Tobi1983

Unterkiefer Operation Methode?

Hallo zusammen,

Ich habe demnächst meine Kieferoperation aufgrund eines Überbisses.

Hier soll lediglich der Unterkiefer nach vorne geschoben werden.

Während des Vorgespräches haben sich einige Fragen geklärt, jedoch durch durchstöbern des Internets

Und durch Erfahrungsberichten bin ich wieder ein wenig verwirrt. Vielleicht kann mir hier jemand helfen.

Mir wurde erklärt dass in meinen Unterkiefer ein Z geschnitten wird, dass ich einen Ernährungsschlauch bekomme und ich für eine gewisse Zeit den Mund nicht öffnen kann. Jedoch nicht wie lange. Und es wurde noch etwas von Drahtverschnürung erwähnt. Ebenso Titanplatten.

Wenn ich jedoch im Internet genau Nachlese, heißt es dass es eine alte Und eine neue Operationsmethode gibt. In der neuen Benötigt man keinen Ernährungsschlauch und keine Drahtverschnürung. Aufgrund der Titanplatten.

So wie passt das jetzt aber zusammen? Ich meine was bekomme ich denn jetzt für eine Op?

Jetzt verstehe ich das nicht mehr. Kann mir jemand hierbei helfen?

Falls es noch wichtig ist, ich werde in Freiburg Operiert.

Vielen Dank schonmal für Euere Antworten.

Gruß Tobi

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Ich hatte Ende 2009 meine UKVV und war 10 Tage lang verdrahtet. Aber einen Ernährungsschlauch habe ich nicht gebraucht - wenn's flüssig genug ist, findet es den Weg durch die Zahnlücken. 

 

Würmchen

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Hallo,

bei der Unterkiefer-Op wird der Unterkieferknochen durchtrennt, in die richtige Position gebracht und dann mit Titanplatten wieder verschraubt. Dabei gibt es keine neue oder alte Operationsmethode, sondern nur verschiedene Varianten wo man den Unterkieferknochen durchtrennt. Die am häufigsten angewandte Methode ist die Variante, die dir dein Chirurg erklärt hat. nämlich eine z-förmige Spaltung. Früher war es üblich, dass nach einer Kiefer-Op Ober- und Unterkiefer miteinander fest verschnürt wurden, heute werden hingegen meistens nur Gummizüge zwischen den Kiefern gespannt, die es erlauben den Mund etwas zu öffnen. Aber es gibt auch Krankenhäuser, die die Kiefer noch fest miteinander verschnüren, so wie bei dir.

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Hey, schließe mich der Meinung von flo.89 an... Ich hatte keine Verschnürung und auch keinen Ernährungsschlauch, aber das hängt eben von der OP-Methode ab. Meine Kiefer wurden mit Titanplatten und Schrauben befestigt.

Frag einfach nochmal bei deinem KFC nach, der erklärt dir das sicherlich nochmals gerne - was alles genau auf dich zukommen wird.

Alles Gute, lg

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Hallo Tobi,

 

ich nehme an, Deine Frage mit neuer und alter Methode bezieht sich auf die folgende Seite: http://www.dysgnathie.de/kiefer_operationen_fehlstellungen/behandlung-operation.php ? Wenn ich mir diese Seite durchlese, muß ich immer daran denken, dass man vor Gericht "Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit sagen soll". Auf der Seite steht nichts meines Wissens nichts falsches. Anderseits impliziert die Seite, dass der Einsatz von Titanplatten und Schrauben eine relativ neue Entwicklung ist. Ich hatte jedoch schon vor 25 Jahren (1987!) eine OK-VV und damals wurden auch Titanplatten verwendet. Das meine ich mit die ganze Wahrheit, es wird nirgendwo erwähnt, zu welchem Zeitpunkt früher angesiedelt werden muss, aber nach meiner eigenen Erfahrung muß es vor mehr als 25 Jahren sein und ich bin damals nicht in einer großen Uniklinik operiert worden, sondern beim lokalen KC (und für meine KFO war eine OP so etwas besonderes, dass er bei meiner OP mit dabei war).

 

Damals war ich für 2 Wochen verdrahtet, hatte jedoch keine Magensonde. Wie würmchen so schön sagt, wenn es flüssig genug ist, paßt es durch. Bei meiner aktuellen Bimax habe ich auch wieder Titanplatten bekommen, jedoch keine Verdrahtung, sondern einen Splint und Gummis. Trotzdem lag für 3,5 Tage eine Magensonde, was ich auch sehr gut fand, auch wenn ich das Teil am Ende gehaßt habe, da es für sehr starke Halsschmerzen gesorgt hat. Die Magensonde hat den Vorteil, dass man leicht die nötige Anzahl an Kalorien zu sich nimmt und wenn ich in den OP-Erfahrungsberichten lese, wie sehr sich Leute gerade am Anfang mit dem Essen gequält haben und kaum etwas zu sich genommen habe, mit den entsprechenden Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden, bin ich sehr froh über meine Magensonde gewesen. Ich bin sehr schlank und es wäre nicht gut gewesen, wenn ich noch weiter abgenommen hätte. Dank der Magensonde habe ich KH nicht abgenommen und ich lese hier teilweise im Forum von Leuten, die 5 kg im KH abgenommen haben. Die Magensonde hat den zusätzlichen Vorteil, dass die Wunden sauberer bleiben, eine normale OP-Wunde würde man ja auch nicht morgen in Karottensuppe, mittags in Blumenkohlsuppe und abends in Hühnerbrühe baden.

 

Wie flo schon sagte, haben die meisten heute Gummis zwischen dem OK und dem UK, man liest aber auch von Leuten, die für einige Zeit verdrahtet waren. Das ist aber im Normalfall einige Tage bis maximal eine Woche. Ein KC hat mir gesagt, dass er für eine Woche nach der OP verdrahtet, da er festgestellt hat, dass die Leute dann weniger Schmerzen haben. Auf die Verdrahtung bezieht sich wahrscheinlich auch die Aussage, dass Du den Mund für einige Zeit nicht öffnen kannst. Eventuell war aber auch damit gemeint, dass die Mundöffnung bei den allermeisten für einige Zeit nach der OP reduziert ist und dass sich das erst mit der Zeit wieder normalisiert, was teilweise auch nur mit Physiotherapie möglich ist. Aber hier kann ich nur spekulieren, ich würde mir solche Fragen auf einen Fragenzettel schreiben und den KC beim nächsten Termin damit nerven.

 

Hat man Dir schon allgemein etwas zur Ernährung nach der OP gesagt? Die allermeisten essen ca. 6 Wochen nach der OP flüssige bis weiche Kost (auch Leute, die in BH operiert wurden :-), also kann auch kurzzeitig sehr unterschiedlich ausgelegt werden). Mir wurde gesagt, dass die in Deutschland verwendeten übungs- aber nicht belastungsstabil sind, d.h. normales Kauen ist während der ersten Phase der Knochenheilung nicht möglich. Für Rezeptideen gibt es hier im Forum den Rezeptefaden, siehe z.B. meine Signatur.

 

Ich habe auch weder von meiner jetzigen Bimax als auch von meiner damaligen OK-VV irgendwelchen äußerlich sichtbaren Narben, diese befinden sich alle im Mund. Hier impliziert obige Seite ja auch, dass es bei der alten Methode anders ist.

 

Im folgende Thema werden die Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen den verschiedenen Methoden nochmals deutlich.

 

Sämtliche Fragen und Unklarheiten würde ich mir nochmals aufschreiben und beim nächsten Termin stellen, ich habe meinen KC mit einer ziemlich langen Fragenliste "genervt".

 

Irene

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