INA

Gestern erstes Beratungsgespräch...

und bin enttäuscht. Sind Ärzte so??

Er fasste sich sehr kurz. Bezweifelte anfangs die Entscheidung zu einer kombinierten orthopädisch/chirurgischen Therapie. Zeigte mir am Modell. "hier wird der Schnitt gemacht, da kommt die Platte rein, sie könnten Taubheitsgefühle in der Unterlippe behalten.ist in 1-2% der Fall, Junge Menschen stecken das besseer weg. Sie sind ja schon 30. Ca. 5 Tage im Krankenhaus, Gummis können Sie auch selber wechseln. Haben Sie noch Fragen? "

Meine Fragen habe ich gestellt. Die Antworten waren eher kurz und für mein Empfinden nicht ausführlich genug. Ich hatte das Gefühl er wollte schnell zum nächsten übergehen.

Meine Kieferorthopädin arbeitet wohl öfter mit ihm zusammen und ist zufrieden.

Noch eine Sache...... Kennt ihr den Spruch "Der Schuster hat die schlechtesten Leisten? " Der gute Dr. repariert anderer Leute Zahnfehlstellungen usw., aber hat selbst kein schönes Zahnbild.

Am 13.9. habe ich einen Termin bei meiner Kieferorthopädin. Ich werde ihr mein ungutes Gefühl schildern. Vielleicht kann sie mir ja einen anderen empfehlen, bei dem ich mich aufgehobener fühle.

Was meint ihr?

Hier im Formum habe ich unterm Strich mehr Infos erhalten, als bei meinem gestrigem Gespräch. Bin jetzt wieder total verunsichert. Soll ich überhaupt was amchen lassen? UK sollte etwas vorverlagert werden. OK Zähne mittels Spange richten und angleichen.

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Tja, manchmal sind Ärzte so. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie stoffeligsten Ärzte meist die besten in ihrem Fach sind. Die Reden halt nicht gerne, sondern machen einfach :-). Da die OP aber keine Kleinigkeit ist, solltest Du Dir überlegen, ob Du mit dem Arzt zurecht kommst oder doch lieber wechseln möchtest.

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Von der Seite habe ich es noch gar nicht gesehen. Habe nochmal nachgeschaut. o.g. Chirurg ist Dr.med.Dr.med.dent. Meine ausgesuchte Alternative ist Dr.med.

Ich warte noch ein paar Antworten ab und überdenke die sache nochmal in Ruhe.

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Wenn ich Dir noch einen Rat geben darf. Nach Titeln würde ich bei der Arzt Wahl wirklich nicht gehen. Titel (gerade Dr. Titel) sind m.E. Schall und Rauch.

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Hi INA,

ja, das mit den Titeln ist tatsächlich so eine Sache (Trinity hat ja soo recht). Gerade die Dr.med.-Titel sind überhaupt nicht aussagekräftig. Aber das ist eine andere Geschichte.

Aber soweit ich dachte, müssen Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen eine Doppel-Fachausbildung machen, sprich sowohl den Dr.med. als auch den Dr.med.dent. Titel tragen. (Bitte korrigiert mich, wenn ich da falsch liege.) Sollte ich aber richtig informiert sein, dann muss ich mal blöd fragen, was für eine ARt von Chirurgen Du Dir ausgesucht hast. Machen überhaupt andere Chirurgen als MKGler Kiefer-OPs? (Würde mich jetzt allgemein mal interessieren - falls jemand das weiß.)

Viele liebe Grüße

Baudi

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Der Chirurg ist ein spezialisierter Mund- Kiefer- Gesichtschirurg. Kiefer Op´s führt er "nur" vier in der Woche durch, sagte er mir. Na mal sehen, am 13. ist ja mein Termin bei meiner KFO. Wie lange dauert es im Schnitt, bis die kasse ihr ok gibt, oder auch nicht??????

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hi ina,

bei mir hat es nur ne woche gedauert, bis ich das ok von der krankenkasse bekam. aber bei den meisten hat es länger gedauert und manche mußten auch noch zu einem gutachter.

lg janet

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Erstmal danke für alle Antworten.

Ich war heute wieder bei meiner KFO und bekomme am 19.10.06 meine erste Spange am OK. Wenn der Zahnbogen etwas ausgeformt ist, kommt der UK dran.

Ich habe mir heute noch einen Termin bei einem anderen Kieferchirurgen geben lassen. Noch ein Beratungsgespräch am 5.10. zum Vergleich, außerdem ist es für mich einfacher zu erreichen. Bin schon ganz gespannt.

