vardite

Bimax am 13.02.2013 bei Dr. Dr. Robin Seeberger in der Kopf-/Uniklinik Heidelberg

47 Beiträge in diesem Thema

Auch wenn meine Erfahrungen nicht weltbewegend von denen anderer in Heidelberg operierter Personen abweichen werden, will ich mich nicht lumpen lassen, vor allem da mir im Vorfeld die anderen Berichte an einigen Stellen sehr weiterhelfen konnten.

Operiert wurde: OK hinten hoch, um den frontal offenen Biss zu schließen und UK weiter nach vorne.

Ich versuche mich kurz zu fassen, daher der vielleicht an manchen Stellen etwas abgehackt wirkende Stil… weitere Fragen: nur zu!

 

Di, 12.02.: Stationäre Aufnahme

Klassischer Ablauf: morgens im KH anrücken, einchecken, EKG, Blutentnahme, Anästhesiegespräch. Das OP-Vorbereitungsgespräch war schon in der Woche davor gewesen. Über den Tag 2 leckere (mitgebrachte) Croissants gegessen und abends mit meinem Freund noch seeehr lecker in einem französischen Restaurant zu Abend gegessen. Nach Rückkehr ins KH noch kurze Nachfrage nach dem OP-Plan, er lautete nach wie vor halb 9, aber ohne Gewähr.

 

Mi, 13.02.: OP-Tag

Ich bin so aufgestanden, dass ich noch in Ruhe duschen und Haare waschen konnte, bevor ich um 8 fertig sein sollte. Da saß ich dann fertig im OP-Dress auf meinem Bett und wunderte mich schon, dass noch niemand mit der Beruhigungstablette da war. Ein paar Minuten später kam anscheinend der normale Visitepulk, aber Dr. Seeberger war dabei und konnte mir nur mitteilen, dass mein Termin auf den Mittag verschoben wurde… na, toll – wo ich doch ohne Frühstück ein kaum zu genießender Mensch bin… irgendwie hat mein Buch mich dann doch noch 3 Stunden ablenken können, bis gegen halb 12 tatsächlich eine Schwester kam, mir sagte, dass es gleich los ginge und mir die Beruhigungstablette auf den Nachttisch legte. Da hätte ich sie eigentlich auch liegen lassen können, ich war seltsamerweise überhaupt kein bißchen aufgeregt. Habe sie dann aber doch brav genommen.

Dann wurde ich abgeholt zur lustigen Mit-dem-Bett-durch-die-Klinik-Rallye und wurde im OP-Vor-Vorraum abgestellt. Dort musste ich noch einige Zeit warten (wie lange – keine Ahnung, hatte ja das Dormicum geschluckt), dann kam das Anästhesieteam, hat mich im Vorbereitungsraum verkabelt und mit den restlichen Notwendigkeiten (Zugänge, Häubchen etc.) versehen, bevor dann die Narkose eingeleitet wurde.

Wieder bewusst etwas mitbekommen habe ich erst auf der IMC (Intermediate Care (?), in HD Standard nach einer Bimax), wo ich schon mit Kühlmaske „aufgewacht“ bin und gleich jemand da war, um zu schauen, ob alles ok ist. Habe Nasentropfen und Lippencreme bekommen und mit so einer Art Schaumstoffstäbchen etwas Wasser für den Mund. Leider hat irgendwer etwas falsch verstanden, so dass mir gesagt wurde, ich sei verdrahtet, und über Stunden war ich leicht geschockt darüber, bis ich beim ersten Toilettengang im Spiegel sehen konnte, dass es doch nur Gummis waren… puh! Ich habe dann beim nächsten Trinkversuch mit den Schaumstoffdingern etwas genervt heimlich doch versucht, aus der Tasse zu trinken und es klappte mit einer kleinen Menge gleich einwandfrei! Die Magensonde war nur leicht unangenehm, vor allem die beiden Male, wo mir aktiv das Blut abgepumpt wurde. Dafür konnten alle Medikamente entweder über den Tropf oder über die Sonde gegeben werden, so dass ich nichts schlucken musste – das war super.

Die nächsten Stunden und die Nacht gingen mit relativ wachen Phasen in Abwechslung mit Schlafen/Dösen vorüber (meine Bettnachbarin war etwas lauter und betreuungsintensiver).

