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Karon2403

Zahlt es sich wirklich aus?

Hallo!

 

Ich bin neu hier!

 

Ich hatte zwischen 11 und 14 eine festsitzende Zahnspange. Leider hat sich jetzt alles wieder verschoben ( bin 23 Jahre). Lache einfach nicht gerne und möchte schöne Zähne haben. Na gut dann dachte ich mir ich geh mal zum Kieferortophäden. Vor 3 bis 4 Jahren hab ich das auch gemacht und hab mich beraten lassen, er meinte eine Kiefer-OP wäre nötig, dass hat mich jedoch so abgeschreckt das ich gar nichts unternommen habe. Da mich meine Zähne aber immer mehr stören bin ich letzte Woche nochmal zu einem anderen KO gegangen und der hat mir auch zu einer OP geraten. Genaueres kann er aber erst mit den angefertigten Modellen sagen. Er hat mir zwei Varianten angeboten. 

 

1. Behandlungsdauer ca. 2 - 2,5 Jahre Zahnspange, am Anfang mit zwei Schrauben in den Gaumen und die Spange sieht man auch nicht am Anfang, danach normale Zahnspange, ca. 4000 bis 5000 €, funktioniert aber nur wenn das UK nicht zu weit hinten ist

 

2. Behandlungsdauer ca. 1 bis 1,5 Jahre, Zahnspange und nach einem dreiviertel Jahr ca. Kiefer-OP mit 1 Woche KH, und danach ca. 4 Wochen Krankenstand, ca. 3000 bis 4000 €, jedoch die OP Kosten kommen extra dazu, ca. 1000 €

 

Wieviel hat bei euch den die Kiefer OP gekostet? sind das wirklich "nur" 1000 €

Und zahlt sich das wirklich aus?

Mein KO meinte auch dass das Profil auch viel schöner wird, und es dann einfach ein schönes Ergebnis ist. die 1 Variante mit Gaumenspange wird keine optimale Lösung sein. 

 

Habe einfach so vor der OP Angst. War noch nie im KH und wurde noch nie operiert.

 

Würde mich über ein paar Beiträge freuen. 

LG

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Hi,

 

Die Frage, ob es sich auszahlt, muss du mit der Frage kombinieren was du dir erwartest und erhoffst.

 

Stören dich nur deine Zähne oder auch generell das Aussehen der Kiefer bzw des Gesichts?

Hast du jetzt schon Schmerzen oder könnten sich in 10 bis 20 Jahren welche entwickeln?

Kannst du die Lippen entspannt schließen und kannst du problemlos essen (abbeißen, kauen etc)?

 

Je mehr Dinge dich stören, desto mehr wird sich die KFO-Behandlung auszahlen!

 

 

Ich habe gelesen, dass du in Österreich bist? Ich auch :-)

Die OP an sich wird von der Krankenkasse bezahlt. Du bezahlst "nur" die Extrakosten, die dein KFC dir verrechnet (d.h. OP-Vorbereitung, etc.).

 

Die Zahnspangenbehandlung kostet dann auch noch. Die Gebietskrankenkassen zahlen pro Jahr. ca. 300 Euro dazu.

 

Außerdem kann man sämtliche Kosten bei der Arbeitnehmerveranlagung angeben.

 

 

Ich werd im Herbst operiert und war auch noch nie im KH. Aber mich stören einfach zu viele Dinge an meinen Zähne und den Kiefern, dass ich die OP gern in Kauf nehme. :-)

 

Würdest du nur wegen der Angst vor der OP eher zur ersten Behandlungsvariante neigen?

Vor was hast du genau Angst? Eventuell sind deine Ängste unbegründet!

 

lg

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Hallo Yuffie!

 

Mich stören eigentlich nur die Zähne, habe keine Schmerzen und kann die Lippen problemlos schließen.

 

Beim abbeißen bei einem Apfel tu ich mich schon schwerer da beiße ich hauptsächlich mit dem Oberkiefer ein Stück ab. Das Unterkiefer ist dafür zuweit hinten.