Die Bestätigung von der KK liegt noch nicht vor. Meine KFO ruft dort morgen nochmal an, um Druck zu machen, wie sie sagt. Hat sie alles weiter geleitet.

Dank euch fürs lesen und auch für kommende Antworten.

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Hi INA,

ja, das mit den Titeln ist tatsächlich so eine Sache (Trinity hat ja soo recht). Gerade die Dr.med.-Titel sind überhaupt nicht aussagekräftig. Aber das ist eine andere Geschichte.

Viele liebe Grüße

Baudi

Hi Baudi und Trinity,

was hat diese Aussage zu bedeuten?

O. K., wenn jemand einen Doktortitel gemacht heißt das zum Ersten, dass diese Person schon viel geleistet hat: jahrelang studiert, anschließend sich spezialisiert hat und schließlich in dem jeweiligen Fach promoviert (Doktortitel erworben) hat. Die wirliche Erfahrung, so denke ich, erwirbt man erst im Laufe der Beufsjahre - wie in jedem Job.

Meinst du das? Bei einem Arzt, muss man doch davon ausgehen, dass er bereits vor der Erlangung des Doktortitels schon Erfahrungen während seiner Auisbildung, auf dem jeweiligen Sachgebiet, gesammelt bzw. erworben hat. Anders kann ich es mir nicht vorstellen.

Man stelle sich vor, ein Automechaniker macht nur theoretisch eine Prüfung vor der IHK, hat noch nie z. B. die Bremsanlage eines Fahrzeugs repariert, und nach bestandener Abschlußprüfung als Automechaniker würde er jetzt, ohne dass er es wirklich schon einmal zuvor gemacht hat, die Bremsen eines Autos reparieren.

matze

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Morgen Matze,

ich arbeite an der Uni in einem Zentrum für Promovenden, promoviere selbst gerade und habe daher Tag ein Tag aus mit Titelträgern zu tun. Natürlich hast Du (zum Teil) recht, wenn Du schreibst, dass Promovierte ja eine jahrelange Ausbildung hinter sich haben (Studium, dann Promotion - Spezialisierung erfolgt meist erst durch die Promotion). Das gilt aber nicht unbedingt für den Dr. med., denn hier wird oft die 'Doktorarbeit' bereits vor dem eigentlichen akademischen Abschluss (zusammen)geschrieben. Zudem sind diese Art von Arbeiten dann oft in etwa so lang wie die Magister-, Diplom- oder Examensarbeiten aus anderen Fächern. Aber das gilt nicht für alle Dr. med.-Titelträger! Ein Arzt profiliert sich bei mir daher nur über die Leistung, nicht über den Titel.

Wenn man dann mal die ganzen Dres. und Profs. an der Uni und privat kennenlernt, dann muss man einfach erkennen, dass auch die nur mit Wasser kochen (wenngleich ich ja einige als lebensuntauglich einstufen würde und ihnen daher auch das Wasser kochen absprechen würde ;-) ) Und nicht jede Doktorarbeit ist wirklich gut, nur weil es eine 'Doktor'arbeit ist. Also ich ziehe vor einigen (wenigen) den Hut, aber wie auch bei einer stattlichen Zahl von Studierenden, frage ich mich oft, was die an der Universität zu suchen haben.

Kurzum: Ja, hinter einem Doktortitel steckt in der Regel eine Menge Arbeit. Im Durchschnitt benötigt man 3 - 5 Jahre um zu promovieren (Dr. med. mal ausgenommen - Begründung siehe oben). Die Arbeiten in meinem Umfeld sind meist 250 - 400 Seiten lang; es gibt aber auch Wahnsinninge, die bis zu 700 Seiten produzieren (und daher an die 10 Jahre brauchen). Aber man sollte sich von einem Titel niemals blenden lassen. Ich kenne so Viele die einen Titel tragen, der mit ihrem eigentlich Beruf auch nicht im Entferntesten zu tun hat.

Ich hoffe, dass beantwortet Deine Frage?

Viele liebe Grüße

Baudi

P.S. Ich zähle übrigens auch nicht zu den leuchtenden Sternen am akademischen Firmament und werde mit Sicherheit auch keine brilliante Dissertation abgegeben. Ich freue mich aber trotzdem auf meine Visitenkarte mit Titel. ;-)

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nur ein kleiner Nachtrag zum Thema Promition in der Medizin: kein Arzt MUSS promivieren um Arzt zu sein, dazu muss man "nur" das Examen nach dem Studium bestehen, danach bekommt man die Approbation und darf der ärztlichen Tätlichkeit nachgehen. Ein MKGler muss demnach auch nicht beide DR Titel (in Human- und Zahnmedizin) machen, hat aber natürlich die Möglichkeit dazu und viele machen das auch.

