melsn

Neuer Job. Wann über OP informieren?

Haallo! :)

 

Ich hab morgen meinen ersten Tag in einer neuen Firma, meine UK-VV ist für Sommer/Herbst festgelegt und ich frage mich, wann ich meinen neuen Chefs bzw. meinen Arbeitskollegen davon berichten soll.

 

Mich würde mal interessieren, wann ihr euren Vorgesetzten (oder euren Kollegen) von eurer bevorstehenden Operation informiert habt?

 

Würdet ihr an meiner Stelle die OP ein paar Monate rauszögern? Ich komme mir irgendwie komisch vor, wenn ich nach ungefähr einem halben Jahr gleich für vier Wochen in den (geplanten) Krankenstand gehe.

 

Liebe Grüße!

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Hi,

 

Ich habs schon bei Behandlungsbeginn meiner Vorgesetzten und auch meinen direkten Kollegen mit dem ich zusammenarbeite gesagt. 4 Wochen ausfallen ist sehr lang und muss in meiner Branche entsprechend vorher eingeplant werden. Wenn ich die Firma gewechselt hätte während der Behandlung, hätte ich es schon beim Bewerbungsgespräch gesagt.

 

Herauszögern würde ich die OP niemals. Mit Anfang 20 habe ich das viel kritischer gesehen. Jetzt 10 Jahre später sieht man die Welt mit ganz anderen Augen und die Gesundheit viel wichtiger als die Arbeit. Auch wenn es abgedroschen klingt: Gesundheit hat man nur eine, Arbeit gibt es viele. :-)

 

lg

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Du kannst ja so in einem Monat ganz betröppelt zum Arbeitgeber gehen und sagen, dass du die Hiobsbotschaft erhalten hast, im Sommer/Herbst operiert zu werden. Ich würde auch noch nicht raushauen, wie lange du dann etwa krank geschrieben bist, das kannste dann ja auch noch machen, wenn du dich gut eingearbeitet hast.

Ist denn eine langfristige Umplanung bzgl. Vertretung notwendig?

Im Bewerbungsgespräch hätte ich das glaube ich auch nicht direkt gesagt..

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Ich finde damit offen umzugehen ist einfacher. Man erspart sich eine Menge Ärger.

Habe oft die Erfahrung gemacht wie schockierend klein die Welt eigentlich ist (auch in der Großstadt). Man kennt sich oder Angehörige über 5 Ecken. Oder der andere hatte selber eine Zahnspange oder jemanden in seinem Umfeld, der eine hat. Dann kommt das natürlich irgendwie blöd rüber, wenn man es verschweigt und erst später damit rausrückt. Denn es ist eher unwahrscheinlich, dass der Arzt erst mitten in der Behandlung erstmalig von der Notwendigkeit einer OP spricht.

Natürlich kann man auch lügen. Das muss jeder selbst entscheiden. Meines wärs nicht. Ich bin eine sehr schlechte Lügnerin :-)

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Hei,

eventuell wartest du erstmal die Probezeit ab.

Manchmal verschiebt sich auch ein OP Termin, so dass du jetzt noch gar nicht die Hühner scheu machen musst.

 

Lass dir Zeit damit und alles Gute für den neuen Job.

Sanne

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Hallo melsn, wie war denn dein erster Arbeitstag?

 

Vielleicht kommt meine Antwort ja zu spät, aber vielleicht hast du ja heute noch gar keine Gelegenheit gehabt, dieses Thema anzusprechen.

Ich bin ja eigentlich auch für Offenheit, allerdings ist der Arbeitsplatz ja sicherlich mit einer Probezeit verbunden, und wenn man ehrlich die demnächst anstehende OP mit längerer Ausfallzeit ankündigt, könnte sich das eventuell negativ auswirken.

