Pego

Besser spät als nie!

Mit 15 Jahren litt ich von einem Tag auf den anderen unter starken Rückenschmerzen und Atemnot, konnte nur halb so viel Luft einatmen wie normal, wenn ich versuchte tiefer einzuatmen piekte es im linken Brustkorb. Der Besuch beim Orthopäden ergab nach div. Rö-Aufnahmen und deren Vermessung das mein rechtes Bein 1,8 cm zu kurz wäre und dadurch Wirbelblockaden ausgelöst würden. Ich bräuchte eine Schuherhöhung um das Becken auszugleichen. Man sagte mir, ich müsse diese mein Leben lang tragen. Anfangs waren die Beschwerden besser aber dann nach einiger Zeit hatte ich blockierte Wirbel, das ging dann so weit das ich am Ende, fast 10 Jahren später, fast jede Woche "eingerenkt" werden musste. 

 

Zwischenzeitlich hatte mein Zahnarzt mir mal eine weichbleibende Knirscherschiene verpasst.

 

Dann ging ich zu einer Heilpraktikerin die mit der Dorn-Breuss Methode arbeitete. Diese tolle Frau war Gold wert und hat innerhalb einer Sitzung definitiv sichtbar dargestellt das meine Beine NICHT ungleich lang sind sondern nur die Wirbel und Gelenke blockiert sind. Also bin ich in der Wachstumsphase ab 15 Jahren 10 Jahre lang mit 1,8 cm unnötiger Erhöhung rumgelaufen. Sie bat mich doch bitte diese Schuherhöhungen in den nächstbesten Mülleimer zu werfen!! Gesagt -> getan! 

 

Die Beschwerden waren erst mal wesendlich besser. Es war zwar immer mal ein Wirbel blockiert aber Schmerzen hatte ich keine mehr. Bis vor ca. 2 Jahren...da ging es los mit ziemlich heftigen Kopfschmerzen, ständig blockierten Wirbeln in allen Bereichen. Im letzten Jahr haben sich die Beschwerden extrem verschlimmert. Kopfschmerzen nun mit Übelkeit/Schwindel, tränendem Auge, schmerzende linke Kieferhälfte, extreme Verspannung morgens im Nacken, sich immer mehr verschiebende Zahnfront, ect. ... Ich führe seit einpaar Monaten einen Kopfschmerzkalender und bin erschrocken wie regelmäßig ich was eintragen muss!! Das können hier sicher viele nachempfinden, dass es keine besondere Lebensqualität ist wenn man nichts planen kann, man derart eingeschrenkt ist im Alltag weil man plötzlich überrascht wird von so einem Schmerzschub. Von daher muss jetzt dringend was passieren! 

 

Vor einem Jahr machte mich mein neuer Zahnarzt drauf aufmerksam das meine Schmerzen mit dem Kiefergelenk und meinem zu kurzen Unterkiefer zusammen hängen können und verwies mich an einen spezialisierten KFO, gab mir auch mehrfach Rezepte für Massage und manuelle Therapie mit. Beim KFO wurde dann OPG, FS, Fotos und Abdrücke gemacht, Rücken wurde vermessen - also volles Programm. Ende vom Lied war nach Beschreibung meiner Symptome, dass der Unterkiefer halt ca. 8mm zu weit nach hinten steht und das kieferorth./chir. behandelt werden muss, sowie auch der UK Engstand. HKP bei der Krankenkasse ist genehmigt. Besprechungstermin beim Chirurgen hatte ich auch schon. Anfang März bekomme ich erst mal eine Schiene für ein halbes Jahr und dann kommt die feste Spange. 

 

 

 

 

 

 

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