Der Umfang einer Promotionsarbeit in der Medizin ist wie Baudi schon sagte recht unterschiedlich- bei experimentellen Arbeiten beispielsweise ist der Umfang aber meistens schon mit Promotionsarbeiten in anderen naturwissenschaftlichen Fächern vergleichbar. Bei klinischen Studien oder retrospektiven Studien sieht das dann manchmal etwas anders aus. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass man an seiner Promotion WÄHREND des regulären Studiums arbeitet, also nebenher noch Vorlesungen, Seminare, Praktika und Klausuren laufen, was in anderen Fächern ja nicht unbedingt so abläuft.

so viel zu einem KURZEN:wink: Nachtrag:mrgreen:

lieben Gruß,

Eve

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hallo Eve,

...............danach bekommt man die Approbation und darf der ärztlichen Tätlichkeit nachgehen,

ich hoffe sehr, daß wir alle vor Ärzten, die der "ärztlichen Tätlichkeit" nachgehen, verschont bleiben. :razz:

Da sind mir Ärzte mit Ihrer Tätigkeit doch sehr viel sympatischer.

Nichts für Ungut, aber das mußte sein ;););)

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neee Tätlichkeit hoffentlich nicht- so weit ist es mit dem Gesundheitssystem dann hoffentlich doch noch nicht gekommen *lach* (obwohl...... bei so manchen Geschichten, die man so hört......)

meinte natürlich TäTIGkeit!!!

Lieben Gruß,

Eve

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Mein Kieferchirug hat auch net lange mit mir gesprochen. Als ich das Erstgespräch hatte, wusste ich noch gar nichts über das Thema. Er hat mir nur den Ablauf der Behandlung erklärt (Zahnspange - OP - noch 3-6 Monate Zahnspange) und gesacht welcher Kiefer wahrscheinlich verschoben wird, und dass er mir die Behandlung dringend empfehlen würde.

Naja, bisschen wenig ist das ja auch, zumindest wenn ich vergleiche was die anderen so besprechen. Aber später hab ich erfahren, dass es ein Top Chirug ist (eigentlich ein Schönheitschirug für Mund, Kiefer, Gesicht). Jetzt bin ich auch ein wenig beruhigter.

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Hallo Community,

mit der Aufklärung ist es halt schon so eine Sache.

Grundsätzlich will als Ratsuchender nätürlich aufgeklärt werden.

Doch bleibt immer die Frage, wie weit will und soll man aufgeklärt werden.

Für die Sachen, die die Meisten, in diesem Forum, vor sich haben, sollte man schon individuell über den gesamten Behandlungsverlauf aufgeklärt werden - ich denke, dass dies auch meist so ist. Persönliche Risiken, die etwa bei einer Zuckerkrankheit bestehen , sollten immer abgeklärt sein - somit kann auch unter bestimmten Umständen von einer solchen OP abgeraten werden - da es sich ja nicht um einen lebensnotwendigen Eingriff handelt.

Doch jetzt ist halt die Frage, will oder soll man über jedes Risiko aufgeklärt werden, wenn doch die Möglichkeit, des Eintreffens, einer bestimmten Kompilkation (in aller Regel) sehr gering sind. Ängstliche Menschen, denen eine dringende OP bevorsteht, würden dann (zu ihrem Nachteil) unter Umständen diesen nicht machen lassen.

War`mal ein gedanklicher Fetzen von mir!

Schönes Wochenende euch allen!

matze

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Heute hatte ich mein zweites Beratungsgespräch. Bei besagtem zweiten Kieferchirurgen. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Er hat sich viel Zeit für mich genommen, prima erklärt und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ist einfach ein gutes Bauchgefühl. Einen Wehrmutstropfen hat die ganze Sache aber. Er will sich mit meiner KFO nochmal kurzschließen. Kann sein, dass ich noch eine GNE bekomme. Zu diesem Thema werde ich mich hier nochmal umschauen. Von einer evtl. Kinnplastik war auch die Rede. Er möchte das Endergebins perfekt machen, habe ich so den Eindruck. Es soll nicht nur alles voll funktional sein, sondern optisch auch zu mir passen. Jetzt muss ich erstmal meinen Termin bei der KFO am 27.11. abwarten, was die beiden sich besprochen haben. Auch sagte mir der Chirurg, bekomme ich eine Ablichtung der schriftlichen Emphfehlung nach Hause. Was meint ihr?

Noch etwas positives. Während der Wartezeit hatte ich Gelegenheit mit jemaden zu reden, der dort eine Bimax hatte. Sie war sehr zufrieden und zur Nachsorge da.

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