Calendula91

Plötzlich riesige Probleme mit Zahnseide...

Hallo zusammen :)

Ich weiß, dass es schon ein paar Threads zu diesem Thema gibt, sind aber alle schon recht alt und treffen auch nicht komplett auf mein Problem zu.

Ich habe ja schon vor der Zahnspange (wurde vor 2 Wochen eingesetzt) regelmäßig Zahnseide verwendet. Allerdings nicht als "langen Faden", sondern diese, die schon in so Bügelchen eingesetzt ist. Fand ich deutlich praktischer. Probleme mit Zahnfleischbluten hatte ich nur ganz selten, wenn ich z.B. erkältet war und viel mit offenem Mund geatmet habe.

Zu der Zahnspange hab ich von meinem Kieferorthopäden die OralB Floss Zahnseide bekommen (oder wie auch immer die nochmal heißt). Das ist die mit dem steifen Ende, das man dann unter der Spange durchschieben kann. Ehrlich gesagt bin ich am Verzweifeln damit :(

Die ersten anderthalb Wochen war Zahnseide gänzlich unmöglich. Wenn ich versucht hab, mir den Faden zwischen die Zähne zu drücken, hätte ich vor Schmerzen die Wände hochgehen können.

Inzwischen komme ich überall rein - allerdings an vielen Stellen nur mit sehr viel Gewalt! Da ich so viel Druck aufwenden muss, bis das Ding mal reinrutscht, fängt mein Zahnfleisch immer wahnsinnig an zu bluten und zu schmerzen. An den Schneidezähnen z.B. habe ich das Gefühl, ich reiße mir beim Reindrücken die Zähne raus, weil die momentan eh etwas locker sind.
Und ganz schlimm sind die hinteren Backenzähne. Mein Mund ist nicht gerade groß, und bis ich mit der (ca. 30-minütigen) Prozedur endlich fertig bin, habe ich das Gefühl, mir meinen Kiefer ausgerenkt zu haben :-/

Kennt einer von euch das Problem und hat vielleicht Tipps für mich? Das steife Ende an der Zahnseide möchte ich nicht missen, sonst würde ich das vermutlich gar nicht mehr hinbekommen.
Und da ich das Gefühl habe, dass das Bluten eher von der Gewalt kommt - ist es besser, vorerst mal die Zahnseide beiseite zu lassen? Interdentalbürstchen hab ich auch, die passen allerdings nichtmal im Traum zwischen meine Zähne^^
 

Zum verzweifeln...

Ich hoffe, der ein oder andere kann vielleicht helfen :)

Danke im Voraus!!! :)

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Hallo Calendula,

 

ich vermute, dass Dein Kieferorthopäde Dir die Superfloss für die Bereiche zwischen dem Draht und den Zähnen gegeben hat. Für die Zahnzwischenräume kannst Du die ganz normale Zahnseide verwenden.

 

Gruß,

Mush

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Hallo Calenduala,

 

das, was du beschreibst, habe ich ein einziges Mal versucht und bin kläglich daran gescheitert. Dann fiel mir allerdings ein, wie beim Zahnarzt bei der PZR mit der Superfloss gearbeitet wird - man nimmt das steifere Ende, um damit die Zahnseide zwischen die Zähne zu fädeln (unten, direkt über dem Zahnfleisch). Dann kann man sie schön durchziehen und hin und her usw. War am Anfang leicht fitzelig, aber die Gewöhnung ging schnell. Je nach Zahn ziehe ich sie dann entweder auf diese Art ganz durch oder, bei etwas mehr Platz, auf die "alte" Art vom Zahnfleisch weg durch (aber nur mit sanftem Zug).

 

Was die Interdentalbürstchen angeht - es gibt auch extrem winzige Größen (z. B. pink von TePe, weiß die mm grad nicht auswendig), die passen bei mir dann auch in die kleinsten Lückken..

Für den Bereich zwischen Zähnen und Bogen verwende ich so fette Interdentalbürstchen (8 mm).

 

LG

vardite

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Zahnseide verwende ich seit dem Einsetzen der Zahnspange kaum noch...

Nur von oben, und dann so weit wie ich komme.

