. Alles andere ist machbar.

Ich drücke dir so sehr die Daumen, dass du das alles super überstehst und deine Angst sich zurück hält. !!

 

:524:

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Hallo ihr Lieben,

 

endlich habe ich ein Forum gefunden, in dem aktuelle Beiträge zum Thema UK-VV zu finden sind.

 

Auch ich befinde mich mitten in der Behandlung zur Vorbereitung der UK-VV. Meine Spange trage ich seit Oktober ´12 und habe im Zeitraum von August bis Oktober ´13 ca. meine OP. Der genaue Termin wird mir noch bekannt gegeben.

 

Genau so wie Lia habe ich auch panische Angst vor der OP und vor dem, was danach kommt.

 

Meine KFO erzählte mir, man nehme in der Zeit nach der OP ca. 5-10 kg ab. War es bei euch auch so?

 

Musstet ihr euch nach der OP übergeben? Mein KFC sagte mir, dass das eher selten der Fall sei, es allerdings passieren könnte und sich dann, dadurch, dass die Drähte getrennt werden müssten, der Kiefer erneut verschieben könnte.

 

War das bei euch auch der Fall?

 

Wie ist die OP bei dir verlaufen, Lia?

 

Und wie geht es dir nun?

 

Liebe Grüße und eine gute Besserung,

 

Naddi1989

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Hallo Naddi,

 

viele nehmen zwar nach der OP ab, aber ich habe es (glücklicherweise) geschafft, weder im KH noch daheim abzunehmen. Im KH lag wie oben berichtet eine Magensonde und die hatte den Vorteil, dass ich auf einfache Weise genug Kalorien und Flüssigkeit zu mir nehmen konnte. Gleichzeitig konnte ich an Brühe das Essen üben, so dass es nach Ziehen der Magensonde eigentlich ganz gut ging. Daheim kam in alles noch Sahne rein, je nach Grundgeschmack süss oder sauer und außerdem auch noch viel Sahnepudding und Eis.

 

Man kann auch mit verdrahtetem Mund brechen, ohne dass die Drähte getrennt werden müssen. Das habe ich leider vor 26 Jahren bei meiner ersten OK-VV mehrfach ausprobiert. Auf dem gleichen Weg, auf dem es dünnflüssige Nahrung in den Magen schafft, kann auch Blut und Schleim raus, wenn es wirklich sein muss. Ich glaube, die Drähte werden vor allem deshalb getrennt, um Panik beim Patienten zu vermeiden, es ist aber damals bei mir nicht geschehen (weder die Panik noch das Trennen). Mit ist nicht ganz klar, warum sich die Kiefer verschieben können, wenn die Drähte getrennt werden. Von den Platten, die eingesetzt werden, sagte mir ein KC, dass sie zwar übungs- aber nicht belastungsstabil sind, aber beim Übergeben sollten sie ja eigentlich nicht belastet werden. Oder fixiert Dein KC nur mit der Verdrahtung und wie lange will er die Verdrahtung drin lassen?

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hallo Irene!

Vielen Dank für deine Antwort!

Soweit ich weiß, werde ich die Drähte drei Tage tragen müssen, danach werden die Magensonde und Drähte entfernt.

Hattest du schmerzen, als dir die Drähte entfernt wurden? Und wie sah es mit Schwellungen bzw. Blauen Flecken aus?

Darf ich fragen, in welcher Klinik du damals operiert wurdest?

Liebe Grüsse :)

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Hallo Naddi,

 

Du stellst Ansprüch an mein Erinnerungsvermögen :422: , wenn ich Deinen Nick richtig interpretiere, hatte ich meine erste OK-VV bevor Du geboren wurdest. Ich war damals für 2 Wochen verdrahtet und kann mich nicht dran erinnern, dass ich beim Entfernen der Drähte Schmerzen. Damals hatte ich sowieso keine Schmerzen. Diesmal (letzte Jahr) war ich nicht verdrahtet, es gab nur einen fest mit dem OK verdrahteten Splint sowie Gummis.

 

Schwellungen und blaue Flecken waren bei mir ziemlich beeindruckend, aber ich neige sowieso zu blauen Flecken. Wenn Du das Passwort für das Bilderforum hast, kannst Du Dir ja mal meinen Bilderfaden (siehe Signatur) anschauen, aber denke gerade bei den blauen Flecken daran, dass definitiv nicht jeder so aussieht, die allermeisten haben deutlich weniger und dezentere Hämatome.

 

Du kannst Dir ja mal in einer ruhigen Stunde mit einer groooßen Tasse Kaffee oder Tee meine OP-Erfahrungsbericht (siehe Signatur) durchlesen. Ich würde ihn aber nicht als typisch bezeichnen, meine Spezialität ist sowieso das ungewöhnliche.

 

Meinst Du mit damals 1987 die OK-VV, die war in Schwenningen oder mit damals die Bimax letztes Jahr, die war in Stuttgart im Marienhospital?

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hallo Leute :),

ich melde mich mal seit langer Zeit wieder.

Leider ist der letzte optermin komplett daneben gegangen. Das erste mal wurde er ja vorschoben, weil ich eine Bronchitis hatte und es als nicht ratsam befunden wurde so zu operieren. Das zweite mal kam ich in die Klinik zur stationären Aufnahme, genau 2 Wochen später..und da erwartete man mich garnicht.

Die sekretärin hat mich vergessen.

Tja da wurde mir gesagt Frau Bergmann wir können sie leider nicht operiern.

Naja nun hatte ich endlich den Mut verloren.

Ich wollte nicht mehr..

Nach reichlicher Überlegung und guter Uberredungskunst meines KFO habe ich mich nochmal dazu durchgerungen es anzugehen.

Dienstag letzten untersuchungen in der klinik.

19.06 stationäre Aufnahme und am 20.06. die op.

Tja alle Guten Dinge sind ja bekanntlich 3. Ich bin gespannt :'(

Lieben Gruß

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Hallo Lia,

meine UKVV ist auch am 20.06 :),.. der erste Termin wurde aufgrund eines Schupfens verschoben.

Ich drücke uns einfach mal die Daumen.

Lg, Susanne.

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Hey Lia,

 

Ja, alle guten Dinge sind drei, aber ich bin mir sicher auch du wirst die richtige Entscheidung getroffen haben! :)

Ich bin auch 19 und hatte meine Bimax (UK VV und der OK wurde 'horizontalisiert') im Dezember und letztens noch eine Genioplastik und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Die ersten Wochen nach der OP sind hart, aber schnell vergessen, wenn man sich überlegt, dass man sich dann hoffentlich den Rest seines Lebens nicht mehr mit seiner Fehlstellung herumschlagen muss. ;)

 

Alles Gute schonmal vorab von mir!

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