Wenn der OP-Termin noch nicht feststeht würde ich eher dazu neigen, diesen in den späten Herbst zu legen, dann hättest du die Probezeit überstanden und Sommer- und Herbstferien, also die Haupturlaubszeit, wären vorüber. Wahrscheinlich wird man dich früher oder später sowieso auf die Zahnspange ansprechen und dann kannst du berichten, was grob noch geplant ist und an der Reaktion deiner neuen Kollegen erkennen, wie sie darauf reagieren.

Ich kann dich aber gut verstehen, ich stehe noch ganz am Anfang und versuche auch, mich mit meiner einzigen Kollegin, die mich dann vertreten muss, abzusprechen, so dass meine GNE nicht gerade in ihre Osterferien fällt.

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Danke für eure Meinungen!

 

Beim Vorstellunggespräch hab ich auch kurz überlegt ob ich dieses Thema anschneiden sollte, allerdings bin ich der Meinung, das man dann sowieso eine Absage kassiert..

 

Ich denke ich werde es kurz vor Ende meiner Probezeit ansprechen, es sei denn es ergibt sich schon früher eine Möglichkeit.

 

Nochmals danke! :)

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Hallo melsn,

 

das ist wirklich eine schwierige Frage. Gerade auch an dem Punkt von yuffie ist etwas dran, ich habe innerhalb des letzten Jahres 3 Leute kennengelernt, die selber eine Kiefern-OP hatte und von denen 2 mich direkt drauf angesprochen haben, ob ich ein OP-Fall sei. (Der dritte war ein Arbeitskollege, dem ich erzählt habe, dass ich meinen OP-Termin habe und er mich gleich gefragt hat, ob es eine Kiefer-OP sei). Die Welt kann also wirklich erstaunlich klein sein.

 

Ich würde es auf alle Fälle ansprechen, sobald der OP-Termin feststeht, bzw. wenn Dich jemand drauf anspricht. Einleiten kann man es auf alle Fälle mit den Worten, dass man sich in der unschönen Situation befindet, dass man weiss, dass eine OP mit längerer Ausfallzeit ansteht und das ausgerechnet in oder kurz nach der Probezeit und man nach der perfekten Gelegenheit sucht, es dem Chef und den Kollegen beizubringen und dass leider diese perfekte Gelegenheit sich noch nicht ergeben hat. Vor allem wenn konkrete Zeitplanungen wie Urlaubsplanung oder Dienstplanung, Projekttermine, etc anstehen, ist es schon wichtig, dass man damit planen kann, und wenn es nur Plan A und B sind, weil z.B. der konkrete OP-Termin noch nicht feststeht.

 

Ich bin in den letzten Jahren mehrfach geplant nach OPs für längere Zeit (mehrere Wochen) beim Arbeiten ausgefallen und es ging in den meisten Fällen relativ problemlos, da man es gut vorplanen konnte. Außerdem habe ich mich meistens von daheim beim Arbeiten eingeloggt und etwas geschafft, sonst wäre ich wahrscheinlich auch vor Langweile gestorben und das wäre der Heilung auch nicht förderlich gewesen, aber das ist natürlich nicht bei jedem Job möglich. Irgendwie war aber meist parallel zu meiner mehrwöchigen Krankschreibung ein Kollege ungeplant für mehrer Wochen krank und da holperte es meist deutlich mehr, einfach weil Dinge nicht vorbereitet waren, Abwesenheitsnotizen nicht eingestellt waren, Kalender nicht geführt wurden und Arbeiten auch schlecht von anderen erledigt werden konnten. (Bei der Bimax jetzt war es zum Glück "nur" eine Studentin, die parallel zu mir ausgefallen ist). Meinem Chef habe ich es normalerweise gesagt, sobald feststand, dass (wieder) eine OP kommt, wobei 2010 in der Hinsicht ziemlich hart war, weil ich im Juli gesagt habe, dass in den nächsten Jahren 3 Ops anstehen (GNE, Bimax und ME) und im Oktober kamen dann nochmals 2 Op am Sprunggelenk dazu.

 

Viel Glück bei Deinem neuen Job!

 

Irene

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