Anfangs hatte ich mal versucht, sie unter den Drähten durchzufädeln, aber die Zähne stehen so eng, dass ein Durchkommen kaum möglich ist. Ich hatte sogar den Eindruck, dass ich mir so Füllungen würde "aushebeln" können. Hatte leider auch eine Zeitlang einen Zahnarzt, der besonders enge Füllungen gemacht hat (grrr...). Da war es schon vor der Spange schwierig mit der Zahnseide, obwohl ich immer die dünnste benutzt habe.

Mit Bürstchen würde ich noch weniger erreichen, da würde ich mir nur das Zahnfleisch aufspießen...

Dennoch ist meine Zahnpflege von KFO und Zahnarzt als hervorragend bezeichnet worden. Ich benutze die Philips Sonicare, für die Spange eine Handbürste mit V-förmig angeordneten Borsten, Interdentalbürstchen für die Bereiche zwischen den Brackets und außerdem einen Zungenreiniger, das Ganze dreimal am Tag. Zahnseide werde ich eben nach der Behandlung wieder benutzen.

Dies ist meine dritte kieferorthopädische Behandlung, und nie habe ich mit Zahnspangen Zahnseide benutzt. Dennoch hatte ich nie ein Loch währenddessen.

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Hallo! Ich hab teilweise auch seeehr enge Zahnzwischenräume und verwende mit Erfolg verschiedene Stärken von den TePe Bürstchen. Wurde mir beim Zahnarzt empfohlen und funktioniert sehr gut! Mit der Zahnseide wird man ja zum Dödel! Und wenn du momentan solche Schmerzen hast würde ich mal ein paar Tage aussetzen- ich denke, das ist auch im Sinne der Zahngesundheit vertretbar! ;) lg andrea

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Huhu,

vielen Dank für eure Antworten! :)

Ich glaube auch, dass ich es jetzt die nächsten Tage einfach lasse, wo ich nicht hinkomme. Manche Stellen klappen ja ganz gut, die werd ich natürlich auch weiter reinigen. Bei mir kam das Bluten höchstwahrscheinlich wirklich von dem enormen Druck und nicht von einer Entzündung. Weil vor der Spange hatte ja auch nichts geblutet...

Dieses ganz kleinen Interdentalbürstchen hab ich mir vor ein paar Tagen auch zugelegt, komme damit aber leider auch nicht rein :( Bei mir ist das leider wirklich so, dass die Zwischenräume von oben bis unten total eng sind :(
Aber ich merke oben an den Schneidezähnen schon, dass ein kleines bisschen mehr Platz ist. Vielleicht klappt's ja irgendwann besser. Hoffe ich... :251:

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Hallo Calendula.

 

am Anfang hatte ich auch Probleme mit der dicken Zahnseide. Habe sie kaum zwischen die Zähne bekommen, aber wie Du schon schreibst, dass steife Ende ist halt wirklich super praktisch.

Normale dünne Zahnseide einzufädeln ist wirklich ein Graus, aber hiermit (Zahnseideneinfädler von GUM) klappts gut, einfach die Zahnseide an der Schlinge festknoten und dann kann man sie super unter dem Draht durchschieben. Ich glaube in einer packung sind ca. 20 Einfädler. Diese sind ganz dünn und flexibel, jedoch fest genug zum Einfädeln:

 

http://www.amazon.de/Butler-Gum-Zahnseideneinf%C3%A4dler-Thru-Floss/dp/images/B006ZL4YFA

 

Liebe Grüße Mausekind

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Hey Mausekind :)

Danke für den Tipp! Das hört sich eigentlich ganz gut an! :) Ich denke, ich werd die Tage mal schauen, ob ich die Einfädler irgendwo finde und ein dünnere Zahnseide dazu. Oder notfalls halt wirklich übers Internet bestellen :)
Vielen Dank jedenfalls!

Grüße,
Calendula

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Also ich nehme die Superfloss auf Anraten für die Zahnzwischenräume. Dort wo man sie schwer dazwischen kommt, kann man sie erst mal zwischen Zahn und Bogen durchfädeln und dann das andere Ende mit den Fingern nehmen und dann kann man die so langsam mit Hin-und Herbewegenzwische die beiden Zähne kriegen. Wenn das mit dem dickeren Teil der Superfloss nicht funktioniert kann man ja auch einen Bereich nehmen, der wie normale Zahnseite ist. Der meiner Meinung nach einzige Weg, die Bereiche zwischen den Brackets hinter dem Bogen richtig toll sauber zu bekommen, sind diese Interdentalbürstchen z.B. von Oral-B.

