snoody

Kieferfehlstellung und Untergewicht (Schilddrüsenunterfunktion) - Hängt das zusammen?

Ist euch auch schonmal aufgefallen, dass hier im Forum total oft geschrieben wird, dass jemand Angst davor hat, bei der OP zu viel abzunehmen, weil er/sie ohnehin schon so dünn ist?! Ich habe das Gefühl das viel viel öfter zu lesen, als das sich jemand freut, bei der OP ein paar Kilo loszuwerden.

Habe auch schon häufiger gelesen, dass eine Schilddrüsenunterfunktion besteht. Ist ja auch eine häufige Ursache für Untergewicht.

 

Es ist schon irgendwie komisch, dass sich das hier im Forum so häuft. Wenn man sonst so auf die Gesellschaft schaut, haben wir ja eher Probleme mit der drastisch zunehmenden Zahl an Übergewichtigen. Auch wenn ich es mit meinem Bekanntkreis vergleiche, gibt es dort kaum jemanden, der - so wie ich - mit dem Untergewicht zu kämpfen hat. Ich stoße da auch meist auf großes Unverständnis ("sei doch froh, dass du so dünn bist").

 

Vielleicht ist es ja nur Zufall, aber vielleicht sollte auch mal jemand den Zusammenhang von Schilddrüsenunterfunktion und Untergewicht und Kieferfehlstellungen untersuchen ;-)

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Hallo snoody,

 

great minds thinks (almost) alike :smile:

 

Aber erst noch einmal zum richtigstellen, da unbehandelt im Normalfall gilt:

 

Schilddrüsenunterfunktion -> Gewichtszunahme

Schilddrüsenüberfunktion -> Gewichtsabnahme

 

Behandelt sollte sich das Gewicht auf den Wert einstellen, der durch Kalorienaufnahme und körperliche Aktivität gegeben ist.

 

Die Tatsache, dass man sehr häufig im Forum liest, dass Leute Angst vor einer Gewichtsabnahme nach der OP habe, weil sie sowieso schon sehr schlank sind, ist mir auch schon aufgefallen. Aber wahrscheinlich kann man es hier auch "gefahrloser" sagen als außerhalb, da man außerhalb des Forums doch eher die Reaktion bekommt, dass man froh sein soll, dass man keine Probleme mit dem Gewicht hat. Und im Forum finden sich genug Leute, die zum einen vollstes Verständnis dafür haben, da sie in der gleichen Situation waren und einem auch Tipps geben können.

 

Ich glaube nicht, dass die Schilddrüse wirklich mit reinspielt, dazu sind Schilddrüsen Über- und Unterfunktionen meines Wissens zu häufig, aber es wäre wirklich interessant zu wissen, ob es eine Korrelation zwischen Kieferfehlstellungen und Gewicht gibt. Wobei das Gewicht bei mir eher was mit den Ernährungsgewohnheiten zu tun hat, da ich eigentlich unbewußt wenig Fett benutze und der reinen Kalorienzahl, die ich zu mir nehme, ich schaffe einfach keine Riesenportionen, bin aber jemand der alle paar Stunden etwas zu essen braucht, eine Mahlzeit ausfallen lassen geht gar nicht. (Am schlimmsten an meiner ersten Magenspiegelung war, dass man danach auch erst einmal nicht essen darf, bis die Betäubung im Rachen abgeklungen war und der damalige Arzt sehr vorsichtig war und mir 2 Stunden Wartezeit gesagt hat und so etwas wird im Internet nirgendwo erwähnt, ich konnte mich also darauf nicht einstellen). Aber ich könnte mir auch Theorien dahingehend vorstellen, dass aufgrund der Kieferfehlstellung das Essen lästiger ist und man einfach nicht genug isst.

 

Liebe Grüße!

 

Irene

 

 

 

 

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... Irene war mit der Fehlerkorrektur schneller.... :)

 

Ich habe noch eine andere Theorie: es könnte doch auch sein, dass sich diejenigen, die sich über ein paar Kilo weniger durch die OP oder die Spangen oder insgesamt in dem Zusammenhang (zu denen ich mich auch zähle...), freuen, das nicht unbedingt so direkt sagen (möchten). Wer gibt denn schon gerne zu, dass er ein bißchen Gewicht weniger vertragen könnte...??? Wohingegen ein "ich darf nicht abnehmen" gesellschaftlich akzeptabler scheint.

 

Mmmmhhh, schwierig...

LG

vardite

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Hey,

Schliesse mich meiner vorrednerin an, ich gehörte zu diesem Typ Person der 164 groß(bzw. Klein :D) ist und 52kg wiegt u!viel Sport macht und eigentlich voll in normal Gewicht liegt aber trotzdem tierisch unglücklich mit meinem Gewicht und Körper bin und gerne noch so drei bis fünf Kilo weniger hätte. Habe in Mai meine op und hoffe das ich das verlorene Gewicht halten kann, auch wenn ich es eigentlich nicht nötig hätte!!!