 

Do, 14.02.: 1. Tag post-OP

Ich wurde so gegen Mittag wieder auf die normale Station gebracht, wo ich – Überraschung – in ein anderes Zimmer kam. Na, toll – wo ich doch meine Sachen alle wunderschön und übersichtlich in den Schrank geräumt hatte… immerhin konnte ich mir den Platz aussuchen und habe am Fenster gewählt. Meine Sachen kamen dann auch, mehr oder weniger gut wieder eingepackt, habe mein Handy gesucht und nicht gefunden… blöd. Mein Freund hat es am späten Nachmittag dann doch gefunden und ich konnte wieder per sms und mail Kontakt zur Außenwelt aufnehmen. Sprechen klappte von Anfang an eigentlich relativ gut, es war nur wegen der Schwellung ziemlich anstrengend.

Am Abend musste ich mich dann das erste Mal dem Abenteuer Nahrungsaufnahme stellen, da nun die Medikamente nicht mehr über die am Morgen gezogene Magensonde verabreicht werden konnten und die Aussage war, dass ich ja nun mal etwas essen müsse… nun gut, es ging besser als gedacht mit einem kleinen Löffel, von dem ich schlürfen konnte, schmeckte auch nicht arg übel. Die winzigen Stückchen, die in der Suppe noch drin waren, waren für mich nicht wirklich problematisch, da ich den Mund mit den Gummis immer schon ein wenig öffnen konnte und da passten diese dann gut hindurch. Danach Mundhygiene und ab ins Bett.

 

Fr, 15.02.: 2. Tag post-OP

Nachdem ich ziemlich schlecht geschlafen habe, da das Kühlgerät immer wieder mit ziemlicher Lautstärke ansprang und andauernd meine Nase verstopft war (ich zähle die Tage, bis ich wieder schneuzen darf…), gab es direkt Frühstück: eine extrem nach Aroma „duftende“ rosa Puddingsuppe… während ich da so am Tisch saß und dieses etwas in meiner Schüssel anstarrte, kam Dr. Seeberger und fragte, wie es mir so geht, und ich konnte nur antworten: das hier ist ja echt eklig… daraufhin ließ er mir von der Schwester etwas anderes (es war Fresubin Erdbeer) bringen. Na ja, nett gemeint, das Zeug schmeckt leider auch nicht besser… die Puddingsuppe sollte es nun jeden Tag zum Frühstück geben, allerdings in besseren Varianten wie Schoko oder Vanille.

Am Vormittag Termin beim Stationsarzt, er hat mir die Gummis rausgenommen, ich durfte ohne Splint zurück aufs Zimmer und putzen gehen – Test: yeah, meine Schneidezähne können sich berühren!!! Geschafft! Er machte dann doppelte Gummis wieder rein und fertig. Einem anwesenden Studenten gegenüber meinte er, dass der Splint wohl gewöhnlich für etwa 2 Wochen drinbliebe. Der restliche Tag verging mit Schlafen und dem Besuch meines Freundes, der mir auch meinen Rechner brachte, für den ich aber erst einmal nicht genügend Konzentration aufbringen konnte.

 

Sa, 16.02. und So, 17.02.: 3./4. Tag post-OP

Die beiden Tage brachten nicht viel Neues, ich wurde allerdings von Tag zu Tag wieder fitter und brauchte auch nicht mehr so extrem viel Schlaf und bin auch (teilweise mit meinem Freund) etwas in der Klinik umherspaziert. Die meiste Zeit habe ich Videos angeschaut, gelesen oder im Netz gesurft. Am Sonntag hatte ich dann auch genug Kraft, endlich zu duschen, meine Haare zu waschen und die dummen Strümpfe loszuwerden. Außerdem war bei der Visite bereits angekündigt worden, dass ich am Mo wohl nach Hause dürfte – toll!