 

Ich hab einfach so Angst vor einer Operation. Habe Angst das mir nach der OP schlecht wird ich aber zugeschnürrt bin oder so. Und vor den Schmerzen hab ich auch Angst, vor den Schläuchen und alles einfach.

 

Echt die GKK bezahlt die OP Kosten?

 

Hast du schon eine Zahnspange?

 

lg

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Hi,

 

Ja ich hab meine Zahnspange bald schon ein Jahr :-)

 

Ich hatte auch am Anfang Angst. Nach den Beratungsgesprächen beim KFO und KFC war die Angst weg. Wenn man mal weiß wie alles abläuft, kann man das in einem anderen Licht sehen. Egal ob man sich dann dafür oder dagegen entscheidet.

 

Nach der OP muss man Gummiringerl zwischen Oberkiefer und Unterkiefer einspannen. Starr zugeschnürt ist man nicht! Die Gummiringerln sind nicht schlimm. Ich hatte bei meiner ersten Behandlung als Jugendliche solche Gummiringerl. Das einzig nervige ist, das Einspannen. Da braucht es eine ruhige Hand und viel Geduld. Nach einiger Zeit geht das aber Ruckzuck.

 

Gegen die Schmerzen bekommt man Schmerzmittel. Sicher darf man die OP nicht verharmlosen. Sie ist sehr anstrengend und unangenehm. Aber wenn man es wirklich von ganzem Herzen will und die Kieferfehlstellung ist sehr ausgeprägt - sprich man ist wirklich beeinträchtigt beim Essen etc, dann ist es zu überstehen. Das ist zumindest mein Eindruck von den Erfahrungsberichten hier im Forum und von den Aussagen meiner Chirurgin.

 

Bei mir ist unter anderem das Unterkiefer auch zu kurz. Ich hab noch nie von einem Apfel oder einer Semmel abbeißen können. Das Unterkiefer muss mind. 1cm vorverlagert werden.

 

Ja, die OP-Kosten werden bezahlt. Die Zusatzkosten machen bei mir mind. 1600 Euro aus. Das ist aber von Arzt zu Arzt verschieden.

 

lg

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Hallo!

 

Ich war heute noch bei einem anderen Kieferorthopäden. Der sagt auch es hilft bei mir nur eine OP. Bei mir würde das UK vorerlegt werden.

 

Die Behandlung kostet halt ca. 4000 bis 5000 € ist einfach viel Geld und ich weis ned ob es mir Wert ist...das muss ich mir erst selbst im klaren werden.

 

Habe auch gefragt ob ich mal Schmerzen haben werde in 10,20, oder 30 Jahren. Er sagt nein das glaub er nicht.

 

ach kompliziert.... naja am 16.04.2013 bekomme ich meinen Behandlungs- und Kostenplan von meinem Kieferorthopäden und dann sehen wir weiter. Abdrücke Röntgen usw. wurden letzte Woche gemacht. Bin gespannt was raus kommt.

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also wenn dich nur die zähne stören, dann würde ich es auf keinen fall machen und ich würde erst die variante mit der spange probieren.

durch eine ukvv können soviele neue probleme auftauchen, die es echt nicht wert sind.

und die kk bezahlt das doch auch nur wenn es wirklich notwendig ist.

Erkundige dich doch mal hier im Forum was so alles passieren kann. Das ist nicht ohne.

- Assymetrien

- Schmerzen

- schlechte Mimik

- Taubheit (darf nicht unterschätz werden)

- Identitätsverlust

 

das mag natürlich nicht auf jeden zutreffen, aber ich würde das risiko nicht eingehen.

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Wenn du dir wirklich nicht sicher bist, dann hole noch weitere Infos ein. Erst wenn du mit den Nachteilen leben könntest, die eventuell auftreten, bist du wirklich bereit für die OP. Was auch wichtig ist zu erwähnen. Eine KFO-Behandlung "heilt" dich nicht. Du tauscht nur deine jetzigen Nachteile gegen andere Nachteile, um es extrem brutal auszudrücken. Klar, die Lebensqualität wird sicherlich verbessert. Im besten Fall ist nach der OP alles gut. Aber gerade taube Stellen sind gar nicht mal so selten.

