Artemis

Wie bestimmt der KFC die Verlagerungsstrecke bei der UKVV?

Hallo ihr,

 

ich hoffe diese Frage wurde noch nicht x-tausend mal hier gestellt, hatte über die Suchmaske nichts gefunden. 

 

Also, ich habe einen extrem verspannten Kiefer, weil ich ihn immer vorschieben muss, um die Lippen zu schließen. Jetzt wurde mir bei der Messung der Verlagerungsstrecke für die OP einfach gesagt, ich solle so weit wie möglich zurückbeißen und dann wurde ein Abdruck gemacht an dem der Abstand (9mm) erkennbar ist. Nun ist es aber so, dass ich nach der Kiefergymnastik und Wärmepackungen und ein wenig gelösteren Verspannungen noch etwa 5 mm weiter zurück beißen kann.

 

Ich habe jetzt ein bisschen Angst, der Kiefer könnte nicht weit genug verlagert werden bei der OP. Sind diese Abdrücke wirklich die einzige Berechnungsgrundlage für die OP? 

 

LG

Artemis

 

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Hi Artemis,

 

das war ja aber noch nicht der OP-Vorbereitungstermin ne Woche vor OP... oder? Da wird dann ja in HD noch eine sehr umfassende Diagnostik gemacht mit Modell-OP und Röntgen und was weiß ich noch. Außerdem kann man das ja noch dazu sagen, um wirklich ganz sicher zu sein. Und ich glaube, dass das Problem mit den Verspannungen bei sehr vielen auftritt... (mich eingeschlossen...)

 

LG

vardite

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Ohje, das klingt ja abenteuerlich...

 

Die Strecke der Verlagerung hängt von vielen Faktoren ab, vor allem davon, wie deine Kiefergelenke stehen und nicht einfach davon, wie weit man zurückbeißen kann. Das sagt nämlich gar nichts aus.

 

Um die Kiefergelenke beurteilen zu können, muss ein MRT gemacht werden und dazu würde ich dir auch dringend raten, denn in meinem Fall wurde das nicht gemacht und ich hatte dann nach der OP eine Überkorrektur, d.h. Unterkiefer war zu weit vorne. Seitdem hatte ich bisher 3 (!) Re-OPs, um das wieder zu beheben!

 

Alles Gute, 

LDW

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Dass klingt ja schlimm mit den Re-OPs. Aber sieht man denn auf einem MRT mehr als auf einer Röntgenaufnahme und wenn, was genau?

 

Ich werde meinen Chirurgen auf jeden Fall noch mal löchern, beim nächsten Termin. 

 

Schöne Grüße

Artemis

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MRT (Magnetresonanztomographie) ist eine ganz andere Technik als Röntgen und daher sieht man auf den Bildern zum Beispiel das Weichgewebe auch sehr gut. Davon zu unterscheiden ist die CT (Computertomographie), das ist nur eine Art 3-D-Röntgen und hat neben einer extrem hohen Strahlenbelastung keinen großen Vorteil gegenüber "normalem" Röntgen. MRT ist also seeehr sinnvoll!

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Hallo Artemis,

 

bei mir wurde 2 Wochen vor der OP Abdrücke gemacht und ein Biss angefertigt und auf dieser Basis ein Splint erstellt. Dieser Splint wurde eine Woche später nochmals anprobiert und mit diesem Splint im Mund wurde eine spezielle Röntgenaufnahme gemacht, um zu überprüfen, ob das Kieferköpfchen sauber im Gelenk sitzt, was man selbst als Laie sieht (nachdem einem erklärt wurde, was auf den Aufnahmen zu sehen ist :-). Eine der beiden Aufnahmen ist übrigens mein Profilbild.

 

Auf der Basis dieses Splints und der Röntgenbilder und gefühlt tausender weiterer Messwerte in meinem Gesicht wurden dann die Verlagerungsstrecken bestimmt und die weiteren Splints gefertigt.

 

Irene

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