LG sabi

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Hey,

Schliesse mich meiner vorrednerin an, ich gehörte zu diesem Typ Person der 164 groß(bzw. Klein :D) ist und 52kg wiegt u!viel Sport macht und eigentlich voll in normal Gewicht liegt aber trotzdem tierisch unglücklich mit meinem Gewicht und Körper bin und gerne noch so drei bis fünf Kilo weniger hätte. Habe in Mai meine op und hoffe das ich das verlorene Gewicht halten kann, auch wenn ich es eigentlich nicht nötig hätte!!!

LG sabi

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Hallo ,

 

es ist wohl so, dass viele Leute, die Probleme mit den Zähnen oder dem Kiefer haben, schlanker sind als andere, da sie viele Sachen nicht essen können oder auch nicht mehr essen wollen. Wegen der Schmerzen oder eingeschränkter Mundöffnung.

 

Ich habe auch innerhalb von 2 Jahren 8 Kilos abgenommen, wegen Kieferschmerzen. Vor der OP konnte ich dann wieder 3 Kilo zunehmen. Im Krankenhaus bekam ich hochkalorische Nahrung und habe kaum abgenommen. Und jetzt 4 Monate nach meiner OP wiege ich 54 Kilo bei 1,66 m. 

 

Es gelingt mir ganz schlecht an Gewicht zuzunehmen. Deshalb muss ich mein Gewicht so akzeptieren und einfach mir und meinem Körper noch Zeit geben. Ich denke, wenn es mir wieder richtig gut geht reguliert sich das Gewicht von selbst wieder.

 

Da der Magen sich anscheinend durch die 6 Wochen Flüssignahrung verkleinert hat, bin ich auch schneller satt als zuvor. Ansonsten kann ich nur  Zwischenmahlzeiten einschieben und abwarten.

 

LG

Birgita

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Hey,

Schliesse mich meiner vorrednerin an, ich gehörte zu diesem Typ Person der 164 groß(bzw. Klein :biggrin:) ist und 52kg wiegt u!viel Sport macht und eigentlich voll in normal Gewicht liegt aber trotzdem tierisch unglücklich mit meinem Gewicht und Körper bin und gerne noch so drei bis fünf Kilo weniger hätte. Habe in Mai meine op und hoffe das ich das verlorene Gewicht halten kann, auch wenn ich es eigentlich nicht nötig hätte!!!

LG sabi

 

Hallo sabi,

 

naja, eigentlich bist Du nicht mehr voll im normalen Bereich, sondern mit der Kombination von Größe und Gewicht bist Du beim BMI im unteren Bereich, je nach Interpretation des BMI ist das auch schon Untergewicht. Mit Deiner Wunschkombination hast Du dann definitiv Untergewicht, ich weiß nicht, ob das wirklich erstrebenswert ist. Wenn Du momentan schon tierisch unglücklich bist mit Gewicht und Körper bin ich mir nicht sicher, ob drei bis fünf Kilo weniger daran etwas ändern werden. Ich könnte es verstehen, wenn Du sagst, dass Du mehr Gewicht haben willst, aber weniger kann ich nicht wirklich verstehen (und ich kann mitreden, da das eigentlich auch meine Kombination von Gewicht und Körpergröße ist).

 

Liebe Grüße!

 

Irene

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Wahrscheinlich sind die beiden Erklärungsansätze wirklich ganz gut: Einerseits traut man sich hier eher über seine Gewichtsprobleme, wenn sie auch nach unten gehend sind, zu reden. Sonst ist die Akzeptanz in der Gesellschaft nämlich eher gegen Null... Zum anderen könnte es ja wirklich sein, dass man aufgrund seiner Fehlstellung weniger isst, weil es mit Schmerzen oder erhöhtem Aufwand verbunden ist. Ich merke es jetzt ja auch mit der Zahnspange: Bin eigentlich jemand, der super gerne isst, aber jetzt mit der Spange habe ich oft negaitve Assoziationen zum Essen.

 

Ich finde es übrigens völlig legitim zu sagen, dass man hofft, bei der OP vielleicht ein, zwei Kilo zu verlieren. Wenn man schon so doll leidet, soll doch wenigstens noch was Gutes dabei rumkommen ;-)

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Muss mal wieder dagegenhalten... ich reagiere ziemlich empfindlich auf "Nahrungsentzug" (Hunger kann man es bei mir nicht nennen, da mein Hungergefühl nicht sehr gut funktioniert...), so dass ich, wenn mir die Zähne weh getan haben durch Bogenwechsel oder ähnliches (und ich hatte vor der Bimax einen offenen Biss, konnte also noch nie so richtig toll kauen), automatisch weicheres und unbewusst sicher auch stärker kalorienhaltiges Essen gegessen habe, um nicht in extrem miese Laune zu verfallen. Damit nimmt man natürlich nicht ab...

Aber natürlich kann ich auch verstehen, wenn man dann eine Art ablehnende Haltung einnimmt. Bei mir bezog sich diese halt immer nur auf den Prozess der Nahrungsaufnahme, nicht auf die Nahrung selbst. Aber das zu trennen, ist sicher nicht so leicht.

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