 

Selbst wenn du dich für die Zahnspangen-Variante ohne OP entscheidest, gibt es Risiken. Wurzelresorption beispielsweise oder Zahnfleischrückgang durch mangelnde Mundhygiene. Oder vorgeschädigte Zähne nehmen weiteren Schaden durch die Bewegung mit der Zahnspange. Ob das wirklich Eintritt kann dir niemand im Vorfeld sagen.

 

@Lollyka:

Bei uns in Österreich zahlen die Krankenkassen immer die OP. Die KFO-Kosten dafür nicht (auch dann nicht, wenn man eine OP macht). Außer man hat eine Zusatzversicherung, die das abdeckt.

 

Die Nachteile, die du aufzählst sind teilweise nur temporär. Assymetrien werden bei der Metallentnahme beseitigt und die schlechte Mimik gibt sich auch mit der Zeit.

Aber bei der Taubheit und beim Identitätsverlust geb ich dir Recht!

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Nur mit einer Spange wird es leider nichts. Beide Kieferorthopäden bzw. sogar drei bei denen ich war haben gesagt wenn wir was machen dann nur mit OP weil mein Unterkiefer so weit hinten ist und es einfach kein gutes Ergebnis geben wird

 

Also entweder mit OP und schöne Zähne, oder keine OP und so wie jetzt

 

Habe eben vor bleibenden Schäden/Probleme sehr Angst, vorallem weil ich schon ziemlich empfindlich bin bei den Zähnen, wenn ich spazieren gehe und der Wind geht hab ich schnell Ohrenschmerzen und nächsten Tag schmerzen dann meine Zähne.

 

Und nach einer OP ist es ja nicht abwägig das man dann bei solchen Sachen noch empfindlicher sein kann.

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Ja, das ist echt blöd, weil man keine Ahnung hat wie der Körper reagiert. Das ist bei jedem anders.

 

Bei mir haben sich die Zähne bisher zum Positiven entwickelt. Der Druck ist weg seitdem die Zähne gerade nebeneinander stehen. Vorher waren sie sehr verschachtelt. Ich weiß nicht genau wie ich das erklären kann, aber wenn ich auf der Seite oder besser gesagt am Bauch geschlafen hab, war das irgendwie unangenehm. Jetzt nicht mehr. Es ist nicht so dass ich den Druck irgendwie vorher bewußt gespürt hätte. Aber jetzt fühlen sich die Zähne entspannter und viel angenehmer an. :-)

 

Die Entscheidung ist echt schwer. Lies dir ein paar Zahnspangengeschichten und OP-Berichte durch. Dann bekommst du vielleicht ein besseres Gefühl dafür in welche Richtung du eher tendierst (also alles mit OP oder gar alles so lassen). Oder mach dir eine Liste mit den ganzen Vor- und Nachteilen.

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Es ist glaube ich immer schwer sich für so einen großen Schritt zu entscheiden, auch wenn im Moment vielleicht keine gesundheitlichen Einschränkungen hat. Aber ich denke mir, dass auch bei weit zurück liegenden UK die Kiefergelenke Schaden nehmen könnten und schlecht werden.

 

Bei mir war die Entscheidung recht einfach. Ich habe durch den Fehlbiss/Kieferfehlstellung eine CMD entwickelt, sehr oft Kopf und Nackenschmerzen, meine Kiefergelenke sind geschädigt und so wie es aussieht ist eben nur durch die Bissregulierung in eine bessere Richtung zu drehen. Viel schlimmer werden kann es nicht mehr.

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bei mir ist es ja wirklich so das ich keine Schmerzen oder so habe. Sondern nur nicht schöne gerade Zähne und da stellt sich halt schon die Frage ob da eine OP dafür steht oder nicht. Vorallem auch weil ich auch in Zukunft keine Probleme haben werde laut Arzt.

