peter34

geringe Fehlstellung obere Schneidezähne, seit Jahren Verspannungen

Hallo,

 

ich war noch nicht beim KFO und vermute folgendes:

Meine oberen zwei Schneidezähne stehen etwas nach innen,

wodurch sie beim Zubiss die unteren mit den Spitzen berühren und bei der normalen Zubiss-Entspannung des Unterkiefers

dieser sein ganzes Gewicht gegen diese Spitzen drückt.

 

Das zieht ganz leicht bzw.ganz leicht schmerzt auf Dauer. Also zieht sich der Unterkiefer automatisch zurück, oder/und geht etwas nach unten und verkrampft dort etwas weiter hinten.

Er kann nicht in seine Ruhestellung, selbst Nachts nicht, da wird dann zum Einschlafen der Mund leicht geöffnet und der Unterkiefer sorgsam auf einem Kissen abgelegt. (Einmal eingeschlafen entspannt er und drückt halt z.B.auf die Schneidezähne, was ich dann aber nicht mehr bemerke.)

 

Ganz schlimm ist das wenn ich nicht zuhause bin. Um sicher zu gehen, dass die Zähne nicht durch einen Ruck, z.B. beim Autofahren, aufeinander stoßen, verkrampft der Unterkiefer automatisch.

Desweiteren ist der Kiefer dadurch ununterbrochen in  Bewegung (findet keine Ruheposition) und dabei stoßen auch die Zähne mal zusammen.

 

 

Ich nehme das seit Jahren hin, aber da ich die leichten Verspannungens-Schmerzen so langsam eindeutig als Ursache für ständig leichte Kopfschmerzen und Ermüdung sehe und auch sonst das ganze ständig bemerke, es stört und ich mir Gedanken über die Ursache mache, habe ich morgen einen Termin beim KFO.

 

Ich bin 26 und habe dises Problem seit dem ich eine erste Spange mit 18 los wurde und das Rezitiv(?) anscheinend nicht lange genug trug (wenn das der Grund war) und dadurch unter jahrelangen Schmerzen und Druck die Zähne wieder vollständig in die schiefe Ausgangsstellung zurück gingen.

 

Ich würde mich sehr freuen wenn jemand grob einschätzen kann, ob das von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird.

An Beeinträchtigungen die dadurch folgen kann ich bei Bedarf noch viel mehr berichten. Diese würden ja bei Nicht-Übernahme auch zu anderen Kosten für die Krankenkasse führen.

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Hallo Peter,

 

die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung bei Erwachsenen nur, wenn während der Behandlung eine Kieferoperation (Gaumennahterweiterung und/oder Kieferumstellung) durchgeführt werden muss.

Der Kieferorthopäde kann dir morgen bestimmt sagen, ob Du ein OP-Fall bist und die Kosten daher übernommen würden.

Wenn die Fehlstellung wirklich nur leicht ist und nur die Zähne, aber nicht den Kiefer betrifft, zahlt die Krankenkasse bei Erwachsenen leider nichts dazu...

Ich wünsche Dir viel Glück für morgen.

 

Lg, Iris

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Hallo :)

 

ich weiß es zwar nicht, nehme aber an, dass eine Korrektur der zwei miesen Schneidezähne reicht.

 

Ich finde es schlimm, dass die Krankenkasse nicht zahlt, obwohl man Schmerzen und Folge-Probleme /-Krankheiten hat. Auf welcher gesetzlichen Grundlage soll das beruhen? Wohl nur darauf, dass das in der Kindheit festgestellt und behandelt worden wäre!?

 

 

Besteht eine Chance zu klagen oder damit zu drohen? Bei Schmerzen und Folge-Erscheinungen bestimmt!?

 

 

Inwieweit ist durch eine unvollständige / Fehlbehandlung in der Kindheit auf eine Zahlung zu hoffen? (das Rezitiv muss ja nicht schuld sein)

 

 

Danke nochmal. Toll das es das Forum gibt :)

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Hallo Peter,

 

ich glaube nicht, dass man dagegen klagen kann, sonst würden das ja viele tun. Und Fehlbehandlungen in der Kindheit hatten hier viele... mich eingeschlossen.

Schon doof, dass die kranken Kassen da nichts zahlen. Ist einfach nicht in deren Leistungskatalog vorhanden...

Aber warte doch erstmal Deinen Termin ab, vielleicht ist es ja mit einer kleinen Korrektur getan...?

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:) Du hast recht, einfach erstmal zum Termin, vielleicht ist es ja nicht so schlimm.

 

Da kommen Erinnerungen auf...

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Ich wurde als Kind auch nur mit ner losen Zahnspange behandelt und weiter nichts. Mein Überbiss habe ich bis heute.

Der Zahnarzt praktiziert noch heute und was soll man nun machen??

Passiert ist passiert, also geh zum Kfo und fange eine richtige Behandlung an.

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Es tut mir Leid, dass ich mich jetzt erst melde. Ich musste das erstmal verarbeiten, brauchte Abstand bzw.hab mich gedrückt.

 

Ergänzend zu dem was bereits geschrieben wurde, sagt der KFO, dass ich einen extremen Tiefbiss habe, mein Unterkiefer zu kurz sei und die meine oberen Schneidezähne wie gehabt nach innen stehen usw.(Tiefbiss).

 

Nun meint er man könnte sich den Kiefer in einer OP verlängern lassen, risikoreich anscheinend.

Ich bin aber eig.nicht der Meinung, dass der Unterkiefer zu kurz ist, auch weil, und deswegen möchte ich keine OP, andere denken, dass mein Gesicht wohl geformt ist :P

 

Zuerst bot er mir natürlich seine Arbeit an, und zwar einen Bionator den ich nächste Woche bekomme.