 

Mo, 18.02.: 5. Tag post-OP – nach Hause

Nachdem ja schon angekündigt worden war, dass ich am Montag wohl entlassen werden würde, habe ich mich morgens gleich ordentlich angezogen und meine Sachen gepackt. Bei der Visite dann ein kleines Problem: ich hätte am Dienstag direkt wiederkommen sollen zur Sprechstunde. Da sagte ich gleich, dass das leider nicht ginge, da mich mein Freund nicht hätte fahren können und eine Fahrt mit dem ÖV viel zu anstrengend gewesen wäre. Dr. Seeberger hat aber sofort und sehr freundlich eingelenkt, dass man diese Untersuchung ja auch direkt auf Station bei der Entlassungsuntersuchung mitmachen könne – man solle ihn dann anrufen – ich war begeistert! Die Ansage lautete, dass die Station die Papiere fertigmacht und eine Stunde später die Entlassungsuntersuchung stattfinden sollte. Das ganze zögerte sich natürlich noch hinaus, was mir aber ganz recht war, da ich wusste, dass mein Freund frühestens um 12:30 Uhr würde da sein können, um mich abzuholen. Bei der Untersuchung bekam ich mein Rezept, eine längere AU-Bescheinigung (bis 05. März), die Gummis wurden ausgewechselt und mir gezeigt, wie ich sie einzuhängen habe. Danach war noch Röntgen und einen Termin für nächsten Dienstag holen angesagt und dann war ich schon fertig und entlassen. Die Röntgenassistentin war aber der Knaller des Tages: ich wollte nur mal schnell auf ihrem Monitor das Bild sehen, da schlug sie gleich vor, mir eine CD zu machen… toll! Auf meinen Freund musste ich auch nur noch 20 Minuten warten und es ging ab nach Hause.

Im Supermarkt waren wir auch noch schnell, um die nötigen Nahrungsmittel für die nächsten Tage zu erstehen. Daheim musste ich dann auch erst einmal etwas essen (mit Milch gestreckter Schokoladenpudding und Mangolassi – mjam!), da ich das Mittagessen ignoriert und am Morgen nur eine halbe Tasse Puddingsuppe getrunken hatte (das rosa Zeug hatte mich wieder eingeholt…). Eine Suppe für den Abend aus dem Gefrierschrank geholt und ab aufs Sofa, der Tag war anstrengend gewesen. Aber endlich wieder daheim – da fühlt man sich gleich viel gesünder!

 

Di, 19.02. bis Do, 21.02.: 6. bis 8. Tag post-OP

Ja, mir geht es von Tag zu Tag besser, ich habe heute Nacht das erste Mal durchgeschlafen ohne mit verstopfter Nase aufzuwachen (ja, ich schwelle fleißig ab) – hurra! Zum Frühstück gibt es pürierte Frühstücksflocken oder Haferflocken mit viel Milch. Seit gestern (Mi) Abend darf ich einmal am Tag zum Putzen die Gummis rausnehmen und durch neue ersetzen: der erste hat schon so 5 Minuten gedauert, bis er drin war, der zweite ging dann gleich und sofort. Klappt heute Abend hoffentlich auch wieder…

 

Insgesamt war ich wohl mittelstark geschwollen (laut der Ärzte), ich bin auch schon fleißig am abschwellen, skurrilerweise asymmetrisch. Genauso ist es mit dem Gefühl / der Taubheit. Komplett taub war bei mir gar nichts, und die rechte Gesichtsseite und die gesamte Kinnpartie ist auch seit dem WE schon wieder ganz normal, nur links noch nicht. Ist schon eigenartig, wenn das rechte Nasenloch sich ganz normal anfühlt und das linke nicht… aber je stärker die Schwellung zurückgeht, desto mehr Gefühl kommt auch zurück. Wird aber wohl links noch eine Weile dauern. Damit direkt zu den Schmerzen: richtig schlimme hatte ich nie, aber es gab ja auch immer gut Schmerzmittel. Allerdings: immer wenn Gefühl wiederkam, schmerzte es schon, aber nur leicht und mit (im KH) der Kühlmaske und daheim einem Kühlpad locker auszuschalten. Seit dem WE habe ich auch eine wunderschön grün-gelbe Färbung unterhalb der Augen, der Wangen und am Hals angenommen, die blaue Phase habe ich dabei irgendwie übersprungen – komisch, aber ich beschwere mich nicht ;-)

Kann daheim schon einige Sachen wieder machen, wie z. B. diesen Bericht zu schreiben. Habe auch schon Wäsche gewaschen und Staub gesaugt, bin aber noch lange nicht wieder richtig fit, muss mich oft ausruhen und schlafe auch noch mehr als normal. Was ich im Krankenhaus angenehm fand (habe aber eine Weile gebraucht, um das zu registrieren): ich habe so gut wie nie gefroren, obwohl ich ja zu den Oberfrostbeulen gehöre (Irene ging es ähnlich, oder?) – das lässt ganz langsam nach, aber je normaler, desto besser.