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Hallo!

 

Also ich denke nicht, dass irgendjemand garantieren kann, dass du nie Probleme haben wirst. Ich habe seit ich denken kann einen Überbiss und (hatte) eine Lücke zwischen den Schneidezähnen und generell relativ viel Platz zwischen den Zähnen. Der kleine Spalt hat mich jetzt nie sonderlich gestört, war halt sowas wie mein Markenzeichen ;-) Bei mir war also nie der Gedanke an Zahnspange geschweige denn KieferOP. Bis dann vor einigen Jahren meine Zähne plötzlich anfingen zu wandern. Der rechte Schneidezahn hatte sich im Verhältnis zum linken um 1/2 cm nach vorne verschoben bzw waren alle Zähne des OK soweit nach unten gewandert, dass ich erstens unnatürlich lange Zähne hatte und zweitens man die Zahnwurzeln im Ansatz bereits sehen konnte. Abgesehen von der furchtbaren Optik kamen auch noch Schmerzen und Probleme beim Essen oder Lippen schließen dazu. Meine größte Angst war, dass ich meine Zähne verlieren könnte. Ich war schon deutlich über 30 als diese Probleme anfingen, vorher gab es keinerlei Anzeichen und ich hatte auch immer gesundes Zahnfleisch und Zähne. Jetzt bin ich knapp 41, trage seit beinahe 3 Jahren eine Zahnspange und habe bald meine KieferOP. Wie man sieht, kann der fehlende Gegenbiss also auch in "späteren Jahren" ;-) noch zu Komplikationen führen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich keine Vergleichsmöglichkeit habe, ich hab noch nie von einem ähnlichen Fall gehört, möglicherweise bin ich also da eine Ausnahme  :70:

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Hallo!

 

Ich habe mich jetzt für eine Behandlung entschieden.

 

Es wird bei mir so sein:

 

Mitte Juni die Zahnspange rein, danach wird spätestens 6 Monate vor der OP mein einziger Weisheitszahn herausgeschnitten, OP Wird ungefähr zwischen Mai 2014 und Juli 2014 sein, und nach OP noch ca. 3 Monate Spange und dann bin ich sie auch schon wieder los. es handelt sich also wirklich nur um bisschen über ein Jahr und ich hoffe ich habe ein ohne große Probleme schönes Lächeln.

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Hallo,

ich wünsche viel Kraft, Glück und Energie und ziehe den Hut vor deinem Schritt dies zu tun :-)

Ich habe auch gerade die Entscheidungsphase hinter mir und habe mich gegen eine OP entschieden, da

mir so eine Umstellung einfach zu heftig ist und ich erst einmal alle anderen alternativen Behandlungsmethoden

ausschließen werde.

Allerdings habe ich auch eine andere Problematik (frontal offener Biss) und es geht bei mir um die Kiefergelenke.

Meine Meinung ist, das man solch einen Schritt zur OP sehr sehr gut überlegen sollte und muss, es ist schließlich nicht mal eben 

ein kleiner Eingriff.

Aber wie gesagt ich wünsche Dir viel Glück und werde deine Gecshichte hier mit Intresse weiter verfolgen :-)

 

LG TIna

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Vielen Dank Tanztina!

 

Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen. Bei mir ist nur diese Behandlung möglich, alles andere bringt nichts, bzw. hatte ich schon 3 Jahre eine feste Zahnspange inkl. ziehen 4 bleibender Zähne. Da dies alles nichts geholfen hat funktioniert nur eine Operation. Haben mir jetzt im Endeffekt 3 Kieferorthopäden gesagt.

 

Habe einige Bilder gesehen die mein KO gemacht hat, und da habe ich entschlossen so will ich nicht mein ganzes Leben herumlaufen, mein UK ist wirklich sehr weit hinten, dazu kommt meine große Nase....und ich lache einfach sehr ungern und lasse mich nicht gern fotografieren. Habe für mich jetzt entschlossen das ich diesen Schritt auch mit OP wagen möchte.

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