paxos

Offener Biss durch Zungenpressen im Schlaf - Bimax einzige Option?

Hi Zusammen,

kurz zu meiner Vorgeschichte:

 

Ich hatte als Jugendlicher schonmal eine Spange. Irgendwann war die Behandlung dann zu Ende und ich wurde ohne Retainer wieder in die Freiheit entlassen. Leider machen sich doch jetzt (bin nun 26 Jahre alt) Probleme bemerkbar: Ich habe sehr oft Kopfschmerzen nach dem Aufstehen (eigentlich fast immer, mal stärker mal weniger stark. Empfinde ich starke Einschränkung der Lebensqualität) und besonders viele Zähne haben beim Beißen wohl nicht Kontakt.

 

Daher bin ich seit gut einem Jahr wieder in Behandlung bei einem neuen KFO (der alte ist leider verstorben). Spange ist drin und im Februar steht eine Bimax an. Diagnose: Offener Biss.

 

kiefer.JPG

 

Warum schreibe ich?

Ich frage mich, ob die OP wirklich die einzige Lösung ist? Das haben mir zwar drei unabhängige Ärzte versichert, aber ich frage lieber zu oft, statt zu selten.

 

Die wirkliche Ursache für den jetzigen Zustand weis leider kein Arzt. Was ich jedoch weiß: Mir tun morgens nach dem Aufstehen eigentlich immer die Zähne im Oberkiefer weh, da meine Zunge nachts Amok läuft und gegen den Oberkiefer (Frontzähne) drückt. Daraus folgere ich, dass meine Zunge Schuld ist. Warum kann der Zustand als nicht auch weniger drastisch wieder beseitigt werden?

 

Hat die Einwirkung der Zunge während meines Wachstums einen derart krassen Einfluss genommen dass nur durch Knochensägen wieder ein Normalzustand erreicht werden kann?

 

Hier noch ein paar Details (Ich hoffe ich werde nicht gehängt für das Posten von "Arzt-Internas" - ansonsten einfach entfernen @ Mod)

 

kh.jpg

 

Wie sehn die Alternativen aus? Existieren ganzheitliche Herangehensweisen? Seht ihr die OP als berechtigt an?

Ein Versprechen, dass die Kopfschmerzen danach weg sind, existiert nicht. Als Hauptargument wird aufgeführt das ich, wenn ich die OP nicht machen lasse, mit Spätfolgen, z.B. kaputtem Kiefergelenk, rechnen muss.

 

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Hei Paxos,

 

ich habe ein ähnliches Problem, zwar keinen Offenen Biss, aber meine Zunge liegt anscheinend nicht richtig und drückt die Zähne im Oberkiefer wahrscheinlich nach vorne, da sie nicht genug Platz haben (UK zu weit hinten). Mein Kieferorthopäde riet mir evtl. zum Logopäden zu gehen.

Frage mal deinen Kieferorthopäden, ob du einen Logopäden aufsuchen solltest bzw. suche einen auf und lasse dich beraten.

Fehllage der Zunge könnte wahrscheinlich tatsächlich vom Logopäden korrigiert werden. Er kann dir auch eher sagen, ob es an der Zunge liegen kann.

 

LG

 

Corinna

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Hallo Paxos

 

Das klingt alles irgendwie sehr vertraut. Bei mir war die erste Behandlung mit fester Spange in den 80ern. Sie wurde von beiden Seiten ziemlich lustlos gemacht und Retainer hatte ich damals danach auch nicht ... Wirklich abgeklärt wurde auch nicht, wo mein Offener Biss eigentlich herkommt und inzwischen habe ich auch meine Zunge im Verdacht, die sich den Platz, den sie braucht einfach geholt hat ... ;) 

 

Schon nach relativ kurzer Zeit hatte sich damals mein eh schon nicht wirklich optimaler Behandlungs"erfolg" wieder komplett verflüchtigt ... 

 

Ich hatte dann aber derart "den Papp auf", dass ich nicht mehr nachgehakt habe, was ich heute bereue. 

 

Ab und zu habe ich mit leichten Verspannungen zu kämpfen und ästhetisch geht sicher auch noch mehr, aber für eine OP ist einfach mein Leidensdruck nicht gross genug.

Inzwischen bin ich wirklich interessiert, zumindest wieder eine Spange zu tragen. Das ist mit 40 auch schon kurios genug, aber wäre für mich irgendwo ok. 

 

Da ich aber bisher trotz allem gut gelebt habe, wäre eine OP für mich einfach "too much" :)

 

Im Moment suche ich noch den KFO meines Vertrauens und denke, ich werde es dann mal demnächst angehen ...

 

Gruss Carsten

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Hallo Paxos,

 

das hört sich auch für mich nicht ganz unbekannt an... ich habe auch einen offenen Biss - und damit hat meine Zunge auch zu wenig Platz in meinem Mund, gerade hinten, wo mein OK, so ähnlich wie deiner, auch zu weit unten ist... Ursache des ganzen... gibt es nicht wirklich, es sind wohl die Gene...  Ich habe meine jetzige KFO auch gefragt, warum das Problem bei meiner KFO-Behandlung als Jugendliche mit 12/13 Jahren nicht erkannt wurde und sie meinte, dass die Kiefer noch bis Anfang 20 wachsen können und sich bestimmte Probleme eben erst recht spät zeigen oder verschlimmern.

 

So, in weniger als einem Monat ist das für mich dann Geschichte...

LG

vardite

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Hallo paxos,

 

hast Du die vorgeschlagenen Logopädie schon gemacht? Ich bin mir bei mir relativ sicher, dass bei mir die falsche Zungenlage, die im UK lag und gegen die Vorderzähne gedrückt hat, entscheidend zu dem Rezidiv beigetragen hat. Ich hatte vor meiner Bimax (UK-RV, OK-VV und noch einiges mehr) schon Logopädie und fand es faszinierend, wie schnell die Zunge gelernt hat, dass sie an den Gaumen gehört. Den Übergang von UK auf OK hatte ich teilweise schon selber geschafft, aber weiter hoch ging es nur noch mit professioneler Hilfe. Und da ich über 40 bin, habe ich jahrzehntelang falsch geschluckt und trotzdem war ein umlernen möglich. Auch wenn Du schreibst, dass die Zunge schon oben ist, würde ich vermuten, dass mit Logopädie die Zunge an der richtigen Stelle sein wird und auch nicht mehr so stark presst. Ich hatte die Logopädie bis unmittelbar vor der OP und fand es faszinierend, dass nach der OP die Zunge von alleine ihre richtige Lage fand, selbst im Schlaf.

 

Alles Gute!

 

Irene

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Hallo Schokolädchen,

ich hatte versuch einen Termin mit dem Logopäden auszumachen, dieser meinte jedoch es sei sinnvoller wenn ich erst nach der OP zu ihnen komme.

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bei mir wird der frontal offene Biss (13mm) NUR mit Spange reguliert und es ist keine OP nötig :smile:

Wie alt bist du & wie lange soll das gehen?

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