 

Jetzt heißt es noch eine knappe Woche durchhalten, was das Schneuzverbot und den Splint angeht und abwarten, dass die Kraft noch mehr zurückkommt. Vielleicht koche ich morgen mal eine frische neue Suppe (mmh, vielleicht Möhre mit roten Linsen…)?

 

Viele Grüße und besten Dank fürs Durchhalten – solche Berichte werden ja meistens viel länger, als man eigentlich geplant hat…

 

vardite

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Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP und weiterhin fröhliches Abschwellen! Bei mir sind die "groben" Schwellungen relativ flott weg gewesen, dafür halten sich kleine Hamsterbäckchen und das Kinn jetzt sehr hartnäckig!:( Aber das sind nur mehr kleine Probleme gegen das was wir schon hinter uns haben, oder? In diesem Sinne- angenehmes Heilen wünscht dir- andrea!

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Hey vardite!

Glückwunsch zur überstandenen OP! Toll, dass alles reibungslos verlaufen ist!

Und super toll, dass du einen Bericht geschrieben hast. Ich werde auch in HD operiert und da gibt's irgendwie noch nicht so viel.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute beim Abschwellen und wieder fit werden!

LG

snoody

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Hallo vardite,

 

schöner Bericht, mußte mehrfach schmunzeln, gerade den Teil mit der ekligen Frühstückssuppe und bin auch ungenießbar ohne Frühstück und dann OP gegen Mittag empfinde ich persönlich auch als Folter.

 

Und ja, mir war es nach der OP auch eher zu warm, obwohl ich sonst auch eine Oberfrostbeule bin.

 

Bezüglich umziehen in ein anderes Zimmer gibt es das genialste System, dass ich kenne, im RKU in Ulm. Dort besteht der Schrank samt Tür eigentlich nur aus einer rechteckigen Hülle, und im Schrankrahmen ist ein bewegliches Gestell samt Safe, so dass bei einem Umzug in ein anderes Zimmer nur das Gestell umgezogen werden muss und niemand Sachen ein- und auspacken muss.

 

Gute Besserung und weiter gutes Abschwellen!

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Hallo Vardite,

 

schoen, von dir zu lesen.

Auch von mir erst mal herzlichen Glueckwunsch zur ueberstandenen OP. Es freut mich, dass Du es nun hinter Dir hast und vor allem, dass es Dir schon wieder so gut geht. Ich wuensche Dir weiterhin gute Besserung und alles alles Gute.

 

Liebe Gruesse

Mauto

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Hallöchen,

ein  schöner Bericht. Habe ja auch sehnlichst drauf gewarten, weißt ja. ;-)

Noch ein schönes Abschwellen wünsche ich dir.

 

 

LG

Kleine

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Dankeschön!

 

Werde mich bemühen, dass vor allem mein linkes Bäckchen sich mal ein Beispiel am rechten nimmt... ;-)

 

@boyaz: das Diclofenac, das es als Schmerzmittel gibt, hat wohl auch abschwellende Wirkung

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UPDATE:

 

Seit gestern ist der Splint weg! Kann jetzt deutlich klarer und mit weniger Anstrengung sprechen! Leider habe ich ihn aber gegen starke Schmerzen an den Zähnen, an denen die Gummis hängen, eingetauscht, da diese nun nicht mehr im Dreieck, sondern im Viereck gehängt werden... :-(  einzige Hoffnung ist meine KFO, die ich morgen um weniger straffe Gummis bitten soll - bis dahin muss ich wohl einfach mit Ibu gedopt durchhalten. In diesem Zustand würde ich die nächsten 4-5 Wochen, die ich wohl noch Gummis hängen soll, nicht überstehen, zumal ab nächsten Mittwoch wieder Arbeiten angesagt ist... hoffentlich wird die Schwellung bis dahin auch noch etwas besser - noch ähnele ich doch eher einem kleinen Hamster als mir selbst... mmmh, Bürotür von innen abschließen??!