Ich dachte erst Katastrophe, schonwieder das Ding. Schmerzvolles Formen um dann wieder schmerzvoll in die Ausgangsstellung zu gehen. Ich soll das Teil aber auf EWIG tragen, nachts (und wenn möglich noch in der Freizeit) :(

-> Ewig Druck / Schmerz oder irgendwann mit dem Gerät völlige Leichtigkeit?

 

IrisS Du hattest ja auch lange den Bionator und dann steht jetzt doch eine OP an. Also wenn dann richtig und OP?

 

 

Alternativen?

Ich dachte, dass wie gehabt der Kiefer eig.nicht zu kurz scheint und nur die oberen Schneidezähne alles zerstören.

Wenn dies nun also der Bionator korregiert hat, könnte man durch Ziehen von Backenzähnen den Druck nehmen und die oberen Schneidezähne gehen ohne den Bionator nicht wieder in die Ausgangsstellung? (Oder kommt die Neigung durch einen ganz anderen Vorgang zu stande?) Was meint Ihr?

 

Desweiteren vllt.wichtig, egal für welche Variante: die unteren Schneidezähne berühren die oberen womöglich auch an der Wurzel. Muss ich mal nachfragen, kann ich einfach nicht fühlen. Wäre dann das Vorbiegen der oberen Schneidezähne und Zähne ziehen hinfällig? Oder kann man die komplett nach vorn bewegen?

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Hallo Peter,

 

ja, ich hatte etwa eineinhalb Jahre lang einen Bionator. Danach hatte ich noch eine feste Zahnspange im Unterkiefer beim gleichen Zahnarzt und glaubte nach all dem, es könnte jetzt so bleiben...

Leider bin ich jetzt bei meiner dritten Behandlung, diesmal mit fester Zahnspange und OP. Der Unterkiefer wird nach vorne verlagert. Klar besteht hier das Risiko einer Nervenverletzung, aber diese Chirurgen sind ja meist sehr geübt.

Die Behandlung mit dem Bionator hätte ich mir komplett sparen können, da sie im Endeffekt NICHTS gebracht hat. Zwar hatten sich Kiefer und Zähne bewegt (ich war hocherfreut...), doch reichte dies bei Weitem nicht aus und in den folgenden Jahren hat sich alles wieder zurückverschoben. Der offene Biss war weitgehend geschlossen worden und hat sich danach wieder geöffnet.

Heute bereue ich sehr, dass ich damals (hauptsächlich aus Angst) eine Behandlung mit OP abgelehnt habe. Mittlerweile sind meine Zähne durch Knirschen total abgewetzt und das linke Kiefergelenk knackt und reibt, all das wäre heute in besserem Zustand. Aber ich bildete mir damals ein, alles sei gar nicht so schlimm, von den Folgen wusste ich nicht viel...

 

Wie es bei Dir ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Allerdings habe ich große Zweifel, dass der Bionator bei Erwachsenen noch dauerhaft etwas bewirken kann. Hat der KFO Dir gesagt, um wie viele mm der Unterkiefer zurückliegt?

Ich würde Dir nur dringend raten, eine oder sogar mehrere weitere Meinungen von KFOs einzuholen, bevor Du Geld für einen Bionator ausgibst. Denn womöglich bringt er Dir überhaupt nichts und Du verlierst nur Zeit für eine wirkliche Behandlung.

Wenn die unteren Zähne wirklich die Wurzeln der oberen berühren, wäre eine komplette Behandlung unbedingt angebracht, sonst kannst Du Dir nach und nach die Wurzeln kaputtbeißen.

 

Ansonsten war der Bionator nach einer Eingewöhnungszeit sehr angenehm zu tragen. Ich merkte ihn gar nicht mehr und konnte auch einigermaßen gut damit sprechen (nur das th im Englischen ging nicht gut...).

Sorry, das alles ist sicher nicht das, was Du gerne lesen würdest...

Ich war auch schockiert, als mir mein Zahnarzt vor über einem Jahr eröffnete, ich müsste diese Behandlung unbedingt machen, weil mir sonst alles nach und nach kaputtgehen würde. Aber mittlerweile habe ich mich an den Gedanken der OP gewöhnt.

 

LG, Iris

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Etwas ist mir noch eingefallen: Die oberen Schneidezähne stehen möglicherweise deshalb nach innen, weil der Körper versucht, trotz der nicht zusammenpassenden Kiefer einen "passenden" Biss herzustellen, um noch irgendwie kauen zu können.

Wenn die jetzt einfach aufgerichtet werden, fällt die Unterkieferrücklage wahrscheinlich viel mehr auf als jetzt und der Biss stimmt überhaupt nicht mehr. Ob man sie mithilfe von Extraktionen zurückziehen könnte, kann ich natürlich nicht sagen.

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Hallo,

 

genau das, was Iris schreibt, war bei mir der Fall - mein UK ist auch leicht zu kurz, und um dies zu kompensieren, standen die oberen Schneidezähne leicht nach innen und die unteren nach außen... jetzt, kurz vor der OP nach dem "Richtigstellen" der Schneidezähne sieht man die Diskrepanz der Kiefer schon viel besser als vorher.

 

Eine Korrektur einer leichten UK-Rücklage wirkt sich übrigens nicht stark auf die Optik aus - außerdem könnte später dein UK ja in seiner Ruhelage liegen, was er momentan ja nicht tut, und das wirkt sich natürlich auf die Optik aus (und nach meiner Erfahrung macht die komplette muskuläre Kompensation der Fehlstellung optisch auch einiges aus)...

 

LG

vardite

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