Die nehme ich, um die Bereiche direkt an den Brackets zu putzen. Für die Bereiche zwischen den Zähnen gibt's eine Interdentalbürste von Paro swiss die Borsten wie eine normale Zahnbürste hat. Die ist Ideal für den Übergangsbereich zwischen 2 Zähnen.

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Hey Ieviathan,

vielen Dank für deinen Beitrag :)

Die Superfloss ist genau die, die ich auch habe. Und ich verwende stets nur den dünnen Teil, aber auch der geht leider an manchen Stellen nur mit roher Gewalt durch, so dass es dann mein Zahnfleisch regelrecht "zerfetzt", ich Schmerzen habe und der ganze Mund voll mit Blut ist. Teilweise bekomme ich sie nichtmal mehr raus.
Deshalb habe ich auch beschlossen, die Zahnseide im Moment nur da zu verwenden, wo es auch geht. Beim nächsten Kontrolltermin (ist jetzt eh bald) werde ich meinen KFO drauf ansprechen.
Interdentalbürsten für den Raum zwischen Zahn und Zahnspange verwende ich natürlich auch, das geht auch recht unproblematisch :)

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Ungewachste Zahnseide funktioniert manchmal bei Engständen, aber auch nicht immer, kommt auf das Ausmaß an.

Calendula, Leute, darf ich bei dieser Gelegenheit etwas loswerden. War dieser Tage zu einer Beratung, ua wegen Engständen, und dieser KFO fragte tatsächlich, wo ich Engstände hätte, nachdem er kurz zuvor selbst auf diese hingewiesen hatte ... Nivellierung des Unterkiefer - angeblich kein Problem für ihn, nur wollte er sie nicht vornehmen, und die mir rätselhafte Erklärung, parodontale Probleme würden nicht durch schiefstehende u/o zu hoch oder zu niedrig stehende Zähne und daraus resultierende Fehl-, Überbelastungen entstehen, sondern durch Speisereste zwischen den Zähnen und einem so entstehenden falschen Drehmoment. Kann mir das jm erklären? Habe ich so noch nie gehört/gelesen ...???

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Hallo Dagmar,

ich glaube, ich ahne, was gemeint sein könnte:

Zunächst gibt es verschiedene Arten parodontaler Probleme, aber ich denke, hier geht es um die Parodontitis.

Bei einem "normalen" Zahn gibt es den sichtbaren Teil, den man Krone nennt und die Wurzel, die im Knochen steckt. Normalerweise ist die Krone wesentlich kürzer als die Wurzel. Das bedeutet für den Zahn eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Kräften die, beispielsweise beim Kauen, auf ihn einwirken. Vergleichbar ist das mit einem Zelthering, der richtig tief in die Erde gehauen wurde. Man kann an dem kleinen Stück, das aus der Erde herausragt das Zelt festbinden, da der größte Teil fest im Boden steckt.

Die Parodontitis (aus der Fernsehwerbung als Parodontose bekannt) ist eine chronische, entzündliche Erkrankung. Hier sind im weiteren Sinne Speisereste im Spiel, denn bei einer Parodontitis sorgen Bakterien in den Zahnfleischtaschen zunächst für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und dann für die Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis). Wenn das ganze voranschreitet, bleibt es leider nicht bei der Entzündung, sondern geht mit einem Knochenabbau weiter. Der Knochen um die Wurzel verschwindet langsam. Das beginnt in der Nähe der Krone und setzt sich langsam in Richtung der Wurzelspitze fort. Der Zelthering wird sozusagen langsam ausgegraben. Dieselben Kräfte, die der Zahn vorher noch gut vertrug, haben jetzt andere Auswirkungen, denn jetzt gibt es einen langen Hebel in form des freiliegenden Anteils der Wurzel bzw. des Herings.

So kommt es, dass manche Zähne der normalen Kaubelastung nicht mehr standhalten und nachgeben, was die ganze Situation weiter verschlechtert.

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