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UPDATE:

 

Seit gestern ist der Splint weg! Kann jetzt deutlich klarer und mit weniger Anstrengung sprechen! Leider habe ich ihn aber gegen starke Schmerzen an den Zähnen, an denen die Gummis hängen, eingetauscht, da diese nun nicht mehr im Dreieck, sondern im Viereck gehängt werden... :sad:  einzige Hoffnung ist meine KFO, die ich morgen um weniger straffe Gummis bitten soll - bis dahin muss ich wohl einfach mit Ibu gedopt durchhalten. In diesem Zustand würde ich die nächsten 4-5 Wochen, die ich wohl noch Gummis hängen soll, nicht überstehen, zumal ab nächsten Mittwoch wieder Arbeiten angesagt ist... hoffentlich wird die Schwellung bis dahin auch noch etwas besser - noch ähnele ich doch eher einem kleinen Hamster als mir selbst... mmmh, Bürotür von innen abschließen??!

 

Ist die Schwellung nach diesen 2 Wochen deutlich besser oder hat sie sich nur nur minimal gebesssert ? Bekommst du vom Physiotherapeut Lymphdrainage ???

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Hi boyaz,

 

doch, die Schwellung ist deutlich besser geworden, aber eben noch lang nicht weg. Die Fortschritte beim Abschwellen werden mit der Zeit ja auch kleiner.

Nein, keine Lymphdrainage, die Kieferchirurgen in HD haben davon abgeraten, da das Gewebe durch die OP und die dabei eingebrachten Platten noch zu gereizt ist.

 

LG

vardite

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Keine Lymphdrainage? Komisch, ich hab meine erste sofort den 1. Tag nach der OP bekommen! Und ich bin selber Heilmasseurin, ich hab's eigentlich auch so gelernt,das man da sehr zeitnah anfangen darf, außer bei offenen Wunde / Narben- die lässt man aus. Aber du hast ja äußerlich nix, oder? Ich würd vielleicht nochmal nachfragen, tut seeehr gut! Lg andrea

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Hallo vardite,

hab mir deinen anschaulichen Bericht jetzt auch durchgelesen, wieder einer, der Mut macht, aber auch mal wieder zeigt, wie unterschiedlich die Kliniken doch vorgehen und wie unterschiedlich die Meinungen der KFO/KFC sind. Für dich war es auf jeden Fall genau so richtig, denn es ist ja zum Glück alles recht komplikationsfrei und erfreulich verlaufen.

Ich hoffe, dein KFO-Termin heute war ebenso erfolgreich und die Schmerzen wegen der Gummis sind jetzt weniger geworden. Guten Arbeitsstart am Mittwoch mit etwas kleineren Hamsterbacken wünscht dir

Boki

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JAAAA - ich habe heute Gummis mit einem deutlich größeren Innendurchmesser bekommen (9,5 gegenüber 4,8 mm....) und die Schmerzen, die von den Zähnen kamen, sind so gut wie verschwunden!!! Außerdem waren alle in der Praxis, die heute mit mir zu tun hatten, von meinem neuen Biss begeistert! :smile:

 

Einzig eine kleine Mittellinienverschiebung gab es noch, daher hänge ich die Gummis nun links im Dreieck und rechts im Viereck, was mir sehr entgegenkommt, da sich das Viereck rechts deutlich besser hinfummeln ließ als links... und es hat sich auch schon was getan, die Verschiebung ist fast weg - das muss sich nun also noch gut festigen bis zum nächsten Termin in 3 Wochen.

 

Ah, ja, und ab nächsten Mittwoch (mein erster Arbeitstag) darf ich dann auch die Gummis zum Essen rausnehmen, so dass auch Grießpudding / Joghurt (ohne Verdünnen), was bisher sowieso mein "Standard-Büroessen" war, wieder gehen. Bin mal gespannt!

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UPDATE:

 

So, heute war der oben beschriebene KFO-Termin. Habe nun kleinere Gummis, die ich auch nicht mehr 24h tragen muss. Ich hatte nachgefragt, ob ich sie mal ne Stunde oder zwei rausnehmen darf (für einen Vortrag oder zum Singen oder so), und es hieß, 12-14 h pro Tag würden reichen. Cooooooooool.....

Außerdem sind die neuen Gummis aus Vinyl und hängen nun etwas weiter hinten, so dass sie auch nicht mehr so stark sichtbar sind. Logopädie soll ich mir auch einen ersten Termin geben lassen und ich habe nun doch ein wenig Lymphdrainage verschrieben bekommen, da meine linke Backe doch noch sichtbar mehr geschwollen ist als die rechte. Das Gefühl, das an dieser Stelle zum Teil noch fehlte, kommt auch immer stärker zurück. Ich würde schätzen, ich bin dort momentan bei etwa 80%.

 

So, dann noch ne knappe Woche breiig essen und dann müssen sich bloß noch die dussligen Fäden in meinem Mund verabschieden!

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Ich wurde ebenfalls in Heidelberg operiert. Ich kann die Klinik NICHT empfehlen und werde mich wohl ein weiteres Mal operieren lassen müssen.

 

-- Haltlose Äusserungen folgten, bitte Bildnachweis, dann gehen wir das ganze nochmal objektiv an :) --

bearbeitet von Marco
-- Haltlose Äusserungen, bitte Bildnachweis --

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Nach dem obigen Kommentar muss ich nun auch meine Brei loswerden. Ich wurde vor 1nem Jahr in HD operiert. Bimax mit OK VV und Kinnplastik. Anfangs war ich ebenfalls etwas skeptisch, weil ich wenig über HD im Forum gefunden hatte. Nach dem ersten Termin in der Kopfklinik war ich aber bereit mich dort operieren zu lassen und bereue bis heute nichts! Alles hat sehr flüssig und sauber funktioniert. Klar war die erste Zeit nach der OP ätzend und es hat hier und da gezwackt, aber ich wusste worauf ich mich einlasse und der Arzt hatten mich auch vorbereitet und erklärt was kommen wird! Ich bin mit dem Ergebniss jedenfalls zufrieden und hab mich super aufgehoben gefühlt auch ohne tausende von € zu zahlen. :483:

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Hallo,

 

ich wurde ebenfalls in HD Ende November 2012 operiert und kann auch nichts negatives sagen.

Ich war anfangs bezüglich meiner Kinnplastik etwas skeptisch und auch nach der Operation hat mir mein Kinn nicht gleich gefallen, aber mittlerweile bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich habe dem Chirurgen vertraut, dass er mehr Erfahrung hat als ich.

 

 

Liebe Grüße

 

Steffi

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Danke für die beiden letzten Kommentare!

 

Aber nun muss ich, da dies ja "mein" Thread ist, doch etwas zu Monkeys Kommentar schreiben: der OP-Erfahrungsbericht einer anderen Person ist mMn nicht der Ort, um sein Missfallen über das eigene OP-Ergebnis loszuwerden. Dass es zu den von dir beschriebenen Störungen kommen kann, hast du in der OP-Aufklärung erfahren und unterschrieben - da ist es ziemlich egal, wer dich operiert hat... ein Chirurg ist kein Zauberer, auch wenn er seine Arbeit absolut korrekt macht. Und wie eine OK-OP zu einem fliehenden Kinn führen soll, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären!

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Vardite, das ist SO cool!! 8 Wochen. das ist nix!! Ich freu mich total für dich!

Als 1. würd ich mich über 2 kg Sparerips und 1 kg Granny Smith hermachen ;) ;)

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@Magnolie: ;-) Schön für dich... ich mag nur leider weder Spareribs noch Grannys... aber ich drück dir die Daumen, dass bei dir die Zeit bis zur OP auch so schnell vergeht wie es bei mir war!  :)

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Oh, das hört sich traumhaft an. Wollen wir tauschen? ;-)  Eis schlecken ohne Spange. Weinfeste usw.

Ich habe noch nicht mal den OP Termin. Hoffe auf August-September.

 

LG

kleine

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